Seite 4: Features und Layout (3)

Es geht mit dem USB-3.0-Host-Controller weiter:

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Zwei USB-3.0-Schnittstellen arbeiten über einen eigenständigen Controller.

Es ist der ASM1042AE von ASMedia, der mit einer PCIe-2.0-Lane vom X99-Chipsatz versorgt wird und zwei Buchsen steuern kann. Demnach müssen sich beide Anschlüsse eine Bandbreite von 5 GBit/s teilen.

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Zusätzlich wird ein USB-3.0-Hub benötigt.

Vier Anschlüsse vom I/O-Panel werden vom ASM1074-USB-3.0-Hub kontrolliert, der mit den vier Anschlüssen auch schon vollständig belegt ist. Er selbst wird von der Anbindung von zwei nativen USB-3.0-Anschlüssen, ausgehend vom X99-Chipsatz, versorgt. Somit arbeiten die vier Anschlüsse indirekt mit dem X99-PCH zusammen.

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Ein weiterer LAN-Port arbeitet über den geläufigen Intel I218-V.

Da ASRock beim X99X Killer zwei Gigabit-LAN-Ports anbietet, muss auch ein zweiter Netzwerkcontroller her. Die Rolle übernimmt der bekannte Intel I218-V. Auch er kommt mit Übertragungsraten bis 1 GBit/s problemlos zurecht, beherrscht jedoch ebenfalls die anderen beiden Geschwindigkeiten. Zusätzlich bietet er das Wake-on-LAN-Feature.

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Mit einem vertikalen USB-2.0-Port fällt das Testen des Systems wesentlich leichter.

Rechts neben dem 24-poligen ATX-Stromanschluss wurde von ASRock noch ein vertikal ausgerichteter USB-2.0-Anschluss auf das PCB gelötet, der die Ausführung von Benchmarks nach dem Overclocking-Vorgang wesentlich erleichtert. So wird der Anwender nicht dazu gezwungen, auf die Ports am I/O-Panel zurückzugreifen.

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Das ASRock X99X Killer nochmal in der Übersicht.

Generell hat uns das Layout sehr gefallen. Besonders bei den Erweiterungsslots geht ASRock mit gutem Beispiel voran und hat den M.2-Slot unterhalb des ersten PCIe-3.0-x16-Slot platziert, womit bei einer Dual-Slot-Grafikkarte kein weiterer Steckplatz überdeckt und unbrauchbar wird. Davon abgesehen befinden sich alle Anschlüsse dort, wo der Anwender es erwartet. Probleme könnte es allerdings mit sehr großen CPU-Kühlern geben. Wir selbst haben auf das X99X Killer den NZXT KRAKEN X40 montiert, bei dem generell keine Probleme zu erwarten waren.

Es können bis zu sechs Lüfter angeklemmt werden. Dafür sorgen zwei 4-Pin- und vier 3-Pin-FAN-Header. Von denen lassen sich glücklicherweise fünf Stück regeln. Im BIOS stehen die Modi "Silent Mode", "Standard Mode", "Performance Mode" und "Full Speed" zur Verfügung. Reichen die vordefinierten Profile nicht aus, können manuelle Einstellungen vorgenommen werden, wenn "Customize" aktiviert wird. So lassen sich vier Temperatur/Lüftergeschwindigkeitsstufen und eine kritische Temperaturgrenze festlegen.