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Test: EVGA Z77 Stinger - Ein OC-Wunder im Miniformat?

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Seite 7: SATA-6G-Performance und USB-3.0-Performance

Weiterhin interessant ist auch immer wieder die Frage, wie die Leistung der SATA-6G- und USB-3.0-Anschlüsse bei den Testsamples aussieht. Im Falle des EVGA Z77 Stinger sind insgesamt sechs USB-3.0-Schnittstellen verwendbar, wenn man den internen Header mit einbezieht. In unserem heutigen Test beschränken wir uns allerdings rein bei der USB-3.0-Leistung über den Z77-Chipsatz. Der interne Header ist über den ASMedia ASM1042 gekoppelt, der in der Vergangenheit schon des Öfteren von uns getestet wurde und ziemlich gleichauf mit dem nativen Controller über den Z77-PCH lag.

USB-3.0-Performance:

Es gibt keinen besseren Weg, die schnellen USB-3.0-Anschlüsse an ihr Limit zu treiben, indem man eine möglichst schnelle SSD nimmt und sie in ein externes USB-3.0-Gehäuse installiert. Und genau das haben wir auch dieses Mal gemacht. Als SSD kommt wieder eine SanDisk Extreme mit 120 GB an Speicherkapazität zum Vorschein.

ATTO USB3 small
Die USB-3.0-Performance beim EVGA Z77 Stinger
(nativ über den Z77-PCH).

Wie man es aus vergangenen Mainboard-Tests mit Intels Z77-Chipsatz kennt, zeigt sich auch dieses Mal beim Z77 Stinger wieder eine gute USB-3.0-Leistung. Während schreibend knapp 195 MB/s erreicht werden, schwankt die Leserate von 166 bis 180 MB/s. Das sind aber keinesfalls schlechte Werte.

SATA-6G-Performance:

An SATA-Schnittstellen onboard bietet das Z77 Stinger immerhin vier Stück, die allesamt über den Z77-Chipsatz angebunden sind. Zwei mit der SATA-6G- und zwei mit der SATA-3G-Spezifikation. Zum Testen der SATA-6G-Leistung wird die SSD wieder ganz normal über SATA angeschlossen. Folgendes ist dabei herausgekommen.

ATTO USB3 small
Wir haben über den Z77-PCH kein anderes Ergebnis erwartet.

Das Ergebnis kann sich wieder einmal sehen lassen. Die Leserate kletterte auf bis zu 557 MB/s und schreibend auf beeindruckende 522 MB/s. Beide Werte übertreffen die hauseigenen Herstellerangaben mit 550 MB/s lesen und 510 MB/s schreiben.

 

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Kommentare (16)

#7
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Registriert seit: 17.09.2004
Schweiz
Kapitän zur See
Beiträge: 3222
Durch die K-CPUs und den Z77 Chipsatz ist es doch so einfach wie nie. Man muss nur an der VCore schrauben. Dann geht man halt auf den stabilen ermittelten Wert und stellt einfach 50 mV mehr ein. Halbe Stunde Prime laufen lassen (siehe Ralle_h's OC Thread für die richtige FFT Größe) und entweder nochmal um 50 mV erhöhen (womit das Ergebnis definitiv in die Kategorie "schlecht" gehört), oder es ist eben stabil und ihr schreibt, dass man vielleicht noch optimieren kann. Maximalaufwand 60 Minuten. Aber "wir haben 4,6 GHz booten können" und "prime beendet sich sofort" sieht irgendwie aus wie "ohne Herzblut getestet".
#8
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Registriert seit: 09.05.2006

Admiral
Beiträge: 14445
Irgendwie ist das Board nicht das geworden was ich mir erhofft hatte. Der Preis ist in anbetracht der Ausstattung ziemlich überzogen, da ist selbst ein P8Z77-I Deluxe noch günstiger und das bringt mindestens noch onboard WLAN und BT mit.

Beim OC muss ich den anderen Usern zustimmen.Hier sollte man wirklich einen stabilen Wert für die CPU ausloten. Wenn man da einmal einen groben Richtwert hat, dann geht das auf anderen Boards normalerweise realtiv flink von der Hand.
#9
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Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13168
Sollte noch ein weiterer Z77-Test anstehen, werde ich eure gut gemeinte Kritik beherzigen.
#10
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Registriert seit: 17.09.2004
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Kapitän zur See
Beiträge: 3222
:)
#11
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Registriert seit: 14.06.2009
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Korvettenkapitän
Beiträge: 2161
Ich finde das Fazit etwas zu positiv.
Wir haben hier ein ITX Board für 180 Euro mit akzeptabler, aber nicht herausragender Ausstattung. Den Preis versucht EVGA mit den super-duper OC Eigenschaften zu rechtfertigen. Dabei haben sie aber die RAM-Teiler verkackt und auch bei mehreren Bios-Upgrades nicht in den Griff bekommen. Setzen 6, das Board ist das Geld nicht wert. Und ob das CPU-OC besser als beim (günstigeren) ASUS P8Z77-I Deluxe ist, muss sich auch erst zeigen.
#12
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Registriert seit: 31.01.2009
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Vizeadmiral
Beiträge: 7437
+1
#13
Registriert seit: 06.02.2008
BN, NRW
Oberbootsmann
Beiträge: 835
Wie schauts denn mit dem Asrock Z77 ITX Pendant aus? Das wurde auf einigen Seiten ja als Übertaktungskracher betitelt, könnte eine gute Alternative sein, zumal es auch deutlich günstiger ist.

Das würde mich im Vergleich durchaus mal interessieren.
#14
Registriert seit: 13.01.2011

Matrose
Beiträge: 100
Naja mit dem Asrock Z77e-itx gibts ziemliche WLAN Probleme, siehe unseren entsprechenden Thread. Leider wird es in den meisten Tests überhaupt nicht überprüft oder erwähnt. Man ist gezwungen die schrottige Azurewave-Realtek Karte gegen eine normale auszutauschen was schon mal mind. 15€ (Un-)kosten verursacht, und die alte lässt sich nur schwer verkaufen. Das ist vielen zu lästig, weshalb sie sich dann eher fürs Zotac oder Asus Board entscheiden. Ich hoffe sehr dass Asrock seine schlechte Wahl überdenkt und eine von Intel oder zumindest Broadcom einbaut.
#15
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Registriert seit: 28.07.2005

Kapitän zur See
Beiträge: 3338
Die evga Platine ist echt enttäuschent.
Das Asrock z77 itx hab ich bei mir, das schafft bei meinem 2500k die 5ghz primestable mit 1,35v , auch einen 3570k konnte ich mit 4,7ghz bei 1,24v auf diesem stable betreiben.
Es ist genau so poten wie die teuren OC Boards. Nur im Bereich über 5,2 Ghz und mehr als 1,47v werden die Spawa zu heiß. Kühlt man diese dann mit einem 80mm lüfter geht noch mehr. WLAN Probleme hatte ich bisher keine, hab aber auch nicht die originale Atenne angeschraubt weil diese hässlich ist. Das Board kostet 110€ also nochmal gut 90€ günstiger als das EVGA und das UEFI ist wesentlich ausgereifert.

In meinen Augen hat die EVGA Platine nur eins zu bieten nette optik. Wie ein Ferrari mit nem Golf Motor.
#16
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 588
mmh 2500k und da hab ich mich echt mal einen auf faul gemacht und das system alles selbst machen lassen ...kein bock mehr auf feintuning...

asus z68 v pro für ca 120€ damals.. 4.7 ghz und da kackt nix ab...

wenn man da mal feintunen würde käm ich sicher höher oder wenigstens mit der voltage runter...
aber da meine h70 alles wegkühlt..ist mir das bisher wayne gewesen.

http://snag.gy/cP0Md.jpg
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