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Revoltec Graphic Freezer

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Seite 4: Fazit und Empfehlungen

Den Revoltec Graphic Freezer kann man in mehreren Fällen empfehlen:

Zunächst sieht er schick aus - der Modder wird es sicherlich begrüßen, einen langweiligen Standard-Kühlkörper auf seinerGrafikkarte gehen ein Modell zu ersetzen, welches optisch etwas her macht und zudem auch noch schick Leuchtet. Im Dunklen leuchten die zwei LEDs wirklich sehr schick, wer sein Gehäuse also in einen blauen Schimmer hüllen möchte, kann dies mit dem Revoltec Graphic Freezer ohne Probleme realisieren.

Das Ganze bringt natürlich nur etwas, wenn auch die Grafikkarte anständig gekühlt wird. Bei allem optischen Schnickschnack ist dies beim Revoltec Graphic Freezer auch der Fall - die Temperaturen sprechen hier für sich. Selbst eine heisse Karte mit 16 Pipelines kann der Kühlkörper auf niedrigen Temperaturen halten und kommt beispielsweise bei einer GeForce 6800GT unter Last auf ein um 8°C besseres Ergebnis als der NVIDIA-Kühlkörper. Hier entstehen noch einmal kleine Übertaktungsreserven, die man mit dem Graphic Freezer sicherlich ausschöpfen kann.

Zum Dritten hat der Graphic Freezer auch einen akustischen Vorteil gegenüber den meisten anderen Standardlüftern. Der Lüfter dreht zwar mit 2700rpm und pumpt deshalb genügend Luft durch die Kühlfins, aber er läuft dabei sehr leise. So ist er praktisch nicht hörbar, wenn man ein Netzteil, CPU-Lüfter und weitere Gehäuselüfter im Gehäuse besitzt. In einem Silent-PC wird höchstens ein Rauschen auffallen. Einen deutlichen Gewinn hat man also auch, wenn man den Graphic Freezer auf eine Grafikkarte setzt, die einen lärmenden GPU-Kühlkörper besitzt.

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Durchaus gut gelungen ist auch die Qualität des Kühlkörpers. Er ist sauber verarbeitet, die Unterseite ist schön plan. Eventuell wäre es besser gewesen, eine leistungsfähigere Wärmeleitpaste mit ins Paket zu legen, um noch ein Grad mehr aus dem Kühlkörper zu holen, in der Regel wird aber die auf Silikon basierende Paste vollkommen ausreichen. Der Lüfter ist qualitativ ebenso vollkommen in Ordnung.

Beachten sollte man, dass der Graphic Freezer natürlich nicht auf jede Karte passt, notfalls hilft der Blick in die Spezifikationen des Herstellers. Besitzt man eine Karte im Standardlayout, so kann der Kühlkörper auf jeden Fall auf den GeForce 6-Karten eingesetzt werden und kann auch auf die neuen Radeon X8xx-Karten von ATI aufgesetzt werden. Auch auf viele ältere Karten passt der Kühlkörper, beispielsweise auf die Radeon 9700-Serie oder eine GeForce 5900XT.

Ein paar kleinere Nachteile gibt es natürlich auch: Nutzern einer Ein-Slot-Grafikkarte geht ein PCI- oder PCI-Express-Slot unter der Grafikkarte verloren, allerdings empfehlen wir sowieso, einen Slot aus Belüftungsgründen frei zu lassen. Auch wäre es schick, wenn man den Onboard-Header der Grafikkarte für den Lüfteranschluß nutzen könnte, um eventuelle Hardwaremonitoring-Fähigkeiten oder Lüftersteuerungs-Mechanismen der Grafikkarte nutzen zu können - aber auch dies ist eher ein unerheblicher Punkt, den man sicherlich verschmerzen kann.

Der Preis von 29,90 Euro (z.B. bei Caseking.de) ist sicherlich gerechtfertigt - und durch den Mehrwert "Übertaktung, Lautstärke, Aussehen" sicherlich auch vollkommen in Ordnung. Wir sind mit dem Produkt voll zufrieden - und verleihen dem Revoltec Graphic Freezer deshalb unseren Liquidluxx-Award:

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