Seite 3: Das MSI Vortex G65VR im Detail (1)

Optisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts getan. Auch das MSI Vortex G65VR setzt auf das inzwischen schon ein Jahr alte Zylinder-Gehäuse, welches ein Volumen von nur 6,5 Litern fasst. Dabei zieht es Frischluft von unten an, saugt diese komplett durch das gesamte Gehäuse von unten nach oben an und schickt die Abwärme über die zahlreichen Luftauslässe auf der Oberseite wieder aus dem Gehäuse.

Verantwortlich zeichnet sich dafür ein 160-mm-Lüfter, welcher auf der Unterseite untergebracht wurde. An den Abmessungen und beim Gewicht tut sich wenig. Die zweite Generation bringt es ebenfalls auf 192 x 203 x 278 mm und stemmt rund 4 kg auf die Waage. 

In der Außenhaut des Gehäuses eingelassen hat MSI wieder einen LED-Streifen, welche über das hauseigene Dragon Center konfiguriert werden kann. Hier kann man dank RGB-LEDs nicht nur die Farbe bestimmen, sondern natürlich auch den Beleuchtungseffekt festlegen. Neben pulsierenden, dauerhaft leuchtenden oder wechselnden Farben kann sich das System auch an die Gesundheit des Spielers oder die Musik anpassen.

Alle Anschlüsse sind auf dem I/O-Panel auf der Rückseite untergebracht. Hier stehen dem MSI Vortex G65VR vier USB-3.1-Schnittstellen nach Gen 1, jeweils zwei HDMI-2.0- und miniDisplay-Port, aber auch zwei Gigabit-Ethernet-Buchsen bereit. Letztere arbeiten nach dem Killer-Prinzip und priorisieren Spieldaten damit automatisch im Netzwerk. Für die Soundausgabe stehen zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen und ein optischer S/PDIF-Ausgang bereit.

Weiter unten stehen auch zwei moderne Typ-C-Schnittstellen zur Verfügung. Sie arbeiten nach USB-3.1-Gen-2-Standard und bieten damit eine Datenübertragungsrate von bis zu 40 Gbit/s. Thunderbolt-3-Support gibt es für beide Anschlüsse natürlich ebenfalls.

Ganz unten am Boden befindet sich der Stecker für das Kaltgerätekabel und das integrierte Netzteil mit einer Ausgangsleistung von 450 W. Dank 80Plus-Gold-Zertifikat verspricht MSI auch eine hohe Effizienz.