Seite 4: Das Intel NUC Kit NUC6i7KYK im Detail (2)

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Für die Montage des Massen- und Arbeitsspeichers müssen auf der Rückseite lediglich vier Schrauben gelöst werden. Dann erhält man direkten Zugriff auf die beiden SODIMM-Speicherbänke sowie auf die zwei M.2-Steckplätze. Das Bluetooth- und WLAN-Modul ist direkt auf der Unterseite des Mainboards aufgelötet. Intel hat sich hier für sein hauseigenes 8260-Modul entschieden.

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Für unsere Tests griffen wir auf eine Samsung SSD 950 Pro mit NVMe-Protokoll zurück. Sie stellt 512 GB Speicher zur Verfügung und erreicht laut Hersteller eine Datenübertragungsrate von bis zu 2.500 MB/s.

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Direkt neben den beiden Speicherbänken ist die Kühlung für den Skylake-Prozessor samt der integrierten Iris-Pro-Grafik untergebracht. Von der CPU auf der Unterseite des Mainboards aus gehen dicke Kupfer-Heatpipes ab, die an das Radialsystem an der Seite weitergeleitet werden. Der 60-mm-Lüfter sowie die zahlreichen Aluminiumfinnen kümmern sich um den direkten Abtransport der Prozessor-Abwärme. Die restlichen Komponenten werden nicht weiter aktiv gekühlt und müssen damit mit dem Luftstrom des Radiallüfters auskommen.

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Im Lieferumfang befindet sich auch ein externes Netzteil, das über die Rückseite des Intel-NUC-Kits angeschlossen wird. Dieses ist mit einer Ausgangsleistung von 120 W deutlich leistungsstärker als die Netzteile der bisherigen NUC-Geräte. Ansonsten gibt es eine Schnellstartanleitung. Unserem Testmuster lag außerdem ein Reviewer's-Guide bei.

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Ebenfalls mit dabei sind zwei Bodenplatten für das NUC-System und eine zusätzliche VESA-Halterung zur Montage des Systems direkt hinterhalb eines Monitors oder Fernsehers.