Seite 1: Club3D GeForce 6800 Ultra

Es gibt sie tatsächlich: Gerüchten zufolge, so wurde uns zugetragen, existiere ein sehr schneller Grafikchip für PCI-Express - aber im Handel sei er fast nicht verfügbar sei. So warteten wir schon lange auf die erste Retail-GeForce 6800 Ultra-Karte, die uns nun in Form einer Club 3D GeForce 6800 Ultra endlich erreichte. Knapp über ein Jahr nach der Vorstellung des GeForce 6800 Ultra haben wir also die erste Retail-Karte im Test - und dabei auch noch gleich mit der schnelleren PCI-Express-Version. Bislang waren die Karten der Hersteller rar und es kamen nur wenige Modelle in den Handel, die natürlich entsprechend schnell verkauft waren. Kein Wunder: Der mit 425 Mhz getaktete GPU ist superschnell und das aktuelle Traum-Modell für den Gamer.

In unserem heutigen Review wollen wir also einen Blick auf die Club3D GeForce 6800 Ultra werfen. Die direkte Top-Konkurrenz von NVIDIA hatten wir jedoch ebenso schon im Test. Die Radeon X850XT Platinum Edition ist der Gegenspieler von ATI - und wir sind natürlich gespannt, wie sich die Club3D-Karte im Vergleich zur Konkurrenz schlagen wird. Des Weiteren lohnt ein Blick in unsere restlichen Reviews, die unter anderem natürlich auch preiswertere High-End-Modelle und Mainstream-Karten beinhalten: Zum einen war dies der Test der X800XT von Sapphire, der Test der Sapphire X800XL und der ASUS Extreme AX800XL mit R430-Chip, ein Review zur GeForce 6600-Serie, der Test der Radeon X700XT sowie der GeForce 6200-Artikel. Zudem hatten wir auch schon die erste 6800GT-Karte für PCI-Express im Test, die Leadtek WinFast PX6800GT THD und die XFX GeForce 6800GT sind einen Blick wert, wenn man auch mit einer geringeren Taktfrequenz das Spiel genießen kann. Eine weitere Besonderheit war die Gigabyte 3D1 als erste SLI-Karte mit 6600GT-Chips und natürlich unser erstes GeForce 6600-Roundup sowie das anschließende zweite Roundup.

Club3D hält sich beim Layout an das Referenzdesign von NVIDIA. Bei einer derartig seltenen High-End-Karte muß man auch nicht unbedingt mit einem aufwändigen Kühlkörper protzen, der Kenner weiß, was in ihr steckt. Wie man sehen kann, verwendet Club3D bei der Karte auch die typische zweistöckige Kühllösung, somit ist ein Slot unter dem PCI-Express-Port versperrt.

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Die massive Kühlkörperkonstruktion hat natürlich einen Vorteil, denn die Abwärme des GPUs kann sich auf eine größere Fläche verteilen und kann so effektiver abgeführt werden. Wer also nicht unbedingt an seinem Slot unter dem PCI-Express-Slot hängt, der kann von der Zweislot-Lösung sogar profitieren, denn in der Regel ist es bei dieser Kühllösung möglich, einen etwas leiseren GPU-Lüfter einzusetzen und dadurch den Lärmpegel erheblich zu senken. Im SLI-Modus bleibt jedoch nur mit 2 Slots Abstand zwischen den x16-Ports etwas Luft zwischen den beiden High-End-Karten, ansonsten besteht auch hier häufig die Gefahr eines Wärmestaus.

Einen kurzen Blick werfen wir natürlich auch auf das komplette NVIDIA-Lineup für PCI-Express:

Die Club3D GeForce 6800 Ultra ist eine klassische GeForce 6800 Ultra - sie besitzt einen GPU-Takt von 425 MHz und einen Speichertakt von 1100 MHz. Im Vergleich zur AGP-Version hat NVIDIA bei der PCI-Express-Version den Takt noch einmal um 25 Mhz angehoben. Es werden 256 MB GDDR3 eingesetzt, die auf der Cebit angekündigten 512 MB-Varianten lassen noch auf sich warten. Auch sind alle 16 Pipelines aktiviert, der einzige Unterschied zur GeForce 6800 GT ist somit der Takt.

Sämtliche andere Features der GeForce 6800-Serie sind natürlich auch weiterhin vorhanden - aus diesem Grund sparen wir uns eine erneute Erklärung von Shader Model 3.0, Features wie Intellisample 3.0 und anderen und verweisen auf unseren Launch-Artikel zur GeForce 6800-Serie.

Auf der nächsten Seite werfen wir einen kurzen Blick auf die Club3D GeForce 6800 Ultra-Karte und kommen dann gleich zum Vergleich der Stromaufnahme, der Lüftergeräusche und dem Overclocking: