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Test: Razer Deathstalker - Flaches Programmierwunder

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Seite 2: Design und Technik

Razer Deathstalker

Ausgepackt wirkt die Deathstalker eher unscheinbar. Der obere Teil mit den Tasten ist unlackiert und besteht aus schwarzem Kunststoff. Die Handballenauflage besitzt eine feine Struktur und lässt sich leider nicht demontieren. Der erste Eindruck wirkt damit sehr aufgeräumt und schlicht. Die Deathstalker besitzt das Layout einer ganz normalen Tastatur, ohne zusätzliche Tasten oder Schnickschnack.

Razer Deathstalker

Von der andern Seite betrachtet, wird das sehr flache Design noch deutlicher. Die Tastatur besitzt mit eingeklappten Füßen eine Höhe von knapp drei Zentimeter. Werden die Stellfüße ausgeklappt, so bringt es die Deathstalker auf vier Zentimeter. Das USB-Kabel ist direkt in der Mitte robust angebunden. Auf der Unterseite befinden sich mehrere Pads aus Naturkautschuk. Damit bleibt die Deathstalker sicher auf der Stelle stehen, auch wenn es einmal hektisch zur Sache geht.

Razer Deathstalker


Die Razer besitzt nur ein USB-Kabel, da kein USB-Hub, wie beispielsweise bei der Ozone Strike, vorhanden ist. Der Stecker ist vergoldet. Das Kabel ist sehr dünn und flexibel und lässt sich damit problemlos verlegen.

Razer Deathstalker

Angeschlossen leuchtet die Deathstalker im Razer-Neon-Grün. Die Beleuchtung lässt sich natürlich abschalten, etwas dimmen und kann zudem pulsieren. Über dem Nummernblock sind die üblichen Status-LEDs und zwei weitere spezifische Leuchten angebracht. Wie schon beschrieben, besteht das Gehäuse aus Kunststoff mit einer leichten Struktur. Die Tasten an sich sind sehr glatt und die Schrift ist fast nicht zu spüren.

Razer Deathstalker


Wie anfangs schon erwähnt, besitzt die Deathstalker sogenannte Chiclet-Tasten, wie man sie von vielen Notebooks kennt. Die Tasten haben eine Größe von 15 x 15 Millimeter und einen Abstand von vier Millimeter zueinander. Zum Einsatz kommen herkömmliche Membran-Tasten. Der Druckpunkt hinterlässt einen faden Beigeschmack und kommt beim Betätigen sehr früh. Nach einem nicht linearen Weg von knapp drei Millimeter kommt es zum Anschlag. Die Kraft, welche benötigt wird, um den Druckpunkt zu überwinden, erscheint uns recht hoch. Das Schreibverhalten hat uns wegen der Membran-Tasten nicht überzeugt. Gerade bei einem Preis von ca. 80 Euro hätten wir uns etwas mehr erwartet. Im Vergleich: Die Ozone Strike kostet nur knapp 10 Euro mehr. Zudem hat die Deathstalker keine weiteren Anschlüsse, um beispielsweise ein Headset oder zusätzliche USB-Geräte zu betreiben. Was rechtfertigt dann den stolzen Preis? Razer wirbt mit der Programmierbarkeit von allen Tasten. Vielleicht kann diese Funktion den Preis rechtfertigen. Wir schauen uns die Software genauer an.

 

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 11.10.2009
Franken
Oberbootsmann
Beiträge: 774
Ich finde ja Gaming Tastaturen generell zu übertrieben, prollig und bunt - einfach überbewertet. Diese Tasten aber sehen verdammt gut aus!
#2
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Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3521
Diese Tasten leuchten ja genauso.
#3
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 422
Immerhin: man hält sich grob ans IBM-Layout, nur die Leertaste ist zu klein. Aus ergonomischer Sicht ist das Schwarz eine Zumutung.
Dennoch ist Chiclet mehr Schein als Sein.

In dem Test fehlt leider die Angabe ob sich das Gerät auch auseinandernehmen lässt zwecks gründlicher mechanischer und chemischer Reinigung. Und vor allem, wie oft sie sich auseinandernehmen lässt.

Ebenso fehlt: "Made in ..."

Edit2:: Sind die Tasten gelasert, oder beklebt?
#4
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Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3521
Ich denk darüber nach mir die Tastatur in Zukunft selber zu bauen.

Mit ökologischen Teilen
#5
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 422
In der DDR war das obligatorisch!
Tastaturen gabs für privat grundsätzlich nur als Bausatz.
#6
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Registriert seit: 25.05.2013

Obergefreiter
Beiträge: 67
Der Satz "Der Stecker ist vergoldet" müsste eigentlich "Der Stecker ist werbewirksam vergoldet" heißen ...



Für 80€ bekommt man solide mechanische Tastaturen. Da hat man wesentlich mehr von. Und wenn es extrem flach sein soll würde ich eher zur Handballenauflage greifen oder die Tastatur in meinen Tisch einlassen als so eine zu kaufen.


Bewegen sich die Tasten wenigstens gleichmäßig nach unten wenn man sie an der Seite trifft oder sind die kippelig?

@ojumle: Ich kann zwar auch nur raten, würde aber dennoch darauf wetten, dass sich da nichts auseinanderbauen lässt ;D
#7
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Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3521
Zitat ojumle;20664413
In der DDR war das obligatorisch!
Tastaturen gabs für privat grundsätzlich nur als Bausatz.


cool
#8
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Registriert seit: 30.09.2004

Oberbootsmann
Beiträge: 868
So ein flaches Tastendesign fürs zocken kann doch nicht gut gehen. Aber so wie es aussieht ist heutzutage das Aussehen über ALLEM.
#9
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Registriert seit: 11.10.2006
Bremen
Oberbootsmann
Beiträge: 805
Also kann man die jetzt auseinandernehmen zwecks reinigung?!
#10
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Registriert seit: 02.09.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3372
Vorteile
"..
Flaches [U]udn[/U] ansprechendes Design
[U]Beluechtete [/U]Tasten
.."


m.M. grundsätzlich zu viel Geld, für eine Tastatur.
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