Seite 3: Fazit

Die G.Skill Trident Z Neo-Module haben in unserem Test eine gute Leistung abgeliefert, jedoch keine überragenden OC-Ergebnisse erzielt. Die hängt natürlich immer ein bisschen davon ab, wie gut die Chips am Ende wirklich sind, da diese immer unterschiedlich gut oder schlecht performen. Die 3.800 MHz mit einem Fabric-Takt von 1.900 MHz waren problemlos einstellbar und haben nicht nur bei den Benchmarks, sondern auch im Alltag keine Probleme bereitet. Schön ist es, dass wir mit diesen Riegeln durch die Bank stabile CL16-Timings fahren konnten. Die Subtimings konnten dabei zum Teil straff eingestellt werden, um die Performance noch weiter zu steigern.

Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass die Performancezuwächse in Spielen nicht besonders hoch waren und sich teilweise nur in ein paar FPS unterscheiden. Wo hingegen in den AIDA64- und SiSoft-Benchmarkes zum Teil merkliche Verbesserungen sichtbar geworden sind. Dies liegt dann nicht nur an der höheren Taktfrequenz, sondern zum Teil auch noch an den Subtimings. Insgesamt war es aber eine solide Leistung, und mit noch etwas mehr Geduld kann der ein oder andere Wert ggf. auch noch verbessert werden. 

Über die Verarbeitung und die RGB-Beleuchtung braucht man eigentlich nicht viele Worte verlieren. Diese agiert wie gewohnt auf einem sehr hohen Level, und auch die Effekte, die durch die verbauten LEDs erzeugt werden, sehen sehr schön aus und laufen ohne irgendwelche Ruckler durch. Mithilfe der Software kann man dann noch schön jede einzelne LED steuern und die Effekte an seine Vorlieben oder seine bestehende RGB-Beleuchtung anpassen.

Die in unserem Test erreichten Timings hatten wir so ausgelotet, dass diese im Alltag und auch bei Volllast stabil liefen. Dabei haben wir bewusst nicht über 3.800 MHz übertaktet, da dies auf einem AMD-System zu wieder abfallenden bzw. gleichbleibenden Benchmarkergebnissen führen würde. Dies liegt daran, dass sich in der Regel mit einem AMD-System der Infinity Fabric nicht bei jedem System auf mehr als 1.800 MHz einstellen lässt. Bei unserer Kombination war es ohne Problem möglich, den IF auf 1.900 MHz einzustellen. Man sollte immer darauf achten, dass man beim Teiler bei einer 1:1:1 Einstellung bleibt, da dies ansonsten eine Straflatenz mit sich bringt.

Um noch etwas mehr Performance aus dem Speicher herauszukitzeln, haben wir uns beim OC nicht nur um die Haupttimings, sondern auch um die Subtimings gekümmert. Diese Einstellungen erfordern es dann, dass man sich etwas mehr mit der Materie auseinandersetzt. Hilfreich ist dabei ein Blick in unser Forum, denn dort gibt es den Ryzen-OC-Thread.

Positive Aspekte der G.Skill Trident Z Neo RGB 32GB DDR4-3600:

  • sehr schicke Optik
  • RGB-Beleuchtung
  • Samsung B-Dies
  • Saubere SPD-Programmierung

Negative Aspekte der G.Skill Trident Z Neo RGB 32GB DDR4-3600:

  • Bauhöhe kann zu Inkompatibilitäten führen
  • OC-Potenzial etwas hinter den allgemeinen Erwartungen für B-Dies

Preise und Verfügbarkeit
32GB G.Skill Trident Z Neo DDR4-3600 DIMM CL16 Dual Kit
239,81 Euro 269,90 Euro Ab 239,81 EUR