Seite 3: G.Skill TridentX - Fazit

G.Skill schickt uns seine TridentX in einer geringfügig anderen Besetzung zu einer zweiten Runde und liefert dabei nur wenige Überraschungen. Das Design wurde geringfügig überarbeitet, wodurch der Einbau erleichtert wird. Auf der technischen Seite zeigten sich zumindest auf unserer Testplattform Probleme mit dem XMP-Profil und den damals schon bemängelten Leistungsrückstand weist auch dieses Kit erneut auf. Die Übertaktungsergebnisse liegen aufgrund der doppelten Modulanzahl etwas unterhalb des letzten Kits, wobei man hier einschränkend sagen muss, dass mit 2400 MHz schon ein ziemlich hoher Takt von Haus aus garantiert wird.

Die Kits der Speicherreihe befinden sich im preislichen Mittelfeld und erfreuen sich bisher recht großer Beliebtheit bei den Usern, wobei das Leistungsproblem für die meisten Anwender wohl in den Hintergrund tritt oder in der verwendeten Konfiguration gar nicht auftritt. Ein weiterer Grund für den hohen Zuspruch dürfte zudem sein, dass die Speicher eine sehr hohe Streuung besitzen, was die Übertaktungsfähigkeit angeht und hierbei auch einige Perlen zu finden sind. Für Kenner kann der Speicher also durchaus einen Blick wert sein.

 Positive Aspekte des F3-2400C10Q-16GTX:

  • hoher, garantierter Grundtakt
  • variable Höhe des Heatspreaders
  • gute erreichbare Timings bei niedrigen Frequenzen inklusive Low-Voltage-Fähigkeit

Negative Aspekte des F3-2400C10Q-16GTX:

  • auf unserem Testsystem nur mäßige Performance und mäßiges zusätzliches Übertaktungspotential