Seite 3: Kingston HyperX Beast - Fazit

Mit seiner Beast-Serie möchte Kingston diejenigen Käufer ansprechen, welche sich mit dem großen Heatspreader der Predator-Serie nicht anfreunden können und denen auch bei beim Speichertakt eine Nummer kleiner reicht. Trotz der scheinbar langsameren Latenzen kann sich der Speicher mit der Konkurrenz messen, was die Leistung angeht. Beim Übertaktungspotential hingegen steht der Ram etwas schlechter da: Er braucht schon ab 1866 MHz seine 1,65 Volt Spannung und über die Herstellerspezifikation hinaus ist nahezu kein Potential mehr vorhanden - schade. Insgesamt liefert man eine grundsolide Leistung ab, ohne jedoch besonders hervorzustechen zu können.

 

Wer auf mehr als 2400 MHz verzichten kann, der findet im HyperX Beast vielleicht seinen Wunschpartner. Angesichts der Eigenheiten der Ivy-Bridge-Plattform dürften relativ viele User auf der Suche nach einem Kit im Bereich um 2400 MHz sein. Preislich liegt man mit 140 Euro relativ genau in der Mitte des Preisfeldes, das Preis-Leistung-Verhältnis ist also bezogen auf diese Speicherklasse gut, trotzdem wird es für das Kit kein leichter Wettkampf am Markt werden. Ein großer Konkurrent kommt aus dem eigenen Hause, denn Kingston bietet auch ein Kit mit 4x 4 GB an, das etwas preisgünstiger zu haben ist.

Positive Aspekte des HX24C11T3K2/16X:

  • hoher garantierter Speichertakt
  • solide Leistung in den Benchmarks
  • schicker, nicht zu hoher Heatspreader

Negative Aspekte des HX24C11T3K2/16X:

  • geringes Übertaktungspotential über die bereits guten 2400 MHz hinaus