Seite 3: Corsair Dominator Platinum - Fazit

Auch beim "kleinen" Bruder der Dominator-Platinum-Reihe leistet Corsair gewohnte solide Arbeit. Rein äußerlich unterscheiden sich die Riegel nicht vom Topmodell, auch wenn das massive Auftreten sicherlich nicht jeden Geschmack treffen wird. Die inneren Werte wissen zu gefallen, auch bei den Taktraten unterhalb von 2133 MHz, wobei es hier ratsam ist selber Hand bei den Timings anzulegen, da die SPD-Werte branchenüblich relativ "zahm" sind. Ebenfalls positiv zu vermerken ist die Fähigkeit, die 1600 MHz effektiven Speichertakt auch bei 1,35 Volt Spannung zu erreichen. Nur oberhalb des Standardtaktes hätten wir uns bei dem hohen Preis eventuell eine stabile Taktstufe mehr gewünscht. Für die meisten Anwender sind aber wohl auch 2400 MHz mehr als genug.

Bleibt die schwierige Frage, für welchen Userkreis sich der Speicher eignet. Rein preislich liegt man deutlich über der Konkurrenz, worüber auch das stimmige Leistungsbild nicht hinweg täuschen kann - einen richtigen Akzent zur Konkurrenz kann Corsair nicht setzen. Die Übertaktung verlief gut, brachte aber auch keine hervorstechenden Ergebnisse zu Tage - ein Aspekt, der bei der anvisierten Käuferschicht nicht unwichtig sein dürfte. Aber schon der große Bruder mit 2666 MHz hat bewiesen, dass es Käufer gibt, die gewillt sind dieses Geld in die Hand zu nehmen, denn es bleiben vor allem die Exklusivität und die Features wie Beleuchtung und Corsair-Link, welche den potentiellen Käufer überzeugen können. Hier gilt wie in anderen Produktkategorien auch: Alles hat seinen Preis! 

Positive Aspekte des CMD16GX3M4A2133C9:

  • Aufwendiger Heatspreader inkl. Beleuchtung
  • sehr gute Leistungswerte auf allen Taktstufen
  • Low-Voltage geeignet
  • hochwertige Verarbeitung, gute SPD-Programmierung

Negative Aspekte des CMD16GX3M4A2133C9:

  • vergleichsweise hoher Preis
  • hoher Heatspreader