Seite 3: Fazit

Steelseries liefert mit dem Siberia Neckband definitiv ein solides Headset für den Gebrauch unterwegs, als Partner für Smartphones und Tablets. Klanglich ist es durchwegs als gut einzuordnen für seine Preisklasse: Der Bass ist druckvoll, ohne sonderliche Schwächen in Präzision, Tiefgang oder Schnelligkeit. Ebenso erweisen sich Mittel- und Hochton-Bereich als angenehm frisch, sodass auch musikalisch anspruchsvollere Stücke, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, gut abgebildet werden können. Als Manko stellt sich die eher schwache Bühnendarstellung heraus, welche definitiv hätte breiter ausfallen können, aber wahrscheinlich der kompakten Bauform geschuldet ist.

Fernab vom ordentlichen Klang finden sich letztendlich aber die entscheidenderen Schwächen. Durch die Nackenbandbauform wirkt das Headset in der Öffentlichkeit auf Passanten recht auffällig. Es ist jedoch nicht nur das Aussehen, was dieses Design mit sich bringt, denn der Tragekomfort steigt dadurch auch nicht. Im Gegenteil, der Anpressdruck ist aufgrund dessen recht stark. Demzufolge beginnt das Siberia Headset nach längerer Benutzung immer mehr auf die Ohren zu drücken, was nicht nur mit Schmerzen, sondern auch mit äußerst warmen Ohren endet. Dafür ist die Abschirmung von der Umgebung dementsprechend gut.

Letztendlich bieten die Dänen von Steelseries mit dem Siberia Neckband ein ordentliches Headset, was für 60 Euro zwar gemessen am Klang überzeugen kann, jedoch Defizite im Bereich des Komforts hat.

Positive Aspekte des Steelseries Siberia Neckband:

  •   durchweg ordentlicher Klang
  •   schickes Design

Negative Aspekte des Steelseries Siberia Neckband: 

  • Komfort ist verbesserungswürdig
  • Aufnahme des Mikrofons etwas zu leise
  • Geräuschabschirmung ist nicht optimal