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Beschädigte 12V-2x6-Stecker, angekokelte Buchsen und beschädigte Netzteile sowie Grafikkarten – die Problematik reißt nicht ab und ist konzeptionell. Lösbar ist das Problem in der aktuellen Form nicht. Mit dem WireView Pro II bietet Thermal Grizzly ein Gerät zur Messung des Stromverbrauchs von Grafikkarten. Die 2. Pro-Generation misst den Grafikkarten-Stromverbrauch und bietet eine umfangreichere Ausstattung mit Per-Pin-Strommessung, TFT-IPS-Display und einer erweiterten Garantie.
Weiterhin Berichte zu Defekten
Schon mit dem Erscheinen der GeForce RTX 4090 und der Anhebung des Power-Limits auf 450 W traten die ersten Berichte zu Defekten zum Vorschein, damals noch 12VHPWR-Anschluss. Mit der GeForce RTX 5090 wurde das Power-Limit der Modelle dann auf bis zu 600 W angehoben, womit man sich am Limit dessen bewegt, wofür der 12V-2x6-Anschluss ausgelegt ist.
Auch wir haben in der Redaktion schon starke Schieflasten auf den einzelnen Adern der 12-V-Versorgung protokolliert, zu echten Schäden an der Hardware ist es zum Glück aber noch nicht gekommen. Auch ein Netzteil mitsamt des mitgelieferten Kabels wurde bereits an den Hersteller zurückgeschickt, da Temperaturen von weit über 100 °C an der Verbindungsstelle zum Netzteil gemessen wurden.
Es sollte inzwischen offenkundig sein, dass der 12V-2x6-Anschluss ein Problem darstellt – unabhängig von der restlichen Hardware oder dem Nutzer, der den Stecker letztlich einsteckt. Überproportional häufig trifft es die GeForce RTX 5090 und GeForce RTX 4090, was mit der hohen Leistungsaufnahme dieser beiden Modelle zu begründen ist. Meldungen gab es aber auch zu Modellen wie der GeForce RTX 5080, GeForce RTX 5070 Ti, GeForce RTX 4080 und Modellen der Radeon RX 9070 XT mit diesem Anschluss.
Generell lässt sich festhalten: Je größer die Leistungsaufnahme der Grafikkarte, desto wahrscheinlicher ist ein Versagen des Steckers. Aber auch bei den kleinen Grafikkarten-Modellen ist eine gewisse Gefahr vorhanden. Es ist unwahrscheinlicher, dass ein Problem auftritt, ausgeschlossen werden kann es aber nicht.
Hinter dem Problem steckt eine ungünstige Kombination aus fragwürdigen Vorgaben für den Stromstecker, knapp kalkulierten Sicherheitsreserven und einem Leiterplatten-Layout, das diese Rahmenbedingungen nicht konsequent abfedert. Unter ungünstigen Umständen kann dadurch die Stromverteilung so kippen, dass einzelne Leitungen über ihre zulässige Belastung hinaus beansprucht werden – als Richtwert stehen hier 9,5 A pro Ader im Raum. Fließen lokal zu hohe Ströme, steigt die Wärmeentwicklung an genau den falschen Stellen, was im Extremfall zu Schäden führen kann. Das ist bewusst vereinfacht dargestellt, denn im Artikel geht es nicht darum, die Fehlerkette bis ins letzte Detail zu sezieren, sondern um die praktischen Folgen.
Das Gemeine: Solche Defekte zeigen sich oft nicht sofort. Häufig dauert es Tage oder sogar Wochen, bis sich die Belastung über Hitze, Materialermüdung und Kontaktprobleme so weit aufschaukelt, dass es kritisch wird. Und das kann sogar dann passieren, wenn man als Anwender alles korrekt angeschlossen und genutzt hat. Meist gibt es keine eindeutige Warnung – man merkt es erst, wenn der Schaden bereits entstanden ist.
Im Lieferumfang des WireView Pro II befindet sich neben dem Adapter selbst auch noch ein USB-C zu USB 2.0 internes Anschlusskabel (30 cm), ein Y-Splitter für Power-Funktion am Mainboard, ein kurz ausgeführter Temperatursensor (5 cm) sowie ein lang ausgeführter Temperatursensor (20 cm).
Einfache Installation und Inbetriebnahme
Zur Inbetriebnahme sollte der Eingang des WireView Pro II zunächst mit dem nativen 12V-2x6-Kabel vom Netzteil oder einem eventuell eingesetzten Adapter bestückt werden. Schon an dieser Stelle ist darauf zu achten, dass das 12V-2x6-Kabel korrekt und ausreichend fest eingesteckt wird.
Gleiches gilt natürlich auch aufseiten des Adapters und der Grafikkarte. Auch hier sollte der Nutzer darauf achten, dass der Stecker mit dem notwendigen Druck in den Stecker auf der Karte eingesteckt wird. Am besten geschieht Schritt eins (Eingang des WireView Pro II bestücken) bevor man den Adapter auf die Karte steckt.
Nachdem für die Stromversorgung der Karte gesorgt ist, können falls gewünscht die beiden Temperatursensoren angeschlossen und dort verlegt werden, wo man die Temperatur messen will. Falls die automatische Abschaltung des Systems gewünscht ist, muss der Y-Splitter für die Power-Funktion am Mainboard angeschlossen werden. Sollen die Daten des WireView Pro II in der Software dargestellt werden, muss auch das Kabel für den USB-C-Anschluss auf dem Adapter zu USB 2.0 auf dem Mainboard angeschlossen werden.
Mit den von Thermal Grizzly gewählten Voreinstellungen für die Schwellwerte und Warnungen kann der Nutzer sein System mit dem WireView Pro II in Betrieb nehmen und ist bereits auf der sicheren Seite.
Das WireView Pro II überwacht, kühlt und warnt
Das WireView Pro II wurde speziell für den anspruchsvollen Betrieb moderner High-End-Grafikkarten mit 12V-2x6-Stecker entwickelt und ist die weiterentwickelte Version des WireView Pro. Die Stromstärke wird dabei nicht nur als Gesamtwert, sondern getrennt pro Ader des 12V-2x6-Steckers erfasst. So lassen sich mögliche Kontaktprobleme zwischen Kabel und Grafikkarte sofort erkennen. Damit ermöglicht das WireView Pro II eine besonders präzise Überwachung der Lastverteilung, sodass Auffälligkeiten frühzeitig sichtbar werden und Schäden an Grafikkarte sowie 12V-2x6-Stecker nach Möglichkeit verhindert werden.
Das WireView Pro II ist in zwei Anschlussausrichtungen verfügbar und lässt sich damit mit nahezu jeder Grafikkarte mit 12V-2x6-Anschluss verwenden. In der nach unten ausgerichteten Variante sorgt es für eine aufgeräumte Kabelführung und dient zugleich als Adapter. Auf dem integrierten TFT-IPS-Display stehen mehrere Ansichten bereit, die sich direkt am Gerät über einen Taster auf der Seite einstellen lassen. Aktuell funktioniert das WireView Pro II vollständig als reine Hardware-Lösung, soll aber künftig um eine Software ergänzt werden.
Alle sicherheitsrelevanten Messwerte wie Ströme, Spannungen, Temperaturen und die Leistungsaufnahme werden fortlaufend überwacht. Thermal Grizzly legt dafür Grenzwerte fest, die im Normalbetrieb nicht überschritten werden sollten, da sonst das Risiko thermischer Schäden am Stecker steigt. Werden die Limits erreicht oder überschritten, warnt das Display optisch und zusätzlich ertönt ein akustischer Alarm. Optional kann das System über das beiliegende Splitterkabel automatisch abgeschaltet werden. Die ab Werk gesetzten Grenzwerte lassen sich im Konfigurationsmenü anpassen.
Durch unvermeidbare Übergangswiderstände an Steckverbindungen entsteht beim Betrieb leistungsstarker GPUs zusätzliche Verlustwärme. Für eine gezielte Wärmeabfuhr ist ein semi-passiver Lüfter integriert, der im Idle lautlos bleibt und sich bei steigender Leistungsaufnahme oder Temperatur automatisch zuschaltet. Das CNC-gefräste Aluminiumgehäuse besitzt Belüftungsöffnungen und arbeitet zugleich als Kühlkörper. Eine optimierte Luftführung über Öffnungen in der rückseitigen Platine unterstützt den Luftstrom entlang aller thermisch relevanten Komponenten.
Erweiterte Garantie
Zur Gewährleistung eines hohen Maßes an Betriebssicherheit bietet das WireView Pro II eine erweiterte Garantie, die über die gesetzliche Gewährleistung sowie die reguläre Herstellergarantie hinausgeht. Sollte es trotz der integrierten Schutzfunktionen zu Schäden am 12VHPWR- beziehungsweise 12V-2x6-Stecker der Grafikkarte kommen, übernimmt Thermal Grizzly die Reparatur oder stellt einen gleichwertigen Ersatz bereit, sofern eine Instandsetzung nicht möglich ist. Der Schutz greift auch nach Ablauf der ursprünglichen Grafikkarten-Garantie. Voraussetzung ist die bestimmungsgemäße Nutzung gemäß Bedienungsanleitung und innerhalb der vom GPU-Hersteller vorgegebenen Betriebsparameter. Die Laufzeit der erweiterten Garantie beträgt 2 Jahre ab Kaufdatum.
Mit diesem abgesicherten Schutzpaket sollen Transparenz und Sicherheit erhöht werden: Wer in moderne Monitoring-Technik investiert, kann darauf bauen, im Schadensfall zügig und unkompliziert Unterstützung zu erhalten, um maximale Leistung mit möglichst geringem Risiko zu nutzen.
Alle Details zu den erweiterten Garantiebestimmungen stellt Thermal Grizzly in einem PDF bereit.
Das WireView Pro II ist mit dem 12VHPWR-16-Pin-Stromstecker (4x Sensor + 12x Power/Ground) in den Versionen "Normal" (N) und "Reverse" (R) verfügbar:
- Wenn die Grafikkarte mit Stromsteckern bestückt ist, bei denen sich die vier Sensor-Pins des Steckers zwischen dem PCB und den 12 Stromsteckern befinden, wird die "N"-Variante benötigt (PCB - 4x Sensor-Pin - 12x Stromstecker).
- Wenn die Grafikkarte mit Stromsteckern bestückt ist, bei denen sich die 12 Stromstecker zwischen PCB und den vier Sensor-Pins des Steckers befinden, wird die "R"-Variante benötigt (PCB - 12x Stromstecker - 4x Sensor-Pin)
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Ihr Hardwareluxx-Team
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Das WireView Pro II kann direkt bei Thermal Grizzly bestellt werden. In den Varianten Reverse und Normal kostet der Adapter 119,90 Euro.
Bei Thermal Grizzly arbeitet man schon an weiteren Varianten wie einer solchen mit weißem Gehäuse und auch an einer Kabellösung arbeitet man offenbar bereits, die dann nicht direkt auf die Karte aufgesteckt wird. Es kann aber noch einige Monate dauern, bis eine dieser Variante erhältlich sein wird.
| Thermal Grizzly WireView Pro II | ||
| Nicht verfügbar | Nicht verfügbar | Ab 119,90 EUR |
| Thermal Grizzly WireView Pro II | |||||
| Nicht lagernd | 119,90 EUR | ||||
![]() | Nicht lagernd | 119,90 EUR | |||
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