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Kurztest: Twelvesouth HoverBar für das iPad

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hoverbar-logoWer sein iPad schützen möchte, findet zahlreiche Lösungen dafür, die vom klassischen Smartcover bis hin zum aufwendigen Moleskine-Design reichen. Dass ein iPad ein mobiles Gerät ist, ist unbestritten, doch auch für den stationären Einsatz kann ein iPad eine Alternative zum Note- oder Netbook sein. Wenn man nun von einer Hülle absieht, die auch das Ausrichten des iPads auf den Blickwinkel des Nutzers ermöglicht, wird die Auswahl an Befestigungsmöglichkeiten schon sehr dünn. Twelvesouth hat sich dieser Problematik angenommen und die HoverBar entwickelt. Wir haben einen schnellen Blick auf den Schwanenhals für das iPad geworfen.

Produkte von Twelvesouth lassen sich am besten wie folgt zusammenfassen: praktisch und gleichzeitig schick. Ein gutes Beispiel sind die BookBook-Hüllen für das MacBook (Hardwareluxx-Artikel) und iPhone 4S (Hardwareluxx-Artikel).

Die HoverBar für das iPad ist mit dem iPad 2 und dem neuen iPad kompatibel und ist im hauseigenen Store für 79,99 Euro zu haben. Hinzu kommen noch einmal 25 US-Dollar Versandgebühren. Inzwischen ist die HoverBar aber auch bei Amazon für 73,90 Euro zu haben.

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Die HoverBar kommt in Einzelteilen daher und muss erst zusammengebaut werden. Alle drei Hauptkomponenten werden miteinander verschraubt. Somit ist die HoverBar in wenigen Sekunden bereit das iPad aufzunehmen. Eines der Einsatzgebiete ist im obigen Bild bereits abgebildet, denn über die Klammer kann die HoverBar an beliebigen Tischplatten und anderen Gegenständen bis zu einer maximalen Dicke von 3 cm befestigt werden.

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Die Länge des Arms beträgt 55,9 cm und reicht somit auch über ein MacBook Pro hinweg. Durch die schwere Klammer und den Arm aus Metall macht die HoverBar einen sehr stabilen Eindruck und behält die gewünschte Biegung auch mit einem befestigten und 650 Gramm schweren iPad bei. Über ein Kugelgelenk kann die Neigung des iPads in alle vier Richtungen verändert werden.

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Eine Anwendungsmöglichkeit besteht darin, das iPad als weiteren Monitor am iMac bzw. Desktop-System zu verwenden. Natürlich wird dabei nicht zwingend das Display des Rechners auf das iPad erweitert, was über Zusatz-Apps möglich wäre.

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Twelvesouth bewirbt die HoverBar ausdrücklich mit der Möglichkeit diese am iMac zu verwenden. Natürlich kann die Klammer auch an jedem anderen Gegenstand bzw. Monitor oder der Tischkante befestigt werden.

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An zwei Ecken wird das iPad in der HoverBar gehalten. Diese bestehen wie der komplette Rahmen, der das iPad hält, aus Kunststoff.

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Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich die flexible Klammer, die zum Einlegen und Herausnehmen des iPads gelöst werden kann. Wer sein iPad täglich mehrfach aus der HoverBar entfernen möchte, sollte sich eine andere Lösung überlegen, aber für diesen Einsatzzweck ist sie auch nicht vorgesehen.

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Wer auch das zum iPad gehörige Kabel an der HoverBar befestigen will, der findet im Lieferumfang die entsprechenden Plastik-Clips, die sich am Arm fixieren lassen.

Fazit

Wer sein iPad viel am Arbeitsplatz oder heimischen System einsetzen will, ist sicherlich hin und wieder auf der Suche nach einer geeigneten Möglichkeit das iPad aufzustellen oder zu befestigen. Die HoverBar bietet eine flexible Möglichkeit dazu, die auch noch freien Platz auf dem Tisch belässt (anders als andere Halter und Ständer mit breiten Füßen).

Der Arm lässt sich in jede beliebige Richtung drehen und das iPad zusätzlich über das Kugelgelenk in alle Richtungen kippen. Dabei ist der Arm aber dennoch derart steif, dass das iPad nicht unfreiwillig seine Position verlässt. Gut gefallen hat uns auch die schwere und stabile Klammer, die keinerlei Zweifel an der Stabilität der HoverBar aufkommen lässt. Die Montage ist denkbar einfach, Twelvesouth bietet auf seiner Seite auch ein Installations-Video.

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Das Design eines Produktes ist immer eine streitbare Angelegenheit. Das Gute an der HoverBar ist die Tatsache, dass sie im besten Fall gar nicht zu sehen ist. Einzig drei kleine Plastiknasen sind am Rahmen des iPads zu erkennen.

Über den Preis von rund 74 Euro lässt sich sicher streiten. Zumindest die Verarbeitung aber rechtfertigt den Preis. Ob der Anwendungszweck hingegen eine Anschaffung zu diesem Preis rechtfertigt, steht auf einem anderen Blatt. Wer auf der Suche nach einer Befestigungsmöglichkeit im Büro, der Küche oder dem Schlafzimmer ist, sollte sich die HoverBar von Twelvesouth einmal etwas genauer anschauen.

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 03.04.2005

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1420

ohne Worte

In der Küche vll. noch akzeptabel, aber alle anderen "Anwendungen" ;D
#2
Registriert seit: 04.02.2008
D:\SAC\LO
Hauptgefreiter
Beiträge: 144
ich denke im Auto, wäre es auch noch sinnvoll, wenn man das iPad als Navi nutzt
#3
customavatars/avatar2839_1.gif
Registriert seit: 19.09.2002
Erlangen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
finde ich superpraktisch, wenn ich eines hätte würde ich mir das Teil sicher kaufen,
besonders das letzte Bild ist klasse
#4
customavatars/avatar127530_1.gif
Registriert seit: 19.01.2010
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1893
Der "Ich hätte einen Laptop kaufen sollen" Aufsatz. :)
#5
customavatars/avatar91057_1.gif
Registriert seit: 07.05.2008
hinter den 7 Bergen
Leutnant zur See
Beiträge: 1213
Zitat neo[2k];18669667
Der "Ich hätte einen Laptop kaufen sollen" Aufsatz. :)


:lol:
#6
customavatars/avatar46559_1.gif
Registriert seit: 04.09.2006
Saalbach Hinterglemm
Stabsgefreiter
Beiträge: 342
wie heisst das wetter app, das sieht geil aus
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