Hallo Shaolin,
ist schon recht schwierig, so eine Mainboardauswahl

! Ich kann verstehen, dass du ein solides Brett haben möchtest und bereit bist, etwas mehr Geld dafür anzulegen.
Momentan sind die Boards mit 680i'er SLI Chipsätzen, bis auf evt. das Asus
P5N32-E SLI, überteuert (aktueller Test in der Hardwareluxx printed Ausgabe 03/2007--> lauf zum Bahnhofskiosk und kauf dir das Mag, kostet nur 2,90 €

!).
Möchtest du dir ein aktuelles, teueres Board holen und deinen Kumpels von "High-End" in deinem Gehäuse erzählen, dann ist das noch die am ehesten zu verschmerzende Lösung. Doch brauchen, wirst du die Features wahrscheinlich nicht. Und wenns erst in deinem Gehäuse (ohne Glasdeckel vermute ich) steckt, sieht niemand die tolle PCB-Farbe, geschweige denn die anmutende Heatpipe oder irgendwelche leuchtenden Schriftzüge oder so ein Schnickschnack!
Liebt man Schicki-Micki, reiht sich gerne zu den Besitzern der "RoG" ein und gibt gerne mit der Featurelist des Boards und dem tollen Namen an, kauf dir das Striker Extreme, kostet ja
nur über 300,- €

!
Lange Rede kurzer Sinn: kauf dir was vernünftiges! Sei pragmatisch 
!
Einige Tipps, die auch im P/L Verhältnis, interessant für dich wären:
Asus P5N-E SLI (wie schon gennant worden --> ca. 100,- €)
Asus P5B-E Plus (
würde ich dir empfehlen --> 120,- €)
maximal P5B-Deluxe (das wäre High-End, aber auch preislich

--> 148,- €)
Es gibt massenweise Testberichte der Boards, lies dir mal einige durch. Mehr brauchste nicht!
Der P/L-Tipp gewinnt hier das P5B-E Plus
(Testbericht)
Hier das Fazit des Testberichtes:
Das ASUS P5B-E Plus überzeugt mit einem durchdachten Layout, einer hohen Stabilität und einer sehr guten Performance. Die Ausstattung stellt auch hohe Ansprüche zufrieden, abgesehen von einem zweiten LAN-Controller und CrossFire bietet das P5B-E Plus alles, was man von einem hochwertigen Mainboard erwarten darf. Durch den ausschließlichen Einsatz von Conductive Polymer Kondensatoren verspricht das Mainboard eine lange Lebensdauer. Im Alltagsbetrieb erwies sich das Gerät als unproblematisch, die verwendete Audio-Lösung bietet nicht nur zwei digitale Ausgänge (optisch sowie koaxial), sondern auch einen überzeugenden Klang.
Beim Übertakten macht ASUS keine Kompromisse: Trotz der passiven Chipsatzkühlung erreichen wir FSB1900 und der Speicherteiler von 1:2 ermöglicht den Einsatz von DDR2-1067 Arbeitsspeicher. Diese Option fanden wir bisher nur im BIOS des ASUS P5B-E Plus, welches es zudem ermöglicht, den Multiplikator einer Core 2 Duo CPU herabzusetzen, um den Frontsidebus höher takten zu können. Auch Speicherriegel, welche mit niedrigen Latenzen arbeiten, bereiten dem Mainboard keine Probleme und die von uns manuell gewählten Timings wurden richtig eingestellt.
Mit seinem Preis von ca. 140 Euro ordnet sich das ASUS P5B-E Plus zwischen dem ASUS P5B (119,90 Euro) und dem ASUS P5B Deluxe (168,90 Euro) ein. Beim Kauf des ASUS P5B muss man auf Firewire, die RAID-Funktionen der Intel Southbridge und die hochwertigen Conductive Polymer Kondensatoren verzichten und bekommt statt des Marvell Controllers eine Gigabit-LAN Lösung von Realtek. Wir halten das ASUS P5B-E Plus für das eindeutig attraktivere Mainboard, sollte das Budget jedoch knapp bemessen sein, ist das P5B eine sinnvolle Alternative. Das ASUS P5B Deluxe bietet hingegen als Mehrausstattung zur Plus-Variante einen zweiten PCI-Express x16-Steckplatz, angebunden mit vier PCI-Express Lanes, und die damit verbunden Möglichkeit, eine CrossFire-Konfiguration aufzubauen. Zudem wurde ein zweiter Gigabit-LAN Controller verbaut und die MOSFETs sowie die Northbridge werden mit Hilfe einer Heatpipe gekühlt. Die meisten Käufer werden diese Mehrwerte nicht vermissen, weshalb auch hier das ASUS P5B-E Plus die sinnvollere Wahl wäre.
Was gibt es da noch zu sagen? Genau: Editor's Choice!