Welcher Bootmanager für SATA?

ayla

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Hallo, habe bislang auf IDE-Platten BootMagic erfolgreich verwendet.

Habe jetzt gewechselt auf eine 500GB-Sata. Kopieren meiner 3Partitionen (2x Primär, eine WinXP aktiv, eine WinXP hidden, eine logische Fat32) ging mit Partition Magic.

BootMagic funktioniert jedoch nicht. Die BootMagic-Notfalldikette funktioniert komischerweise.

Acronis OSS habe ich ausprobiert, jedoch funktioniert das Finden der Systeme hier nicht ("unknown system" beim 1. System und das 2. kann er gar nicht finden)

ergoogelt habe ich mir dies: http://www.wilderssecurity.com/showthread.php?t=176623

worauf ich händisch die Eintragung von unknown System auf os_type="ntxp" gesetzt habe. Auf das 1. System kann ich nun zugreifen. Das 2. findet Acronis jedoch gar nicht.


Es hat immer sehr schön alles unter einer oder mehreren IDEs funktioniert, das hätte ich gerne wieder.
Weiß hier jemand was darüber?
 
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Hmm ich kann ehrlich gesagt der Problematik nicht ganz folgen. Wenns aber grundsätzlich um parallele Windows Installationen geht würde ich mich da auf den Bootmanager von Windows verlassen.

Alternativ könntest du auch noch von Linux den Grub oder Lilo nehmen.

Evtl. sucht er auch die SATA Platte am falschen Port; hast du noch weitere SATA Geräte eingebaut und/oder noch schlimmer, evtl. noch SCSI im System?

Wie auch immer die Vorgehensweise; erst einmal ein Backup machen.

Mit Partition Magic hab ich seit Win9x nichts mehr gemacht; mit Acronis hatte ich jedoch keine Probleme bisher. Die Reihenfolge der Partitionen ist gleich geblieben?
 
Es ist alles gleich geblieben, außer das jetzt die 3 Partitionen auf einer SATA sind.

Acronis ist nicht in der Lage, zu erkennen, dass bootfähige Systeme vorhanden sind.

es gibt nur eine SATA-Platte und ein IDE-DVD, kein SCSI.

Werde SUSE10.2 installieren, dann habe ich ja gleich GRUB dabei, mit dem Windows-loader möchte ich nix zu tun haben, da er immer vom zugehörigen System abhängig ist. Wenn dieses entfernt wird, ist es schwierig an die andere Installation heranzukommen, finde ich nachteilig.

GRUB im MBR müsste ja genauso wie BootMagic funktionieren.
 
Ja, Grub in den MBR, daher auch die Empfehlung eine Sicherung vorher zu machen.
Ich bin allerdings auch gespannt ob nachher Windows startet da über grub auch nur wieder der Windows Bootmanager aufgerufen wird. Ich seh das aktuell bei mir:
WinXP 32Bit, Vista 64Bit, Suse 10.3. Obwohl ein Eintrag in Grub für Vista ist (dieser heißt dann Windows 2 oder so) kann ich es nicht von Grub aus starten sondern muss Windows 1 (XP) nehmen und dort dann nochmals im Bootmanager von Windows (jener von Vista) dann Vista auswählen.
 
dann hast Du xp vor vista, und danach Suse installiert. bei der vista-installation hast du die xp-partition nicht versteckt, deshalb der win-loader.
vista konnte also sehen, dass ein xp vorhanden ist.

ich hatte mit Partition/BootMagic8 erst xp installiert, in xp mit pm8 vorbereitet für das jeweilige neue bs (primäre für win, 3 logische für linux). danach per bm8 die installation, auf welcher installiert werden soll aktiviert. danach ganz normal installiert. anshließend mit der notfalldisk von bm8 mein ursprüngliches xp aktiviert. danach unter diesem 1.xp bootmagic das neue bs hinzufügen. fertig, kein win-loader, kein system ist von anderen abhängig. so arbeiten alle einzeln und man kann jedes einzeln auch löschen, ohne das andere zu gefährden. für linux eine boot (in die grub kommt, nicht in den mbr), eine swap, eine root, alle 3 logische irgendwo auf der platte. beim starten siehts dann so aus: bm8 auswahl > bs wählen, nix win-loader. geht auch mit vista.

jedoch läuft dieses schöne spiel nicht auf einer sata, das bootmagic-auswahlmenü funktioniert nicht unter sata.

deshalb werde ich genau wie immer vorgehen:
ein xp installieren. pm8 installieren. vorbereiten für das nächste bs. neue primäre ntfs verstecken. neu booten. 2.xp (oder vista) installieren. notfalldisk von bm8 rein um zum 1. xp zurückzukommen. vorbereiten für linux (swap und root in der erweiterten) linux mit grub in den mbr installieren. dann müsste beim booten direkt grub die auswahl auf jedes bs unterstützen.

am wochenende starte ich damit.
 
Hmm ok soweit klar.

Was du noch versuchen könntest, wenn nicht schon längst geschehen, schau mal im BIOS wie denn die Platten bzw der SATA Controller eingerichtet ist. Manche bieten da eine Option dass er die wie IDE ansprechen soll und möglichst kompatibel. Evtl. kannst du damit den BM8 zum Laufen bewegen.

Falls Grub die nicht finden sollte kannst du relativ einfach ergänzen indem du auf die jeweiligen Partitionen zeigst. (was anderes macht der per default auch nicht; daher geht das mit Vista auch bei mir nicht ;); Grub ist aber so leicht zum konfigurieren dass man eben nachher einstellt was man per default gestartet haben möchte... beim Rest passt man eben beim Starten auf.)
 
Grub bekommt nur das jeweilig aktivierte Win zum Booten. In der Konfig des Bootloaders von SUSE kann man einen Haken setzen (zum aktivieren der jeweiligen Partition), jedoch speichert der Bootloader das komischerweise nicht.

Geht man ein zweites Mal in die Konfig des Loaders, sind die Haken wieder weg. (?!?)

Also bis jetzt funktioniert zum auswählen der beiden Win-Systeme lediglich die Notfall-Disk von Bootmagic.

Ich bin leicht enttäuscht von meiner neuen SATA-Platte, hätte nicht gedacht, das dies so ein Problem wird.
 
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