Uralt Asus KN97: Welche HDD?

Old Cheese

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Ich hab einen Rechner mit einem uralten Asus KN97 Mainboard rumstehen. Alle Komponenten verrichten da noch brav ihren Dienst, lediglich die HDDs (eine 6GB und eine 16GB) werden zu klein. Deshalb wollte ich jetzt dafür eine größere Festplatte anschaffen.

Geht das überhaupt? Funktionieren heutige IDE Platten überhaupt noch mit der alten Hardware? Und wenn ja, was ist maximale Größe, die man noch einbauen könnte? 40GB, 80GB? 160GB? (kosten ja fast das gleiche).

Bitte keine Diskussion über den Sinn der Aktion, der Rechner braucht einfach eine grössere Platte und ferddisch.
 
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sollte problemlos klappen sind ja ide anschlüsse oder? (einzig mit den übertragungsgeschwindigkeiten könnte es inkompatibilitäten geben dh die platte schneller als das board. aber ich glaube im zweifelsfall sind die abwärtskompatibel.)

aber: aufpassen mit der grösse. je nachdem kann das board/bios nur platten bis zu einer gewissen grösse erkennen.
 
Maximale IDE Festplattengröße = 32GB
Quelle: klick!

Also das BIOS deiner Hauptplatine unterstützt nur bis zu 32 GB pro Festplatte. Ein BIOS-Update gibt es anscheinend von ASUS nicht, das diesen Bug behebt.
Größere Festplatten kannst du dennoch verwenden, wenn du dir einen PCI-ATA-Hostadapter (z.B. Promise Ultra133 TX2) kaufst. Diese PCI-Erweiterungskarten haben ihr eigenes BIOS.
 
Sollte man in diesem Fall dann nicht gleich zu einem SATA Hostadapter greifen? Oder sind die wesentlich teurer?
 
SATA controller ~40EUR
PATA controller ~30EUR

Ich denke, das die 10EUR mehr den kuchen net fett machen. Außerdem kann man damit schon SATA platten einsetzen, die man dann später weiterverwenden könnten, falls nen sysupdate auf dem plan steht.
 
Wow, also erstmal Danke für die vielen schnellen Antworten und den tollen Link zu Asus. :hail:

Wenn das so aussieht, dann kann ich mir eigentlich auch gleich eine externe USB2 Platte holen, eine PCI USB2 Karte ist nämlich auch geplant. Mein System booten kann ich dann von der 16GB Platte und dann die USB2 Platte als Datenlager nehmen. Dadurch spar ich mir die 40 EUR für die SATA Karte und kann die USB2 Platte ja auch immer als mobilen Datenspeicher verwenden...
 
Setze doch gleich auf eSATA (eSATA = externes SATA). eSATA bremst, im Gegensatz zu USB2.0 und Firewire400, die Festplatte nicht aus. Seagate bündelt ihre eSATA Festplatten auch gleich mit einer PCI-Erweiterungskarte, die zwei externe Anschlüsse besitzt.
 
Steck doch einfach ne beliebig große IDE-Platte als 2. in den PC und melde die nicht im BIOS an !

Wenn du ein aktuelles Betriebssystem hast (XP ab SP1 oder W2000 mit SP4) gehen sogar mehr als 128 GByte. Nur booten kannst du davon nicht. Das ist auf jeden Fall besser als die USB2-Geschichte.
 
Geht das so einfach? Und ich kann damit die volle Kapazität nutzen? Dann kann ich ja mein System auf der 16GB Platte lassen und eine IDE Platte nach Wahl als Datenspeicher dranhängen.

Der alten Kiste hab ich kein WinXP angetan. Da läuft Linux drauf, das ist sparsamer. Aber wenn das BIOS keine Zicken macht, könnte ich die Platte eigentlich auch einfach in den Verzeichnisbaum mounten... :)

Alternativ die USB2 Lösung, da schlepp ich keine IDE Altlasten mit mir rum und brauch auch keine Zusatzkarte, die ich später sowieso nicht mehr brauche...
 
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