SPD Programmierung diverser OC-Module

Alex2108

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Hallo Leute !

Hier wird ja in letzter Zeit heiss über Speicher und deren Preise diskutiert, weil die Preise wohl bald den Tiefpunkt erreicht haben werden.

Allerdings weiss ich nicht genau über die SPD-Programmierung der OC-Speichermodule bescheid, damit meine ich die Module über PC6400....

Wie sind zum Beispiel die SPDs der PC8000 / PC8500 Module programmiert ?
Sind dort Einträge für 200/266/333/400/533 Mhz vorhanden ? Kann ich mir nicht vorstellen, denn soviele Einträge passen nicht ins SPD.

Was mich aber interessieren würde, ob bei PC8000/8500 Module SPD Einträge für PC6400 vorhanden sind ? Wenn ja, bei welchen Latenzen ?

Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen.

Interessieren würden mich die Crucial Ballistix PC8000/8500, sowie G.Skill PC8000/8500.
Was haben diese Module für SPD Einträge kleiner PC800/8500 ?
 
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kommt auf den hersteller an, manche programmieren jedec-konform, andere auch drüber
 
Hi,

wir programmieren unsere SPDs ausschliesslich nach JEDEC Richtlinien. Auch die DDR2-1000+ Module haben maximal PC2-6400 im SPD, bei 5-5-5-15 Timings. Das dient auch der Kompatibilität mit möglichst vielen Boards :)
 
Generell sollten sich die Hersteller an die Vorgaben der JEDEC halten. Hier ist Momentan noch DDR2-800 CL5 das höchste der Gefühle - DDR2-1066 ist afaik kurz vor der Verabschiedung, die ersten "echten" 1066MHz DDR2-Chips mit 1,8V Spannung dürften bald aufschlagen - Aeneon kündigte schon Module an, Micron hat das Sampeling der Chips begonnen.

Demnach sollte z.B: ein PC-8000 Modul Einträge für DDR2-800/PC-6400, DDR2-667/PC-5400 und DDR2-533/PC-4300 besitzen, um eine größtmögliche Kompatibilität bei den unterschiedlichsten Mainboards zu gewährleisten. Hier gibt dann CPUZ z.B. auch nur PC-6400 an auch wenn die Tables z.B. EPP Profile zeigen (500MHz+). Aus diesem Grund empfehle ich immer, die neueste Version von Everest zur SPD-Analyse zu Rate zu zeihen, da sie einen tieferen Einblick in die komplette Programmierung (standard SPD als auch EPP Profile) gewährt.

Hier halten sich allerdings nicht alle Hersteller dran - müssen sie ja schließlich auch nicht - es kann dann aber wie oben angedeutet, zu Kompatibilitäts- bzw. Bootproblemen kommen...

Manche Hersteller implementieren dazu noch EPP-Profile (Grundsteinlegung erfolgte hier durch nVidia und Corsair), um dem unbedarften User auf Boards mit nForce Chipsätzen (Beginnend ab dem nForce590) die manuelle Konfiguration der Einstellungen im Bios anzunehmen. Hier ist es möglich, im erweiterten Speicherbereich des SPD-EEPROMs Informationen bezüglich höherer Taktraten zu hinterlegen (z.B. DDR2-1000 CL4-4-4-12-2T bei 2,3V) - wie gesagt haben nur aktuelle nVidia Mainboards direkt aus dem Bios Zugriff darauf. Bei Non-EPP Mainboards müssen die Werte ansonsten von Hand im Bios eingestellt werden.
 
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