Seagate FireCuda 530 im Test: Seagate greift nach der Leistungsspitze

Thread Starter
Mitglied seit
06.03.2017
Beiträge
69.349
seagate_firecuda_100.jpg
Mit der FireCuda 520 gehörte Speicherspezialist Seagate zu den ersten Anbietern von NVMe-SSDs, die die neue PCIe4-Schnittstelle nutzten und damit in neue Geschwindigkeitssphären vordringen konnten. Doch restlos überzeugen konnte uns die PCIe4-Premiere nur bedingt, waren die Vorteile doch eher synthetischer Natur. Nun soll es mit der Nachfolgerin FireCuda 530 an die Spitze gegen die Platzhirsche von Samsung und Western Digital gehen. Wie gut das gelingt und ob die neue SSD von Seagate der ideale Massenspeicher für Enthusiasten ist, klären wir wie gewohnt mit unserem Review.
... weiterlesen
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Tja, ich wäre ja an sich gern bei Samsung geblieben, aber da haben sie sich die Butter vom Brot nehmen lassen.
 
Habt ihr denn die Möglichkeit zu testen, ob die 530 mit einem CF Adapter in der XBox Series X läuft?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die angebotenen Kapazitäten der sog. 980 "Pro" sind für mich nicht mehr zeitgemäß. Mag sein, dass sie in ausgewählten Benchmarks ähnlich oder gar leicht schneller ist, aber was bringt mir eine 2TB Platte? 2TB habe ich 2018 eingebaut und die Daten werden nicht weniger. Samsung konnte bisher immer darauf zählen, einen deutlichen Leistungsvorteil als Argument zu haben, aber das ist jetzt nicht mehr der Fall.
 
Also was denn nun, dass es nur maximal 2TB gibt oder dass der Leistungsvorsprung nicht deutlich ist? Das war er übrigens meistens nicht, sondern meistens eher hauchdünn, was zählt ist die Zuverlässigkeit die bei Samsung bisher immer sehr gut gewesen ist. Selbst wenn es mal Bugs gab, betrafen diese eigentlich immer nur die Performance, haben aber nicht zu Datenverlust oder Ausfällen geführt.
 
Keine Bugs oder Ausfälle kann als Minimalanforderung wohl erwartet werden. Ich hab von der postville bis Kingdian chinanoname alles verbaut und bei keinem Hersteller je Probleme gehabt. Kein Vergleich zu HDDs und ihren Serienfehlern...

Der Hersteller einer SSD ist noch austauschbarer als die Bauteile auf dem Ding. Preis Leistung muss einfach stimmen.
 
Habt ihr denn die Möglichkeit zu teste, ob die 530 mit einem CF Adapter in der XBox Series X läuft?
Mangels Konsole leider nicht, ich kann aber gerne bei unserem Ansprechpartner bei Seagate nachfragen! :wink:
 
Wieso haben sie sich die Butter vom Brot nehmen lassen?

Storagereview schreibt:
Die machen zwar andere Benchmarks als hier, aber es klingt nicht als würde bei Samsung Butter auf dem Brot fehlen, wenn die 980 Pro die 530 schlägt.

Dürfte aber so mit der einzige Testbericht sein der die 980 Pro hier vorne sieht.

Habe bestimmt 5-7 Tests/Reviews gesehen bei dem die 530 vorbeizieht und nun die Krone innehat, wusste gar nicht das es hier tatsächlich eine Seite gibt die das anders sieht 😉
 
ein Vergleich zu HDDs und ihren Serienfehlern...
Wann gab es denn die letzte HDD mit Serienfehlern? Die SSDs dürften in der Hinsicht in letzten 10 Jahren mehr Probleme gehabt haben als die HDD, aber es ist ja auch eine im Vergleich zu HDD noch recht neue Technologie.
 
Was war kein Bug. Die Green waren so eingestellt, dass die Köpfe nach 8s parken, dies spart Energie und die Green war sehr auf Energiesparen ausgelegt. Außerdem sind sie als Desktopplatten für 2400 Power-On-Hours pro Jahr und wie praktisch alle HDDs auf 5 Jahre Nutzungsdauer ausgelegt. Das Problem ist, dass viele diesen Platten nicht nur mehr Power-On-Hours pro Jahr zugemutet haben und dazu noch Tools wie z.B. Speedfan nutzen, die regelmäßig die S.M.A.R.T. Werte auslesen um die Temperaturen zu überwachen, wobei die Köpfe dann jedes mal aus der Parkposition kommen. Wenn das Tool dies alle 10s macht, dann kommen schnell viele Load-Unload Zyklen zusammen.

Aber das war nun ein Beispiel, da kann man noch nicht von Kein Vergleich zu HDDs und ihren Serienfehlern..." reden, denn ich kann Dir bestimmt ein Dutzend FW Bugs von SSDs aus den letzten 10 Jahren nennen, alleine bei Crucial vom 5100 Stunden Bug der Crucial m4, den Queued TRIM Bug der m500, der nie gefixt wurde und die zahlreiche Bugs bei Crucial SSD mit Energiespareinstellungen. Da kann man bei allen großen Herstellern was finden, nur bei denen die sowieso irgendwas in China einkaufen und unter dem gleichen Label eine Menge ganz unterschiedlicher SSDs verkaufen und gar keine FW Update anbieten, wird man darüber kaum Hinweise finden.
 
Was war kein Bug. Die Green waren so eingestellt, dass die Köpfe nach 8s parken, dies spart Energie und die Green war sehr auf Energiesparen ausgelegt.
Das erinnert mich irgendwie an diesen Start-Stopp-Wahn bei den neueren Autos. Langlebigkeit ist halt kein Kriterium mehr.
 
Langlebigkeit ist halt kein Kriterium mehr.
Ja, die wird ja auch nicht bewertet, wenn es um den Energieverbrauch geht, obwohl Herstellung und Entsorgung natürlich auch eine Menge Energie brauchen und zwar nicht wenig. Das ist der Wahnsinn der heutigen Zeit.
 
Das erinnert mich irgendwie an diesen Start-Stopp-Wahn bei den neueren Autos. Langlebigkeit ist halt kein Kriterium mehr.
Das gabs schon in den 80ern bei VW und Audi.
Wollte damals keiner haben, obwohl es zuletzt lächerliche 25 DM Aufpreis kostete, weshalb es nach 4 Jahren wieder eingestellt wurde.
Die Autos hatten damals einen stärkeren Anlasser, anonsten keine Unterschiede zur Serie am Motor.
Spritersparnis in der Stadt bis zu 1,5L/100 km und das System hat locker 300.000 km gehalten.
Start/Stop beeinträchtigt die Lebensdauer nicht. Und in der Kaltlaufphase ist es eh abgeschaltet, war damals schon so.

Was Langlebigkeit bei SSDs angeht:
Dieses Jahr ist mir eine Crucial SSD nach nicht einmal 2 Monaten und nur ca. 200 Betriebsstunden gestorben, wird nirgendwo mehr erkannt.
Das erste und das letzte mal, das ich eine SSD dieses Herstellers verbaut habe.
Der Hersteller komm mir nie wieder in einen Rechner rein.
 
Power cycle mal versucht?

Wobei dir ein Ausfall mit jedem Hersteller passieren kann. Wenn du bei jedem Einzelausfall einen Hersteller bannst, wir die Luft irgendwann dünn.
 
Power Cycle?
Ich habe die SSD in verschiedenen Rechern gehabt und auch mal an einen USB-SATA Adapter dran gehabt.
Nirgendwo wird die erkannt, sie wird aber warm, d.h. sie bekommt Strom.
Und das ist die erste Hardware überhaupt, die nach so kurzer Zeit ausgefallen ist.
Das hatte ich in den vergangenen 30 Jahren noch nie.
Wenn da mal Hardware ausgefallen ist, war die mindestens schon 5-6 Jahre alt.
CDI zeigte übrigens 1 Tag vor dem Ausfall noch 100%.
 
Würdet ihr diese hier nehmen (mit Heatsink) oder die WD Black SN850 (mit Heatsink)?
Was denkt ihr, welche ist besser?
 
Power Cycle?
Ich habe die SSD in verschiedenen Rechern gehabt und auch mal an einen USB-SATA Adapter dran gehabt.
Nirgendwo wird die erkannt, sie wird aber warm, d.h. sie bekommt Strom.
Und das ist die erste Hardware überhaupt, die nach so kurzer Zeit ausgefallen ist.
Das hatte ich in den vergangenen 30 Jahren noch nie.
Wenn da mal Hardware ausgefallen ist, war die mindestens schon 5-6 Jahre alt.
CDI zeigte übrigens 1 Tag vor dem Ausfall noch 100%.
SSD nur an Strom anschließen für 10-20Minuten (5-10 reichen i.d.R. auch, aber mehr schadet nicht) . Danach das System runterfahren, wieder normal anschließen und schauen ob sie wieder erkannt wird. Wenn nicht, 1-2x wiederholen - danach geht die Chance gegen 0.
Zerschossene mapping tables werden dadurch i.d.R. wiederhergestellt und wenn das Problem dort lag, läuft sie dann wieder.
Crucial hatte mal Modelle/Firmwareversionen, die dafür scheinbar anfälliger waren, als andere Laufwerke. Wobei das kein "nur Crucial Problem" ist.

Bei Festplatten fallen ein Großteil der Platten im Übrigen in den ersten 3 Monaten aus. Du hattest da einfach Pech bzw. die ganze Zeit Glück - je nach dem wie herum man das nun betrachten möchte.
Das hätte dir mit jedem Hersteller ganz genau so passieren können.

Kannst ja mal sagen, ob sie danach wieder lebt. Viel Erfolg :)

@Holt:
Funktioniert nicht nur bei Crucial. Auch Samsung/Sandisk scheint beim powercycle defekte mapping tables wiederherzustellen, so zumindest meine Erfahrung.

Würdet ihr diese hier nehmen (mit Heatsink) oder die WD Black SN850 (mit Heatsink)?
Was denkt ihr, welche ist besser?
Ich würde die kaufen, die im Deal gerade günstiger zu haben ist. :angel:
 
...Dieses Jahr ist mir eine Crucial SSD nach nicht einmal 2 Monaten und nur ca. 200 Betriebsstunden gestorben...
Probier mal "HDLowLevelF.4.40" oder Ähnliches. Damit habe ich eine SSD schon mal wiederbelebt.
-
Ich habe noch 3 Crucial300 von 2011 in Betrieb. Zwei davon als RAID0 in meinem Notebook.
Damit hänge ich meinen TR 1950x samt 970Pro um Längen ab. Jetzt steht mein 1950x wegen
Jugendälterschwäche in der Ecke und mein Notebook von 2012 gibt den Ton an.
 
Wow ein Phison Controller und 7300 Megabyte pro Sekunde Leserate! Beeindruckend, die hätte ich gerne eingebaut ja.
Ist der Controller gleich hoch wie der NAND wie bei der Corsair Force MP600, sodass man nicht zwei verschieden dicke Wärmeleitpads für den ICY Box aktiven Cooler benötigt?
 
...Ist der Controller gleich hoch wie der NAND wie bei der Corsair Force MP600, sodass man nicht zwei verschieden dicke Wärmeleitpads für den ICY Box aktiven Cooler benötigt?
Ja, Controller, Dram und Nand - alles gleich hoch, da müsste ich im Unterschied zu meinen Samsungs, nicht mit WLPads verschiedener Dicke zaubern.
 
Das ist mehr als vorteilhaft, wenn NAND und Controller gleich hoch sind - andernfalls wird eines von beiden nämlich nur sehr unvorteilhaft gekühlt, da man in 99% aller Fälle keine Wärmeleitpads verschiedener Dicke griffbereit hat mit 1mm 2mm 2,5mm Höhe etc, und man das Gerät aber trotzdem gleich verbaut (und dann eigentlich nie wieder den Kühler abbaut...)
 
Tja, ich wäre ja an sich gern bei Samsung geblieben, aber da haben sie sich die Butter vom Brot nehmen lassen.
Also ICH bleibe schon bei Samsung. Diese neuen 980, FireCuda und wie sie alle heißen, reißen mich alles andere als vom Hocker.
Gestern habe ich meine 2 TB 860 Pro (ich habe auch die 4 TB-Version) am Thunderbolt II meines NB von 2012 mal richtig ausgetestet.
Mit der richtigen Umgebung und den richtigen Treibern sieht auch die alte Computerwelt noch richtig sonnig aus. Die Firmware der
Geräte ist ebenfalls noch Urgestein. Hand auf`s Herz: ..... !..?.. , oder?
Show them_Sam2-ThBII_SuperCache.jpg
 
lol, du willst behaupten, dass du 15GB/s sequenziell lesend über Thunderbolt 2 aus einer 860 PRO holst, habe ich das richtig verstanden?
 
Er trollt in allen Beiträgen immer mit solchen Benchmarkergebnisse rum, die früher vor allem von einer RAM Disk und nun von einem RAM Cache für die SSD kommen. Schau Dir einfach seine Beiträge an, dann siehst Du was ich meine. Die kannst Du eigentlich alle als Off-Topic löschen.
 
lol, du willst behaupten, dass du 15GB/s sequenziell lesend über Thunderbolt 2 aus einer 860 PRO holst, habe ich das richtig verstanden?
Die Frage gefällt mir. (!)
Mal nicht gleich die Unterstellung von Trollerei. Samsung (und Andere) bewerben ihre 980er, Firecuda, DDR4+5, und was und wie sie
alle heissen, mit "traumhaften" Werten. Kommt ein Diskmark von einem "Troll", wissen alle sofort, DER KANN so nicht stimmen.
Die 15 GB sind übrigens schreibend. Wer lesen kann ist immer im Vorteil ;-) .
-
Aber richtig "geraten". Zum Einen will ich damit zeigen, was für 08/15-Software solche Diskmarker sind. Aber das wissen wir ja schon.
In der Tat verwende ich einen Cacher. Dort kann ich z. b. einstellen, dass er nach Kopiervorgängen, also sprich: bei der ganzen Session,
die Caches NICHT leeren, ergo löschen soll.
Und ja! Auch eine Ramdisk ist daran beteiligt. Sind aber zweierlei. Wir schicken ja schon immer gerne sämtliche Temps ins Ram.
-
Jetzt hat dieser Treiber offenbar einen ziemlich schlauen Algorithmus. Der ermittel/gleicht Hashes, Header, Was-weiß-Ich-für Datenpools
nach VERÄNDERUNGEN ab, und gibt nur diese an die jeweilige I/O weiter. (SSD <> SSD)
DAS ergibt eine kriminelle Speed. Zumindest DER Daten, die in den von Hand vorgebbaren Cache passen.
Bei mir sind das gerne Mal 8, 12 oder mehr GB. Überschreitet man (so wie bei der 980 den SLC und DRAM-) den Puffer NICHT, kann man
sich vor Geschwindigkeit nicht mehr retten.
Doch auch bei "frischem" Datenpool macht der, bzw. die drei Treiber, ordentlich Dampf.
Ansonsten dümpelt meine SSD am THBII mit 300-400 MB/sec. rum. Der erste Schub, bis die LPDDR voll sind, startet erst mal mit ca.
1,4 GB/sec., fällt dann auf (gestern gemessen) 975 MB/sec. ab. Erst danach wird`s wieder träge. Wer also viel Ram hat, kann sich
zurücklehnen.
-
Die Latenzen dabei sind übernatürlich traumhaft. Auf dem Desktop herrscht beim Öffnen, Schließen von Fenstern, DatenInhalten,
dem ganzen Handling überhaupt eine 0,00001-Sekunden-Regel. Das Laden vom 800 bebilderten Seiten samt Word-Programm dauert
gefühlt etwa eine Zehntel Sekunde. Vielleicht ist es auch eine 100/stel.
Sowas habe ich in vier Jahren Tuning auf dem TR 1950x samt 970 Pro nicht geschafft. Bei dem kann ich, bis der das gleiche geladen hat,
einen Pullover stricken.
 
Okay, kein trollen sondern völliges Off-Topic gebrabbel. Da fänd ich trollen ja witziger, du bist aber davon überzeugt das "richtige" zu tun. Lol.
 
Kommt ein Diskmark von einem "Troll", wissen alle sofort, DER KANN so nicht stimmen.

[...]

Zum Einen will ich damit zeigen, was für 08/15-Software solche Diskmarker sind.

Wenn jemand mehr misst als rein technisch-theoretisch durch ein Interface passt, muss zumindest die Frage erlaubt sein, was derjenige da tut. Ob das dann ein Merkmal schlechter Software ist, stellt sich erst hinterher. CrystalDiskMark misst immer die Leistungsspitze, keinen Durchschnitt oder ähnliches. In deinem Fall also die Leistung deines Cachers, nicht der SSD wie dein Editor-Fenster suggeriert.

Ich will daher nicht pauschal unterstellen, dass das was du misst, Unsinn ist - aber es ist doch zumindest sehr speziell und sollte wenn überhaupt nur für die kleinste Minderheit überhaupt relevant sein. Du schreibst deine Daten auf die SSD über einen Cache, der dementsprechend rasend schnell ist, weil es schlicht der Arbeitsspeicher des Systems ist, nicht die SSD. Erst im Hintergrund wird dann die Datenmenge auf die SSD übertragen. Heißt konkret, selbst wenn du deinen Schreibvorgang von beispielsweise 10 GB innerhalb einer Sekunde offenbar abschließt, sind die Daten noch längst nicht auf der SSD - mit entsprechenden Konsequenzen, wenn du diese dann vorschnell trennst. Dass solche Einsatzszenarien dann nur wenig massentauglich sind, dürfte offensichtlich sein. Das lässt mich dann auch zweifeln, was der Sinn deiner Posts sind - dass RAM-Disks super sind? Das sollte ebenso bekannt sein wie die Tatsache, dass man diese nicht für die breite Masse anbieten kann. Es hat ja schon einen Grund, warum solche Software bestenfalls ein Nischendasein fristet.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh