RAM-Tests sinnvoll?

gabbyjay

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Hallo allerseits,

ich kaufe mir meine Hardware normalerweise nach dem Studieren von Tests im Netz oder in Zeitschriften.
So habe ich mir kürzlich zwei verschiedene 4GB-DDR3-Kits geholt, einmal von Kingston und einmal von OCZ; die Kingston waren Testsieger in der PCGH, die OCZ Testsieger in der Hardwareluxx.

Beide erreichten im Test Traum-Taktraten (Kingston: 2100 gegenüber ratifizierten 1600 MHz; OCZ: 2300 statt 1333 MHz), ich komme in beiden Fällen jedoch auf ein deutlich schlechteres Ergebnis (jeweils um die 1700 MHz) - und das bei deutlich langsameren Timings als im Test.

Natürlich läßt sich nicht jeder Speicherriegel gleich gut übertakten, aber sollte man nicht wenigstens ein Ergebnis erwarten können, das sich zumindest ansatzweise in einer ähnlichen Region befindet? Das hier sind immerhin 600 MHz Differenz.
Mir ist natürlich klar dass es beim Übertakten immer auch mit Glück oder Pech zusammenhängt und ein Hersteller nur die Taktraten/Timings garantiert, die draufstehen;
aber in dem Fall frage ich mich, was bringt so ein Test auf Übertaktbarkeit dann überhaupt, wenn Differenzen wie die 600 MHz hier ganz normal sind?
Damit wären solche Tests als Kaufhilfe dann ja völlig für die Katz.

Oder ist es wirklich so wie manche behaupten, dass die Speicher-Hersteller ganz bewußt die ersten Auslieferungen ihrer Speicher in höherer Qualität halten, die sich super übertakten lassen, damit sie in den Reviews gut abschneiden, und dann später nur noch das garantierte liefern?
 
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Das ist ein heikles Thema- bevor man darüber diskutiert(es scheint wirklich zu stimmen das viele Hersteller extra handverlesene Review-Sample verschicken, das hat sich in vielen Bereichen gezeigt) wäre es ganz interessant was du für ein System hast- bei einem AMD-System kannst du beispielsweise lange nicht so hohe Taktraten erreichen wie auf einem Intel 1156

Grüße
 
re

Dazu geb ich gerne Auskunft.

Es handelt sich um einen i5-750 und ein P55-Mainboard (habe zwei verschiedene probiert, einmal ein MSI-GD65 und einmal ein Asrock; bei beiden das selbe Ergebnis beim RAM).

Die Base-Clockrate kann ich auf 210 MHz und mehr anheben, ohne an den Spannungen was zu drehen;
die CPU kommt vom Takt her ebenfalls mit (bis 3.8 GHz hab ichs mal probiert, ist aber mit Sicherheit noch mehr drin wenn ich den Lüfter etwas schneller drehen lasse).

Auch wenn ich die RAM-Spannung auf 1.65V und die Speichertimings auf 10-10-10-28-2T einstelle, kommte ich nicht über die oben genannten Werte hinaus.
 
Ich bin noch nicht so firm bei i5/o7, aber die UCLK hast du so gestellt das sie auch immer mindestens das doppelte vom Ram-Takt ergibt? Sonst läuft da wohl physikalisch nichts
 
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