[Sammelthread] Proxmox Stammtisch

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Nee. Warum sollte "man".
Die LTSC-Version verzichtet vollständig auf jährliche Funktions-Upgrades, heißt es. Und sei deshalb besonders gut geeignet für Geldautomaten. Meine Home-IT ist genau das Gegenteil. :geek:
 
Bez LTSC Versionen: die laufen auch auf Legacy Hardware und benötigen kein Secure Boot oder TPM. Von Sicherheitsupdates abgesehen bleiben die in dem Zustand bleiben wie ich sie installiert habe und mutieren nicht selbsttätig.
 
Für einen Service auf Windowsbasis vermutlich besser. Wenn man aber irgendwas labormäßig vortesten will oder die VM gar selbst intensiv als Arbeitsmittel nutzt, dann passt es weniger. ;)
 
Das LTSC ist ein normales Enterprise, dem lediglich die Store-Umgebung fehlt (ein wsreset -i im admin CMD und der Store wird installiert wenn nötig).

Das normale LTSC nutzt KMS (Key Managment Server) und MAK (Multiple Activation Keys), Die IoT-Version nutzt dagegen hauptsächlich OEM_COA_NSLP ohne VOLUME-Option und eignet sich daher für Standalone-Geräte.

Ist also eher ein Lizenz-Ding ;).
 
Gibt wieder viele Updates für Proxmox

1.jpg
 
Ja und alle zwei Tage 'n neuen Kernel. :fresse2:
 
da vergeht manchmal nicht mal ein ganzer Tag.
Aber ist mir zu blöd so alles mitzunehmen.
 
aktuell nicht lustig.
Mit Kernel 7 und der Problematik mit der QEMU SATA-Emulation hab ichs auf die LKML geschafft... -.-
Außerdem habe ich immer noch komische Aussetzer bei den X540 SR-IOV VFs, die einfach mal verschwinden und dadurch das gesamte iSCSI-Netzwerk tot ist und ich die NAS-VM neu starten darf, damits wieder fluppt (egal ob 6.17 oder 7.0).

Naja, der X11DPU mit zwei 6140ern kommt spätestens Samstag.
Mal sehen, ob sich etwas verbessert...

PS:
Ich hätte demnächst einen 6028U-TR4T+ mit X10DRU-i+ und ein oder zwei E5-2640v4 übrig... =)
 
Proxmox Virtual Environment 9.2 with Dynamic Load Balancer released

Proxmox VE 9.2 is built on the robust Debian 13.5 "Trixie" and ships with Linux kernel 7.0 as the new stable default. In addition to core system enhancements, this update integrates the latest versions of our key underlying technologies, including QEMU 11.0, LXC 7.0, and ZFS 2.4. Storage capabilities have also been advanced with Ceph Tentacle 20.2.1 as the new default stable release, and Ceph Squid 19.2.3 still available as an option.

Here are some of the highlights in Proxmox VE 9.2:

  • New Dynamic Load Balancer for improved cluster resource utilization
  • Expanded SDN with WireGuard as a new fabric protocol
  • Fine-grained BGP/EVPN filtering with route maps and prefix lists
  • Management of custom CPU models from the GUI
  • New HA arm/disarm functionality
  • Enrollment of Microsoft and Windows UEFI 2023 certificates via GUI and API
  • and much more
 

Proxmox Datacenter Manager 1.1 released!


This point release focuses on expanding visibility and automation for large-scale, multi-site deployments. Our main focus for this iteration has been introducing integrated automation installation workflows and taking our first major steps toward comprehensive, cross-remote guest management. This helps you manage your virtualized environments safely and efficiently at scale.

Proxmox Datacenter Manager 1.1 is based on Debian 13.5 "Trixie", ships with the Linux kernel 7.0 as the new stable default, and includes ZFS 2.4.

Main new features and enhancements:

  • Integrated automated installation workflows with per-installation bearer tokens
  • Central subscription management
  • Unified Ceph cluster monitoring on connected hyper-converged Proxmox VE remotes
  • Central guest and snapshot management (first iteration)
  • Local PDM host metrics shown as RRD graphs
  • Enhanced infrastructure visualization with the map widget & resource gauges
  • Enterprise support available for existing customers with active Basic or higher subscriptions for their Proxmox remotes
  • Open-source license: GNU AGPLv3
In addition to these highlights, this release resolves a variety of underlying bugs and tunes performance across the management platform. Please check the full release notes for a complete breakdown of all changes.

Release notes
https://pdm.proxmox.com/docs/roadmap.html#proxmox-datacenter-manager-1-1

Press release
https://www.proxmox.com/en/about/company-details/press-releases/proxmox-datacenter-manager-1-1

Video tutorial
https://www.proxmox.com/en/services.../whats-new-in-proxmox-datacenter-manager-1-1/
 
Die sollten das Ding wieder einstellen und stattdessen PegaProx favorisieren. :bigok:
 
PegaProx kann sogar Rolling Updates.
Ersten PVE evakuieren, Patch und rebooten, dann wieder in den Cluster einbinden und dann weiter mit dem nächsten.

Habe es mal getestet, aber bei Single Node noch nicht ganz den UseCase gesehen.
Für mehrere Nodes und oder Cluster sicher ganz nett.
Aber macht auch wieder sein eigenes Monitoring und neben CheckMk, Pulse, und influxdb+grafana als Metrik Server braucht es nicht noch ein Monitoring….
 
Ich habe es mir im Single Node UseCase angesehen.
Da gab es keinen wirklichen Mehrwert.

Cross Cluster Migration kann PDM auch.
Tenants sind natürlich im Einsatz bei Kunden ganz praktisch, braucht es @home aber nicht.

Ich gebe dir @asm@s24 recht, dass die Entwickler viele praktische Funktionen für größere Umgebungen integriert haben. Und definitiv mehr Funktionen als der PDM in der V1

Interessant ist auch die Cross Cluster Replication, aber bei jeder Replikation als Full Clone und nicht als Delta. Zudem ist der Gast mit allen Einstellungen am 2 Host angelegt, inkl Start on Boot… hat mir schön Ärger gemacht, weil ich das nicht überprüft habe und beim reboot doppelte IPs im Netz waren.

Was ist SPoG? Single Point of ???
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiss, ich sollte es eigentlich einfach probieren...
Kann man, wenn man Proxmox mit ZFS installiert, trotzdem auch ein lvm-thin anlegen?

Wahrscheinlich nicht (so einfach) oder?

Ist ja kein Raid 1 mit ZFS drauf sondern ein ZFS Mirror auf 2 Laufwerken.
Gut, LVM Thin, wie macht man das da eigentlich, müsste wohl auch als Raid 1 gehen hier.

Aber geht das am gleichen Datenträger?
Hab 2x 2tb SSDs, welche ich verwenden möchte, für Boot, VMs und so Kram.
Es gibt da VMs, die ich echt nicht als ZFS benötige (write amp und so), lfm thin mit ext4 oben drauf würd mir da absolut reichen.
 
Aber geht das am gleichen Datenträger?
Entweder ZFS oder LVM.
Es gibt da VMs, die ich echt nicht als ZFS benötige (write amp und so)
ZFS mach ich nur mit special vdev mit SSDs und das geht dann richtig flott. Genug RAM für den ARC braucht es auch.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Hab 2x 2tb SSDs, welche ich verwenden möchte
Ist ja kein Raid 1 mit ZFS drauf sondern ein ZFS Mirror auf 2 Laufwerken.
Naja, da würd ich wohl auch eher kein ZFS machen.
Ich weiss, ich sollte es eigentlich einfach probieren...
Ja richtig. :bigok:
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn man Proxmox mit ZFS installiert, trotzdem auch ein lvm-thin anlegen?
Bin jetzt nur ZFS-Anfänger und immer noch Proxmox-Noob, aber meine, dass ZFS diese Funktionalitäten schon mitbringt, musst Dir also eher keine Gedanken machen.
Screenshot 2026-06-01 102610.png

Auch sollte ein RAID1 quasi das gleiche sein wie ein ZFS-Mirror.

Ich denke, es spricht wenig gegen ZFS, insbesondere, wenn man gegen die "write amp" vorgeht. Das Ergebnis sollte auch nicht schlechter sein, wie ohne ZFS, eher besser.

Vom Cache würde ich mir im Gegensatz zu asm@s24 eher wenig versprechen. Und wenn man Sync-Writes wegen der "write amp" deaktiviert, braucht man auch keine special irgendwas. Bin aktuell recht zufrieden mit Proxmox on ZFS, nutze allerdings größtenteils LXCs, die ohnehin nur mit Datasets arbeiten, also immer quasi-thin sind.

Aber AI kann hier vermutlich besser erklären.
 
Zuletzt bearbeitet:
ZFS mach ich nur mit special vdev mit SSDs und das geht dann richtig flott.
Naja, die SSDs sind gute NVMe, wegen der Geschwindigkeit mach ich mir da eher keine Sorgen.
Naja, da würd ich wohl auch eher kein ZFS machen.
Warum? Es geht ja auch darum, dass der ZFS Mirror dem klassischen LVM Software Raid1 überlegen ist, meinem Verständnis nach.
aber meine, dass ZFS diese Funktionalitäten schon mitbringt
@gea - ich rufe dich zur Hilfe, guter Geist! :-):-)
Kannst du zu obrigem Screenshot (dieser thin provision Option) etwas zweckdienliches erklären?
 
Aber AI kann hier vermutlich besser erklären.
In the Proxmox ZFS menu, the "Thin provision" option allows you to overcommit storage by ensuring virtual disks only consume physical pool space for the data they actually write, rather than reserving their entire allocated size upfront (Thick Provisioning).

Nachtrag:
Meh, wenn man eine TrueNAS VM macht (also das OS) hat man dann wiederum ZFS on ZFS... mhmhmh
 
Zuletzt bearbeitet:
Mhja, aber die Idee ist ja, das Boot-Drive der Filer-VM einzusparen und virtull zu haben, sind ja nur ein paar GB.

Müsste mal schauen, ob ich vom HBA booten kann in der VM, dann könnte ich das einfach so machen, spar ich mir die Neuinstallation. :fresse:
Dann bekommt die VM per PCIe Passthrough die NVMes, den 9400-16i und gut is.

Bin mir nur nicht ganz sicher, hab das bisher noch nicht geschafft, evtl. aber auch falsch probiert.
 
Beachte, dass dann keine normalen Backups mehr funktionieren. Das Bootlaufwerk würde ich klassisch virtuell lassen, so mache ich das auch. Und der Rest (bei mir nur eine nvme) dann per passthrough.
 
Beachten:
1) man kann Datenträger einzeln als RawDevice durchreichen
2) man kann Devices an eine VM durchreichen

Beudetet aber für #2 auch, das man nur den ganzen SATA Controller / RaidController durchreichen muss, nicht einzelne Platten. Sollte am SATA Controller die Boot Platte vom PVE hängen, geht es nicht.
 
Ist mir schon klar.
Wobei Backup vom TrueAss OS jetzt nicht so notwendig sind. Ist ja schnell gefrickelt.
1) Als RAWDevice, yes, ginge. Ich könnte auch einfach ein LVM Thin auf den Datenträger machen (wenns ein anderer Datenträger ist als der ZFS Mirror ist das ja verhältnismäßig easy).
Die Idee wäre es aber gewesen sich das einfach einzusparen und am Mirror liegen zu haben, zwecks Faulheit bei Restore etc.
2) Ist eh der 9400-16i, der hat selbst mir ausreichend Ports (aber auch nur, weil ich nicht genug 870 EVO 4tb gekauft hab im Herbst 2023). :d

Muss nur schauen, ob das Booten vom 9400-16i im PVE Bios so klappt. Am Blech direkt im Asrock B550 Bios ist er, imho hatte ich bei PVE etwas Probleme den zu finden, bin mir aber nicht sicher, ob ich ne bootbare SSD drauf hatte und ob ich das nicht bissl falsch gemacht hab allgemein. Muss ich die Tage mal testen.

Allgemein liegt mir das Thema doch noch bissl im Magen, weil ich das gern mal weiter bringen würde.

Denk ich zu viel nach?
 
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