Problem mit 9070xt

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Vor kurzem habe ich bei einem Kind dann eine 9060XT verbaut - anders System, selbes Fiepen....
Wo ich drauf hinauswill ist, dass die 9070XT mMn immer leider fiepen. Es kommt halt nur drauf an, wie gut man das hört.
Deine Erfahrung mit dem Spulenfiepen bei der RX9060XT ist Interessant, danke für den Kommentar.
Irgendwie bestätigt das meine vorher aufgestellte These, die von BlackOak Inspiriert war.
Meine alte RX6800 taktete ca 900-1000mhz niedriger (2200-2300mhz), und hatte kein Spulenfiepen.
Die 9060XT hat einen 199 mm² kleinen Chip und Taktet im Boost über 3100mhz hoch.
Sie ist etwa so schnell wie eine alte RX 6800 aus dem Jahre 2020.
Die alte Karte von 2020 hat aber nicht 199 mm² sondern 530mm² und holt diese Leistung Primär über die größere Anzahl an Shadern, wohingegen die RX 9060XT die Primärleistung durch Takt generiert. (IPC Zuwächse bei 2 Gens mal außen vor gelassen)
Ich werde aufgrund dieser Erkenntnisse in Zukunft eher größere GPU Modelle kaufen, und diese Runter Takten, anstatt wie es bei RDNA 4 ist, wo die Chips sehr klein und dafür Hochfreuqent sind.
Nochmal eine andere Frage:
Sind die VRAM Temps bei der Drehzahl normal?
98C° ist im Roten Bereich. Ich würde da was ändern, da bei dauerhaft 98C° die Lebenszeit deiner GPU sich definitiv schneller verringert als bei zb 85C°.
Meine Vram Temps waren Stock auch 92C° und mir zu hoch. Nach dem GPU Chip Undervolting viel die Vram Temp auf 76C° bei mir.
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Asus selbst scheint 100-102°C als "erwartbar" anzugeben.
Das ist aber kein Gesunder Wert für eine lange Lebensdauer.
Man muss sich nur ein paar Stunden GPU Repairshop Videos angucken. Die Lötstellen vom Vram und Platine sind eine große Schwachstelle, die durch solch hohe temperaturen zum häufigen Problem nach 1-3 Jahren Nutzung werden.
Lötstellen (Solder Joints) sind unter Reparatur-Shops ein bekanntes Dauerthema. Permanenter Betrieb am thermischen Limit (über 100 °C) beschleunigt die Alterung der Materialien durch ständige extreme Wärmeausdehnung und anschließende Abkühlung.
Betrachtet man Angaben aus Großen GPU-Werkstätten, lässt sich die Ideale Temperatur wie folgt einschätzen.

75 °C Ideal. Exzellent für die Lebensdauer.
85 °C Normal. Kaum thermomechanischer Stress.
95 °C Suboptimal. Der kritische Wendepunkt, ab dem der Verschleiß leicht beschleunigt wird.
105 °C Kritisch. Offizielles thermisches Limit. Starke Ausdehnungszyklen. Verschleiß stark beschleunigt.
 
Die Frage nach der VRAM Temperatur geht auch immer etwas auf die Gehäuselüftung und den Lüfteraufbau der Karte zurück.
Welche Karte steckt denn jetzt drinn?
Wie ist der Tower belüftet?
Ansonsten muss man aber wissen RDNA 4 Grafikspeicher ist warm, sehr warm im Vergleich zu vorherigen Generationen und das ist gewollt.
Das führt aber von Anfang an dazu das sich viele User darüber Gedanken machen - auch hier im Forum immer wieder.
Nur, die Firmware der Karte zuckt da mit den Schultern und fährt die vom Hersteller gegebenen Profile.

Nach allem was man sagen kann:
Bei RDNA 4 wird generell eher großzügig auf die VRAM Temps geschaut, und um die 90-95°C werden von vielen als normal angesehen. Während die GPU Temperatur locker 20-30°C darunter liegt.

Dazu auch mal im Smalltalk und OC Thread hier im Forum nachfragen und querlesen:

Igor hatte dazu vor nem Jahr auch mal etwas geschrieben:

Solange die GPU nicht dauerhaft auf 90°C rumbrät sondern nur der Speicher würde ich einer RDNA4 9070XT attestieren das sie gut läuft.
 
Da bin ich echt froh das meine Hellhound einfach stille ist.
 
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