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PCIe4 Controller von SiliconMotion und InnoGrit

Mo3Jo3

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Bei Adata gibt es ein paar interessante Entwicklungen. Es werden erstmalig andere PCIe4 Controller für SSDs verwendet, als von Phison.

SiliconMotion hat seinen ersten PCIe4 Controller (SM2267) in Kooperation mit Adata auf die SSD gebracht. SM scheint aktuell als Controlleranbieter aber auf den ersten Blick nur zweite Wahl zu sein und die SSD als „Light“ zu verkaufen.

Bei der nächsten Top SSD von Adata wird stattdessen auf den noch relativ neuen Und unbekannten Controllerhersteller InnoGrit gesetzt. Der erste Controller von InnoGrit soll sogar schon 7240MB/S erreichen.
Allerdings soll noch ein weiteres Top Modell mit SM2264 folgen, hat auf dem Papier aber schlechtere Werte, als die InnoGrit Controller.

Bin gespannt auf die ersten Benches, vor allem von InnoGrit
 
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H_M_Murdock

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Hab mir die Tage schon gedacht dass es mal Zeit wird dass sich was tut bezügl. PCIe 4.0 SSDs.
Anfang 2021 will ja immerhin auch Intel mal mit einer Plattform um die Ecke kommen die PCIe 4.0 unterstützt.
 

Mo3Jo3

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7400Mb/s mit InnoGrit IG5236 Controller


@LuxxTeam

Bitte Testen!!!!!
 
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MrWahoo

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Steht bereits auf meiner Liste, versprechen kann und will ich allerdings nichts :)
 

Scour

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Die Phison scheinen bei PCIe-Controller nicht übel zu sein, mehr Auswahl ist aber trotzdem schön :)

Zu SMI hab ich ein gespaltenes Verhältnis, gute SSDs mit SM2258/2259, dagegen üble Erfahrungen mit SM2259XT
 

Scour

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Hier mal ein Review einer SSD mit SM2267G


4-Kanal-Controller bei PCIe 4.0 2TB ist irgendwie ungünstig. Anscheinend geht man da den gleichen Weg wie bei Budget-SATA. Mal sehen wann die ersten 2TB NVME auf 50MB/s runterbrechen beim Dauerschreiben
 

Holt

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üble Erfahrungen mit SM2259XT
Der ist ja auch DRAM less und davon kann man nichts erwarten, zumindest nichts positives.
4-Kanal-Controller bei PCIe 4.0
Die SK Hynix Gold P31 hat auch nur einen 4 Kanal Controller und schneidet trotzdem sehr gut ab. Es gibt ja Interleave und an jedem Kanal können mehere Dies hängen und tun dies i.d.R. auch. Je schneller die Anbindung der NAND Dies ist, da geht der Trend ja hin mit aktuell bis zu 1600MT/s, umso irrelevanter wird es ob zwei Dies an je einem Channel oder am gleichen Channel hängen.

Natürlich geht dies etwas auf die Latenz, auch wenn man dies bei den üblichen Benchmarks nicht sehen wird, um 4k zu lesen braucht man nur ein Die anzusprechen, die Pages sind ja heute sogar viel größer als 4k, da gibt es also keine Gefahr das ein Die gerade angesprochen wird und daher die Kommunikation mit einem anderen Die am gleichen Channel warten muss, was nicht passiert wäre, wären beide an unterschiedlichen Channeln angebunden. Aber wie weit sich dies in welcher Alltagssituation bemerkbar machen wird und ob andere Aspekte wie die FW oder CPU Performance des Controllers nicht viel stärker wiegen, wird man wohl nie erfahren. Mehr Channels sind prinzipell besser für die Performance, dürften aber auch mehr Leistungsaufnahme bedeuten und zusätzliche mehr Diesize und damit Kosten, es ist also eine Frage der Prioritäten und auch SSDs mit 4 Kanal Controllern können durchaus gut abschneiden, wie die SK Hynix Gold P31 eben schon gezeigt hat, die übrigens auch eine vergleichsweise geringe Leistungsaufnahme hat.
 

DJMCM

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7400Mb/s mit InnoGrit IG5236 Controller

Ich hab die S70 mal getestet und kam dabei auf folgende Werte. Die Herstellerangaben stimmen also.
1612361872937.png

Bei AS SSD kam sie aber nur auf einen Score von 6832 (im Gegensatz zu 8590 Punkten bei der WD_BLACK SN850 1TB).

Bin eher gespannt auf die Corsair MP600 PRO 😁
 

Holt

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Bei den 4k Werten, vor allem lesend und bei 4k (QD1) ist die SN850 weitaus besser. Gerade die 4k Lesend sind der im Alltag wichtigste Wert, denn der sagt viel über die Performance bei realen Alltagszugriffen von Heimanwendern aus, denn um die maximalen Transferrraten zu erzielen, auf die leider die meisten Leute nur schauen, sind viele lange und parallele Zugriffe nötig wie die im Alltag einer Heimanwender abseits der Benchmarks aber kaum jemals vorkommen. Die S70 schafft bei einem Zugriff über immerhin 16MB wie in AS-SSD macht, ja nur 5139MB/s, weit weniger als die 7460MB/s die CDM mit 8 parallelen Zugriffe über ja 1MB (SEQ1M Q8T1) erreicht, obwohl insgesamt über doppelt so viele Daten bei dem einen Zugriff gelesen werden. Die SN850 schlägt sich da um besser, obwohl auch sie mit einem Zugriff über 16MB nicht ihre maximale Leseraten erreicht, was aber für so schnelle PCIe SSD normal ist.

Beachte das bei Heimanwender schon 4 prallele Zugriffe sehr selten vorkommen und daher die Ergebnisse solche Benchmarks wenig Aussagekraft haben. Ich würde die WD SN850 der AData S70 jedenfalls trotz deren besseren maximalen Transferraten vorziehen, auch aber nicht nur weil sie im Alltag wegen der besseren Werte bei kurzen Zugriffen die schnellere SSD sein wird.
 

Mo3Jo3

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Viper4300 vs 980Pro vs Sn850
 

Scour

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Nicht gänzlich uninteressant, aber schon vor Marktstart in Europa mit unterschiedlichen Komponenten bestückt? Scheinen in diesem Fall noch recht gleichwertig zu sein, aber wer weiß was drin schlummert wenn die Zeit der Reviews vorbei ist?
 

Mo3Jo3

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Ja, was vor allem verunsichert, dass die Leistung/Temp der beiden Muster sich so drastisch unterscheidet.
 

Scour

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Also was für Kühler-Modder ;)

Patriot hat schon bei der P200/P210 verschiedene Komponenten verbaut, sogar QLC bei der P200 trotz Angabe TLC auf der Homepage. Nur waren das Einsteiger-SSDs bei der die Konkurrenz auch gern mal was ändert.

Bei einer SSD in der Preislage der Viper erwarte ich etwas mehr als Komponenten-Lotto
 

Mo3Jo3

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Auf jeden Fall für 230€ pro TB ...

edit:
gibt dazu ein Update.
Der Leistungsunterschied zwischen den Mustern beruhe allein auf der aktualisierten Firmware. Beim NAND soll es sich stets um Microns B27B handeln, das Kürzel steht für 3D-TLC-NAND der 96-Layer-Generation. Die Kennung könne sich aber unterscheiden, je nachdem von wo der Flash bezogen werde. Nicht immer kommt dieser direkt vom Hersteller. Micron betreibt mit Spectek zum Beispiel auch eine Tochterfirma für den Vertrieb von Speicherchips zweiter Klasse.
 
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Scour

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Das macht es nicht ganz eindeutig.

Vielleicht reiner ZUfall, aber bei meiner Supertalent ist Spectek TLC verbaut, die Typbezeichnung fängt auch mit PF an.

Aber 2. Wahl Micron von Spectek will ich nicht in dieser Preisklasse sehen. Wer weiß, wenns irgendwo was billiger gibt wird die Qualität weiter sinken.
 

Holt

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Ja, was vor allem verunsichert, dass die Leistung/Temp der beiden Muster sich so drastisch unterscheidet.
Das sind eben Ü-Eier, man weiß nie was drin steckt und richtig blöd wird es, wenn sie dann auch noch unterschiedliche performen.

Zum Review selbst, will ich nur eines schreuben, bevor noch jemand den Mist glaubt:
Dass die VP4300 sogar über das rechnerische Maximum von 666,66 GByte (2000 TB / 3) für den SLC-Modus mit hoher Geschwindigkeit schreibt, liegt daran, dass zwischenzeitlich parallel Daten schon in den regulären TLC-Modus geschrieben werden.
Das rechnerische Maximum ist 733GB, denn eine 2TB SSD hat halt 2TiB NAND verbaut und das sind 2199GB. In diesem zusätzlichen NANDs welche vor allem für die Spare Area ist, also die Reserve die als gelöschte NANDs bereitgehalten werden um dort schnell schreiben zu können, auch als Pseudo-SLC Schreibcache wenn sie SSD recht voll ist, kann natürlich auch noch im Pseudo-SLC Modus geschrieben werden.
Vielleicht reiner ZUfall, aber bei meiner Supertalent ist Spectek TLC verbaut
So eine SSD würde ich nicht haben wollen, denn Spectek ist nicht wirklich 2. Wahl, die Tier1 und Tier2 Qualitäten verkauft Micron unter eigenem Label. Wie Tier 1 und 2 bedeutet, kann man hier nachlesen, die Seite ist zwar alt, aber die Unterteilung der Qualitätsstufen (Tiers) ist immer noch aktuell:
Spectek ist die Resterampe von Micron:
Die sortieren das nach, was in den Fabriken eigentlich im Müll landen oder als Restwafer verkauft werden würde und Spectek bewirbt sein NAND daher auch nur für folgende Anwendungen:
SSDs sind nicht dabei, da die Qualitätsstufen die für SSDs als geeignet angesehen werden, von Micron nicht über die Resterampe verschleudert werden, sondern unter dem eigenen Label vermarkt werden. Daher hat Spectek NAND in SSDs nichts zu suchen und Hersteller die Spectek NAND in SSDs verbauen, verwenden bewusst minderwertige NAND Qualitäten um den Profit zu steigern, nach dem Motto, die allerwenigsten schreiben so viele Daten auf ihre SSDs um die P/E Zyklen von NAND hochwertiger Qualitätstufen auch nur ansatzweis auszureizen, da kann man auch gleich billigere NANDs nehmen die weniger P/E Zyklen schaffen und spart immer noch mehr als die Garantiekosten für die paar Ausnahmen.
 
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Novize

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tom´s HARDWARE hat auch noch ein Review gemacht und dabei einen bemerkenswerten Satz unter Transfer Rates – DiskBench losgelassen.
Während die Viper VP4300 mit einigen der schnellsten sequenziellen Leistungswerte aufwartet, die wir gesehen haben, überträgt sich das nicht ganz auf die Leistung beim Kopieren und Laden von Dateien. Die VP4300 liefert respektable Ergebnisse, liegt aber mit den Plätzen vier und fünf unter den Besten.
https://www.tomshardware.com/reviews/patriot-viper-vp4300-m2-nvme-ssd-review/2

Benchmarks sind nicht alles.
 

massaker

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...Das rechnerische Maximum ist 733GB, denn eine 2TB SSD hat halt 2TiB NAND verbaut und das sind 2199GB. In diesem zusätzlichen NANDs welche vor allem für die Spare Area ist,...
Hallo Holt, ich habe bis jetzt echt gedacht, dass in so einem Fall 2TiB = 2048 GB bedeuten. Wie kommt man auf 2199GB? Will das echt verstehen, kannst Du mich bitte aufklären?
 

Holt

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Benchmarks sind nicht alles.
Do meinst die maximalen Leseraten sind nicht alles, denn die werden eben nur bei lange und vielen parallelen Zugriffen erreicht, bei CDM entweder mit 8 parallelen 1MB Zugriffen oder 32 über je 128k, wobei bei letzterem meist bessere Werte rauskommen, also obwohl dabei insgesamt nur über 4MB statt 8MB zugriffen wird, können 32 parallele Zugriffe noch mehr aus eine SSD kitzeln als 8. Die Leseraten von AS-SSD mit einem Zugriff über 16MB sehen noch schlechter aus, da ein Zugriff selbst über 16MB keine so hohen Leseraten aus den NVMe SSDs kitzeln kann.

Der für die Alltagsleistung wie dem Laden von Progammen und Spielen am wichtigste Wert ist und bleibt die 4k QD1 Leseraten, hier als IOPS angegeben:

VP4300_2TB_4kQD1_IOPS.png


Dies sieht man auch hier, die Reihenfolge ist nicht identisch, so einfach ist es eben nicht und kein einzelner Benchmark kann alle Aspekte der Performance einer SSD erfassen, aber die besten bei den 4k QD1 Lesend sind auch hier vorne und die schlechteste fällt auch hier ans Ende, während sich im Mittelfeld, wo die Unterschiede eher gering sind, natürlich Verschiebungen ergeben.

VP4300_2TB_Final_Fantasy_XIV_Gameloading.png


Natürlich übersetzen sich die fast doppelt so hohe 4k QD1 Leseperformance der 980 Pro gegenüber der VPR100 auch nicht in eine halb so hohe Ladezeit, die CPU muss die Daten ja auch verarbeiten und Programmcode abarbeiten und es wird ja nicht immer alle einzeln in 4k Stückchen geladen. Wobei aber die 4k Werte auch ein guter Hinweis auf die Werte bei anderen kurzen Lesezugriffen wie 8k, 16k, 32k sind, weil die 4k QD1 lesend eben der Hinweis auf die Latenz beim Lesen sind und die Latenz ist die Zeit zwischen der Anfrage und der Antwort die bei jedem Lesezugriff anfällt und umso relevanter wird, je größer ihr Anteil im Vergleich zur Zeit für die Übertragung der Daten ist.
Holt, ich habe bis jetzt echt gedacht, dass in so einem Fall 2TiB = 2048 GB bedeuten.
2*1024^4 = 2199023255552
 

Holt

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Die 2048GB gibt es aber nicht. Ein kiB = 1024 Byte, ein MiB = 1024*1024 = 1024^2 Byte, ein TiB sind 1024^3 Byte und ein TiB entsprechend 1024^4 Byte. Und wo sollen die 1863 herkommen? Eine 2TB SSD hat 2*1000^4 Byte, bzw. in Wirklichkeit noch ein paar mehr, an Nutzukapazität, was ungefäjhr 1,82TiB entspricht und Windows zeigt die eben als 1,82TB an, wobei die Abkürzung der Einheit falsch ist, da TB ein im Internationalen Einheitensystem (SI) definierter Dezimal-Präfix ist. Aber in den USA sind SI Einheiten nicht verbindlich und daher schert sich Microsoft offenbar nicht darum.
 

massaker

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Ja, alles klar, sind bei mir sogar 1,81 TB laut Microsoft, also TiB...
1618513413248.png

Also halten wir fest: auf allen 2TB-TLC-SSDs sind ~185GiB oder ~199GB = Spare Area (bis auf Exoten, wie PM9A1 - frage mich wie genau die das managen, die haben offensichtlich ~151GB Spare Area?).
 
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Holt

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Ja, alles klar, sind bei mir sogar 1,81 TB laut Microsoft, also TiB...
Wobei das nur die Größe der Partition ist, die erst Partition legt Windows ja normalerweise seit Vista oder Win 7 bei 1024ki an und trotzdem hat die Partition insgesamt 2.000.398.880.768 Bytes, also fast 400MB mehr als auf der Packung der SSD steht. Dies liegt daran, dass die International Disk Drive Equipment and Materials Association (IDEMA) eindeutig definiert hat, wie viele LBAs eine HDD oder SSD bei einer beworbenen Kapazität haben muss bzw. welche Kapazität bei wie vielen nutzbaren LBAs beworben werden darf.

Bei den für SSDs und HDDs die nicht 4kn Modelle sind, üblichen 512 Byte pro LBA lauten die Formeln:
Für USB Sticks gilt dies offensichtlich nicht, da bekommt oft weniger als die beworbene Kapazität.
Also halten wir fest: auf allen 2TB-TLC-SSDs sind ~185GiB oder ~199GB = Spare Area
Richtig, wobei genau genommen haebn sie 199GB mehr NAND- als Nutzkapazität und davon geht nicht alles an die Free Area, ein Teil für die eigene FW und Verwaltungsdaten wie die Mappingtabelle drauf. Wie große die FW ist, sieht man ja an einem FW Update, die ist eher klein, wie große die Mappingtabelle hängt von der FW ab, aber die DRAM Größe ist ein guter Hinweis und die beträgt idealerweise 1GB DRAM pro 1TB Kapazität, dafür dürften also 2GB von den 199GB abgehen und dann haben die NANDs eigentlich immer auch ab Werk ein paar defekte Blöcke, die gehen dann von der NAND Kapazität ab, dies sollte aber auch maximal im unteren einstelligen Prozentbereich sein.

Außerdem muss man schauen wie viel Kapazität die SSD genau hat, es gibt ja auch bei neben den 500GB SSDs auch welche mit nur 480GB und andere mit 512GB Nutzkapazität, ab den TB unterscheiden die meisten da nicht mehr so genau, obwohl es da auch welche mit 1960GB und solche mit 2000GB gibt.
bis auf Exoten, wie PM9A1 - frage mich wie genau die das managen, die haben offensichtlich ~151GB Spare Area?
Wie kommst Du darauf das die 151GB Spare Area haben soll? Normalerweise erfährt man dies nicht und kann es auch nicht auslesen. Oder hat sie eben nicht genau 2TB sondern sogar 2048GB? Immerhin hat die kleinste PM9A1 ja auch 512GB statt nur 500GB.
 

massaker

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....
Wie kommst Du darauf das die 151GB Spare Area haben soll? Normalerweise erfährt man dies nicht und kann es auch nicht auslesen. Oder hat sie eben nicht genau 2TB sondern sogar 2048GB? Immerhin hat die kleinste PM9A1 ja auch 512GB statt nur 500GB.
Ja, genau. Die 2TB PM9A1 hat ~1907 GiB oder 2048GB laut Anzeige. Da habe ich halt angenommen, dass wenn sie 48GB mehr in der User-Area hat und so gerechnet: 199 - 48 = 151 GB, daher die Annahme -> man sieht aber in den Benchmarks, dass sie eindeutig weniger "Turbo-Write-Cache" bzw. Pseudo-SLC-Cache, als 2TB 980Pro, hat:

1618520775334.png


Laut CB soll die 2TB 980Pro ca. 220GB pSLC im leeren Zustand haben:
1618521002261.png
 

Holt

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Die 2TB PM9A1 hat ~1907 GiB oder 2048GB laut Anzeige. Da habe ich halt angenommen, dass wenn sie 48GB mehr in der User-Area hat und so gerechnet: 199 - 48 = 151 GB
Das ist richtig, aber wie man sieht steht bei denen über 1TB meist die genaue Kapazität gar nicht mehr da, sondern sie wird eben nur als 2TB angegeben, egal ob sie nun 2000GB oder 2048GB haben.

man sieht aber in den Benchmarks, dass sie eindeutig weniger "Turbo-Write-Cache" bzw. Pseudo-SLC-Cache, als 2TB 980Pro, hat
Wenn beide wirklich leer gebencht wurden, dann kann man dies annehmen, aber es sind ja eben auch unterschiedliche SSDs, auch wenn sie die gleichen NANDs und den gleichen Controller verwenden, so unterscheiden sie sich schon alleine durch die FW und daher ist es auch falsch die PM9A1 als OEM 980 Pro zu bezeichnen.
 

massaker

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...so unterscheiden sie sich schon alleine durch die FW und daher ist es auch falsch die PM9A1 als OEM 980 Pro zu bezeichnen.
Aber es wurde ja lange Zeit genau so gehandhabt und durch alle Dealz gejagt: "OEM 980Pro"... Das Erwachen kommt aber für die meisten erst wenn in den nächsten 2 Wochen endlich eine gefixte Firmware für die 980Pro erscheint und sie es nicht schaffen auf ihre PM9A1 drauf zu spielen, weil die OEM-Tools (wie z.B das von Lenovo) ihre SSDs (wegen den letzten 4 Digits, bei meiner PM961 waren das "-0000") verweigern.
 

Holt

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Aber es wurde ja lange Zeit genau so gehandhabt und durch alle Dealz gejagt: OEM 980Pro
Was nur wieder zeigt, dass Falschinformationen sich schneller und weiter verbreiten als die Wahrheit, vor allem wenn man damit Geld verdienen kann. Auch ich wurde immer wieder angegangen, denn ich empfehle seit Jahren die Finger von den OEM SSDs zu lassen, wenn man Support möchte und ob man den möchte weiß man ja leider meist erst im Laufe der Zeit. Kauft man ein Gerät in dem so eine OEM SSD steckt, dann hat man dem Gerätehersteller als Ansprechpartner, kauft man sie einzeln, dann hat man allenfalls den Händler und der interessiert sich kaum dafür Kundensupport zu liefern. Meist könnte er es auch gar nicht, die wenigsten Händler dürften ja diese SSDs direkt bei Samsung eingekauft haben, sondern über einen Großhändler und Ansprechpartner für Samsung wäre eben derjenige der sie von Samsung gekauft hat und hängt es davon ab was der ausgehandelt hat, vielleicht gab es ja auch einen Extrarabatt gegen den Verzicht auf Support.
 
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