Notebook killt Festplatten beim Reboot ;)

Krautmaster

Enthusiast
Thread Starter
Mitglied seit
10.01.2008
Beiträge
441
Hallo zusammen.
Ich selbst, als erfahrener PC / Notebook Nutzer, bin mit meinem PC Latein bei meinem LG S1-MDGCG Notebook am Ende.
Das hier ist das absurdeste und komischste PC Phänomen, das ich in den letzten 10 Jahren erlebt habe ;)

Das Gerät hat folgende Specs:

2x2,16 Core Duo
4 Gb Ram
XXX GB HDD
Phoenix Bios
945er Chipset
1680erx Auflösung
Gekauft Sommer 06.

Nun geh ich mal näher auf das Problem ein. Das Notebook wurde mit 100 Gb Festplatte bestellt und das lief soweit auch 1a, bis ich Winter 07 eine 250 Gb WD 2,5" Platte orderte.

Ich baute die Platte ein, versuchte Windows Vista aufzuspielen. Es wurde keine Platte erkannt. Nach einem Reboot und erneutes Betreten der Windows Setup sah ich die Platte, mit 127 GB. Schön und gut. Ich dachte vielleicht stimmt was mit den Bios Einstellungen nicht, gehe also ins Bios und sehe dass die Platte mit 137Gb erkannt wird. Sata Modus habe ich einen "Compatible" und einen "Enhanced" Modus der noch AHCI erlaubt, zur Auswahl.

Egal welche Settings angewendet wurden, die Platte wurde immer mit 137 Gb erkannt.

Ich habe die Platte ausgebaut, dachte an eine eventuelle nicht Kompatibilität des Notebooks. Baute sie in meinen Vista Desktop PC ein, AHCI an NF4 daals noch. Auch dort konnte weder mit XP, Vista, Ubuntu die Platte auf ihre 250 GB gebracht werden, obwohl bereits weit größere Platten im System verbraut waren.

Das WD Diagnose Tool erkannte ebenfalls 137GB, schmierte ab udn zu mit Bluescreen ab.

Dann ging es los. WD Support meinte das riecht nach defektem Interface der Platte. Platte eingeschickt, neue Platte bekommen:

Platte ins Notebook eingebaut, sofort ins Bios, mich über 250 Gb gefreut. Reboot, wieder ins Windows Setup - ätsch, 127 Gb da. Neustart Bios 137 GB. Ich dachte das darf net war sein ;)

Jedenfalls selbes Problem wie davor. WD geschrieben... die meinten es liegt wohl am Notebook. LG meint es wird teuer wenn cihs einschick, sie den Fehler nicht finden und er wohl an der Platte liegen kann. Also belies ich es 2 jahre bei 127 GB Windows. Auch am neuen Rechner mit ICH10 und AHCI bekomme ich die Platte niergends als 250er Platte erkannt.

Bis Montag! ;) - ich mache aus Jucks Ubuntu 10.04 aufs Notebook, sage komplette Platte (250GB verwenden) - aber nach dem Setup startet Ubuntu nicht. IO Error irgendwas... naja, verwundert wenig wenn Bios nur 137 Gb erkennt. Ich will wieder Windows 7 drauf machen, doch die Setup findet keine Platte. Keine fremde Partition, sondern keine Platte. Also ausgebaut, an die ICH10 via AHCI, unter Windows 7 am Desktop also auf 127GB formatiert, und wieder ins Notebook. Dann war sie wieder da.

Darauf hin hab ich einen RMA bei WD erstellt, dachte vllt haben neue Platten neue Firmware.

Just 4 Fun teste ich gesten auf Arbeit eine 160 GB Platte. 2,5" - in mein Notebook eingebaut, Bios erkennt 160 GB, wunderbar, so soll es sein. Ubuntu installiert, Ubuntu läuft. Gestern Abend dann Ubuntu 9.10 statt 10.04 draufmachen wollen, doch nach reboot von Setup - Error. Bios sagt wieder 137Gb ^^
2. Platte am arsch. Kein Tool / PC erkennt die Platte als 160 GB.

Jetzt habe ich hier 2x 127 Gb Platten liegen die von hauseigenen Diagnosetools von Seagate und WD nicht als die eigentlichen erkannt werden ...
Ubuntu Setup erkennt trotz Bios 137 GB 250 / 160 GB - aber der Ubuntu Partitionsmanager schmiert bei "manueller partitionierung" ab.

Folglich liegt in meinen Augen das Problem am Bios.

Gestern lange gesucht, auf irgendeiner russischen Seite eine geleakte SupportCD von LG gefunden, neue Bios Versionen für so ziemlich jede Hardware von denen. Läuft 1a, bootet, neues Bios (1 Jahr neuer) geflashed (also kein FAIL!). Platten sind immernoch 137 Gb laut Bios wie in jedem anderen Rechner auch - ne neue große Platte will ich eig erstmal nich ranhängen, müsste auch erst wieder eine besorgen...


Zusammenfassend läuft es also so ab:
  1. Neue Platte >127Gb einbauen
  2. korrekte Größe in Bios erkannt
  3. reboot
  4. Bios Platte nur noch als 137 Gb erkannt
  5. Platte defekt (nicht auf eigentliche Kapazität formatierbar)

Billanz. 3 defekte Platten und 1 RMA

Was sagt ihr dazu? Einer ne Idee?? :freak2
Danke!
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
notebook kaputt. irgendwas stimmt da nicht. schick es ein (wenn es noch geht), und am besten schickst du so ne platte gleich mit....
 
xD naja, garantie is abgelaufen, und damals wurde mir von LG eingeredet, dass es nich am NB liegt...

Priniziell muss ich nun 2 Platten in RMA geben und das Notebook einschicken. Aber die Vögel werden auch mit Fehlerbeschreibung nichts finden...

Nun ist ja ein neues Bios drauf, vielleicht taugt das ja was. Brauch nur ne neue Platte als Opfer ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
dann verkauf das teil lieber bei ebay.....
oder hast du einfach zu viel geld??? kannst doch nicht 20 platten kaufen und schrotten - nur um rumzutesten...
 
Anscheinend ist/war das BIOS des Notebooks tatsächlich etwas buggy.

Bei den 128 GiB bzw. 137,4 GB handelt es sich um eine Grenze der ATA-Spezifikation. Die aktuelle ATA und SATA-Spezifikation beschreibt eine 48-bit breite Adressierung mit der bis zu 128 PiB bzw. 144 Petabyte angesprochen werden können.

In früheren ATA-Spezifikationen war die Adressierung nur 28-bit breit, was eine maximale verwaltbare Kapazität von 128 GiB bzw. 137,4 GB bedeutet. Die SATA-Schnittstelle arbeitet von Anfang an mit einer 48-bit breiten Adressierung.

Die SATA-Schnittstelle ist, wie es der Name schon vermuten lässt, eng verwandt mit der ATA-Schnittstelle (ATA = IDE), weshalb vermutlich neben der aktuellen 48-bit auch die alte 28-bit Adressierung samt den dazugehörigen Befehlen implementiert ist.

Das BIOS des Notebooks wird aus irgendwelchen Gründen (vermutlich Programmierfehler) die 48-bit LBA bei den Platten abgeschaltet haben, was die nutzbare Kapazität limitiert hat (du kannst ja mal schauen ob du im BIOS irgendwo was mit 48-bit LBA oder ähnlich findest. Eventuell ist es kein Programmierfehler sondern nur ein Konfigurationsfehler).

Ubuntu ignoriert in der Regel die softwareseitige Kapazitätslimitierung, weshalb die volle Kapazität erkannt wird.

Die ursprüngliche Kapazität lässt sich beispielsweise mit dem DOS Programm HDAT2 (muss von CD/DVD oder Diskette gebootet werden) wiederherstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
oha okay, schonmal vielen Dank. Das mit ATA, SATA und LBA war mir klar, richtig gedeutet bekam ich das allerdings nicht. Für mich stellt sich die Frage wie ich das hinbekommen sollte wenn die Platte in jedem Bios als zu klein erkannt wird. Ich werde schauen was sich mit dem Tool machen lässt, melde mich nachher.
 
Die Platte wird von jedem BIOS als zu klein erkannt, da der Platte befohlen wurde sich mit dieser zu kleinen Kapazität zu melden. Das kann man rückgängig machen, unabhängig davon für wie groß die Platte vom BIOS eines beliebigen Systems gehalten wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
woha, nach zig mal rumspielen hats nun endlich funktioniert ;)

HPA war aktiv. Musste den HPA deaktivieren und mit dem ATA-Befehl SET_MAX_ADDRESS wieder auf MAXIMUM prügeln, erst gings nicht bis ich sag dass LG neben dem F2 für Bios auch F11 für Recovery anbot was ja eig auf versteckte Systempartitionen zugreift, vllt musste das Teil so einmal schnallen dass es das nicht gibt und... naja kann aber auch sein dass ich beim 3. Mal nun einfach das HDAT richtig ausgeführt habe. jedenfalls behält er nun im Bios die 160 / 250 GB ;)

Kam aber einiges zusammen, sie wurde auf LBA24 gesetzt, der HPA auf 128GB, Ultra DMA 5 statt 6 ... aber passt nun.

hallelulja ^^

Vielen herzlichen Dank. Falls de aus nähe Stuttgart kommst haste 5 Bier gut ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Freut mich, dass es geklappt hat.

Für das Anlegen und Entfernen einer HPA gibt es jeweils zwei Befehle. Jeweils für den 28-bit und für den 48-bit Adressiermodus. Eine HPA, die mit dem Befehl für den 28-bit Modus angelegt wurde, kann nicht mit dem Befehl für den 48-bit Modus entfernt werden (und umgekehrt).

Vielleicht ging es deshalb nicht auf Anhieb.
 
Zuletzt bearbeitet:
joa maybe. jedenfalls hab ich gerade die 2. Platte eingebaut. Erst kam sie wieder als 137 GB, dann rebootete das Notebook jedoch selbstständig nach dem Bios Post und danach waren es 250GB...

Edit: Nochwas...

HDAT2 meint ATA Mode ist UDMA5 statt 6 , im Bios steht auch USMA5. Kann das Notebook nicht mehr oder kann ich das per HDAT tunen...?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde trotzdem die Einstellungen mit HDAT2 überprüfen.

---------- Beitrag hinzugefügt um 15:20 ---------- Vorheriger Beitrag war um 15:17 ----------

HDAT2 meint ATA Mode ist UDMA5 statt 6 , im Bios steht auch USMA5. Kann das Notebook nicht mehr oder kann ich das per HDAT tunen...?
Bei einer SATA Festplatte ist das egal. Die läuft immer in einem SATA Übertragungsmodus. PATA-Übertragungsmodi werden nur aus Kompatibilitätsgründen vorgegaukelt. Ist also reine Kosmetik.
 
Zuletzt bearbeitet:
fein. Hab mir schon gedacht was den das ATA UDMA 5 mit SATA am Hut hat...

---------- Beitrag hinzugefügt um 15:33 ---------- Vorheriger Beitrag war um 15:33 ----------

nochmals herzlichen Dank!
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh