[Kaufberatung] NAS Beratung

swatsoldier

Neuling
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19.07.2014
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Hallo allerseits.

Da mir nun schon mehrmals in den letzten Jahren wichtige Daten verloren gegangen sind, sei es durch einen "Sturz" meiner Externen, oder abrauchen von Platten, habe ich mich nun entschlossen mich mit der Materie NAS bzw HomeServer auseinander zu setzen.

Ich habe große Mengen an Daten die ich gerne besser sichern würde, jedoch bin ich unentschlossen ob ich mir lieber ein Synology oder direkt einen MicroServer holen sollte. Einem Selbstbau bin ich übrigens auch nicht abgeneigt.
Ich habe mal eine Liste um mehr Infos geben zu können.

1. Verwendung: Backup von Musik,Bildern,Videos,Dokumenten usw. / Streamen! eben jener auf verschiedene Geräte (a la LG TV, Tab/Handy(Android), PC, Laptop, PS4)
2. Wie viel Speicher? : Ich schätze für den Anfang genügen 2 TB
3. RAID? : höhere Ausfallsicherheit wäre mir sehr wichtig. Ich bin auch bereit eine zusätzliche Externe dran zu hängen um dort noch einmal das wichtigste zu sichern.
4. Internet erreichbar? Ja, ich will meinen Eltern ebenfalls die Möglichkeit geben ihre Bilder und Dokumente zu sichern
5. Rechte: sehr wichtig, da ich in einer WG wohne und alles über einen ASUS Router läuft. Zugriff auf das NAS sollte nur ich mit meinen Geräten haben und vlt. 1 weitere Person hier, aber begrenzt.
6. "Wohnzimmertauglich"? : Ja, da nur 1 Zimmer (WG halt :d)

Was das preisliche angeht, tendiere ich natürlich schon ehr zum Selbstbau, da fertige NAS ja schon in unnormale Dimensionen gehen, wenn sie denn etwas taugen sollen.
Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps zur Entscheidungsfindung geben :)


Grüße und danke im Voraus
 
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Ich bin vertreter der microserver Fraktion, denn da bekommst du richtig viel fürs Geld. Synology und Co sind in meinen Augen zu teuer für das was sie bieten.

Um es vorweg zu nehmen: Raid != backup. Wichtige Daten gehören redundant auf externe Datenträger(in welchen Formen auch immer) abgelegt. Ein Raid ist eher für eine permanente Erreichbarkeit da(mal von den verschiedenen Geschwindigkeitssteigernden Raidformen abgesehen) und damit im privaten Sektor zu 99% absolut unwichtig.
 
Also ich hab auf am Anfang mit dem Microserver rumprobiert aber da hat man so viel Aufwand für Updates ect.
Habe mir eine DS414 geholt alles draufgepackt, Backup auf externe HDD eingerichtet und es läuft.
Wer lust hast zu basteln, kann das gerne machen. Ich rate beim Storage davon ab da es sich zumindest bei mir um sensible Daten handelt. Dafür braucht man was Stabiles, wo man nicht jede Woche dran muss, weil alles nicht richtig läuft. - Meine Meinung :-)
 
Danke zunächst für die fixen Antworten.

Reaver kannst du etwas zu den getroffenen Äußerungen sagen?
Zwecks dauerndem rumgefummel am Microserver?
Ich meine rein vom Geld her tendiere ich sehr zum Server. Allein weil man dort je nach Gehäuse auch mehr Platten reinstecken kann, wenn es denn irgendwann benötigt wird.
Allerdings fehlt mir noch das DLNA Verständnis.
Bei den NAS ist das ja meist integriert und fungiert somit als DLNA-Server! , wie wird das bei Microservern gemacht zwecks Streaming?
 
Danke zunächst für die fixen Antworten.

Reaver kannst du etwas zu den getroffenen Äußerungen sagen?
Zwecks dauerndem rumgefummel am Microserver?
Ich meine rein vom Geld her tendiere ich sehr zum Server. Allein weil man dort je nach Gehäuse auch mehr Platten reinstecken kann, wenn es denn irgendwann benötigt wird.
Allerdings fehlt mir noch das DLNA Verständnis.
Bei den NAS ist das ja meist integriert und fungiert somit als DLNA-Server! , wie wird das bei Microservern gemacht zwecks Streaming?

das ist nicht das Problem. MiniDLNA oder Plex-Media-Server.

XPEnology kann ich persönlich nicht empfehlen. Dafür aber FreeNAS! Damit kannst sogar nen ZFS Volume einrichten! Schalte aber auf keinen Fall die Verschlüsselung ein, zumindest bei einem G8 mit Pentium, das schafft der nicht weil der kein AES vom CPU kann.
 
bezüglich DLNA Server:
ich habe auf meinem Microserver G8 Plex Media Server installiert (dauert mit Einrichten ca. 10-20 Minuten) fertig ;)
Als Client habe ich einen raspi wofür es fertige Image gibt. Auf SD Karte kopieren, einschalten, zack er findet den DLNA Server automatisch. Bei Synology gibt es eine APP "Plex Server". Konfiguriert wird Plex Server mittels Browser

Ich stand vor kurzem vor einer ähnlichen Entscheidung, habe ein Synology DS412+ und hatte einen alten laptop als XenServer. Habe mich dann für den Microserver G8 von HP entschieden wo nun alle VM´s laufen und Daten vom Synology drauf liegen. Bin super zufrieden, die Einrichtung hat natürlich eine Weile gedauert...

Hätte es damals schon den Dell T20 gegeben hätte ich diesen genommen, da Preisleistung top ist! Ansonsten kommt es darauf an was dir lieber ist und wie dein Geldbeutel mitspielt, ich kann über Synology nichts schlechtes sagen!
 
Danke zunächst für die fixen Antworten.


Zwecks dauerndem rumgefummel am Microserver?

Also da muss ich mal wiedersprechen. Die Installation von Xpenology hat geschätzt etwa 15 Minuten gedauert. Dann nochmal ~30 Minuten um Wake on Lan zu aktivieren, aber das hat auch nur so lang gedauert weil ich von der Materie keinen Plan hatte. Bei den Updates muss man halt über nen PC 2 Befehle per Konsole eingeben, damit er das geladene Update ordentlich installiert und fertig...
Man muss nur vorher sichergehen, dass das Update mit dem Bootloader kompatibel ist...

Also nix gegen die Synology Geräte - bei mir wars am Ende eben einfach das finanzielle Argument. 4 Bay Micro Server (ggf sogar 6 HDD's möglich) auf dem ich im Zweifel jedes OS /Programm packen kann was ich gerne hätte für 129€ vs die DS214 mit über 200€. Hat beides seine Vor- und Nachtteile. Hatte auch vorher Angst dass es viel Gefrickel ist (ich hasse Frickellösungen) aber da wurde ich sehr positiv überrascht :)
 
Ich werf mal den T20 in den Ring. Der ist performanter als der Microserver.

Darauf dann das entweder schon erwähnte FreeNAS oder ein Linux mit ZFSonLinux je nach Erfahrung und Geschmack. Bei Datensicherheit führt nichts an ZFS (mit ECC-RAM!) vorbei.

Beim Zugriff könntest Du je nach Szenario evtl. noch über Virtualisierung nachdenken.

Für Backups finde ich ein Hybrid-Backup immer sinnvoll. Aber nicht eine gescheite Verschlüsselung vergessen.
 
So, bissl spät die Antwort :d Momentan viel zu tun.

Okay, also es wird ein Microserver, ganz einfach aus dem Grund des Geldes und weil ich nicht unfähig bin was Technik angeht, lernfähig und das schnell.
Dafür zunächst eine Frage, was muss ich unter ZFS verstehen? Nur zum schnellen Verständnis, lese mich dann später in das Thema rein.

Also es sollte schon länger zukunftssicher sein, dementsprechend wird wohl der T20 die bessere Wahl sein oder?
Es würden maximal 5 Personen einen Zugriff bekommen, zum sichern der Daten, an Clients selber sind das natürlich einige mehr inkl. Tab/Phone usw. (Die wahrscheinlich niemals gleichzeitig drauf zu greifen werden.)

Beim T20 gibt es 2 Versionen, welche macht da mehr Sinn? Ich brauch keinen Server für Onlinegames stellen oder so :d Maximal mal kurz Minecraft für 2-3 Personen.
 
ZFS ist ein Dateisystem, dass viele nette Feautures mitbringt. Es kann alle gängigen Raid level im Dateisystem abbilden. Man benötigt damit also keinen RAID controller mehr.
Es kann snapshots, live compression und deduplizierung. Es können RAM oder SSDs als cache für das Dateisystem eingesetzt werden um die performance zu steigern.

Reicht dir das als grobe info?
 
Ja super :) Danke.

Bleibt nur noch, welcher T20 oder welcher andere Microserver für meine Zwecke genügt für die nächste Zeit.
Ich muss ja nicht unnötig Geld rauswerfen, da die Platten ja dann auch noch einiges kosten werden ;)
 
nimm den t20 mit xenon cpu und kauf bisschen RAM dazu je nachdem was du alles vor hast ;)
ich selbst habe den Microserver und bin voll zufrieden aber würde den t20 bevorzugen da er einfach um einiges weniger kostet :d
 
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