Mini-PC mit Remote Management => Mini-Server gesucht

Simsi1986

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Servus zusammen,

vermutlich sehe ich den Wald für lauter Bäumen oder finde die Nadel im Heuhaufen nicht.
Zusammengefasst suche ich simpel einen Mini-PC der sich fernwarten lässt (IPMI, Dash etc.).
Von den restlichen Anforderungen tun es die meisten Mini-PCs und am liebsten natürlich mit Ryzen CPU (wobei ich befürchte, dass das die geringe Auswahl nur unnötig einschränkt).
Gibt auch wenige Barebones, leider eben spezifisch optional mit dem Remote Management, d.h. es bleibt ein Restrisiko ob die Produktinfos bei einem Händler korrekt sind und dieses Feature wirklich enthalten ist.

Das gesuchte Feature ist dann auch so spezifisch und wird unterschiedlich benannt und erschwert am Ende die Suche.
Für simple mini-PCs oder auch Laptops hat man z.B. bei Geizhals.de schnell eine Übersicht nebst Verfügbarkeit!
(im Netzwerkschrank ist leider kein Platz mehr, daher fallen 1HE 19" Geräte raus)

Bin über jeden Hinweis dankbar.
 
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Bei den HP mini Dingern nennt sich das AMT und ist ab i5 verfügbar.
Bei den i3 gibts kein KVM
 
@Haldi Danke, ja AMT ist im Prinzip das Intel Vorbild zu AMD Dash.
Leider aber auch nicht pauschal immer dabei und schwierig zu erkennen - ähnlich bei Dell (bei letzteren kenne ich das zumindest aus dem Premier Konfigurator - dort ist es preisneutral aber kann man auch weglassen)

@andrer250282 Danke, gerade geschaut - das MJ11 ist EoL und nur gebraucht verfügbar. Eigenbau ist ansonsten auch nur worst-case Kompromiss und hat dann wieder den Rattenschwanz dass ich mir dann noch Gehäuse & Co zusammensuchen darf.
 
Gibt auch wenige Barebones, leider eben spezifisch optional mit dem Remote Management, d.h. es bleibt ein Restrisiko ob die Produktinfos bei einem Händler korrekt sind und dieses Feature wirklich enthalten ist.
Was spricht gegen eine externe Fernwartungslösung wie die NanoKVM? Nutze selbst die reguläre und integrierte PCIe Variante (PCIe wird nur für die Stromversorgung genutzt.

Bei einem Mini PC müsstest du halt die Reset/Power Pins anlöten und mit dem ATX Control Board verbinden, ich nutze daher lieber einen Shelly Plug und habe das BIOS entsprechend konfiguriert, dass der Rechner sich beim Power Reset wieder einschaltet.

Als Mini PC würde ich mindestens zu etwas auf Zen4 Basis greifen, z. B. so ein
GMKTec K12. Ich hab selbst einen K8 und K8 Plus seit über einem Jahr im Einsatz.
 
Bei einem Mini PC müsstest du halt die Reset/Power Pins anlöten und mit dem ATX Control Board verbinden
Naja, die sind auch da irgendiwe gesteckt, weil ja das Mainboard irgendwie ins Gehäuse muss.
Tät mir da keine große Sorge machen, dass das nicht ans ATX Control Board passt, werden relativ sicher die gleichen Stiftleisten sein, aber wer weiss das schon.
 
Und was darf es kosten? Das kleine Detail wurde bei den Anforderungen wohl vergessen zu erwähnen. So wenig wie möglich und so viel wie nötig lasse ich auch gelten. ;)
 
Naja, die sind auch da irgendiwe gesteckt, weil ja das Mainboard irgendwie ins Gehäuse muss.
Nein, bei den „richtigen“ Mini PCs sind die Taster fast immer auf dem Board verlötet :fresse2:

Zumindest beim GMKTec K8, K8 Plus und FEVM FA880 die ich hier hab.
 
@Haldi Danke, ja AMT ist im Prinzip das Intel Vorbild zu AMD Dash.
Leider aber auch nicht pauschal immer dabei und schwierig zu erkennen - ähnlich bei Dell
Ist eigentlich super einfach.
Kaufe eine Plattform, die das kann und wähle die CPU aus, die das auch kann, findet sich im Datenblatt.

Ich mache das seit >15Jahren mit dem Zeug. Bei mir haben alle Systeme, die kein IPMI haben, vPro.
Und da reden wir in Summe von bald 2 Dutzend. Selbst alle Laptops haben das.
Es wird nichts mehr ohne gekauft. Und nein, dafür braucht man kein 10 köpfiges Rechercheteam.

Für den Einstieg.
Finden sich aber etliche Posts von mir dazu.

Aktuell gibt es die EliteDesk 800 G6 DM für nen akzeptablen Taler. Da muss über kein Noname Produkte wie GMKTec nachdenken.
Auspacken und läuft, fertig. Kann man mit unter auch gleich 2 kaufen, für die Redundanz oder gleich ne Kiste voll für den Cluster.
Aktuelle Serien gehen natürlich auch, nur sehe ich persönlich keinen Mehrwert gegenüber gebrauchten alten Gens. Zumindest nicht, wenn man die maximalste Performance braucht.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Krass.
Na gut, hatte jetzt aber diese SFF Gurken von HP, Lenovo etc. im Kopf...
Genau bei denen ist das so. Genau aus dem Grund sehen die MBs so aus, wie sie aussehen.
 
https://i.ebayimg.com/images/g/jQIAAeSwvxlpQwBZ/s-l1600.webp

Das ist ein Bild von der Vorderseite.

705 ist ne Serie, da gibt es dann Bauformen.
vgl.
Alles 800er Serie, Gen4/5
 
Danke @spyfly, NanoKVM kannte ich noch nicht. Macht mal greifbar, dass die Logik und das System hinter einem IPMI gar nicht so kompliziert ist.

Für Mini-PCs ggf. nur mit Lötarbeiten zu gebrauchen, aber im Eigenbau definitiv eine Erleichterung, wenn kein passendes Board mit IPMI zu finden ist.

@
Und was darf es kosten? Das kleine Detail wurde bei den Anforderungen wohl vergessen zu erwähnen. So wenig wie möglich und so viel wie nötig lasse ich auch gelten. ;)
Du hast es erraten - so wenig wie möglich und so viel wie nötig!

(Grobe Richtung: ich möchte einen kleinen Server mit Windows laufen haben um dort mit Hyper-V Plattform eine VM mit Home Assistant laufen zu lassen - ich habe zwar einen Homeserver, der auch entsprechende VM vorhalten kann, jedoch weiß ich nicht ob ich den in der Form noch so lange betreiben möchte da ggf. oversized. Alternative wäre en Raspberry Compute Module 5, wobei eine VM für mich einfacher zu sichern und aus der Ferne einfacher zu verwalten ist - letzteres natürlich eher Sache der Bequemlichkeit und natürlich Luxusproblem und nach der letzten Ankündigung stelle ich mein Vorhaben doch etwas in Frage, da ich bezweifle dass ich mit Mini-PC in ähnliche Preisregionen komme)

@underclocker2k4
Beim Neukauf mag das kein großes Ding sein, aber bei Dell weiß ich dass man im Konfigurator wählen kann ob mit oder vPro und wenn das jemand initial weggelassen hat bin ich doch aufgeschmissen?
Wäre ansonsten dann natürlich die einfachste Option und enorme Erleichterung (USFF von Dell, HP, Lenov & Co. genau was ich brauche und selbstverständlich definitiv besser als die üblichen Verdächtigen in Sachen Mini-PC). Werde mal in der Firma mit einem alten Optiplex Micro testen ob es so funktioniert wie ich es mir vorstelle.
 
Beim Neukauf mag das kein großes Ding sein, aber bei Dell weiß ich dass man im Konfigurator wählen kann ob mit oder vPro und wenn das jemand initial weggelassen hat bin ich doch aufgeschmissen?
Ich habe sowas noch nie neu gekauft und nen Volkshochschulkurs hab ich dazu auch nicht besucht. Das scheint also wirklich zu gehen. Und ob das bei Dell ne Lizenz ist, weiß ich nicht. Bei HP ist es zumindest nicht so.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich möchte einen kleinen Server mit Windows laufen haben um dort mit Hyper-V Plattform eine VM mit Home Assistant laufen zu lassen
Spezifischen Grund wieso Windows mit Hyper-V?
Läuft neben HA noch irgendwas anders?
HomeAssistant OS läuft extrem gut Baremetal direkt auf dem System, die Backup Funktionen gehen in die Cloud oder auf ein SMB/NFS share und funktionieren echt super. Hatte noch NIE Probleme mit Backups, und scho einige wieder hergestellt.
 
@underclocker2k4 ich bin da mal gespannt - war mir seit Jahren unbewusst bereits bekannt, dass es eine der Vorteile von AMT / vPro ist aber nie ausprobiert.

@Haldi Hyper-V weil die meiste Erfahrung und bereits stabil im Einsatz. Auf dem derzeitigen Server läuft bereits eine VM, der separate Rechner soll aber tatsächlich auch nur eine VM vorhalten.
HA OS direkt auf RPI wirkte auf mich auch gut aufeinander abgestimmt, aber bring mich jetzt nicht ins Grübeln - siehe Preis CM5 aktuell vs. letzten Monat :d
 
Ich hatte HA erst auf einen Raspi 4 mit 4GB laufen. Jetzt ist das Teil auf einen Futro 720 und selbst da langweilt sich das System. Der Verbrauch liegt bei ca. 4W. Backups laufen auf mein NAS. Wenn du nur HA als Container/VM laufen hast, kannst du das auch gleich direkt auf der Hardware machen. Für mich™ erschließt sich der Sinn für ein KVM/IPMI hier nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
IPMI als Ersatz für Ein-/Ausgabegeräte um im Zweifelsfall eingreifen zu können wenn das System nicht richtig startet.
Als VM dann sogar auf einer zusätzlichen Ebene. Werde mir aber erstmal auf Grund der Preise überlegen, dass ich HA vorerst mit bestehendem Heimserver teste. Vorteil der angefragten Hardwarebasis wäre, dass ich die VM danach jederzeit ohne großen manuellen Aufwand verschieben kann (wenn ich mich recht entsinne sogar ohne Downtime, aber das ist eher "weil man's kann als dass es wirklich eine Rolle spielt :d).
Nichts desto trotz sind solche Mini-Server mit IPMI und x86 CPU wohl weiterhin Nische - echt schade.
 
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