Intel Boxed Prozessor schrott, RMA?

Leinad78

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Mahlzeit,

heute hat leider mein Prozessor den Geist aufgegeben. Das gute für mich ist, das war ein Boxed Prozessor, also sollte sich Intel da nicht sooo sehr anstellen?! Das schlechte ist, ich stehe nicht auf der Rechnung drauf, bin demnach also nicht der Erstkäufer des Prozessors.

Leider ist mein Englisch nicht so gut, um mich auf der Intel Seite soweit durchzukämpfen das ich einen RMA Antrag finde. Oder geht das ganze trotz Boxed über die Firma die den verkauft hat?

Wäre klasse wenn mir da jemand weiterhelfen könnte, so ohne Prozessor läuft ein Rechner schlecht.
 
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Wollt grad sagen, als ob eine Firma wie Intel keinen deutschen Support hat :hmm:

Stell dir mal vor das wäre bei allen Herstellern elektrischer Geräte so. Mein Taiwanesisch ist total eingerostet und mit meinem Vorschulchinesisch komme ich auch nicht weit. :rolleyes:
 
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Ohne aktives Zutun kaum möglich ;)

Das dachte ich eigentlich auch...bis letztes WE. Daher wärme ich hier noch mal auf...

Anscheinend hats meinen schönen i7 2600 dahingerafft, das dazugehörige Mainboard höchstwahrscheinlich auch. Leider kann ich nicht sagen, wer von beiden Schuld an der Misere hat. Da ich das mit den CPUs aber auch so kenne, wie kaltblut schon sagte, tippe ich zu 51% auf das Mainboard. Leider habe ich die CPU ohne Rechnung etc. gekauft, war natürlich recht günstig, aber ist eben auch Geld, was nicht in "Rauch" aufgehen sollte. Übrigens war nichts übertaktet, geht auch etwas schlecht ohne "K". Ansonsten kann man weder an CPU noch an Mainboard irgenwelche Schäden erkennen, jedenfalls optisch nicht, habe auch kurz nach dem Ausfall nichts besonderes riechen können...

Daher wollte ich mal fragen, ob ihr wisst/Erfahrung habt, wie und unter welche Umständen eine Intel-CPU getauscht wird. Es steht zwar alles bei Intel da, klar...aber trotzdem frage ich noch mal, weil es mir vor allem um die Fälle ohne Rechnung, aber mit/ohne vorhandener Abtrittserklärung geht. Habe nämlich iwie keine Lust auf die ~240 Euro für eine neue CPU in der Boxed-Version. Bei Ebay bekommt man die ja schon für um die 170 Euro.

Danke im Voraus
 
Das dachte ich eigentlich auch...bis letztes WE. Daher wärme ich hier noch mal auf...

Anscheinend hats meinen schönen i7 2600 dahingerafft, das dazugehörige Mainboard höchstwahrscheinlich auch. Leider kann ich nicht sagen, wer von beiden Schuld an der Misere hat. Da ich das mit den CPUs aber auch so kenne, wie kaltblut schon sagte, tippe ich zu 51% auf das Mainboard. Leider habe ich die CPU ohne Rechnung etc. gekauft, war natürlich recht günstig, aber ist eben auch Geld, was nicht in "Rauch" aufgehen sollte. Übrigens war nichts übertaktet, geht auch etwas schlecht ohne "K". Ansonsten kann man weder an CPU noch an Mainboard irgenwelche Schäden erkennen, jedenfalls optisch nicht, habe auch kurz nach dem Ausfall nichts besonderes riechen können...

Daher wollte ich mal fragen, ob ihr wisst/Erfahrung habt, wie und unter welche Umständen eine Intel-CPU getauscht wird. Es steht zwar alles bei Intel da, klar...aber trotzdem frage ich noch mal, weil es mir vor allem um die Fälle ohne Rechnung, aber mit/ohne vorhandener Abtrittserklärung geht. Habe nämlich iwie keine Lust auf die ~240 Euro für eine neue CPU in der Boxed-Version. Bei Ebay bekommt man die ja schon für um die 170 Euro.

Danke im Voraus

Da würde ich aber mal eher an eine Spannungsspitze durch das NT tippen, wenns Mainboard und CPU geschrottet hat.
 
Haste denn die CPU auf nem anderen Board und das Board mit ner anderen CPU getestet?
 
Da würde ich aber mal eher an eine Spannungsspitze durch das NT tippen, wenns Mainboard und CPU geschrottet hat.

Tjä, aber was soll ich an viel besseren NTen verwenden als ein Seasonic X-460FL? ;) Dachte ja erst, dass das NT kaputt sei, dem ist aber nicht so. Ansonsten scheint die Graka aber nix abbekommen, soweit ich das bisher beurteilen kann, hatte sie bisher noch nicht testen können.

Haste denn die CPU auf nem anderen Board und das Board mit ner anderen CPU getestet?

Ja, also zufällig hatte ich noch einmal dasselbe Board da. Auf dem Wahrscheinlich-Kaputt-Board gehen nach dem Einschalten kurz alle LEDs an und danach alles sofort wieder aus. Das NT lässt sich da auch auf keinen zweiten Versuch ein, ich muss hinten erst den Hauptschalter ausschalten. Danach passiert aber erneut genau dasselbe. Wenn ich allerdings den P4-Stecker (12V) nicht anstecke, startet das Board, aber die CPU-LED (CPU-Fehler) leuchtet dauerhaft - klar ohne die 12V startet das Board auch nicht wirklich...
Beim neuen Board ist es so wie beim Wahrscheinlich-Kaputt-Board ohne den eingesteckten P4-Stecker. Also beim neuen Board kann ich den P4-Stecker stecken lassen, allerdings kommt es auch nicht viel weiter, da dort dann ebenfalls die CPU-LED dauerhaft leuchtet. Daher ist es schon mal ziemlich wahrscheinlich, dass die CPU tot ist.

Das Problem scheint also iwo in diesem 12V-Kreis zu stecken. Also ein bisschen Hoffnung habe ich ja noch, dass eins von den beiden Komponenten noch i.O. ist, aber dafür brauche ich erst mal eine neue CPU.

Daher frage ich eben noch mal wegen der ganzen Garantiegeschichte, denn manche Dinge will ich nur 1x falsch gemacht haben... ;)
 
Da ats wohl das CPU-VRM des Boards erwischt und das hat die CPU mitgenommen. Jetzt noch eine weitere CPU in dem defekten board zu testen, wäre mehr als dumm!
 
Hm...aber wie kann denn sowas passieren? Man kann doch kaum im Bios Dinge einstellen, die sowas bewirken, oder? Mir ist auch nichts bewusst und besondere Einstellungen hatte ich auch nicht gemacht. Vielleicht ist es doch nicht so gut, wenn so viele Einstellmöglichkeiten dem Anwender überlassen werden. Hinzu kommt ja noch, dass man eigentlich nicht mal weiß, was man dort einstellt, weil es ja im Handbuch auch nicht ausreichend dokumentiert ist. Meistens steht ja nur da, wie die Funktion heißt und welche der vorgegebenen Auswahlen man treffen kann...

Das kann ja dann doch nur ein Qualitätsproblem sein, wenn da was die Hufe hoch macht, ohne dass man wissentlich etwas dafür getan hat. Das Board ist nicht mal ein halbes Jahr alt und wurde auch nicht übermäßig beansprucht... Es ist eben auch sonst nichts zu merken: Es riecht nichts verbrannt, nichts ist verschmort oder sonstwie verfärbt oder so... Einfach nur *zack* und aus...
 
der TE sagte er ist nicht der Erstkäufer,also hat er die cpu gebraucht gekauft?
Da gelten andere Ansprüche oder?
Darf man fragen wo du die gekauft hast ? Sag jetz nicht ebay...

wenn ein Kumpel ne cpu kauft,und ich die abkaufe,kauf ich se nicht als neuware sondern als gebrauchte.Da dies ein Privatverkauf ist,muss ich auf seine Kulanz hoffen,das bei einem Schaden er die zurücknimmt und einschickt.

Kann auch sei ndas die vorher schon nen Knacks hatte,bzw verursacht wurde,durch zu hohes OC etc... nur ne Vermutung.
 
Hm...aber wie kann denn sowas passieren? ...

Das kann ja dann doch nur ein Qualitätsproblem sein, wenn da was die Hufe hoch macht, ohne dass man wissentlich etwas dafür getan hat. Das Board ist nicht mal ein halbes Jahr alt und wurde auch nicht übermäßig beansprucht... Es ist eben auch sonst nichts zu merken: Es riecht nichts verbrannt, nichts ist verschmort oder sonstwie verfärbt oder so... Einfach nur *zack* und aus...

Wird wohl irgend ein Bauteil kaputt gegangen sein. Spannungsspitze aus dem Netzteil wäre auch eine Ursache.

Das kann bei den tollsten und teuersten Neugeräten passieren. Man müsste die Ursache herausfinden und den Hersteller sofern möglich zur Haftzung ziehen.
 
Gribasu: Jep, der TE hat die CPU wohl gebraucht gekauft, aber in der Boxed-Version. Laut den RMA-Bedingungen von Intel gibt es nur 3 Jahre Garantie auf Boxed-CPUs gegenüber dem Erstkäufer (Rechnung muss vorliegen) und die CPU darf natürlich keine mechanischen Beschädigungen aufweisen. Insofern müsste immer der Erstkäufer die RMA anschieben.

In allen anderen Fällen kann eine RMA bei OEM-CPUs nur über den jeweiligen Verkäufer gehen, was auch für Tray-CPUs gilt. Hierbei gibt es aber eben nur die 2 Jahre Gewährleistung. Insofern macht es eben kaum Sinn, Tray-CPUs bzw. CPUs von gewerblichen Ebay-Verkäufern zu kaufen, die nur 10-20 Euro günstiger sind.

Was OC usw. betrifft kann ich nur wieder "kaltblut" zitieren... Hab bisher noch nie eine CPU hopsgehen sehen, ohne dass man irgendwelche Beschädigungen/Brandspuren/etc. sehen kann. Natürlich kann man viel Schindluder mit denen treiben, aber was soll man einer "Nicht-K-Version" schon groß antun? Also momentan hat für mich das Board den "Schwarzen Peter".

Es kann durchaus schon so sein, wie "X909" vermutet hat: Das VRM hat, aus welchen Gründen auch immer, verrückt gespielt und die CPU gekillt. Dann ist natürlich Schluss mit lustig...bzw. der PC aus. Das würde ja auch erklären, weshalb das Board ohne P4-Stecker anspringt usw.
Jetzt ist wirklich die Frage, ob man diesbezüglich vom Boardhersteller Schadensersatz fordern kann. Kann mir nämlich kaum vorstellen, dass ein hochwertiges NT, wie ich da angeschlossen hatte, falsche Spannungen herausgegeben hat...

X909: Hmja...der Ursachen kann es viele geben, weshalb man da als Endverbraucher einen ziemlich schlechten Stand hat. Jeder Hersteller kann ja nun sagen, dass das jeweilige andere Bauteil schuld hat...oder hast du eine Idee, wie man sowas zweifelsfrei nachweisen kann? Das NT ist jedenfalls bei Grundlast i.O., lt. Netzteiltester und auch angeschlossenem Multimeter... Normalerweise müsste doch auch jedes halbwegs gute Mainboard solche Spannungsspitzen, sofern sie denn auftreten sollten, auffangen können.
 
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Ok lass mer mal das NT das Problemteil sein,wen will er anschreiben? Die NT-Firma wird abwiegeln und sagen,der TE hat was falsch gemacht.Wir gehen mal nicht von kulanz aus.Das is das Dilemma.Sobald du selber was zambaust,bist du selber dafür verantwortlich.Und auf Kulanz wird höchstens das netzteil ersetzt,für schäden an CPU und mainboard kommen die bestimmt nicht auf.
Wäre es ein komplett pc,wärs vom ereignis her einfacher.

Red mit deinem CPU verkäufer,ansonsten lass dir eine Rechnungskopie geben.Und schreib die Sache wahrheitsgemäß.
 
Hatte mal mit Intel Deutschland telefoniert gehabt. Ohne Rechnung geht da gar nichts mehr inzwischen. Für mich ist aber auch die Frage interessant,ob der Boardhersteller aufkommen muss,wenns Board über den Jordan geht und die CPU mitschrottet.
 
Dann musst du immernoch beweisen, dass das Board die CPU geschrottet hat..............Unmöglich.

Selbst wenn nur eine Komponente ausgefallen wäre, könntest du auch nicht zu 100% sagen, dass es nur an dieser Komponente selbst gelegen hat, wenn diese noch mit anderen Komponenten verbunden ist bzw. in Wechselwirkung stehen. Es macht die Sache nur deutlich einfacher und weniger kostspielig. ;)

Wenn man die Geschichte aber mal rein logisch nachverfolgt, man muss man ja festhalten, dass in meinem Fall offensichtlich zwei Komponenten gleichzeitig ausgefallen sind und alles anderere funktioniert. Ob das tatsächlich so ist, werde ich wahrscheinlich im Laufe der nächsten Woche wissen. Habe mir nämlich eine neue CPU bestellt.

Wenn es tatsächlich so ist, dass wirklich nur die zwei Komponenten, also Board und CPU kaputt sind, kann es ja genau genommen schon mal an den anderen Komponenten nicht gelegen haben. Da es keinerlei offensichtliche bzw. sichtbare Beschädigungen gibt, kann dieses Problem auch nur elektronischer Natur sein. Weiterhin ist es doch Tatsache, dass die CPU ein passives Bauteil ist, also auf externe Spannungen angewiesen ist. Wer stellt diese bereit? Das Netzteil, welches seinerseits am Mainboard angeschlossen ist. Das NT hat dafür zu sorgen, dass die Spannungen beim Mainboard ankommen und das Mainboard ist für die CPU-Spannungen verantwortlich. Das heißt also, dass das Mainboard keine für die CPU schädlichen Spannungen "durchlassen" darf...

Also für mich ist bisher eindeutig das Mainboard der Verursacher der Misere, denn wenn das NT tatsächlich "böse Elektronen" durchgelassen hätte, wären ja jetzt auch noch andere Komponenten wie Graka oder Soundkarte kaputt. Es ist zwar noch nicht endgültig bestätigt, aber es sieht bisher noch nicht so aus.

Wie gesagt...nächste Woche werde ich hoffentlich schlauer sein...und dann wird dementsprechend auf den Busch geklopft...
 
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