i5-3470 vs i7-3610QM

Sekaczek2

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Hi,

ein vielleicht etwas merkwürdiger Vergleich.

Nachdem ich mir gerade einen neuen Rechner (i5-3470 / Gigabyte GA-Z77-D3H / ASUS HD7770-DC-1GD5-V2 1GB GDDR5 / Samsung Spinpoint F3 1TB HD103SJ / G.Skill 8GB KIT RipJaws-X PC3-12800U CL9 / be quiet! Pure Power L7 430W BN105 / Enermax Twister Cluster PWM 120mm) für ca. 550 € zusammengebaut habe, mit dessen Leistung ich voll zufrieden bin, ist jetzt mein Bruder dran.

Obwohl mein Bruder von der Performance des obigen Rechners auch ziemlich begeistert ist, hat er zusätzlich vorgeschlagen, eventuell auch einen Notebook in Betracht zu ziehen und zwar ein von den MEDION-Laptops mit GT 650M und entweder i7-2670QM + 8GB RAM oder i7-3610QM + 6GB RAM.

Eigentlich brauchen wir aber beide überhaupt NICHT die Mobilität eines Notebooks und der Vergleich bezieht sich allein und ausschließlich auf Stromverbrauch und vor allem auf Performance.

Ich habe die Grakas und CPUs von den Notebooks und von meinem PC miteinander im Bezug auf Performance auf den folgenden Seiten verglichen: Graka-Vergleich-1 / Graka-Vergleich-2 / CPU-Vergleich-1 / CPU-Vergleich-2 und war ziemlich überrascht.

Ok, die Grakas der Notebooks sind zwar deutlich langsamer aber liefern dennoch eigentlich anständige Werte, die sogar auch für einige 3D-Spiele reichen sollten, was zwar sehr erwünscht, aber nicht die Hauptbestimmung der Rechner ist.

Aber was die i7 CPUs der Notebooks liefern, ist wirklich beeindruckend. Klar i7 kann man mit i5 nicht so einfach vergleichen aber ich dachte trotzdem, dass sie wegen der sehr starken Untertaktung relativ deutlich langsamer als der i5 des Desktops sein könnten - laut die obigen Vergleiche ist es aber nicht so.
Es sind allerdings Test-Werte. Kann man diese auf das reale Leben einfach projizieren oder sind bei den üblichen Tests irgendwelche seltene Situationen mit drin, die die Ergebnisse verfälschen?

Was meint Ihr zu den Tests / Performance-Werten? Was würdet Ihr kaufen?

[EDIT]
Nachtrag:
Ziel des Vergleichs ist die folgende Entscheidung. Wenn man mit einem der beiden i7-Notebooks zumindest ähnliche Performance wie mit meinem i5-Desktop erreichen kann, würde sich mein Brüder wegen Stromverbrauch für ein Notebook entscheiden, sonst für i5-Desktop, ähnlich dem meinem.
[EDIT-Ende]

Viele Grüße
Sekaczek
 
Zuletzt bearbeitet:
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Erstmal sind Passmark und 3DMark nicht die passenden Tests um die Alltagsgeschwindigkeit einer CPU zu ermiteln. ;) Wenn man mal Hyperthreading bei den i7 ausklammert und die reinen Kerne nimmt sollte die Leistung analog zum Takt sinken. Desweiteren haben Notebooks im Vergleich zu Desktop-PCs immer das schlechtere Preisleistungsverhältnis. Wenn die Mobilität nicht benötigt wird, ist man LEistungstechnisch im Desktop-Bereich meist besser versorgt.

Als Alternative zum i5 kann man übrigens auch einen Xeon 1230V2 kaufen, das ist ein i7 ohne Übertaktungsmöglichkeiten für ca 200€. ;)
 
Hallo Mick und danke für Deine Antwort. :)

Du meinst also, mein i5-Desktop wäre performanter als die i7-Notebooks,
oder habe ich deine Antwort falsch verstanden ?

Falls du den Nachtrag im OP nicht gelesen hast, hier noch einmal:
Nachtrag:
Ziel des Vergleichs ist die folgende Entscheidung. Wenn man mit einem der beiden i7-Notebooks zumindest ähnliche Performance wie mit meinem i5-Desktop erreichen kann, würde sich mein Brüder wegen Stromverbrauch für ein Notebook entscheiden, sonst für i5-Desktop, ähnlich dem meinem.

Grüße
Sekaczek
 
Naja du musst dir einen i7 halt genau betrachten: Der hat vier Kerne und mittels einer Technik zur Auslastungsoptimierung vier simulierte Kerne, so kommt er auf 8 Threads die er bedienen kann. Die vier Kerne haben die Leistung xy, die vier zusätzlichen Threads haben einen maximalen Wirkungsgrad von ca 25% pro Thread. Hast du eine Anwendung, die mehr als vier Threads auslastet, kann ein niedriger getakteter i7 einen höher getakteten i5 etwas einholen. werden vier oder weniger Threads belastet hast du halt auch einen Leistungsabstand der recht analog zum Takt ist, in diesem Fall ca 30%. Software, die vier Threads und weniger auslastet, ist heute noch mit ca 90% am Markt vertreten, wenn nicht sogar mehr. Also wird ein Notebook-i7 im Alltag, meiner Meinung nach, eher langsamer sein als ein i5.

Was den Stromverbrauch angeht ist das relativ: Zum einen muss der Notebook am Netzteil stecken um seine volle Leistung zu bringen und das testet meist keiner. Zum anderen ist ein Notebook in den Anschaffungskosten teurer als ein Desktop-PC, wenn man die Differnz in Strom umrechnet könnte dein Bruder wahrschnlich den Desktop-PC ein Jahr lang durchlaufen lassen können.

Was noch für einen desktop-PC spricht, ist die Auswechselbarkeit, man kann die meisten Komponenten bei defekt oder mangelnder LEistung ersetzen, das ist bei Notebooks meist nicht der Fall, da geht mit Glück HDD, DVD-ROM-Laufwerk und RAM alles andere zu wechseln ist meist so teuer, dass eine Neuanschaffung ansteht...
 
Stromverbrauch eines Notebooks ist schon beeindruckend.

Mein T520 mit i7 2670QM verbraucht unter Prime95 gerade einmal 80W. Wenn ich mein Desktop (i5 2550K) mit Prime95 belaste (undervoltet!), dann lande ich bei 125W. In multi threaded applications ist der i7 das Notebook sogar schneller als der i5.

Noch interessanter ist es im Idle (sprich: in Word schreiben oder PDFs betrachten). Da verbrät mein Notebook gerade einmal 35W, während der Desktop immer noch 85W zieht. Das liegt aber wahrscheinlich am völlig überdimensionierten Netzteil (750W) und die daraus resultierende schlechte Effizienz.

Dennoch: Wenn du die Mobilität nicht benötigst würde ich zu einem Desktop greifen: Denn die Kühlung wird da einfacher (der PC damit wesentlich leiser auch bei Volllast) und natürlich kannst du das System einfach erweitern (Grafikkarte, SATA usw.).

Achtest du zudem noch auf effiziente Komponenten (B75 Chipsatz, Netzteil mit Gold Zertifizierung und ausreichend dimensioniert - je nach Grafikkarte zwischen 300W und 450W - bei der o.g. Konfiguration z.B. sowas http://preisvergleich.hardwareluxx.de/614763) solltest du auch hier gute Verbräuche zu einem günstigen Preis erreichen können.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja der hat auch grob 30% weniger Takt, gemessen daran ist der Verbrauch natürlich geringer. ;)
 
Ja, das stimmt natürlich. Sind etwa 2,8GHz vs. 3,6Ghz. Sogar mehr als 30%. Aber der Takt macht keinen Unterschied von 45W. Zudem der i5 im Desktop stark undervoltet ist. Bei Standardspannung liegt der Verbrauch gleich noch einmal 40W höher. Insofern ein unfairer Vergleich.

Was ich damit sagen möchte: Ich habe halt "nur" den i7 2670QM. Ich denke, ein stärkeres Modell würde kaum mehr verbrauchen. Leider fehlt mir einfach die CPU dafür.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja ohne Untervolting dürften das eher ca 20w mehr sein. Man sollte d´sowas nciht überbewerten udn was den höheren Takt angeht musst du dir bewusst machen, dass die Spannung nicht linear zum Takt steigt, man braucht nach oben hin immer mehr strom. ;) Die Energieeffiziens ist bei Sandy Bridge nämlich relativ gleich, ein Desktop i7 mit gleichem Takt und änlichen Board ets würde wohl einen ähnlichen Verbrauch haben. ;)
 
Hallo und danke sehr für Eure Antworten ;)

Achtest du zudem noch auf effiziente Komponenten (B75 Chipsatz, [. . .]
Ich hab es versucht.
Zum Stromverbrauch des Mainboards habe ich aber nichts gefunden.

Kannst Du mir sagen, wie viel Watt könnte ich sparen, wenn ich ein anderes Motherboard genommen hätte?

Grüße
Sekaczek

PS.
Einige Rezensionen über Notebooks (private und Presse) haben mich etwas überrascht. Da steht z.B. "... mit der verbauten Grafikkarte können fast alle modernen Spiele bei voller Qualität gespielt werden ...". Dann vergleiche ich diese Graka auf den oben genannten Seiten mit der älteren HD 5770 meines Kollegen und sehe, dass die Notebook-Graka aus dem Test deutlich langsamer ist.
Wie denn - mit der 5770 muss man Abstriche machen - wie soll es gehen "alle Spiele" / "flüssig" / "volle Quali" mit einer langsameren Graka im Notebook. Machen wir was falsch oder wird einfach in den Rezensionen maßlos übertrieben . . .
 
Zuletzt bearbeitet:
Da die Gigabyte Boards relativ Sparsam sind dürfte die Ersparnis relativ gering sein, im übrigen kannst du auch einfach ungenutzte onBoard-Featrues abstellen um Strom zu sparen. ;)

Was das P.S. angeht: Du musst dich mal etwas mehr mit der Materie Spiele auseinandersetzen. ;) Spiele kann man in verschiedenen Auflösungen spielen, niedrigere Auflösungen bedeutet auch weniger Bildpunkte zum berechnen, also wird die GPU weniger gefordert, was zur Folge hat, dass du mit einer schwächeren GPU in einer geringeren Auflösung durchaus in guter Qualität flüssig Spielen kannst. Die meisten Notebooks haben z.B. eine relativ niedrige Auflösung von 1366*768 oder ähnliches. Am Desktop PC gibt es aber oft bereits höhere Auflösungen, womit die Anforderungen an die GPU senken. Deswegen sind synthetische Benchmarks ala 3D-Mark auch nicht geeignet um die individuelle Spielfähigkeit zu bewerten.
 
Dies würde bedeuten, dass ein in einer Rezension als gut bewertetes Notebook angeschlossen an einem 19'' TFT (mit einer höheren Auflösung) nicht unbedingt gute Figur machen würde, zumindest mit grafikpowerhungrigen Anwendungen nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja die Größe des Bildschrims ist irrelevant, es kommt auf seine Auflösung an, aber ja ist die Auflösung des Monitors größer sinkt die Leistung. Rechne doch mal aus, die Notebook-Auflösung aus meinem vorigen Post: 1366*768, das ergibt 1049088 Bildpunkte, mein Monitor hier läuft in FullHD, das ist 1920*1080 was 2073600 Bildpunkte sind, was knapp eine Verdoppelung der Bildpunkte darstellt, die brechnet werden müssen.
 
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