[Kaufberatung] HP Microserver Gen9/10 Empfehlung mit 4x8 TB HDDs im Raid 6 + BTRFS unter Xpenology

AchillesTroy

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Bin beim surfen auf die HP Microserver PCs als Synology NAS Ersatz gestossen.

Weil bei den kleinen 4-Bay Synology Geräten wie z.B. DS920+
hat man nur Non EEC Ram was wohl mit EXT4 und BTRFS nicht so gut sein soll.
Wenn man z.B. BTRFS mit Non EEC Ram verwendet, soll das für die Daten tötlich sein!

btrfs und ZFS arbeiten unterschiedlich, btrfs wird dir alles zerstören :) (ich rede aus Erfahrung...)


Weiter unten in dem Beitrag heisst es noch:
Wenn die Daten wichtig sind: ECC + ZFS/btrfs. Da gibts keine Diskussion.

Jetzt würde ich mir gerne so einen Microserver PC
als zusätzliches Backup Datengrab für meine Daten zulegen.
Hab meine Daten schon mehrfach gesichert!

Dank EEC + BTRFS Filesystem habe ich dann zusätzlich den Schutz vor Bit-Flips,
die beim Daten Kopieren entstehen können.

Und dieses Scrubbing bei Raid 6 macht man wohl aus dem Grund
so das alle Daten 1x im Monat
auf der NAS bewegt werden wegen Bit-Rot Ausfallschutz?

Hab da jetzt nicht so viel Plan!

Als Anfänger würde ich gut mit dem Betriebssystem Xpenology klar kommen.

Xpenology ist ja anscheinend das gleiche wie DSM?

Jetzt bin ich auf der Suche nach einem günstigen Microserver PC
wobei mir die HP Gen 9 / 10 vom Gebrauchtmarkt Preis im Internet schon zusagen würden.

Oder was könnt ihr mir so empfehlen?

Ich möchte wirklich keine großen Anwendendung mit einem Microserver machen!
Kein Internet, keine Kameras, keine Anwendungen usw..

Der Microserver soll direkt mit meinem PC per LAN via Fixe IP (offline) verbunden werden
und darauf sollen dann meine Daten ablegt werden. Fertig.

Pro Tag soll es der Microserver ca. 2 bis 4 Stunden angeschaltet werden
um meine Daten darauf zu kopieren so wie ein Datengrab. Fertig.

Bitte keine Diskussionen, das ist Verschwendung nimm doch lieber ein WDMyBook dafür usw..
Lasst mich einfach machen! Danke :-)

Als Arbeitsspeicher würde mir im Microserver PC 2x4 GB EEC RAM aussreichen?
Oder vielleicht doch 2x8 GB?
Hab ja keine großen Anwendungsmöglichkeiten ausser nur Daten darauf zu kopieren.

Dann möchte ich gerne in dem gewünschten Microserver PC
4x 8 TB S-ATA (Kein SAS) Festplatten einbauen können.

Das ganze als Raid 6 oder 10 mit dem BTRFS Filesystem.

Finde leider keine Kompatibilitätsliste
bis zu welcher Festplatten Größe man die Microserver aufrüsten kann :cautious:

Weiss da jemand mehr?

Allgemein findet man im Internet sehr schwer Infos zu den HP Microservern.

Gerade noch bei YouTube ein einziges Video auf Deutsch gefunden
wo jemand bei einem Microserver das Betriebssytem Xpenology installiert.

Ich hoffe das der Restore bei Xpenology reibungslos klappt,
falls mal eine Festplatte von 4 im Raid 6 ausfallen sollte?
Bei einer richtigen Synology NAS kann ich mir da ziemlich sicher sein.

Mit dem DiskStation Manager (DSM) komme ich gut klar von der Bedienung.

Alle anderen Betriebssysteme für Server PCs werden wohl zu kompliziert sein :rolleyes2:

Ich kann mir jetzt nicht das Wissen wie Einstein die nächsten Jahre aneignen um Server PCs einzurichten.
Das ganze Thema um Server PC ist schon kompliziert genug.
Es sollte schnell und relativ einfach gehen und darum auch die Wahl:

HP Microserver Gen9/10 Empfehlung mit 4x8 TB HDDs im Raid 6 + BTRFS unter Xpenology
:-)
 
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AchillesTroy

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Steht doch alles in dem verlinkten Beitrag von Computerbase drin.

Wenn die Daten wichtig sind: ECC + ZFS/btrfs. Da gibts keine Diskussion.

Ausserdem wird hier, das ganze auch noch mal erklärt warum man EEC RAM benutzen sollte :-)

 

Stueckchen

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Klar ist ECC besser als kein ECC. Aber das es tödlich für Daten ist non-ecc zu verwenden ist einfach nur Unfug. Da hat @Ceiber3 schon recht. Ich meine man hört ja täglich von tausenden Synos die ihre Daten verlieren....nicht.

Eine Sache die man sagen kann ist umso mehr RAM fürs Cachen benutzt wird umso wichtiger wird non-ecc. Mit btrfs oder zfs bekommt man aber im Gegensatz zu NTFS oder ext3/4 halt mit wenn Daten kaputt gehen. Sowas wie Scrubs to death ist eig auch nur ein theoretisches Problem. In der Praxis passiert das nicht.
 

Ceiber3

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Es geht um deinen Text: Wenn man z.B. BTRFS mit Non EEC Ram verwendet, soll das für die Daten tötlich sein!

Das ist halt Schwachsinn, wie Stueckchen schon schreibt, dann würde Synology oder Qnap keine Nas Geräte mit non-ECC verkaufen.
Und alles User die so eines haben, müssten in massen Defekte Daten haben, man hört davon aber nichts. Synology hat das BTRFS System auch ein wenig modifiziert mit ihren SHR Raid/ Synology Hybrid Raid.
Offiziell ist BTRFS noch nicht Stable: https://btrfs.wiki.kernel.org/index.php/Status trotzdem hört man von keinen problemen bei Synology Network Applikation Server.

Edit: Aber ja, ECC Ram ist immer gut wenn man seine Daten liebt. Deswegen verwende ich auch bei beiden Storage Systemen ECC Ram. Wenn du deine Daten noch mehr liebst, nutzt du sogar Multi-Bit ECC Ram.
Sprich beim Sokcel AM4 ist alles Multi-Bit. Bei Intel ab den Sockel 2011 und neuer. Die kleinen Xeons haben alle nur Single-Bit ECC. Das am besten gepaart mit ein File System was Checksummen nutzt wie ZFS.

In meinen Fall macht das über ESXI eine Xpenology VM und auf dem anderen File-System macht das Snapraid.
 
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Beinfreiheit

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Die Diskussion im CB-Forum hat eine andere Natur und hat SEHR wenig mit dem Alltag von SOHO-Nutzern zu tun. <Dateisystem> kann ohne Risiko ohne ECC-Ram verwendet werden.
Für mehr Hintergrund zu ECC -> https://en.wikipedia.org/wiki/ECC_memory

ECC-Ram in NAS-Systemen ist ein schönes Feature, aber nicht unbedingt notwendig. Der Fehlerraum für RAM in einem <Hersteller>-NAS ist immer nur beim Schreiben interessant, daher kann nur hier ein Schreibfehler mit potenziellem Datenverlust auftreten. Daher, gespeicherte Daten sind nicht betroffen.

Kurze Definition von Risiko bei fehlerhaften Blöcken - Bei einem Fehler, der von ECC behoben/gefunden werden kann, gibt es einem maximalen Datenverlust der einen Abfrage, solange das Ram-Modul an sich noch in Ordnung ist. Soll heißen, dass maximal ein 64bit Fehler bei DDR4. Dadurch, dass ein normaler Fehler aus 1-64 Bit-Flips besteht, ist die Summe der falschen Daten sehr gering. Je nach Daten, um die es sich handelt, kann ein solcher Fehler komplett ignoriert werden.
Bei Bilddaten kann ein Pixel-Fehler auftraten, im WorstCase ein "abgeschnittenes Bild". Bei Video-Daten ist der Worst-Case ein defekter Key-Frame, welcher eine abweichende Farb-Angabe hat oder sogar ganz fehlt. Bei Zip-Dateien, wie auch MS-Office-Dokumente gibt es eine Parität, daher können solche Fehler direkt ausgeglichen werden, PDFs unterstützen dieses Feature auch.
Wenn Daten beim Kopieren gesichert ankommen sollen, dann sollte eine Kopierfunktion verwendet werden, die nachträglich einen Checksummen-Vergleich der Daten machen, wie rsync. Bei einem normalen Kopieren/Verschieben können diverse Probleme auftreten, die nicht immer etwas mit "Speicherfehlern" zu tun haben.

Dateisysteme selbst haben eigene Sicherheits-Mechanismen, damit z.B. die MFT/Superblöcke nicht mit Fehlern beschrieben werden und Scrubing/Defragmentieren fehlerfrei funktioniert.

Noch ein Wort zu BTRFS in Synology/Qnap-Systemen: beide verwenden Btrfs nur als Dateisystem, für Parität wird MDADM verwendet, womit die instabilen Bereiche von Btrfs vermieden werden. Auch verwenden beide Systeme den RAM nicht als primären Schreib-Puffer, wie es bspw. bei ZFS häufig gemacht wird.

Als kleiner Denkanstoß zum Schluss - bei vielen M2-SSDs ist ein normaler DDRx Speicherchip verbaut, welcher nicht mit (klassischem) ECC angebunden wird - https://www.phison.com/en/technologies-gen4/pcie-gen4-awareness/1151-ps5018-e18
 
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