[Kaufberatung] Homeserver für Virtualisierung

Micha1912

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Hallo zusammen,

ich lese schon immer wieder in diesem Forum mit und möchte nun auch selbst ein Projekt bei mir daheim und für meine Familie umsetzen.

Folgendes hab ich vor:

Homeserver für Virtualisierung ( egal ob HyperV oder VMware )
Es sollen folgende VMs darauf laufen
- 1x AD (ca. 10 User) Zugriff im internenen Netz 2-4 User
- 1x Fileserver Zugriff im internenen Netz 2-4 User - Kapazität ca. 1TB Netto
- 1x Exchange Zugriff per Smartphones, tablets, Notebooks,etc. von außen und innen ca. 10 User

Wichtig wäre noch Remotemanagement ala ILO oder IPMI.

Server Lizenzen sind alle über das MSDN Programm vorhanden.

Gesichert wird auf eine Synologie 412 und auf eine QNAP TS-469Pro.
Um das ganze davor abzusichern läuft jetzt schon eine Sophos UTM.

Mich würde entsprechende Hardware (aktueller Stand der Dinge, Intel oder AMD egal) interessieren, welche ausreichend ist dieses Konstrukt zu stemmen, gleichzeitig aber auch relativ Stromsparend sein soll, da 24/7 Betrieb dann umgesetzt werden soll.
Und wenn es dann noch günstig ist wäre ich sehr dankbar
Kosten sollte es so wenig wie möglich, Kosten sollten die 600-700 € nicht übersteigen.


Ich freue mich auf eure Vorschläge

Besten Dank.

Grüße
Micha
 
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besterino

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Wo mein Daddel-PC steht
Schau doch hier mal rein: [Guide] NAS/Server Hardwareguide 2017

ILO bekommste nur bei HP, IPMI bei Selbstbau z.B. mit Supermicro Mainboard als Basis. Wenn das keine Anforderung wäre, hätte ich mal den Dell T20 ins Rennen geworfen. Grundsätzlich sollte für Deine Anforderungen der kleinste Xeon locker reichen, wenn nicht sogar weniger.
 

Gohst_oc

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Sparsam und "günstig" aber mit allen Features, da kommt mir grade nur sowas in den Sinn:

- Mainboard mit Quadcore Xeon-D CPU (Broadwell Kern, ECC, HT, AES-NI usw.) - aufgelötet -> 279€
- 2x 8GB DDR4 ECC (z.B Kingston für 16GB zu je 126.61€)
- 2x Western Digital WD NAS 1TB (für dein kleines Storage) -> rund 130€
- Gehäuse: z.B Supermicro SuperChassis 512L-200B mit 200W NT, 19" 1HE kur: 89€

Da wärst du für einen Eigenbau der Kompakt, sparsam und professionell ist bei rund 625€

Klar es geht günstiger wenn du gebrauchte Server suchst.

Edit: bevor jetzt wer mekern kommt das sei überdimensioniert (ja ist es theoretisch), ein Mainboard mit IPMI/iKVM/RemoteManagement kostet sonst schon mehr wie 160€.
Dann eine CPU die genug kann (z.B Intel Pentium G4560) gibts auch nicht unter 60€. Das macht dann auch 220€ und dann fehlen noch zwei Kerne und 4 Threads um zu meinem Vorschlag aufzuschliessen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Micha1912

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Vielen Dank Gohst_oc.
Ich komm grad aus dem Urlaub und werde mir deinen Vorschlag anschauen.
Hört sich auf jeden Fall interessant an.
 

Digi-Quick

Urgestein
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An dem Gehäuse würde mich die "Nichterweiterbarkeit" stören. Die Hardwarekonfiguration lässt 6 HDDs zu, im Gehäuse sind aber nur 2 Einbauplätze!
Ansonsten gibt es hier auch noch ein paar Zusammenstellungen:
[Guide] NAS/Server Hardwareguide 2016 - Seite 2
Wobei ich bei deiner Anforderung einen Cleron oder Pentium als zu klein dimensionoert sehen würde >> i3 oder Xeon wäre in meinen Augen Pflicht und natürlich mehr Speicher.

P.S. 16 GB für einen DC, einen Exchangeserver und NAS Funktionalität ist schon sportlich, hier würde ich 32 GB als Minimum ansehen (16GB für Exchange, 3 GB für DC und 12 GB für NAS)
 
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MUC/AMS/PMI
Hi,
vergiss eine Gute USV nicht.
Ich hatte noch zu meinen anfängen (exchange2010) eine AD und einen Exchange auf einem Server (ja ich weiss war doof aber jeder fängt ja mal an) Erst ist der strom ausgefallen, dann wieder gekommen, Raid hat Rebuild gestartet, 12 minuten Später nochmal strom weg-Bääm!! Zerschossen.
Exchange hassen Dirtyshutdowns-da kanns dir die ganzen Datenbänke Zerf... ja xD

Jetzt habe ich 2 Dell T20 und eine APC 500VA und mithilfe von USB-DIREKT an den Exchange Hyper-V host gehängt. Mittels apcupsd dann auf den zweiten T20 via Lan "angeschlossen" beide Systeme (W2K12R2daten/Hyp01) halten genau 1 stunde durch! Wenn ich dir einen Tipp (meine Meinung)geben darf: Nimm den T20 (Xeon)solang es den noch gibt, und investier in !!RAM!!,Raid & SSD/Storage
 

Gohst_oc

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Wenn das ganze für gerade mal 650€ gebaut werden soll, wird das aber sehr schwer.
Einen 4-Kerner (am besten gleich mit 8 Threads), Server-Mainboard, USV und 32GB Ram kann man nicht für 650€ haben.

Beim Gehäuse kann man ganz klar streiten, ich finde halt, ein Server sollte zuhause nicht grösser als notwendig sein.
Nicht jeder hat einen grossen Raum mit grossem+tiefen 19" Rack usw.

PS: wie gut kann man den Dell T20 aus der Ferne warten? Er hat Intel vPro und die CPU natürlich eine iGP.
Der Dell T30 hat auch vPro. Aber jetzt noch einen "günstig" mit fähiger CPU zu bekommen...
 
Zuletzt bearbeitet:

suchmich1983

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Hallo zusammen,

ich lese schon immer wieder in diesem Forum mit und möchte nun auch selbst ein Projekt bei mir daheim und für meine Familie umsetzen.

Folgendes hab ich vor:

Homeserver für Virtualisierung ( egal ob HyperV oder VMware )
Es sollen folgende VMs darauf laufen
- 1x AD (ca. 10 User) Zugriff im internenen Netz 2-4 User
- 1x Fileserver Zugriff im internenen Netz 2-4 User - Kapazität ca. 1TB Netto
- 1x Exchange Zugriff per Smartphones, tablets, Notebooks,etc. von außen und innen ca. 10 User

Wichtig wäre noch Remotemanagement ala ILO oder IPMI.

Server Lizenzen sind alle über das MSDN Programm vorhanden.

Gesichert wird auf eine Synologie 412 und auf eine QNAP TS-469Pro.
Um das ganze davor abzusichern läuft jetzt schon eine Sophos UTM.

Mich würde entsprechende Hardware (aktueller Stand der Dinge, Intel oder AMD egal) interessieren, welche ausreichend ist dieses Konstrukt zu stemmen, gleichzeitig aber auch relativ Stromsparend sein soll, da 24/7 Betrieb dann umgesetzt werden soll.
Und wenn es dann noch günstig ist wäre ich sehr dankbar
Kosten sollte es so wenig wie möglich, Kosten sollten die 600-700 € nicht übersteigen.


Ich freue mich auf eure Vorschläge

Besten Dank.

Grüße
Micha
Habe ich so zu Hause laufen, nur das meine UTM auch noch mit auf dem esxi läuft.
Ich habe damals nen Microserver Gen8 mit Celeron genommen. Aufgerüstet mit 16GB RAM und nem Xeon 1260L. Bleibst du deutlich unter deinem Budget.

Zum Thema USV:
Exchange ist da nicht so empfindlich wie immer behauptet wird. Für den Ernstfall hast du die Transaktionslogs und das Backup von deinem NAS.
Und mal ehrlich, ohne zu wissen wo ihr wohnt, wie oft fällt denn bitte im Jahr der Strom aus?

Also:
- Microserver Gen8 mit Celeron = ca. 200€
- 16GB RAM = ca. 160€ (teilweise sogar billiger)
- XEON E31260L = ca. 160€ in der Bucht (läuft oft auch unter 1265L V2)
- noch ne SSD für die VMs

Ich bin so sehr zufrieden. Stromverbrauch liegt bei knapp 40W/h oder ca 1KW in 24h.
Da du noch extern nen NAS hast und falls du intern keine HDDs verwendest, sollte der Stromverbrauch noch deutlich drunter liegen.

Auf der Kiste läuft bei mir:
- Exchange und AD mit 5 Usern
- Sophos UTM an einem 50MBit DSL Anschluss
- Ubunutu Server für eine nicht ganz legale Geschichte
- Ubunutu Server für meine selbst gebaute Home Automation

VG
Christian
 
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Zum Thema USV:
Exchange ist da nicht so empfindlich wie immer behauptet wird. Für den Ernstfall hast du die Transaktionslogs und das Backup von deinem NAS.
Und mal ehrlich, ohne zu wissen wo ihr wohnt, wie oft fällt denn bitte im Jahr der Strom aus?
VG
Christian

Naya ich bin da anderer Meinung, wie viele hier-oder auf anderen Foren, Exchange hassen es , und wenn du pech hast ...naya jedem das sein :)
& Wenn man an der 150 euro USV sparen Anfängt, braucht man sich zuhause keiner Server hinstellen -sorry...


und nun ->:btt2: warten wir was er schreibt
 

MisterY

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ich betreibe einen Fujitsu MX130 S2 als VM-Server. Läuft super, kostete mit Opteron Octacore ohne Ram/HDD nur 80€ bei Ebay. Momentan leider keiner da, würde ich aber immer mal Augen offen halten. Dafür gibt es den Opteron aktuell für 45€ zu haben.
 

Micha1912

Experte
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Hallo Leute,

erstmal Danke für die Anregungen.
USV war eingeplant und ist in den 650€ nicht mit im Budget.

Für mich stellt sich jetzt auch noch die Frage ob es sich lohnt eventuell auf die neuen AMD Prozessoren zu warten?
Meint Ihr diese werden im Preis Leistung ähnlich oder sogar günstiger am Markt platziert werden?
Spricht generell etwas gegen AMD CPUs?
Ist auch da die volle Unterstützung für Virtualisierung gegeben (VMware oder Hyper V)?

Grüße
Micha
 
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testm

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Warten lohnt sich fast immer. Mehr Kerne fürs gleiche Geld oder etwas weniger Geld wäre drin.
Virtualisierung geht selbstverständlich (vor allem im Hinblick auf Naples), die Softwareunterstütztung muss aber noch reifen siehe AMD Ryzen with VMware ESXi 6.5 to an extent
 
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sreins

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Bin auch gerade am Aufbau. Habe mich für einen gebrauchten HP ProLiant ML350 G6 entschieden. Er hat 2 × 6 Kern Xeon und noch 36 GB RAM. Eingebaut sind 8 SAS HDD 146 GB und 2 × 2 GB HDD. Ein 2' ter SAS Controller mit Cache und Batterie. Das Backup geht auf eine Synology 209. Eine APC 750 ist für den Stromerhalt zuständig. Den ganzen Server habe ich mir für ca. 500 € zusammengebaut. Ja er verbraucht Strom und ist nicht Wohnzimmertauglich, aber ich habe einen Keller und nur 1 Kühlschrank. ;-).

Der rennt wie Sau und macht echt Spass.

Viele Grüße
Sven

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MisterY

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@sreins: was macht man mit so wenig Speicherplatz?
500€ finde ich ein wenig teuer aber ok.
was verbraucht der an Strom?
 

sreins

Neuling
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Die 8×146gb sas Platten reichen für ein Raid 5 und das System mit Hyper-v. Darauf liegt noch mein SBS 2011 Server VM. Alle weiteren VM liegen auf den beiden 2 TB Platten im Raid 1. Den Preis finde ich für einen Professionellen Server total ok. Unter Last nimmt er 150 W. Ich werde noch einmal 32 GB RAM nachrüsten. Dann wird er sich wohl knapp 200 W genehmigen. Da der Server aber Produktiv genutzt wird ist der Verbrauch ok.

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