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[User-Review] Gigabyte Aero 15 XB (i7 10875H / 16GB DDR4 / RTX 2070 Super MaxQ) im User-Review

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Hallo und willkommen zu meinem User-Review vom Gigabyte Aero 15 XB.

Im Dezember 2020 kaufte ich mir nach längerer Suche ein neues Notebook. Die Anforderungen bestanden aus einer soliden bis hohen Spieleleistung, einem ansprechenden Gehäuse mit einfachem Zugang zur verbauten Hardware und einer langen Akkulaufzeit. Weiterhin sollte mindestens ein Thunderbolt-Anschluss für eine Dockingstation mit an Bord sein.

Zur Auswahl standen u.a. ein XMG Fusion 15 (9750H/RTX2070), ein Alienware m15 R3 (10750H/2070), ein Asus Zephyrus G14 (4800HS/RTX2060) und eben das hier behandelte Gigabyte-Modell.

Das Asus-Modell fiel wegen des fehlenden Thunderbolt-Anschlusses schnell aus der Auswahl heraus. Bei den Alienware-Geräten liest man häufig von Kühlungsproblemen und sich schnell abnutzenden Oberflächen, was schlussendlich zum Ausschluss dieses Modells führte. Der XMG war lange mein Favorit, ich zögerte aber wegen des veralteten Prozessors mit dem Kauf.

Als dann im Dezember 2020 der Gigabyte Aero 15 bei Computeruniverse für rund € 1.899,- statt € 2.199,- zu haben war, schlug ich kurzerhand zu.
Mittlerweile gibt es bereits einen Refresh des Notebooks mit RTX 3000-GPU, allerdings dürften die meisten Punkte aus diesem Review auch auf die neuere Version zutreffen.


Inhaltsverzeichnis:

1. Unboxing & Lieferumfang
2. Äußerer Eindruck
3. Hardwareausstattung
4. Innerer Eindruck
5. Erfahrungen im täglichen Betrieb (Tastatur, Trackpad, Anschlüsse)
6. Spieleleistung & Temperaturen
7. Akkulaufzeit
8. Die Sache mit dem WLAN
9. Fazit


1. Unboxing & Lieferumfang






Der Laptop wird in einem Umkarton geliefert, in dem sich der eigentliche Laptop-Karton verbirgt. Der Karton macht auf mich einen schlichten, aber dennoch hochwertigen Eindruck. Die wichtigsten Details sind außen aufgedruckt.

Im Inneren verbirgt sich der Laptop selbst, welcher durch Schaumstoff sicher in Position gehalten wird. Er ist, wie für Laptops in dieser Preisklasse üblich, mit einem Tastaturvlies aus Stoff und einer ebenfalls aus Stoff gefertigten Mini-Tasche verpackt. Vor allem das Tastaturvlies finde ich nützlich, da es wirksam verhindert, dass es zu Abdrücken oder Kratzern auf dem Bildschirm kommt, wenn man den Laptop mal im Rucksack transportiert.

An Zubehör liegt eine Kurzanleitung, das Netzteil (230 Watt) samt Stromkabel und ein Wärmeleitpad für eine zweite SSD bei. Das Mitliefern eines zweiten Wärmeleitpads finde ich im Übrigen sehr löblich, da es dem Nutzer das Herumprobieren mit eigenen Pads erspart, sofern er eine eigene SSD einbauen möchte.


2. Äußerer Eindruck






Das Laptop-Gehäuse macht äußerlich einen haptisch wie optisch sehr hochwertigen Eindruck. Metall- und Hochglanzapplikationen am Deckel sehen wirklich schick aus. Auch der Palmrest aus Metall macht einen äußerst wertigen Eindruck. Das Notebook ist sehr flach und vergleichsweise leicht, was bei dieser Hardwareausstattung nicht selbstverständlich ist.

Schön anzusehen sind auch das beleuchtete „Aero“-Logo sowohl oben mittig, als auch unten mittig am Deckel bzw. an der Laptop-Rückseite.

Die Baseunit ist verwindungssteif und biegt sich nicht durch. Der Deckel ist weniger stabil und fängt bereits bei wenig Druck an, sich deutlich zu verwinden. Die Scharniere sind doppelt links und rechts ausgeführt und machen einen hochwertigen Eindruck. Da sie trotz allem aus Plastik gefertigt sind, empfiehlt sich das Öffnen des Laptops mit beiden Händen, um den Zug auf beide Drehpunkte zu verteilen und einer langfristigen Materialermüdung vorzubeugen.

Kritik gibt es an dieser Stelle für die Aufkleber, die Gigabyte auf dem Palmrest angebracht hat. Diese lassen sich zum einen nicht gut entfernen (Klebe-Rückstände) und hinterlassen auf dem Metall hässliche dunkle Spuren.
Diese lassen sich nach einigem Herumprobieren mit einem feuchten Lappen, etwas Spüli und einiger Geduld rückstandsfrei entfernen.

Leider hat sich Gigabyte gegen ein Touchpad mit separaten Maustasten entschieden. Das ist kein Weltuntergang, aber meiner Meinung nach im täglichen Gebrauch zumindest nervig.
Die Tastatur ist in moderner, mittlerweile weit verbreiteten, Chicklet-Bauweise gefertigt.


3. Hardwareausstattung

  • CPU: Intel Core i7 10875H (8C/16T)
  • RAM: 16 GB DDR4-3200 (2x8GB) Samsung
  • VGA: Nvidia GeForce RTX 2070 Super MaxQ
  • SSD: Western Digital SN730 500GB
  • WLAN: Killer Wireless AX1650
  • Display: FullHD 240Hz, matt
  • Anschlüsse: 1x HDMI 2.0, 1x Mini-DP, 3x USB-A Gen 3.1, 1x Mic/Headset Combojack, 1x RJ-45, 1x USB-C / Thunderbolt 3.0, 1x SD-Kartenleser
  • Akku: 94,24Wh LI-Polymer Getac

Die Kombination aus der CPU mit acht Kernen und der doch recht flotten Grafikkarte stellte zusammen mit der anderweitigen Ausstattung zum Kaufzeitpunkt einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung dar.


4. Innerer Eindruck:




Das Gehäuse lässt sich nach dem Entfernen aller Schrauben an der Unterseite mit einem Saugnapf und einem Plektrum leicht öffnen, ohne etwas zu beschädigen.

Zwei der Schrauben sind mit Aufklebern versehen, damit der Hersteller nachvollziehen kann, ob das Gerät schon mal geöffnet worden ist. Auf den Aufklebern steht zwar nichts von „Warranty void if removed“, trotzdem fragt man sich, wozu diese da sind und ob es bei einer späteren Garantieabwicklung Probleme geben könnte. Schlussendlich liegt ja im Standard-Lieferumfang ein zweites Wärmeleitpad bei – wie sollte man dieses nutzen können, ohne das Gehäuse zu öffnen? Ich gehe daher davon aus, dass es nicht zu Problemen mit der Garantie kommen dürfte.

Der Innenraum ist vollgepackt und bis auf wenige Zentimeter komplett ausgenutzt. Gekühlt wird mittels vier Heatpipes, davon erstrecken sich zwei sowohl über CPU als auch GPU, während je eine weitere exklusiv für je eine der beiden Wärmequellen zuständig ist. Weitere Wärmequellen wie die jeweiligen Spannungswandler sind mittels Wärmeleitpads und entsprechenden Metallplatten abgedeckt. Alle Heatpipes und Kühleroberflächen sind schwarz eloxiert.

Die beiden Lüfter pusten die Wärme in den jeweiligen Ecken des Gehäuses nach hinten und außen durch entsprechende Kühlrippen.

Arbeitsspeicher, 2x NVME-SSDs und die WLAN-Karte sind gesockelt und leicht zu tauschen.
Die SSDs sind per Wärmeleitpad, welche jeweils auch einen sehr guten Kontakt herstellt, mit dem Gehäuseboden verbunden und bleiben entsprechend kühl.


5. Erfahrungen im täglichen Betrieb

Das Notebook läuft erwartungsgemäß sowohl mit Windows 10 Home, als auch mit Windows 10 Pro tadellos.

Nach der Ersteinrichtung präsentiert sich eine Windows-Oberfläche, die im Auslieferungsumfang zwar nicht vollkommen zugemüllt ist, aber doch die ein oder andere Bloatware und überflüssige Pakete enthält.

Ein in meinen Augen gelungenes Feature ist das Gigabyte Control Center, welches unter anderem Zugriff auf die Lüftersteuerung (manuelle Lüfterkurven sind möglich), alle Fn-Funktionen und Hardwareeinstellungen ermöglicht. Man kann beispielsweise das Boost-Verhalten der CPU in mehreren Stufen (Standard / AllCore-Boost / …) und auch den Boost-Takt der GPU einstellen. Außerdem kann man installierte Treiberversionen gegen möglicherweise verfügbare neuere Versionen prüfen und direkt aktualisieren.

Sehr gut gefällt mir, dass das Notebook im Lüfterprofil „Silent“ im Leerlauf komplett lautlos bleibt. Stellt man dazu noch den Windows-Energiesparmodus auf „Energiesparen“, springen die Lüfter nie an und man kann völlig geräuschlos arbeiten. Dabei gibt es auch keine Nebengeräusche wie Spulenfiepen o.ä., was mir aufgefallen wäre.

Im Standard-Lüftermodus bleiben die Lüfter im Leerlauf auf niedriger Stufe an und drehen bei Belastungen wie der Installation von Windows-Updates oder ähnlichem hörbar auf. Im Browser-Betrieb bleibt das Notebook in diesem Modus zwar hörbar, aber unauffällig.

In Spielen drehen die Lüfter erwartungsgemäß deutlich hörbar auf, was allerdings bei jedem Gaming-Notebook so ist. Das „Gaming“-Lüfterprofil ermöglicht höhere Taktraten durch höhere Lüfterdrehzahlen und damit niedrigere Temperaturen. Selbst in diesem Profil bleibt das Notebook meiner Meinung nach von der Lautstärke her im Rahmen und ist keinesfalls lauter als mein vorher genutztes XMG A517-dnj (7700HQ+GTX1060), obwohl es sehr flach ist. Einen Eindruck der Lautstärke auf dem Gaming-Lüfterprofil findet ihr in folgendem Video, welches ich erstellt habe (aufgenommen aus 30 cm Entfernung, in 1080p anschauen): Youtube-Video

Der Bildschirm ist in dunklen Umgebungen bereits bei 10% Helligkeit ausreichend hell und reicht bei maximaler Helligkeit aus, um auch bei Lichteinstrahlung arbeiten zu können. Das Notebook wird mit einem Farbprofil für das Display ausgeliefert, welches die Farbdarstellung natürlicher machen soll. Geprüft habe ich dies mangels Messgerät nicht.

Auf der Tastatur lässt sich gut schreiben. Die flachen Tasten haben einen kurzen Hubweg und lassen sich für mich angenehm betätigen. Weiterhin biegt sich die Tastatur beim Tippen nicht durch. Das Touchpad arbeitet zufriedenstellend und beinhaltet in der oberen linken Ecke einen Fingerabdruck-Sensor, dennoch hätte ich mir separate Maustasten gewünscht.

Eine Dockingstation funktioniert via Thunderbolt erwartungsgemäß problemlos, inklusive 144Hz-Support für angeschlossene Displayport-Bildschirme.

Ein interessanter, von mir aber nicht weiter verfolgter Ansatz ist der, dass sich auf dem Notebook in der Vorinstallation eine Gigabyte AI genannte Technik befindet. Diese Software analysiert laufend die auf dem Notebook ausgeführten Programme und soll mit Hilfe der Microsoft Azure-Cloud passend dazu die Lüfter- und Taktprofile für CPU und GPU auswählen. Da für diese Funktion wie bereits beschrieben permanent eine Überwachung der gestarteten Programme stattfindet und diese Daten zu allem Überfluss auch noch in die Cloud gehen, habe ich dieses Programm deinstalliert und nicht genutzt. Löblich ist, dass die Komponente optional ist und jederzeit ohne Funktionsverlust der restlichen Control-Software deinstalliert werden kann.
Wenn man entsprechenden Berichten Glauben schenken darf, bringt die Funktion in manchen Situationen das ein oder andere FPS (zw. 4 und 9 %) mehr aufs Display: Klick


6. Spieleleistung & Temperaturen



Mit dem Notebook sind sämtliche von mir getesteten Spiele (u.a. Metro Exodus, Red Dead Redemption 2 und Anno 1800) problemlos auf hohen Details spielbar. Zusammen mit dem schnellen 240Hz-Display machen auch Shooter wie CS:GO Spaß. Der TimeSpy-Score liegt bei knapp 8000 Punkten, was etwas oberhalb einer Desktop-RTX2060 oder GTX1080 non-ti liegt. Somit ist man bei Spielen, vor allem bei FullHD, gut aufgestellt. Die GPU taktet dabei in Bereichen zwischen 1700 und 1900 Mhz.

Die CPU geht in Benchmarks und Spielen mit Taktraten weit jenseits der 4,0 Ghz zu Werke und erreicht in grafiklastigen Szenarien häufig Taktraten um 4500 Mhz, während es in CPU-Lastigen Szenarien 4200-4300 Mhz sind.
Wird nur ein Kern genutzt, kratzt der Prozessor häufig an der 5,0 Ghz-Marke.

Das sind für ein Notebook meiner Meinung nach sehr ordentliche Werte, mit denen man erstmal mehr als versorgt ist.

Die Temperaturen gestalten sich recht unterschiedlich. Während sich die GPU im Lüfterprofil „Gaming“ im TimeSpy-Benchmark bei grade einmal etwas mehr als 70°C einpendelt, was ein sehr guter Wert ist, erreicht die CPU bis zu 94°C bei gleichzeitiger Last auf der Grafikkarte. Von temperaturbedingter Drosselung war trotz der hohen CPU-Temperatur im Benchmark nichts zu sehen (minimal 4200 mhz).

Lässt man Spiele mit dem Lüfterprofil „Normal“ laufen, erhöhen sich die Temperaturen nicht, die Taktraten der CPU sinken aber etwas ab.

Im Akkubetrieb liegen die Temperaturen niedrig bis sehr niedrig, da die maximale Taktrate der CPU beschränkt wird und die RTX 2070 in der Regel inaktiv ist. Beispielsweise liegen die CPU-Temperaturen bei ausgewählter Windows-Energieeinstellung „Maximale Einsparung“ und ausgeschalteten Lüftern (!) bei grade einmal 35-40°C, gemessen mit HWInfo. Dadurch wird als positiver Nebeneffekt dafür gesorgt, dass sich das Gehäuse in diesem Betriebszustand nicht nennenswert erwärmt.


7. Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit wird von Gigabyte mit acht Stunden angegeben, was ich im Alltagsbetrieb weitestgehend bestätigen kann, solange man für die nötigen Voraussetzungen sorgt. Das heißt: Dafür sorgen, dass sich die RTX2070 schlafen legen kann (Nvidia Optimus wird unterstützt), die Displayhelligkeit auf 20-30% reduzieren und das Energieprofil von Windows auf „Maximale Energieeinsparung“ festlegen (also den Regler im Menü des Akku-Symbols aus der Taskleiste nach ganz links ziehen).
In diesem Betriebszustand sind bei Office- und Surftätigkeiten 8,5-9,5 Stunden realistisch. Wer nur an einem Word-Dokument arbeitet oder wenig anspruchsvolle Dinge verrichtet, kommt auch auf Laufzeiten deutlich über 10 Stunden.

Im Ausgeglichenen Energieprofil und mit Displayhelligkeiten von 50-60% halte ich 5-6 Stunden Laufzeit (bei gleichzeitig deutlich höherer CPU-Leistung) für realistisch, was immer noch ein solider Wert ist.


8. Die Sache mit dem WLAN

Man einer wird sich nun zu Recht fragen „wo ist der Haken?“. Bis hier hin ist der Eindruck sehr positiv, allerdings gibt es einen Faktor, den man ausdrücklich nennen sollte und der den positiven Gesamteindruck trübt: Die WLAN-Performance.

War ich es mit meinem alten Laptop gewohnt, stabile und schnelle Verbindungen im 5Ghz-Band zu haben, fiel mir mit dem Gigabyte-Gerät schnell auf, dass es manchmal zu kurzen „Hängern“ im Seitenaufbau oder zu unerklärlich langsamen Downloads kam.

Auf Spurensuche stellte sich schnell die WLAN-Empfangsleistung als Schuldiger heraus. Erreicht mein Firmen-Laptop (Thinkpad P51, Intel AX200NGW) an gleicher Stelle im gleichen Netz Übertragungsraten von 250-290 Mbit/s, kommt der Gigabyte-Laptop grade einmal auf 50-120 Mbit/s. Es gibt dabei zwar Spitzen nach oben bis hin zur maximalen Datenrate meines Access-Points (680 Mbit/s), genauso geht es aber auch unerklärlich und unabhängig von der Auslastung der Verbindung schon mal bis auf 20-50 Mbit/s nach unten.

Das fällt auch beim Spielen auf und führt schnell zu Lags, wenn man nicht nahe am AP sitzt.

Testweise habe ich die verbaute Killer-WLAN-Karte gegen eine technisch gesehen baugleiche Intel AX200NGW und später noch mal gegen eine fast baugleiche Intel AX210NGW getauscht, um Treiber als Ursache auszuschließen. Beide Alternativkarten brachten keine Besserung in der Empfangsqualität, was mich zu dem Schluss führte, dass die Antenneneinheit im Gigabyte-Laptop nicht gut ist.

Im Folgenden habe ich mir bei Ebay ein paar selbstklebende WLAN-Antennen besorgt, die ich zuerst außerhalb des Geräts auf ihren Empfang hin überprüft habe. Dabei erreichten sie stabile und ähnlich hohe Werte wie mein Arbeits-Thinkpad (~300 Mbit/s). Nach dem Einbau mitsamt aufwendiger Verkabelung ins Aero 15 (siehe Bilder) stellte sich allerdings heraus, dass die Empfangsleistung noch niedriger war als mit den Standardantennen und nur noch bei 8-30 Mbit/s lag.
Scheinbar wirkt sich das Metallgehäuse hier wie eine Abschirmung aus und verhindert einen guten Empfang des Notebooks.





Antennen im Display-Rahmen statt in der Baseunit wären hier sicherlich sinnvoller gewesen, Gigabyte verbaut diese leider in einem kleinen Bereich der Baseunit unterhalb des Displays.
Warum Gigabyte hier eine solche Bauart gewählt hat, erschließt sich mir nicht.



Das Problem ist kein Beinbruch, da das Notebook in den allermeisten Fällen normal benutzbar ist. Für all diejenigen, die regelmäßig größere Dateien übers WLAN übertragen wollen oder aber Wert auf eine sehr stabile Verbindung fürs Gaming legen, könnte sich das Thema aber als No-Go herausstellen. Erstaunlich ist, dass in den mir bekannten Tests des Notebooks mit ähnlicher Ausstattung (Hardwareluxx-Test der OLED-Variante) davon kein Ton erwähnt wird, während es massenweise Meldungen von betroffenen Usern auf Reddit und Co. gibt.


9. Fazit

Alles in Allem bin ich mit dem Notebook zufrieden. Die Sache mit dem WLAN ist unschön, dem Gerätepreis nicht angemessen und wirklich unnötig. Trotzdem überwiegen die Vorteile des Geräts in meinen Augen deutlich, da meine Anforderungen im Wesentlichen fast vollständig erfüllt werden. Aus diesem Grund werde ich das Gerät behalten.

Anbei die Plus- und Minuspunkte noch mal in der Zusammenfassung:

+ Hochwertiges Metallgehäuse
+ für ein Gaming-Notebook flach und leicht
+ schnelles 240Hz-Display
+ Nvidia Optimus-Umschaltung
+ lange Akkulaufzeiten
+ gute Gaming-Performance für FullHD
+ hohe Taktraten
+ noch akzeptable Lüftergeräusche
+ lautloser Idle-Modus
+ RAM, WLAN-Modul und 2x NVME-SSDs wechselbar
+ gute Tastatur
+ sinnvolle Steuerungssoftware


- Schlechte WLAN-Performance
- hohe, aber nicht kritische CPU-Temperatur
- unklare/widersprüchliche Handhabe hinsichtlich der Garantiesiegel
- keine separaten Maustasten



Historie:
17.03.2021: Review angelegt
 
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StarGeneral

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@Polarcat oder @thom_cat könntest du das Review bitte ins passende Unterforum verschieben? Habe mich beim Erstellen gestern leider verklickt. Danke dir!
 

thom_cat

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wie gewünscht verschoben :wink:
 

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mardsis

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Danke für das Review, finde das immer super, wenn User sich die Mühe machen und Erfahrungen weitergeben, gerade bei eher exotischeren Geräten.
Ich finde die Gigabyte-Geräte grundsätzlich auch sehr interessant und die technischen Ansätze ganz vernüfti, die Preise dafür aber teilweise etwas happig.

Aus reiner Neugier, rüstest du die SSD auf bzw. hast du eine zweite verbaut? Ich hab mir ein Zepyhrus G14 gekauft (günstig bekommen, Ryzen 7 4800HS, 16GB RAM, 1660Ti, 512GB SSD) und die SSD gleich getauscht, alleine GTA V und Elder Scrolls Online belegen zusammen ja schon gut und gerne 200GB...
Ich finde bei dem Preis hätte Gigabyte gerade bei einem Gaming-Notebook auch ruhig 1TB verbauen können.
 

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Danke für dein Feedback!

Ich habe zusätzlich zur SN730 mit 512GB noch eine Corsair MP510 mit 960GB verbaut, ansonsten hätte ich den Speicher auch etwas dünn gefunden.
Ich sehe das genauso wie du, bei dem Preis wären 1TB durchaus drin gewesen.
 

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Sehr gerne, danke für dein Feedback!
 

Romsky

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@StarGeneral
Habe jetzt auch neu das AERO 15 YC (I9 10980HK, RTX 3080x 64GB RAM, 2TB SSD, OLED) und muss sagen bin sehr überrascht. Satte Leistung, tolle Verarbeitung. Das Gerät bleibt auch, entgegen mancher Tests, sehr leise. (Selbst bei Last) Ich benötige in erster Linie GPU Power (Blender z.b.), offensichtlich kommt die meiste Lautstärke wenn man die CPU stark belastet, und da überzeugt das Gerät auf ganzer Linie. Das von dir erwähnte WLAN Problem habe ich aber bisher nicht feststellen können. Bisher sehr rundes Gesamtpaket.
 
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StarGeneral

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Danke für dein Feedback @Romsky . Ggf. muss ich meinen Laptop mal zur RMA schicken.
 

Romsky

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@StarGeneral
Scheint im Übrigen doch ein paar Änderungen gegeben zu haben. Ich habe ja die Refreshversion, mit RTX 3080 aber ohne Tigerlake. Das Gehäuse ist von der Form (Deckel) aber bereits anders. Bei Bedarf kann ich von meinem Gerät ja auch ein Review machen. Weiß jetzt nicht ob es sonst noch Unterschiede gibt. Sieht so aus als ob meines Baugleich mit der Tigerlake Serie ist, nur eben noch mit der Comet Lake CPU.
 

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@Romsky
Ich würde mich freuen, ein Review zu lesen, sofern du die Zeit dazu findest :)
 
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