Während Corona hat AMD prognostiziert, dass ein Einstieg von um die 300,- Euro angepeilt wird, unterhalb des Preispunktes sollen APU's das Feld übernehmen. Das scheint sich so langsam zu bewahrheiten. So wie Nvidia den Aktionären auf einer Folie präsentierte, dass Käufer im Schnitt 300 Dollar mehr für eine Grafikkarte ausgeben. Leider wurde die Folie kurz darauf wieder vom Netz genommen. Formulieren wir's mal anders: Die Hersteller sind aktuell in der komfortablen Lage, so viel zu nehmen, wie's ihnen beliebt und daran wird sich auch in naher Zukunft nüscht ändern.
So ist das leider, mehr für weniger. (in Summe)
Andere mögen das anders sehen, aber neue Produkte fallen immer häufiger negativ auf in Punkto Qualität/Langlebigkeit.
Das mit den gelegentlich schmorenden Kabeln ist, ob nun zufällig etc. ist nur ein Warnzeichen. Verwendete Materialien für Kühlungen werden immer Kosteneffizienter, aber nicht besser in der Qualität.
Es kann halt nicht sein das man ein Produkt kauft und es modifizieren muss, damit es die Eigenschaften hat die man erwartet (nachbesseren mit Kühlpaste, Pads etc.) besonders bei Preisbereichen die sich sehr im professional Bereich bewegen. (Nvidias High-End Prosumer)
Ich verstehe ja das eine 300€ Grafikkarte eine Halbwertszeit hat von ~3 Jahren, einfach weil die von der Leistung technisch schnell altert und dort das Produkt dann mit höhere Wahrscheinlichkeit eh getauscht würde.
Aber Produkte die 2000€ kosten, sollten mindestens an die 5 Jahre durchhalten und nicht abrauchen.
Die Qualität scheint aktuell bei beiden in etwa "gleich" zu sein. Das frustrierende ist hier, da sprechen wir von kleinen Teilen die bei der Masse vielleicht in der Herstellung wenige € ausmachen und das Produkt wesentlich zu verbessern.
Ich trauere immer noch um EVGA...