antilope114
Enthusiast
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Dein Vorschlag mit der vm und zfs hat mich auf folgende Idee gebracht: ich könnte den Onboard S-ATA Controller versuchen per Passthrough an die Solaris VM durchzuschleifen und damit auch die internen S-ATA Ports in RAID betreiben. An mounten als NFS hatte ich nicht mehr gedacht. So kann ich darauf zumindest die Testmaschinen betreiben, da kommt es nicht auf Performance bzw. Verfügbarkeit an.
Schlechte Idee, Entweder die onBoard Ports für ZFS nutzen und in ESXi als NFS datastore mounten oder du lässt die ganze Sache mit ZFS und behälst den 9265. Pseudo-Software-Raid mit onBoard-Controllern würde ich nichtmal in consumer PCs noch nutzen.
Du kannst ESXi (theoretisch) auf einem USB-Stick installieren und die onBoard Ports an die Solaris vm durchreichen - dann bräuchtest du nichtmal einen SAS-Controller. Müsstest aber auch auf den Vorteil von SAS Platten verzichten, was ich nicht für empfehlenswert halte.
Der Server ist nicht für Privatanwendung gedacht, deshalb hatte ich den Controller schon mal bestellt. Eine BBU kommt auch demnächst nach. Etwas Budget ist schon noch vorhanden, ich möchte es nur bestmöglich nutzen. Verlockend ist es schon erstmal den Controller zurück zu schicken, allerdings denke ich mit einem HW-Controller für den produktiven Bereich auf der "sicheren Seite" zu sein.
Und warum denkst du das genau? Nur so als Tipp: ZFS vereint die Vorteile von HW+SW Raid. Mit einem "echten" HW-Raid hast du ggü. ZFS genau 0 Vorteile zahlst aber ordentlich drauf. Die BBU bringt dir ebenfalls genau 0 Vorteile weil du einen (Lese-)Cache auch (günstiger) mit einer SSD realisieren kannst.
Die Frage wird sein, ob ich diesen auch mit ZFS wegen deduplication nutzen werde, bin noch unentschlossen und muss mich noch mehr einlesen. Es fehlt mir noch einiges an Wissen![]()
Wie gesagt, der Hauptgrund für zfs sollte sein, nfs-datastores für die anderen vms bereit zu stellen - nicht dedup. Dedup wäre höchstens ein nettes Feature über das sich bei dir nachzudenken lohnen würde.
Ich hatte vor SAS-Platten zu kaufen, bin mir nur unsicher welche... 2.5er oder 3.5er (letztere sind bezahlbarer) Somit bleibt die Frage nach den Platten. Ich denke mit 1-2 TB wie im ersten Post geschrieben komme ich erstmal klar. Angedacht hatte ich 4 von diesen hier:
Letzte Generation, keine 6 GB/s Schnittstelle, schlechtes P/L-Verhältnis. Mit einem 2way-mirror der von mir genannten Seagate (s.u.) liegst du bei <100 EUR/TB und hast auch erstmal Ruhe.
Für das Geld was du beim Controller dann sparst würde ich mir SSDs kaufen (genau: 2way-mirror aus 2 Intel 520 Series mit 180 GB) und die Betriebssysteme der vms jeweils davon starten - oder brauchst du da mehr als 180 GByte? Für backend-speicher nutzt du einfach den SAS-pool, als nfs oder smb Freigabe in den vms mounten.
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