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Festplatte kaputt?

Karleppo

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Guten Abend alle zusammen,

mein Problem sieht wie folgt aus:
Im Sommer ging's los mit den Abstürzen. Nach zwei Wochen Urlaub automatische Windows-Selbstreparatur und monatelang keine Beschwerden.
Seit kurzem jetzt wieder. Bin mir ziemlich sicher, dass es die Platte ist, weil bei einem BSOD mal ntfs.sys als Fehlerursache angegeben war. Außerdem hat ein chkdsk/f/r mir einige Tage Aufschub vor den Abstürzen gewährt.
Kurzum: ich will sichergehen, dass die HDD wirklich hardwaretechnisch beschädigt ist und ich mir ne neue anschaffen muss.

Ich habe mir das Programm "CrystalDiskInfo" heruntergeladen. Dies hat folgende SMART-Werte ausgegeben: siehe Anhang.
Meine Frage lautet jetzt: Die Werte sehen mir als Laie total gut aus. Was meiner Vorstellung widerspricht, meine Platte kratzt gerade völlig ab. Kann man das hieraus lesen, wie interpretiert ihr die Werte? Ich wäre über jede Hilfe sehr dankbar.
LG Karl

P.S.: Der Festplattentreiber ist aktuell. Ich habe Windows neu installiert aber stürzt weiterhin ab. HDD-Modell siehe Bericht.
 

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Alpha11

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Welches AMD Mainboard hast du genau?

Neuestes Bios ist drauf?

Welchen AMD Chipsatztreiber hast du installiert?

An der HDD liegt das eher nicht.
 

Karleppo

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Hallo,

mein Mainboardmodell heißt D3F3-EM.
BIOS(UEFI)-Version: American Megatrends Inc. D3EMWO8.111 vom 26.09.2014.
Die ist ja wohl nicht mehr aktuell. Sollte ich die unter http://www.medion.com/de/service/_lightbox/treiber_details.php?did=20092 updaten?

Meinen Chipsatztreiber habe ich leider nicht herausgefunden. Extra das Programm CPU-Z heruntergeladen, doch bei Chipsatz steht nix (siehe Fotos). Mag daran liegen, dass ich im Abgesicherten Modus agiere. Weiß da jemand Abhilfe?

Weitere Info: Bei den Bluescreens steht neuerdings win32kbase.sys als Auslöser (weiterhin SYSTEM_SERVICE_EXCEPTION; Bug-Code 0x3B (0xC0000005, 0xFFFF933A1FF67320, 0xFFFFD004CAACA340, 0x0)).

Dankender Gruß.
IMG_20201017_114451034.jpg
IMG_20201017_114215810.jpg
 

Alpha11

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1. https://www.amazon.de/MEDION-Akoya-Mainboard-D3F3-EM-Sockel/dp/B07TFKD53Z

Das Board hat nen AMD A78 Chipsatz und da würde Ich diesen AMD all in 1 driver ver: 15.20.1065 installieren:


2. Medion hat seinen vorher schon miesen Support dieses Jahr noch weiter "verbessert", per Google (und allgemein per direkten Zugriff) bekommst du von denen jenau nix mehr!



Und für deine rund 6 Jahre alte Kiste hat Medion den Support definitiv komplett in die Tonne getreten und ein Biosupdate bekommst du da nur durch betteln bei Medion und eher wird auch das nicht helfen...


Wobei das neueste Bios da schon absolut angesagt ist (wäre).

P.S.

"hat Medion den Support definitiv komplett in die Tonne getreten"

Da habe Ich mich getäuscht, über die MSN-Nummer gibts da auch weiterhin das neueste Bios und alte Treiber, hätte aber zu dem Verein gepaßt wie Faust auf Auge:


Ich würde da schon das neueste Bios flashen und mit der Lektüre von diesem Thread sollte das auch kein Prob sein:


Sicherheitshalber solltest du bei Medion natürlich mit deiner MSN-Nummer suchen, da du sonst u.U. das falsche Bios versuchst zu flashen (von dem Board gibts mindestens 2 unterschiedliche Versionen) und wenn man das falsche Bios flashed macht die Kiste danach nix mehr.

Und wie man sieht geht da die Direktverlinkung immer gepflegt in die Hose!

Scheißverein sagt man da!
 
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Karleppo

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N'Abend,
es war sehr unterhaltsam deine 'Ausführungen' über Medion zu lesen. Tatsächlich bin ich aber mit der Msn-nr. leicht an aktuellen CS-Treiber + aktuelles bios gekommen.
Der Chipsatztreiber war schon aktuell.
Will jetzt das Bios flashen, bloß ergibt sich folgendes Problem: Im abgesicherten Modus geht's net und im normalen Modus schmiert er ab (das wäre natürlich während eines Updates fatal). Habe gelesen, dass es auch direkt übers UEFI gehen soll, aber wenn ich beim Windows Boot Manager auf UEFI OS gehe, kommt bloß irgendein komisches Fenster names"Cyberlink PowerRecover". Wie gehe ich da d.M.n. vor?
LG Karl
 

Alpha11

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Das Biosupdate läuft da definitiv nur mit stabilen Windows und definitiv nicht über das Bios!

"und im normalen Modus schmiert er ab"

Wer sowas da nicht gleich sagt...

Und meine Klassifizierung von Medion war definitiv kein Scherz und beruht auf langjähriger Erfahrung mit dem Verein, von dem man besser jenau nix kaufen sollte!


macht man da und steckt jeweils nur jenau ein RAM-Modul.

Wenn W10 auch dann nicht stabil läuft ist nur ne saubere Neuinstallation noch ne Option!


Außer natürlich die HDD ist hin und das abschmieren liegt nur an Ihr und nicht an ner anderen Hardwarekomponente (da kommen einige in Frage) oder Windows!





Mit der Live Boot CD würde Ich da die Hardware testen!
 

Karleppo

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Also zum CMOS: Zu meinem Mainboard gibt's leider weit und breit kein Handbuch. Ohne geht's eher schlecht oder? Ich könnte natürlich versuchen bei Medion zu betteln, aber die Erfolgsaussichten wären wohl eher begrenzt....
Der Kollege kestorm (https://community.medion.com/t5/Desktop-PC-All-In-One/BIOS-Update-Suche/td-p/85243 "Ignorier bitte das falsche Datum, hab ich nach CMOS Batterie wechsel noch nicht eingestellt.") hat's ja irgendwie hinbekommen anscheinend. Da ich aber noch nie meinen PC auseinandergebaut habe, würde ich vielleicht direkt zu einem Clean Install greifen? Backup + Bootstick hab ich eh schon erstellt.
Aber habe ich das jetzt richtig verstanden, dass ein CMOS-Reset das BIOS automatisch auf den neuesten Stand bringen würde?
 

Alpha11

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"Aber habe ich das jetzt richtig verstanden, dass ein CMOS-Reset das BIOS automatisch auf den neuesten Stand bringen würde?"

Natürlich definitiv nicht und wer noch nicht einmal lesen kann oder will...

"Anleitung zum CMOS löschen ohne Jumper

  1. PC stromlos machen: d.h. Netzstecker ziehen. (Bei Notebooks zusätzlich alle Akkus entfernen!)
  2. Den Ein-/Ausschalter vorne am PC-Gehäuse mehrmals betätigen (entleert die Kondensatoren).
  3. Entferne die silberne Knopfzelle (CMOS-Batterie) aus dem Batteriesockel.
  4. Lege eine 10 Euro Cent Münze in den Batteriesockel, zum überbrücken der Plus-/Minuskontakte (siehe Bild, rot/grüne Kreise) des Batteriesockels. (wirkt wie ein Jumper)
  5. Zirka 15 Sekunden warten (je länger desto besser).
  6. Entferne die 10 Euro Cent Münze aus dem Batteriesockel.
  7. Silberne Knopfzelle (CMOS-Batterie) wieder einbauen.
  8. Netzstecker wieder anschliessen. (Bei Notebooks vorher alle Akkus einsetzen)
  9. PC starten, und sofort ins BIOS-Setup gehen um dort die "Setup Defaults/Optimized Settings" zu laden.
  10. Neue BIOS-Einstellungen speichern und Neustart.
  11. Kein Erfolg? Schritt 1-10 mehrmals wiederholen!"

Läuft da natürlich immer!


Und janz jenau wird da das CMOS-RAM gelöscht und das hilft bei solchen Probs öfter...

Zeigt deine Kiste ne falsche Zeit/Datum an?

Dann hilft da der Tausch der Bios = CMOS-Batterie = CR2032 immer und in jedem! Bios kann man Zeit/Datum einstellen...

"16.11. Ausführen der UEFI-Firmwareeinstellung

Sie können das Konfigurationsprogramm nur beim Systemstart ausführen.

Wenn der PC bereits gestartet wurde, beenden Sie Windows® und starten ihn

erneut.

Drücken Sie vor dem Neustart des PCs die Taste »Entf« und halten Sie diese

gedrückt, bis die Meldung »Entering Setup« erscheint."


So kommt man da immer ins Bios und vorher muß man natürlich W10 richtig runter fahren:


Übrigens kenne Ich natürlich viele Medion Kisten und Boards und da gabs absolut nie mehr Infos (besonders zum Bios und den Einstelloptionen), da hat man halt Ahnung oder halt nicht.
 
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Karleppo

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Es tut mir Leid, dass ich das nicht so gut verstehe, aber denkst Du, dass durch einen CMOS-Reset die Abstürze aufhören könnten? Also meine PC-Zeit läuft tatsächlich seit einiger Zeit falsch, aber ich dachte nicht, dass das irgendwie mit den Abstürzen zusammenhängt. (Auch blick ich nicht 100% warum man das nicht einfach direkt in den Bios-settings einstellen kann, aber ist ja auch nicht soo wichtig, das akzeptier ich einfach)
Hab ich deinen Post außerdem richtig verstanden, dass ich die Methode ohne Jumper anwenden soll, unabhängig davon, ob mein Board einen hat?
Weiterhin: "macht man da und steckt jeweils nur jenau ein RAM-Modul." Was soll das genau heißen? Dass ich alle Ram-Riegel bis auf einen rausnehme, bevor ich das CMOS entferne? Sollte sowas nicht eigentlich in dem Tutorial stehen?

Edit: Das BIOS sollte ich, vorausgesetzt er läuft danach wirklich flüssig, trotzdem updaten oder?

Sorry für die wahrscheinlich etwas dummen Nachfragen, aber an der Platine rumfummeln ist ja doch ein recht heikles Thema, und frag ich lieber ein mal zu viel als einmal zu wenig ;)
Auf jeden Fall ein großes Dankeschön für deinen Rat und deine Geduld!
 

Luxxiator

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Das BIOS sollte ich, vorausgesetzt er läuft danach wirklich flüssig, trotzdem updaten oder?
Kann man machen muß man aber nicht.Vllt sind die Änderungen zur Vorversion dokumentiert;das würde die Entscheidung erleichtern ob oder ob nicht.Hast ja schon selber gesagt das ein BIOS Update heikel sein kann;zumindest wenn man es nicht richtig macht....
 

Alpha11

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"Es tut mir Leid, dass ich das nicht so gut verstehe, aber denkst Du, dass durch einen CMOS-Reset die Abstürze aufhören könnten?"

Ich denke das nicht nur, Ich weiß es!

"Also meine PC-Zeit läuft tatsächlich seit einiger Zeit falsch, aber ich dachte nicht, dass das irgendwie mit den Abstürzen zusammenhängt"

Da tauscht man absolut immer die CR2032!

"Hab ich deinen Post außerdem richtig verstanden, dass ich die Methode ohne Jumper anwenden soll, unabhängig davon, ob mein Board einen hat?"

Ja!!!

"Weiterhin: "macht man da und steckt jeweils nur jenau ein RAM-Modul." Was soll das genau heißen? Dass ich alle Ram-Riegel bis auf einen rausnehme, bevor ich das CMOS entferne?"

Das bedeutet natürlich, dass die Abstürze auch an nem defektem RAM-Modul liegen können und so testet man das!

"Das BIOS sollte ich, vorausgesetzt er läuft danach wirklich flüssig, trotzdem updaten oder?"

Ich würde es definitiv machen, bei deinem aber absolut nicht vorhandenen Wissen...

Und schon allgemein ist ein Flashen unter Windows immer mit nem gewissen Risiko verbunden, das Mainboard in die ewigen Jagdgründe zu schicken!

P.S.

Übrigens ist da auch oft das Netzteil hin!

Das kann man nur überprüfen durch den mindestens testweisen Einbau eines anderen Netzteils, das definitiv OK ist!
 
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