Externe SSD an USB für Programme statt interne?

Coronat

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Sozusagen das Gleiche, was ich mit einer externen Platte mache für alle eigenen Dateien, nämlich sie auf einer ständig angeschlossenen USB-Festplatte zu haben - https://www.hardwareluxx.de/community/threads/20-tb-platte-für-notebook.1326980/ - überlege ich, mit einer externen SSD, ca. 500 oder 1000 GB groß, am USB-Anschluss angeschlossenen zu tun für alle portablen Programme (statt sie etwa auf C: mit dem Betriebssystem zu speichern). Windows bleibt nach wie vor auf einem internen Speicher, C:, im Notebook installiert, auf dem alle zu installierenden Programme gespeichert werden.

Spräche etwas dagegen das zu tun (von der unpraktischen Nutzung unterwegs vielleicht abgesehen)? Z.B. eine viel geringere Geschwindigkeit als eine interne SSD hätte? Das Notebook wird sozusagen fast immer am selben Platz verwendet.
 
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Luxxiator

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In meinen Augen ist das nicht sinnvoll; wozu eine externe SSD nutzen, wenn das portable Zeug intern Platz hat. Ansonsten ist USB 3.0 durchaus flott, aber die Frage ist, ob Du ständig gro0e Dateien hin und her kopierst. Wenn nicht, macht das noch weniger Sinn; musste aber selber entscheiden. Habe mal selber zum Test ein PE Windows per USB 3.0 vom schnellen Stick gebootet und gefühlt keinen Unterschied zur verbauten SSD feststellen können. Sinnvoll ist Dein Unterfangen nur, wenn das Systemlaufwerk ständig zu wenig Speicher frei hat, was bei SSD´s zu Performanceproblemen führen kann....
 

Coronat

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Vielen Dank!

In meinen Augen ist das nicht sinnvoll
Warum? Einzig weil das portable Zeug intern Platz hätte? Oder gibt es sonst noch einen Grund?

Du ständig gro0e Dateien hin und her kopierst. Wenn nicht, macht das noch weniger Sinn
Warum?

musste aber selber entscheiden
Bin mir nicht ganz sicher, warum das erwähnt wird, aber ja, ja, das würde ich eigentlich auch denken.

Habe mal selber zum Test ein PE Windows per USB 3.0 vom schnellen Stick gebootet und gefühlt keinen Unterschied zur verbauten SSD feststellen können....
Das bedeutet in diesem Zusammenhang bestimmt, dass Gleiches hinsichtlich dieses Verhaltens für eine SSD gäte? Läuft eine externe SSD am USB-Anschluss in der Praxis (also nicht nur anhand ihrer technischen Daten) langsamer als eine interne SSD?
 

Luxxiator

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Liesel Weppen

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USB3.0 hat mit seinen (theoretischen) 500mb/s gerade genug Bandbreite um eine SATA-SSD fast auszuschöpfen. Das sollte es dann also schonmal mindestens sein. Praktisch wird es wegen Overhead eher nicht reichen.

Das Problem was bremst ist aber häufig nichtmal der USB-Anschluss sondern der Chip der USB auf SATA wandelt und somit die Festplatte anbindet (meist dann im externen Gehäuse verbaut). Also nur weil USB3.0 500mb/s könnte, heisst das nicht das jeder "SATA-Adapter" auch 500mb/s bis zur Festplatte hinkriegt.
 

Luxxiator

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Selbst 400MB/s sind normal ausreichend denke ich....
 

Coronat

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Falls ich recht verstünde, ist eine externe SSD in der Praxis also nicht langsamer als eine interne.

Gäbe es sonst Nachteile im Vergleich zur Verwendung einer internen SSD?
 

Luxxiator

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massaker

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Z.B. eine viel geringere Geschwindigkeit als eine interne SSD hätte?
Um das zu beantworten braucht man Details - was für externe? Wie angeschlossen? Hast Du USB 3.0/3.1/3.2 mit Gen1 (5Gbps), Gen2 (10Gbps) oder Gen2x2 (20Gbps) Oder sogar Thunderbolt mit 40Gbps? Willst Du etwa eine SATA-SSD im ext. Gehäuse am 5Gbps-Anschlüss betreiben oder eine NVMe über TB3/TB4 anschließen? Wie "schwer" sind Deine Programme/Anwendungen? Ohne solche Details kann Deine Frage nicht pauschal beantworten.
 

Coronat

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Um das zu beantworten braucht man Details - was für externe?
Weiß nicht, ob ich das richtig verstehe. Die Externe soll eine SSD sein, wohl 1 TB. Was für eine weiß ich nicht, kenne mich überhaupt nicht aus.

Wie angeschlossen? Hast Du USB 3.0/3.1/3.2 mit Gen1 (5Gbps), Gen2 (10Gbps) oder Gen2x2 (20Gbps) Oder sogar Thunderbolt mit 40Gbps?
Das Notebook, an dem ich externe SSD betreiben will, kaufe ich erst, geplant nächste Woche, weiß noch nicht, was das für eins sein wird, Ich nehme an, da werden Anschlüsse aktuellen / üblichen Standards drin sein. Bzw. könnte ich die Art der Anschlüsse ggf. wählen.

Willst Du etwa eine SATA-SSD im ext. Gehäuse am 5Gbps-Anschlüss betreiben oder eine NVMe über TB3/TB4 anschließen?
Kenne mich leider null aus, welche Daten die SSD haben sollte weiß ich leider nicht, nur dass sie vernünftig funktionieren sollte. Grundsätzlich schhiene mir es gut, wenn ich keinen oder nur geringen Geschwindigkeitsverlust bei der externen SSD im Vergleich zu einer hätte, die vielleicht standardmäßig eingebaut würde.

Wie "schwer" sind Deine Programme/Anwendungen?
Sind Standard-Programme wie Firefox, Thunderbird, Schreibprogramme, Dateimanager, Bildbearbeitungsprogramme, Sync-Programme, die man vielleicht also als allgemein üblich verwendete Programme bezeichnen könnte.

Angenehm wäre es jedenfalls, wenn ein flüssiges Arbeiten möglich wäre.
 

massaker

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Das Notebook, an dem ich externe SSD betreiben will, kaufe ich erst, geplant nächste Woche, weiß noch nicht, was das für eins sein wird,
Ach, in diesem Fall würde ich einfach sagen: bevor man auf umständlichen Wegen versucht paar Euro zu sparen, ganz einfach: kauf Dir einen Läppi, der von vorne rein mit mind. 1TB-SSD ausgestattet ist. OS+Programme+Spiele - alles von der internen dann laufen lassen. Und für schwere Daten/Archivierung eine ext. HDD anschließen, wie Du das in dem anderen Thread schon vor hattest. Sollte die interne ggf. doch irgendwann nicht reichen - dann reden wir über eine passende fertige externe SSD, die für gegebene Anschussmöglichkeiten passt, wenn's soweit ist. LG
 

Coronat

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Ja, guter Gedanke. Der Grund ist eigentlich nicht, sparen zu wollen, obwohl ich das natürlich nicht vermeiden wollte, sondern einfach nur statt einer internen SSD eine externe zu verwenden, falls der Geschwindigkeitsverlust im Vergleich zu einer internen nicht zu groß wäre.
 

NVMe1.4

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@Coronat
Backups vom Betriebssystem und den installierten Programmen möchtest Du wohl niemals machen? Sonst wäre eine einzige Partition für OS und installierte Programme vielleicht vorteilhaft.

Manchmal muss ich den Kopf schütteln oder mit den Schultern zucken:
In einem anderen Forum will man unbedingt nach dem Vergrößern der Windows-SSD im NB mit Recovery-Partition am Ende die SSD "klonen" und dabei C: vergrößern, was nicht "anwenderfreundlich" funktionierte, und auf keinen Fall eine Partition D: anlegen. Wenn man dann schreibt, dass früher schon ab Hersteller eine Partition D: angelegt war, wird man von der primitiven Masse angepöbelt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Coronat

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Backups vom Betriebssystem und den installierten Programmen möchtest Du wohl niemals machen?
Doch, doch, auf jeden Fall.

Manchmal muss ich den Kopf schütteln oder mit den Schultern zucken:
In einem anderen Forum will man unbedingt nach dem Vergrößern der Windows-SSD im NB mit Recovery-Partition am Ende die SSD "klonen" und dabei C: vergrößern, was nicht "anwenderfreundlich" funktionierte, und auf keinen Fall eine Partition D: anlegen. Wenn man dann schreibt, dass früher schon ab Hersteller eine Partition D: angelegt war, wird man von der primitiven Masse angepöbelt.
Ja, ja, kann ich völlig verstehen. Nur ein paar wahre, der primitiven Unterschicht-Masse nicht erschließbare Worte und schon ist der pöbelnde Mob mobilisiert. Glaube, von dem sollte man sich besser fernhalten.
 

NVMe1.4

Semiprofi
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Wenn man Programme und Registry auf verschiedenen Datenträgern hat, muss man dafür sorgen, dass immer beide genau gleichzeitig in einem Backup sind, sonst könnte es vielleicht eventuell zu Konsistenzproblemen kommen - nach dem Restore. Lange Rede kurzer Sinn: System und Programme sind bequemer in der gleichen Partition.

windows hardlinks c nach d


 

Coronat

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Vielen Dank, auch für die Links. Wußte gar nicht, dass so etwas überhaupt möglich ist.

Vielen Dank nochmals!
 

Holt

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Falls ich recht verstünde, ist eine externe SSD in der Praxis also nicht langsamer als eine interne.
Das ist so pauschal nicht korrekt, denn Geschwindigkeit besteht ja aus zwei Komponenten: Neben der Bandbreite auch aus der Latenz. Beiden hängt von der Anbindung ab, die Bandbreite von USB kann 5, 10 oder 20Gb/s (Gigabit/s) betragen, aber die Latenz wird in jedem Fall höher ausfallen und je kleiner die Datei ist, die man übertragen, da Schreibvorgängen i.d.R. gepuffert sind, also vor allem Lesen will, umso stärker fällt die Latenz ins Gewicht.
 

Coronat

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Kenne mich wirklich null aus, weiß nicht, was Latenz hier bedeutet, aber das heißt vielleicht, eine externe SSD kann, aber muss nicht langesamer sein als eine interne. Bzw. umgekehrt. Aber sind die Geschwindigkeitsunterschiede denn überhaupt groß, also deutlich oder überhaupt bemerkbar (nicht nur messbar) oder wie wirkt sich so ein Unterschied aus?
 

Holt

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Die Latenz ist im Grunde die Zugriffszeit und die gleiche SSD hat intern verbaut eine geringere Latenz als über USB angeschlossen, weil eben die Übersetzung der Protokolle Zeit braucht. Die Latenz macht sich beim Lesen kleiner Dateien besonders bemerkbar, wobei die Frage was jemand merkt immer sehr subjektiv ist, während sie bei großen Dateien kaum eine Rolle spielt.
 

Coronat

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Die Geschwindigkeit wird als einzig durch diese Latenz verringert am USB-Anschluss. Um wieviel Prozent verringert sich die Geschwindigkeit im schlechtesten Fall bzw. beim Übertragen kleiner(er) Dateien?
 

DJMCM

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Die Geschwindigkeit wird als einzig durch diese Latenz verringert am USB-Anschluss. Um wieviel Prozent verringert sich die Geschwindigkeit im schlechtesten Fall bzw. beim Übertragen kleiner(er) Dateien?
Nein, auch durch den Anschluss selbst, wennst Glück hast und dein Notebook einen schnellen USB-C Gen2x2 (20Gbps) hat, schaffst du mit einer externen SSD ca. 2000MB/s im sequenziellen Lesen. Eine interne SSD auf einem Gen. 3 oder 4 Anschluss schafft hier wesentlich mehr (das doppelte bis dreifache).
Bezüglich Latenz, hier ein Vergleich der Zugriffszeit zwischen einer Kingston XS2000 Portable SSD 1TB (extern an USB) und einer Kingston NV2 1TB (intern):
Zugriffszeit Lesen: 0,047 ms vs. 0,019 ms
Zugriffszeit Schreiben: 0,665 ms vs. 0,115 ms
Und beim 4K Lesen ist die externe drei Mal langsamer.
 

Coronat

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Falls ich das, der kaum etwas versteht, interpretieren würde, würde ich denken, dass eine externe SSD also ca. 2,5 - 3 mal so langsam wäre wie eine interne. Aber das widerspräche bestimmt dem bzw. stimmte wohl nicht so ganz überein mit dem, was ich den anderen Äußerungen zuvor entnommen hatte, bei denen ich "verstand", externe SSD wären "etwas" langsamer, auf jeden Fall nicht so bedeutend / beeinträchtigend langsamer, falls man hier überhaupt noch von "verstehen" sprechen könnte.
 
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