externe Festplatte geschrottet

xpfreddy

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Hallo,

ich habe vor kurzem eine neue Seagate 1TB externe Festplatte erworben. Mit Firewire, E-sata, USB und was weiss ich alles. In den letzten Tagen habe ich von meinem PC alle Bilder und Dateien auf diese externe Fesplatte geschoben (und bei mir gelöscht). Es hat alles wunderbar funktioniert. Heute habe ich ein paar Daten von einem Laptop auf diese externe Platte kopiert und habe den Raum zwischendurch verlassen. Als ich zurückkam lag die Festplatte nicht mehr vertikal, sondern horizontal auf dem Tisch und ich war geschockt. Als ich dann die Fehlermeldung auf dem Display sah (Meldung: irgenwas mit Dateien können nicht kopiert werden- wahrscheinlich ist ihr Gerät defekt) war der Spaß perfekt. Ein Kollege bestreitet natürlich das Gerät angefasst zu haben. Wahrscheinlich ist er aber über das (Strom-)Kabel gestolpert und hat so den Fall verursacht (zugeben möchte er nichts):mad:.
Als die Fehlermeldung dann bei XP erschien, habe ich den USB Stecker entfernt und dann wieder engesteckt. Windows sagte mir, dass ein Fehler besteht und deshalb die Festplatte nicht erkannt werden kann. Hierbei ist aber zu erwähnen, dass die Statuslampe von der externen Fesplatte die ganze Zeit leuchtete. Danach habe ich die Platte vom Strom getrennt und in ein anderes Zimmer gebracht, wo ich sie nochmal unter Vista anschließen wollte. Nun springt die Fesplatte nicht an (keine Diode leuchtet) und man hört im 3sekunden Takt ein zzzzzp, zzzzzp, zzzzp. Dies klingt auf jedenfall nicht mechanisch.


Jetzt meine Fragen:

1.ist die Fesplatte noch zu retten ? Wenn ja, wieviel würde so eine Reperatur kosten? 700€?

2. Wäre es eine Option die Festplatte aus dem externen Gehäuse zu entfernen und intern in den PC einzubauen ?

3. Wäre es unter umständen möglich noch Daten, die ganz normal über Windows gelöscht wurden wiederherzustellen, wenn ja, dann wie ?


bitte helft mir... ich bin total verzweifelt...



MfG


Freddy
 
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Das Wiederherstellen von gelöschten Dateien ist mit einfachen Softwaretools (z.B. GetDataBack) nur solange möglich, wie die entspr. Bereiche auf der Festplatten noch nicht wieder neu beschrieben wurden. Ist das der Fall, ist eine Datenrettung mittels Software unmöglich.

Wenn du bereit bist, für professionelle Datenrettung Geld auszugeben (700€ ist eine ganz gute Hausnummer), solltest du die Festplatte allerdings nicht mehr anfassen. Jeder weitere Versuch, Daten zu retten, kann zu einer größeren Schädigung des Laufwerks führen.

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Bei Ontrack habe ich außerdem gerade ein Sonderangebot für Schuler/Azubis/Studenten gesehen, pauschal 129€: http://www.ontrack.de/campusline/

wunderbar... ich glaube ich werde davon gebrauch machen. Es gibt aber einen Haken:

"Es müssen Daten enthalten sein, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Ausbildung oder dem Studium stehen. "

Da bin ich mir nicht sicher, aber wenn solche drauf sind, dann sind es vielleicht 1% der Daten.

Habe heute früh gemerkt, dass das Plastik-Gehäuse an einer Seite leicht aufgegangen ist...wenn ich jetzt das externe Gehäuse leicht bewege, spürt man die Festplatte an die entsp. Ecken schlagen.
 
Also ich würde die Platte zuerst aus das ext. Gehäuse nehmen und im PC einbauen.
Vielleicht spinnt ja nur das Gehäuse, das die Platine was abbekommen hat.
Glaube nicht das die Platte durch ein einfaches umfallen gleich kaputt ist.

Aber es ist deine Festplatte und deine Daten!

PS: hast kein Backup von den Daten?
 
Zero2Cool schrieb:
Glaube nicht das die Platte durch ein einfaches umfallen gleich kaputt ist.
Ohh... doch. Gerade während des Betriebs sind Festplatten sehr empfindlich. Schaut man sich die Spezifikationen an, so verkraftet beispielsweise eine Barracuda 7200.12 von Seagate einen Operation Shock von maximal 70 G. Ausgeschaltet sind es 300 G. Laut einem Test der c't liegen die Werte einer nackten 3,5" Festplatte beim Umfallen auf eine Schreibtischplatte zwischen 130 und 310 G. Das wäre für eine ausgeschaltete Platte schlechtestenfalls schon zu viel.

Das externe Gehäuse wird zwar den Schock ein wenig dämpfen, die 70 G werden allein dadurch aber mit Sicherheit nicht unterschritten bleiben.

@xpfreddy
Ich gehe stark davon aus, dass die Festplatte mechanisch beschädigt wurde. Jedes weitere Laufenlassen der Festplatte, auch wenn es nur zum Zweck der Geräuschüberprüfung gemacht wird, kann unter Umständen mehr Daten zerstören. Wenn die Daten wichtig waren, die Festplatte nicht mehr benutzen, auch nicht mehr einschalten, und direkt zum Spezialisten gehen.

Wichtige Daten speichert man am besten mehrfach auf verschiedenen Datenträgern und niemals nur auf einem. Verbuch es einfach unter Lehrgeld.
 
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danke erstmal für eure Hilfe!

Ich habe durch ein altes Programm (Tune-up recovery 2007) noch ein paar alte Daten wiederherstellen können. Leider nicht annähernd alles. Zudem habe ich noch etwas auf ein paar DVDs gefunden... vielleicht sind 10% wieder da. Leider ist alles vo Partition C weg. Naja so ist das nunmal. Ich werde jetzt erstmal versuchen das Gehäuse möglichst ohne Beschädigungen zu öffnen. Vielleicht kann man es ja später mit einer anderen HDD nutzen. Bin grad auf der Suche nach entsp. Anleitungen fürs Öffnen.

Ein Back-up habe ich leider nicht. Die Festplatte sollte eigentlich auch nur als Zwischenlösung dienen .Sprich: alle Daten da rauf und dann auf den Homeserver (der momentan nicht im Netz ist..).
 
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