[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Gibt nur trockenes Toastbrot 😄

Aber klar mit 50k brutto im Jahr wird's selbst bei Nudeln und ketchup schwer fire mit 40 durchzuziehen

Wieso? Die Summe ist irrelevant. Interessant ist allein die Sparquote. Deswegen gibt es Leute knapp über Mindestlohn, wo es funktioniert und Leute, die Reichensteuer bezahlen, wo es nicht funktioniert.

Ich finds aber interessant, wie sich hier alle aufs Geld stürzen und gar nicht darauf, was das Konzept noch mit sich bringt, bzw. nach der ersten Frage (was dann machen mit der Zeit?) abbrechen. Leute, die sich mit Fire beschäftigen, fragen da oft weiter.
 
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war nur ein kleiner seitenhieb auf dons "clevere" kommentare


Grundsätzlich kann man doch bei FIRE alles machen, was ins budget passt.
gerade für leute mit einer starken sozialen ausprägung ist das ideal.
  • politik
  • ehrenamt (tierheim, feuerwehr, rotes kreuz, etc.)
  • hobbies
  • familie
die möglichkeiten sind doch schier unendlich
  • bücher schreiben und veröffentlichen
  • kleidung häkeln/stricken/nähen und zum selbstkostenpreis abgeben (oder auch mit gewinn)
  • lets plays aufnehmen oder guides schreiben
alles was spaß macht oder sinnvoll erscheint
bzw. besser ist als das was man auf arbeit macht
 
In einer idealen Welt kann man von allem, was man ohne die finanzielle Bindung an den „Scheissjob“ tun würde, leben.
 
Unterhaltet ihr euch mit euren Arbeitskollegen über euer Privatleben?
Eher nicht. Arbeitskollegen sind nicht deine Freunde. Wenn es hart auf hart kommt, denkt jeder nur noch an sich und da schweigen Gold ist, ist Reden wohl Arbeitslos. Es hat keinerlei Vorteile, auf der Arbeit über sein Privatleben zu sprechen. Den Anschluss an die Truppe muss man natürlich bekommen und sich in der Pause nicht ständig alleine in der Ecke verpissen. Aber das man am Wochenende wieder jemanden im Club kennengelernt hat, muss man nun nicht unbedingt erzählen.
Wenn, dann doch eher allgemeine Thema wie "wir haben Urlaub geplant", die irgendwie auch einen Bezug zur Arbeit haben könnten. Beziehungsprobleme haben auf jeden Fall nix auf der Arbeit verloren und noch weniger sollte man Arbeitskollegen daten :shot:
 
Kommt sicher auch drauf an wie eng man zusammenarbeitet ich habe meine Frau auch auf der Arbeit kennengelernt aber halt bei einem sehr grossen Konzern in einer komplett anderen Abteilung - hihi aber bin da halt öfters rumgegammelt für Projektbudgetierung.

Denke schon dass nach Bekanntenkreis etc der Arbeitsplatz immer noch eine ganz gute Kontaktbörse ist - naja vielleicht heute viel mehr Internet, denke aber dass da halt auch viel gefaked wird oder man sich - was ja normal ist - eher zu positiv darstellt um überhaupt eine Chance zu haben und dann die Enttäuschung gross ist. Da ist es doch besser real zu "enttäuschen" bzw ohne Erwartungen zu starten und das dann ins Positive auszubauen :D

Mit normalen Kollegen unterhalte ich mich eigentlich 0 über Privatleben - ist doch auch unsinnig - über fachliche Sachen auch über den eigentlichen Kernbereich hinausgehend aber schon auch ganz gerne mal - meistens bestehen durchaus ähnliche angrenzende Fachbereiche für die man sich automatisch auch interessiert, wenn man in einem Bereich arbeitet.

Wer heute ins Berufsleben einsteigt hat es sicher sehr viel schwerer als vor 10-15 Jahren - sicher auch demotivierend für Einsteiger - echt schade die Entwickluing aktuell. Bei mir und sicher vielen anderen hier so vor 12 Jahren war es noch so da konnte man sagen och naja wo will ich denn hin, heute müssen sicherlich viel mehr Kompromisse eingangen werden.
 
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Never fuck the (own) Kostenstelle - davon ab ist alles okay. :LOL: Gibt bei uns auch einige (Ehe-)Paare und von dem was ich bisher so mitbekommen habe funktioniert es und wird auch von ganz oben mit Wohlwollen gesehen. Ist natürlich die Frage wie man damit umgeht, wenn es nicht mehr klappt zwischen zwei Personen.
 
Zuletzt bearbeitet:
In einem grossen Konzern ist das doch egal dann geht man halt zum bärtigen dicken Rübezahl Udo der 60 ist und auch Projektbudgetierung macht - aber sicher auch ganz nett ist - nur halt anders :D

Oder macht die online übers Intranet, was auch damals schon gegangen wäre.

Das doch eher nur in kleinen Unternehmen dann ein Problem, dass man sich trotzdem dann noch sieht, wenn man das vielleicht nicht so will. Und es ist ja auch ganz selten so dass man tatsächlich dann als Erzfeinde auseinandergeht meistens schlafen doch Beziehungen halt einfach ein wenn's doch nicht so passt.
 
Bin gespannt wie viel weniger Netto ich am 31.01.2027 auf dem Gehaltszettel haben werde.
Dass es weniger sein wird ist abzusehen.
 
Bisher kann ich davon nicht ausgehen und falls es eine tarifliche Erhöhung geben sollte, werde ich sicherlich dennoch weniger Netto haben - nur vllt nicht ganz so viel weniger
 
da ist ja auch ne amtliche Erhöhung notwendig, um den ganzen Bums der da kommt abzufangen.
Denke mal dass wohl um die ~250€ brutto eine Nullnummer bedeuten könnten - also zumindest für die "starken Schultern" ;-)
 
...
Freue mich auch schon. Aber gut, einfach mehr Geld auf ein Problem drauf werfen war ja schon immer eine gute Lösung 🤡
Die, die von der BBG-Erhöhung nicht betroffen sind, haben eh kein Geld um zu konsumieren, dann belastet man eben diejenigen, die (noch) genügend haben um die Wirtschaft ankurbeln zu können.

Grandioser Masterplan.

Ich hoffe unsere Gewerkschaft findet da noch eine Lösung
 
Denke mal dass wohl um die ~250€ brutto eine Nullnummer bedeuten könnten - also zumindest für die "starken Schultern" ;-)
Das dürfte evtl. für die Nettoverluste hinhalten, die Inflation ist da ja aber nicht berücksichtigt. Das dürfte also eher nicht reichen wenn man auch den Realen Verlust ausgleichen möchte.
Irgendwie komisch, dass scheinbar im Schnitt die Löhne über 4% steigen, wer bekommt die alle? :shot:
 
Ja klar, aber die Beitragsbemessungsgrenzen werden ja an durchschnittlichen Lohnerhöhungen festgemacht, ebenso die Renten.
 
Konnte es ja dieses Jahr noch einmal abwenden aber das wird dann nächstes Jahr nicht mehr gelingen. Zum ersten Mal in meinem Arbeitsleben also weniger in der Tasche als im Vorjahr, und ganz ohne eigenes Verschulden. Krass.
 
Ist ja ne Ausnahme, die 300€ extra Erhöhung bei der Bemessungsgrundlage ist ja nur Einmalig, ganz bestimmt :D Bis auf vor 2 Jahren, wo schonmal die Grundlage unverhältnismäßig erhöht wurde. Aber das war's jetzt echt!
 
Irgendwie komisch, dass scheinbar im Schnitt die Löhne über 4% steigen, wer bekommt die alle? :shot:
Mindestlohn
01.01.2024 +3,41%, 01.01.2025 +3,30%, 01.01.2026 +8,42%, 01.01.2027 (geplant) +5,04 %

Ist en super Instrument. Man hat was für die mit weniger Verdienst getan und kann die Steigerung bis nach "oben" durchargumentieren.
 
Mindestlohn wären ja trotzdem in 2027 gerade mal 28000 brutto im Jahr bei einer 40h Woche - das schon echt krass wenig.
 
Die durchschnittslöhne werden vor allem durch gewerkschaftsunternehmen und gut-/Besserverdienende nach oben gezogen…..
 
Mindestlohn wären ja trotzdem in 2027 gerade mal 28000 brutto im Jahr bei einer 40h Woche - das schon echt krass wenig.
Ich geb dir grundsätzlich Recht, dass es nicht viel ist, aber so gesehen sind es 1800 Euro netto für (im Zweifelsfall ) jemand ohne Ausbildung und für einfachste Tätigkeiten. Finde ich dann wiederum nicht sonderlich wenig. Man darf ja nicht vergessen, zahle ich dem ungelernten 40k im Jahr, was will ich dann dem mit Ausbildung/Meister/whatever zahlen? Das zieht sich ja komplett durch
 
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