[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich bin happy, mit meiner Entwicklung, aber eben genau deshalb, weil ich mich nicht mit Leuten aus dem Thread vergliche, das wollte ich damit aussagen

Das nicht so positive war eher auf die Arbeit an sich bezogen, finanziell geht's mir wirklich gut

Kam womöglich anders rüber
 
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Bei mir waren es 2006 knapp 10€/h - Einstiegsgehalt als Medizintechnik-Ingenieur in einem Krankenhaus im ländlichen Sachsen - man war das ein Rotz gehaltstechnisch, selbst für die damalige Zeit war das wenig...aber ist tatsächlich innerhalb von 3 Jahren auf knapp 14€ angehoben worden, also haben sie damal selbst auch gemerkt, dass man so keine Leute motiviert.
Ich hab während der Uni in nem Versicherungs Call Center gearbeitet, da gab's Mitte der 2000er schon über 10€.
 
Na gut, jetzt ich. Ist ja eh off topic.

5,15€ die Stunde beim Bäcker. Jeden Samstag von 5-12uhr. War richtig scheiß Arbeit, hat kein Spaß gemacht und lächerliche Bezahlung.

Hab damals einen Roller kaputt gefahren und meine Mutter hat das Geld vorgestreckt. Musste ihr es so zurück zahlen
 
Ich bin happy, mit meiner Entwicklung, aber eben genau deshalb, weil ich mich nicht mit Leuten aus dem Thread vergliche

Mit anderen vergleichen ist doch eigentlich immer Quatsch. Jeder geht seinen eigenen Weg, hat eigene Hürden oder Fähigkeiten und man kann nie das Berufsleben separiert beleuchten. Der einzig sinnvolle Vergleich ist mMn zwischen dem eigenen Leben jetzt und dem was man führen möchte, bzw. auf welches man hinarbeitet - und zwar im Gesamtbild: beruflich, privat, familiär etc.
 
Abrechnung ist bei mir irgendwie noch nicht verfügbar, aber Geld kam gerade rein. im Vergleich zu November, ca. 65€ weniger 😭
 
Bei mir auch nicht, aber ich kriege sowieso 2/3 des Gehalts Ende des Monats und den Rest erst Mitte des Folgemonats - inkl. Abrechnung. Das ist so nervig. Wieder einer der Vorteile, Externer zu sein. Die Abrechnung der Stunden dauert ja so lange, bla bla. 🙄
 
das Leben ist kein Ponyhof. Ich habe Freitag von 14:30 bis 19 Uhr gearbeitet und Samstag von 9 bis 16 Uhr mit einer Stunde Pause. Mit dem Job habe ich überwiegend meine Schulische Ausbildung (ohne Bezahlung) finanziert.

Aber man sollte auch nicht vergessen zu leben. Das was man mit so 16-23 verpasst kann man einach mit 40-50 nicht mehr nachholen, selbst wenn man bis dahin Millionär wäre. YOLO ist eben doch nicht ganz falsch.

Wenn man Freitags normal bis 13 Uhr Unterricht hat, und weder Schule noch der Edeka gleich in der nächsten Strasse sind, schafft man es gerade so den Job um 14:30 Uhr anzutreten. Mit Glück kann man noch schnell ein belegtes Brötchen runterschlingen und Mails checken. Aber das wars dann auch schon.

Wenn du dann Samstags um 16:30 Uhr von Edeka heimgekommen bist waren dann ja noch keine Hausaufgaben gemacht. Dann schnell was essen, an die frische Luft gehen und nochmal Social Media checken, und es ist ganz schnell 18 Uhr bis man überhaupt mit den Hausaufgaben anfangen kann. Bis man dann fertig ist ist es 19:30 Uhr bis 20 Uhr. Und ich kann mir nicht vorstellen das man dann an so einem Tag noch was mit Freunden unternehmen oder weggehen kann. Weil dann ist man so geschlaucht das man sich wahrscheinlich nur noch vom Fernseher berieseln lassen will.

Muss man dann nachdem man sechs Tage früh aufgestanden ist am Sonntag bis 11 Uhr ausschläft, dann erst duscht und bruncht, dann ein bisschen ins Internet geht, und ein bisschen vor die Tür geht, ist es ratzfatz 14 Uhr, dann noch 2 Stunden lernen um sich auf die Arbeiten der nächsten Schulwoche vorzubereiten und es ist 16 Uhr. Und dann kann man auch nicht mehr viel machen weil das Wochenende fast rum ist.

Was bleibt da dann überhaupt noch vom Wochenende?
 
Und deshalb gibt's nochmal ein Full quote? Machts auch nicht besser 🤗

Edit: danke fürs anpassen
 
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Du liest das noch?
 
Schon lange auf Ignore :D
 
Bei mir sind’s 506€ weniger Netto. Keine Ahnung wieviel davon auf die Krankenkasse geht, der größte Anteil dürfte aber auf die weggefallene Tabellenzulage zurückzuführen sein. Die wurde irgendwie fälschlicherweise mit Ablaufdatum 31.12.24 im System hinterlegt. Dann mal auf die korrigierte Abrechnung warten.
 
@IcE-TeA Letzten Monat hatte ich auch so eine Überraschung, da wurden mir noch 586€ Soli zusätzlich über den Lohnsteuerjahresausgleich einkassiert 🙄 Aber ich denke mal die gibt's dann, dank gemeinsamer Veranlagung, mit der Steuererklärung wieder zurück.
 
Ich kann nicht sagen wie viel weniger Netto ich hab. Seit Mitte November Stunden reduziert, Novembergehalt mit Weihnachtsgeld, Dezembergehalt mit Prämie und jetzt Januar das erste mal regulär.
 
Habe mich jetzt mal auf ne Stelle als Assistant Professor beworben. Mal gucken ob was wird. Ist ein 5 jähriges Programm. Man wird sofort assistant professor und wenn die 5 Jahre gut laufen wird man Associate Professor.
 
Würde das ohne erneuten Umzug funktionieren?
 
Ja. Aber auf die Stelle werden ziiiiiiggggg Bewerbungen kommen da es immer mehr Nachfrage als Angebot dafür gibt...
Musst aber früher oder später Prof werden um in diesem Business zu überleben; ewig nur Doktor bleiben geht quasi kaum/nicht.
 
Ich drück Dir alle Daumen, dass sie sich für Dich entscheiden. 🤞 Wird Zeit, dass ich mal nen Professsor "persönlich kenne" - auch wenn es erst mal nur nen "Assi-Prof" ist. 😅
 
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Wenn ich sehe welche Leute die Unis in Deutschland heute als "Gast Professor" reden lassen ("Gastprofessor": Leute die oft nichtmal studiert haben sondern eingeladen werden weil sie irgendwelche celebrities sind und über ein Thema quatschen) sollten die eh mal Assi Toni als Gastprofessor für Genderstudies oder so einladen. Bambambam, badabam.
 
Kann ich verstehen, wenn ich mir so manche Entwicklungen und Möglichkeiten hier im Thread ansehe, vor allem auch beim Gehalt, bekomm ich das teilweise auch schwer mit meinem AG vereinbart, aber die sind eben alle unterschiedlich

Deshalb habe ich immer mehr davon abgesehen, mich auf der Ebene zu vergleichen, viel Positives gibt's bei mir auch nicht, das ist aber zu einem großen Teil leider auch Basis meiner Arbeit 😎
Das ist richtig, vergleichen sollte man sich nicht und tue ich auch nicht.
Ich gehe meinen Weg und gönne hier jedem seinen beruflichen Erfolg.

Und schlecht geht es mir bei weitem nicht. Aus beiden Welten zusammen liege ich dann bei fast 200k Jahreseinkommen. Damit lässt es sich mehr als gut leben und Geld zur Seite legen.
 
Wenn ich sehe welche Leute die Unis in Deutschland heute als "Gast Professor" reden lassen ("Gastprofessor": Leute die oft nichtmal studiert haben sondern eingeladen werden weil sie irgendwelche celebrities sind und über ein Thema quatschen) sollten die eh mal Assi Toni als Gastprofessor für Genderstudies oder so einladen. Bambambam, badabam.
Ich finde diese Art Gastprofessoren nicht schlimm. Sie lockern das trockene Studium etwas auf.
Ich hatte auch einen Gastprof. der früher Entwickler bei Mercedes Benz war und u.a. für den Bereich Motorsport gearbeitet hat.
Er konnte seine Stunden immer schön mit Geschichten untermalen und oft sind wir auch vom eigentlichen Thema abgedriftet. Peter Dumbrecks Überschlag in Le Mans war damals gerade aktuell. Der Lehrstoff wurde quasi angepasst und wir sind voll in die Unfallanalyse eingestiegen, mit Videomaterial.
 
Das sieht schon heftig aus mit den Abgaben 🙄 Meckern auf hohem Niveau, schon klar. Durch Sondereffekte im letzten Quartal kann ich schwer vergleichen, außer, dass die Lohnsteuer um 46,50 EUR und die Arbeitslosenversicherung um 6,50 EUR höher sind. Dafür ist der AG Anteil zur PKV um 50 EUR angewachsen. D.h. auch, dass beim Netto noch die PKV abgeht. Dafür wurden auch Mitarbeiteraktien zum Sonderpreis erworben. Ich freu mich schon auf den Jahresbonus in 2 Monaten 😎 Software-Vertrieb btw.
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Wenn ich sehe welche Leute die Unis in Deutschland heute als "Gast Professor" reden lassen ("Gastprofessor": Leute die oft nichtmal studiert haben sondern eingeladen werden weil sie irgendwelche celebrities sind und über ein Thema quatschen) sollten die eh mal Assi Toni als Gastprofessor für Genderstudies oder so einladen. Bambambam, badabam.
Da musst du rischtisch roinhämmään!!
 
Wenn man sich hier im Thread vergleichen würde, müsste über 90% der Deutschen (mit Einkommen) ja verzweifeln. Die Gehälter, die hier überwiegend mitgeteilt werden, liegen weit weit über Median und Durchschnitt und ist nicht mal im Ansatz repräsentativ. Auch wenn immer mal wieder einige hier damit ein Problem haben, das entsprechend einzusortieren.

Vll sollte mindestens einmal im Jahr hier der Medianeinkommen und das Durchschnittseinkommen Deutschlands aufgeführt werden, um eine entsprechende Einsortierung leichter zu ermöglichen.

PS. Nur mal ganz kurz zum einsortieren das Beispiel Huntley mit 200.000 Jahresbrutto. Nur ca. 417.000 oder 1,15% von über 36Mio Personen mit Einkommen in Deutschland verdienen mehr. selbst bei sunshine, mit hochgerechnet 125.000 Brutto haben lediglich ca 759.000 Menschen oder 2,08% von 36 Mio ein höheres Einkommen. Hier zeigt sich deutlich, wie gewaltig die oberen 1%-2% der Einkommen den Durchschnitt nach oben reißen, wenn 75k Jahresbrutto einen nicht mal mehr 1% nach unten schieben in der Einkommenspyramide. Dieser Fakt wird regelmäßig massiv unterschätzt/falsch einsortiert.
 
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Kann jemand eine halbwegs aktuelle Grafik der Einkommensverteilung in Deutschland posten? Ich finde über Google nur teilweise sehr verschiedene Verteilungen, da weiß ich nicht mehr welcher ich glauben soll... Habt ihr eine aus einer guten Quelle?
 
Ich halte mich da gern an offizielles wie die Destatis:

Eine gewissen Varianz wirst du da je nach Quelle sicher immer haben. Aber ich denke, dass ich dir das eher nicht erklären muss. ^^

PS: Ganz wichtig, Ich habe Oben die Daten zum PERSONENeinkommen dargestellt, nicht HAUSHALTSeinkommen! Das ist insofern wichtig, das jemand in eine Paargemeinschaft mit 200.000 Jahresbrutto sehr weit oben steht beim Personeneinkommen, aber, wenn der Partner kein eigenes Einkommen hat, beim Haushaltseinkommen merklich tiefer steht. Kommen Kinder hinzu, verschiebt es sich noch einmal. Ich persönlich mag das Haushaltseinkommen weniger, da es den Luxus, das nur einer Arbeiten muss im Haushalt, verschleiert.
 
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