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Da es meines Wissens nach immer mit Rüstzeit verbunden ist, oft auch festgeschrieben in Betriebsvereinbarungen oder dergleichen, kann man das theoretisch tun zum Sport fahren, sofern du es schaffst dich z.B. innerhalb von 15, 30 (oder wie auch immer) Minuten einzuloggen und dich dem Thema (Ticket z.B.) anzunehmen.Kann man während der Rufbereitschaft ins Schwimmbad gehen? Auf den Kindergeburtstag der Nichte? Motorradfahren?
Auch wenn das Geld passt rein auf dem Papier eine beschissene Lösung![]()



Nachdem ich da eh nicht ins Lager in der Firma gekommen wäre und der Kunde fast 2h weg war, bin ich halt am nächsten Tag (Feiertag) hingefahren. Ansonsten war Bereitschaft da auch immer extrem entspannt und 90% der Anrufe waren fürs andere Team.Du kannst alles tun, solange du erreichbar bist und innerhalb der festgelegten Zeit mit der Bereitschaft starten kannst. Das hängt maßgeblich davon ab, für was du Bereitschaft machst, wieviel Puffer du hast und wie wahrscheinlich der Eintrittsfall überhaupt ist mit inkl. Problemen, wenn es mal 4-10min länger dauert.Kann man während der Rufbereitschaft ins Schwimmbad gehen? Auf den Kindergeburtstag der Nichte? Motorradfahren?
Auch wenn das Geld passt rein auf dem Papier eine beschissene Lösung![]()
Die Frage ist ja am Ende wie viel Zeit musst du denn wirklich arbeiten/absitzen in der Firma?Von der neuen Firma hab ich natürlich noch keine Rückmeldung bekommen, ob meine Gehaltsvorstellung im Budget ist, aber zumindest hab ich gestern einmal mit meinem technischen Chef bzw. Team-Lead geredet und wir haben uns auf eine Lösung geeinigt, die ihn nicht stört, und mir deutlich mehr Geld aufs Konto bringt. Ich mach jetzt einfach wieder zwei Wochen Rufbereitschaft pro Monat, aber jetzt halt wirklich nur mehr fürs neue Team, wo wir vielleicht einen Einsatz im Jahr haben, und das nur, weil er ans falsche Team geschickt wird. ~600€ Brutto (~300 Netto) pro Woche fürs erreichbar sein und Laptop im Auto mitnehmen ist für mich absolut OK. Die anderen Kollegen stört es auch nicht, wenn ich ihnen die Bereitschaft weg nehme, weil man in Amerika und Kanada anscheinend sowieso nicht extra dafür bezahlt wird, also Win-Win. Ist zwar keine direkte Gehaltserhöhung, aber inzwischen kann ich auch gut damit leben.
Alles zusammen komme ich dann beim aktuellen Arbeitgeber also auch auf 95-98k Brutto (74k Grundgehalt mit All-In, 16k Bereitschaft, 5-8k Bonus), das passt dann also auch wieder. Und mit Jahreswechsel ist dann wieder eine Erhöhung geplant, nur die unterm Jahr war jetzt nicht ganz so einfach, weil die nicht im Budget eingeplant war. Dann sollte es insgesamt auch endlich einmal 6-stellig werden. Aber falls die andere Firma doch deutlich mehr zahlen würde, und auch ein Firmenauto dabei ist, würde ich es mir trotzdem noch überlegen. Schauen wir einmal.
Jedem Euro muss ich aber auch nicht hinterherlaufen, ich brauch das Geld ja eigentlich sowieso nicht. Ich verdiene auch jetzt schon wirklich gut und hab auch noch andere Einnahmequellen, daher ist es vielleicht langfristig wirklich schlauer, beim aktuellen Arbeitgeber zu bleiben, wo ich nicht ganz so einen Stress hab. Von Burnout kann man sich ja angeblich auch nicht viel kaufen, und so muss ich mir halt für die langweiligeren Phasen einfach nebenbei irgendwas suchen. Schulungen, Zertifizierungen, oder einfach so weniger Stunden arbeiten und dafür in der Freizeit den Hobbies nachgehen.
Im Schnitt bin ich irgendwo bei 43 Wochenstunden (mal 40, mal 50, aber eher irgendwo zwischen 42 und 45) . Wenn ich es drauf anlege, würde es in den meisten Wochen aber auch mit 38,5 Wochenstunden gehen, teilweise sogar noch deutlich weniger, aber dann schaut es im Report auch blöd aus. Im All-In sind 20 Überstunden pro Monat eingerechnet, und zumindest um die 10 sollte man schon machen, wenn es geht. Ist auch steuerlich notwendig, um den Zuschlag für den All-In steuerlich etwas zu begünstigen, auch wenn das vermutlich nie wer kontrollieren wird (86€ Überstundenzuschlag steuerfrei, ab nächstes Jahr 120€).Die Frage ist ja am Ende wie viel Zeit musst du denn wirklich arbeiten/absitzen in der Firma?
Die knapp 100k klingen natürlich erstmal top, aber all in? Wieviel Stunden sind da dabei?
Ja, gestern am Nachmittag, sie wollen am Dienstag noch einmal mit mir reden. Hab ihnen auch noch einmal meine Gehaltsvorstellung geschickt, weil danach gefragt wurde, und hab da 105k + Firmenauto genannt.@P4LL3R haben die sich jetzt eigentlich nochmal gemeldet?
Phuu, schade! Schlägt das bei den Zulieferern bzw. im Maschinenbau wirklich so durch?Aktuell schlägt bei mir die Automotive-Krise voll zu.
Die meisten Firmen sind scheinbar nicht drauf angewiesen die besten Mitarbeiter zu bekommen, genau diese gehen nämlich wenn sie merken, dass sie verarscht werden.Merkwürdiges Verhalten auf jeden Fall und ist auch wenig förderlich Mitarbeiter zu halten; und fragt sich dann warum die Qualität nicht besser wird... naja...
Hatte das hier glaube ich schonmal beschrieben: Bei mir in der Firma war es vor ca .8 Jahren auch noch so, dass es ne riesen Schere zwischen neu Eingestellten und den "Alten" die schon 2-3 Jahre da waren gab. Irgendwann wurde erkannt, dass die Fluktuation dadurch zu nem ziemlichen Problem wird und es wurden Gehaltsbänder für die einzelnen Jobs eingeführt. Im selben Jahr wurden alle Gehälter angepasst, d.h. wer unter dem Band war wurde minimum auf den Einstiegsbereich des Gehaltsbands hochgeschoben und wer von der Erfahrung her schon entsprechend hoch war konnte auch direkt bis ans Ende vom Gehaltsband kommen. Ich weiß von einem Kollegen der da mal eben 46% Gehaltserhöhung bekommem hatWenn ich befördert werden würde, bekomme ich den untersten Betrag im entsprechenden AT Gehaltsband

Das läuft bei uns allerdings auch genau so (in Bezug auf das Minimum innerhalb einer Stufe)Alle die unter dem Band waren wurden entsprechend aufs Minimum gesetzt. Alle die nicht drunter waren, haben nix bekommen und sind jetzt auch ganz unten im angepassten Band.
