[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Na das kann ja was werden. Seit Mittwoch in Elternzeit und bisher jeden Tag vom neuen AG kontaktiert worden weil Hilfe benötigt wurde. Im Urlaub scheint das wohl auch so zu sein, da überlege ich ernsthaft den Vertrag wieder aufzulösen, zumal ich da noch nicht einmal arbeite. Und ich hab jedesmal darauf hingewiesen das ich nicht verfügbar bin.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Ich gehe konsequent seit Tag 1 bei keinem Arbeitgeber in meiner Freizeit ans Handy. Wenn's wirklich brennt: E-Mail / WhatsApp und ich ruf zurück. Der Arbeitgeber hat ein Recht darauf, dass ich die bezahlte Zeit arbeite, ich habe ein Recht darauf meine Freizeit zu haben. Finde es eine Unart Leute dauernd in ihrer Freizeit zu nerven. Scheint bei vielen aber leider selbstverständlich. Zumal es meist nur passiert, weil der Anrufer zu unorganisiert war sein Problem während der Arbeitszeit zu besprechen.

Klar, wenn man auf 'ner leitenden Stelle sitzt etc. ist es was anderes, aber nicht als "normaler" Angestellter.
 
30 oder 32 stunden wären auch mein ziel. also entweder 5x6 oder eben 4x8 aber sowas ist denke ich nicht einfach zu finden bzw zu erreichen
Bei meinem AG haben von meinen direkten Kollegen 3 aus 5 eine 80% Stelle.
2x 4 Tage Woche, 1x 5 Tage a 80% von 7h, wobei die Wochenstunden je nach Auslastung bei allen schwanken.
Projektgeschäft halt.
 
Ich gehe konsequent seit Tag 1 bei keinem Arbeitgeber in meiner Freizeit ans Handy. Wenn's wirklich brennt: E-Mail / WhatsApp und ich ruf zurück. Der Arbeitgeber hat ein Recht darauf, dass ich die bezahlte Zeit arbeite, ich habe ein Recht darauf meine Freizeit zu haben. Finde es eine Unart Leute dauernd in ihrer Freizeit zu nerven. Scheint bei vielen aber leider selbstverständlich. Zumal es meist nur passiert, weil der Anrufer zu unorganisiert war sein Problem während der Arbeitszeit zu besprechen.

Klar, wenn man auf 'ner leitenden Stelle sitzt etc. ist es was anderes, aber nicht als "normaler" Angestellter.

Oder die Prozesse bzw. Zuständigkeiten passen einfach nicht. In meiner alten Bude war die Auftragsabwicklung bzw. der Vertriebsinnendienst (aus der Historie gewachsen, höhö) für jeden Mist zuständig. Wenn in der Produktion irgendwas nicht passte oder sie sich unsicher waren: Projektleiter anrufen. Es ist 3:00h nachts? Egal! Wie jede andere Fachabteilung auch, erste Sahne. Bei einer 24/7/365 Produktion und einer Auftragsabwicklung die natürlich nicht in der Schicht arbeitet richtig toll. Hab das zu lange mitgemacht nachts oder auch im Urlaub ans Handy zu gehen...
 
Habe mich nochmal bei der gleichen Bude beworben wie im Sommer. Nur eine andere Stelle und anderer Standort.

Vgespräch ist am 14.1. ich hoffe es klappt diesmal :)
 
Na das kann ja was werden. Seit Mittwoch in Elternzeit und bisher jeden Tag vom neuen AG kontaktiert worden weil Hilfe benötigt wurde. Im Urlaub scheint das wohl auch so zu sein, da überlege ich ernsthaft den Vertrag wieder aufzulösen, zumal ich da noch nicht einmal arbeite. Und ich hab jedesmal darauf hingewiesen das ich nicht verfügbar bin.
Bist du jetzt nicht bei einem großen SAP Beratungshaus "hier" in der Gegend? ;)
 
Oder die Prozesse bzw. Zuständigkeiten passen einfach nicht. In meiner alten Bude war die Auftragsabwicklung bzw. der Vertriebsinnendienst (aus der Historie gewachsen, höhö) für jeden Mist zuständig. Wenn in der Produktion irgendwas nicht passte oder sie sich unsicher waren: Projektleiter anrufen. Es ist 3:00h nachts? Egal! Wie jede andere Fachabteilung auch, erste Sahne. Bei einer 24/7/365 Produktion und einer Auftragsabwicklung die natürlich nicht in der Schicht arbeitet richtig toll. Hab das zu lange mitgemacht nachts oder auch im Urlaub ans Handy zu gehen...

Klingt echt besch*ssen. Wenn es von den Prozessen her irgendwie (in naher Zukunft) nicht anders geht, kann man ja immer noch drüber reden. Meinetwegen Bonuszahlungen für die Erreichbarkeit. Aber diese "Selbstverständlichkeit" ist irgendwie kacke.
 
Bist du jetzt nicht bei einem großen SAP Beratungshaus "hier" in der Gegend? ;)
Nein, bei einem kleineren, was eher dezentral operiert. :-)
Es gab da tatsächlich auch eine Stelle für mein Profil, aber so viel gutes hat man von dort jetzt auch nicht gehört.
 
Nein, bei einem kleineren, was eher dezentral operiert. :-)
Es gab da tatsächlich auch eine Stelle für mein Profil, aber so viel gutes hat man von dort jetzt auch nicht gehört.
Ah okay. Ja...aber da hätten mich diese "zustände" noch mehr gewundert..
 
Klingt echt besch*ssen. Wenn es von den Prozessen her irgendwie (in naher Zukunft) nicht anders geht, kann man ja immer noch drüber reden. Meinetwegen Bonuszahlungen für die Erreichbarkeit. Aber diese "Selbstverständlichkeit" ist irgendwie kacke.

Diese Selbstverständlichkeit ist absolut ekelhaft. Besonders wenn du ein Firmenhandy hattest, war das quasi die Freikarte immer erreichbar sein zu müssen. Bezahlt oder ausgeglichen wurde natürlich nichts.

Wieder krasser Gegensatz dazu: ich hab vor Weihnachten noch 4 Überstunden und meine Chefin meinte ich sollte doch bitte drauf achten, dass möglichst keine anfallen bzw. zeitnah abgebaut werden :d
 
Ich würde wohl das Angebot deines bisherigen AG annehmen und parallel nochmal bewerben mit höherer Gehaltsvorstellung

Das Gehalt beim neuen AG wäre prinzipiell mehr als i.O., mehr benötige ich nicht und will ich eigentlich auch gar nicht.

Es stehen 4500€ Brutto (ca. 5h von 8h effektive Arbeit) beim aktuellen gegen 5000€ brutto (1 - 2 monatl. Samstagsarbeit, Woche sonst ~35h ) vom neuen AG.

Hatte auch nochmal zwei Gespräche mit dem Geschäftsführer, welchem ich meine Probleme usw nochmals genannt habe.
Dieser zeigte sich sehr einsichtig und versprach mir zukünftig öfter mit mir zu sprechen.

Auch er hofft ich würde bleiben da er große Stücke auf mich hält
Habe auch Probleme mit meinem direkten Vorgesetzten angesprochen und hinterfragt, ob dieser denn überhaupt die Weiterbildung für diesen Job als Betriebsleiter besitzt...
 
Kennt sich hier eigentlich jemand aus mit Fahrtkosten? Anscheinend scheinen die einem ja zuzustehen für die Fahrt zu einem Vorstellungsgespräch, aber dann anscheinend auch wieder nicht.

Ist es nicht so, wenn der Arbeitgeber das nicht ausdrücklich bei der Einladung ausschließt, er einem die Kosten zu geben hat?
 
Ja, richtig. Wobei ich immer nur drauf bestanden habe, wenn eine Absage kam :LOL:

Naja...ist ja auch "Selbstzweck". Thema Rückstellungen ;)

So groß ist die Firma nicht und Überstunden werden nur abgefeiert, nicht ausbezahlt ^^
 
bzgl. Anrufe außerhalb der Arbeitszeit muss ich sagen ist das bei meinem AG super geregelt. Es gibt einfach "Bereitschaften", die werden durch HR/Betriebsrat abgesegnet und vom Team geplant. So ist immer jemand erreichbar und muss sich eben Sprechfähig halten. Dafür gibt es pro Tag eine Aufwandspauschale, sowie wenn etwas anfällt eine Bezahlung (Abrechnung je angefangene Stunde --> 5 min Telefonat, kann man als Stunde abrechnen). Der Bereitschaftshabende ruft wenn es wirklich "brennen" sollte ggfs. andere Projekt/Teamkollegen an --> gleiche Pauschale/Abrechnung. Man muss allerdings in diesem Falle nicht erreichbar sein.
Sollte nachts etwas vorfallen , wird peinlichst auf die Ruhezeiten geachtet. Zeit die man aufgrund der Ruhezeit am nächsten Tag nicht leisten kann wird quasi im Saldo gutgeschrieben.

Daher habe ich absolut keine Probleme angerufen zu werden, finde das eine faire Lösung
 
Ja, richtig. Wobei ich immer nur drauf bestanden habe, wenn eine Absage kam :LOL:
Mach ich natürlich auch so :)

Hast du einen Standardtext zum kopieren für mich? Freundlich aber bestimmt. Soll man das Denen schon vorrechnen oder nur kilometerzahl angeben?
 
bzgl. Anrufe außerhalb der Arbeitszeit muss ich sagen ist das bei meinem AG super geregelt. Es gibt einfach "Bereitschaften", die werden durch HR/Betriebsrat abgesegnet und vom Team geplant. So ist immer jemand erreichbar und muss sich eben Sprechfähig halten. Dafür gibt es pro Tag eine Aufwandspauschale, sowie wenn etwas anfällt eine Bezahlung (Abrechnung je angefangene Stunde --> 5 min Telefonat, kann man als Stunde abrechnen). Der Bereitschaftshabende ruft wenn es wirklich "brennen" sollte ggfs. andere Projekt/Teamkollegen an --> gleiche Pauschale/Abrechnung. Man muss allerdings in diesem Falle nicht erreichbar sein.
Sollte nachts etwas vorfallen , wird peinlichst auf die Ruhezeiten geachtet. Zeit die man aufgrund der Ruhezeit am nächsten Tag nicht leisten kann wird quasi im Saldo gutgeschrieben.

Daher habe ich absolut keine Probleme angerufen zu werden, finde das eine faire Lösung

Das ist ja auch etwas völlig anderes, wie wenn ohne vorherige Absprache zwei mal die Woche Abends oder am Wochenende das Handy bimmelt :-)
 
Mach ich natürlich auch so :)

Hast du einen Standardtext zum kopieren für mich? Freundlich aber bestimmt. Soll man das Denen schon vorrechnen oder nur kilometerzahl angeben?

Nein, leider nicht. Aber ich habe immer den Betrag genannt und in der Klammer dahinter die Rechnung. Und direkt natürlich auch die Bankverbindung.
 
Das ist ja auch etwas völlig anderes, wie wenn ohne vorherige Absprache zwei mal die Woche Abends oder am Wochenende das Handy bimmelt :-)
Einfach nicht abheben und wenn das jeder macht dann wird auch sowas wie Bereitschaft eingeführt.
Wenn das aber bei den Gehaltsverhandlungen besprochen wurde hat man halt pech.

Ich heb nur ab wenn mein direkter Vorgesetzter anruft (das passiert nur bei sehr dringenden Angelegenheiten und ist auch ok).
Ausgehende Anrufe finden ohne Rufnummerübermittlung statt.

Ich würde am liebsten nur WE Bereitschaften machen, davon könnte ich ganz gut im Monat klarkommen. Bei uns wird bei einer Bereitschaft der ganze Tag bezahlt + die Zeit wo man aktiv was machen musste nochmal mit einem gesondertem Bonus.
-------------
Bei meiner alten Firma hat man bei WE Arbeit nur die aktive Zeit mit einem speziellen Faktor gutgeschrieben bekommen und Frühstück und Mittag gabs gestellt.
 
Einfach nicht abheben und wenn das jeder macht dann wird auch sowas wie Bereitschaft eingeführt.
Kommt auch immer darauf an, an welchem Punkt seiner Karriere man steht. Als Berufseinsteiger mit <2 Jahre Berufserfahrung ist es etwas anderes, als wenn man mit 10-15 Jahren Berufserfahrung in Job Nr. 3 steckt ;)
 
Versteh ich nicht. Warum ist es dann was anderes, hä?

Wenn Bereitschaft nicht im Vertrag steht hat man keine Bereitschaft, Punkt. Warum sollen junge Leute mehr arbeiten? Was sind das für antiquitierte Ansichten?
 
Die AGs wissen wohl, dass junge Leute nicht so einfach 'nein' sagen (koennen). Wird halt ausgenutzt.
 
Haha. Nein, das liegt daran, dass diese Leute sich ausnutzen lassen. Und damit den anderen noch einen Bärendienst erweisen, indem sie diese noch unter Druck setzen. Kein Mitleid mit sowas.
 
Kommt auch immer darauf an, an welchem Punkt seiner Karriere man steht. Als Berufseinsteiger mit <2 Jahre Berufserfahrung ist es etwas anderes, als wenn man mit 10-15 Jahren Berufserfahrung in Job Nr. 3 steckt ;)
Klar aber wenn man vor hat länger dort zu bleiben sollte man schon klare Grenzen von Anfang aufzeigen.
Dieses ich mache mit weil alle anderen es tun führt meist zu nichts.

Waum sollte eine Firma etwas ändern wenn eh alle aus Sorge huschen? Der einzige Grund warum ich selber Anfangs mehr Freitzeit für den Job opfere ist um schneller das evtl. fehlende Wissen aufzubauen um nach 1-2 Jahren die notwendige Gehaltsanpassung durchzukriegen.
 
Haha. Nein, das liegt daran, dass diese Leute sich ausnutzen lassen. Und damit den anderen noch einen Bärendienst erweisen, indem sie diese noch unter Druck setzen. Kein Mitleid mit sowas.
Dabei solltest du eigentlich ein Interesse haben, da es sonst dir selbst auf die Füße fällt...?
Stichwort Bärendienst?
🤔
 
Versteh ich nicht. Warum ist es dann was anderes, hä?

Wenn Bereitschaft nicht im Vertrag steht hat man keine Bereitschaft, Punkt. Warum sollen junge Leute mehr arbeiten? Was sind das für antiquitierte Ansichten?
Na dann mach du mal ;) Ich kann halt nur von mir sprechen und da fällt es mir jetzt sehr viel leichter zu sowas "Nein" zu sagen, als die ersten 1-2 Jahre im Job.
Kommt halt auch drauf an, was man erreichen möchte. Ich kann jetzt zurückblicken und sagen, dass mir das in der Karriere sehr geholfen hat. Ich wäre heute nicht da, wenn ich das anders gemacht hätte.

Aber das hat ja selber in der Hand und kann diese Entscheidung eigenständig fällen.
 
bei mir ist das aktuell folgendermaßen

es gibt eine "alarmbereitschaft". das ist keine klassische rufbereitschaft sondern wenn die klima ausfällt oder eingebrochen wird (bank) dann muss ich was tun. das ist immer 2 wochen am stück.

diese wird nicht im vertrag erwähnt und verügtet wird diese nicht extra sondern ist im gehalt mit drin. afaik ist das gar nicht erlaubt bzw eine bereitschaft außerhalb der normalen arbeitszeit muss glaube ich gesondert aufgeführt und vergütet werden oder?

ich habe das angenommen weil ich A in 10 minuten dort bin, und B was viel wichtiger war, von meinem vorherigen AG wegkonnte. Rest ist beim neuen gefühlt um gefaktor 10 besser :)
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh