[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

RedShanks, wenn der Arbeitgeber die Preise für die Kunden erhöht, dann muss der Arbeitnehmer entweder schauen wie er selbst mit dem Arbeitgeber eine Erhöhung aushandelt, z.B. mit Verweis darauf das der Arbeitgeber ja durch seine Arbeit nun mehr einnimmt oder hoffen das die Gewerkschaft dies für ihn macht, sofern er tariflich beschäftigt ist. Man sollte aber die Lage des Unternehmens nicht vergessen, so dürften Brachen die unter der Pandemie und den Lockdowns besonders gelitten haben, nun zwar die Preise erhöhen, aber trotzdem dürfte es für die meisten Betriebe schwer sein die Löhne zu erhöhen, da die Kassen einfach leer sind.
Wie kann dann das was ich habe mehr sein?
Du hast mehr Geld, aber das Geld hat nicht mehr, sondern ggf. weniger Kaufkraft, ist das so schwer in begreifen? Das Gehalt wird in Geld ausgezahlt, nicht in Naturalien, die musst Du dann von dem ausgezahlten Geld selbst kaufen.
 
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Geld wird in Deutschland in Euro gemessen, da sind 1010€ mehr als 1000€ und auch wenn man für 1010€ heute nicht mehr so viel kaufen kann, wie vor einem oder zwei Jahren für 1000€. Gehälter werden in Euro angegeben und gezahlt, nicht in Kaufkraft! Ist das echt so schwer zu begreifen?
 
Das ist mir klar. Nur sind die 1010€ weniger Wert, als die 1000€, da ich zu dem Zeitpunkt für 1000€ mehr bekommen habe, als nun für 1010€. Also kann 1010€ nicht mehr sein, auch wenn die nackte Zahl das suggeriert.
 
Doch, 1010€ sind 10€ mehr als 1000€ und die Gehälter werden eben in Euro ausgezahlt. Zumal es ja auch nicht die eine Preissteigerung gibt, die Preise unterschiedlicher Güter und Dienstleistungen steigen ja auch unterschiedlich, die offizielle Inflationsrate ist ja nur eine Mischung aufgrund eines Warenkorbes über dessen Zusammenstellung gestritten werden kann. Aber ich werde da nicht mehr drauf eingehen, da ich das Gefühl habe getrollt zu werden.
 
Meine Güte was für Geschreibsel hier wieder.

@Holt: Glaubst du wirklich hier liest jemand mit, dem nicht bewusst ist, dass fie zahl 1010 höher ist als 1000? Das Niveau der dritten Klasse haben wir wohl alle geistig hinter uns.


@Topic:

Inflation halte ich für ein legitimes Argument. Wobei ich als Tarifangestellter dies tatsächlich mit dem Tarifvertrag als abgegolten sehe. Meine jährliche Gesprächsrunde mit dem Chef fokusiert sich auf meine geleistete Arbeit und da versuche ich hier und da ein paar Prozentchen rauszukitzeln.

Wobei ich aktuell mit meiner Eingruppierung unzufrieden bin. Seit 2013 arbeite ich in meiner Abteilung und habe 2016 meine vereinbarte Zielendgeldgruppe erreicht. Seitdem geht es deutlich langsamer über einetarifliches, prozentuale Leistungszulage weiter. Konkret IG Metall. Da wird die Leistungszulage von bis zu 30% als eine Art Alterspokal genutzt. Jeder bekommt 0,5-1,5% mehr in der Regel und das bestimmt den ganzen Verhandlungsspielraum. Zum Kotzen. Wie ist das bei euch Tariflern?
 
Bin noch ganz unten im Band und habe daher noch Spielraum. :fresse: Wegen Corona gibt's aber derzeit eh keine individuellen Lohnanpassungen.
 
Wobei ich aktuell mit meiner Eingruppierung unzufrieden bin. Seit 2013 arbeite ich in meiner Abteilung und habe 2016 meine vereinbarte Zielendgeldgruppe erreicht. Seitdem geht es deutlich langsamer über einetarifliches, prozentuale Leistungszulage weiter. Konkret IG Metall. Da wird die Leistungszulage von bis zu 30% als eine Art Alterspokal genutzt. Jeder bekommt 0,5-1,5% mehr in der Regel und das bestimmt den ganzen Verhandlungsspielraum. Zum Kotzen. Wie ist das bei euch Tariflern?
Ich verstehe das "Problem" nicht?
Dein Job hat eine Stellenbeschreibung, dieser ist eine Entgeltgruppe zugeordnet die du seit 2016 erreicht hast, nach 3 Jahren "Junior".

Was ist denn deine Erwartung?
 
Dass eine sogenannte Leistungszulage auch etwas mit Leistung zu tun hat ;-)

Ist bei uns (Automobil-OEM) exakt der gleiche Spaß…
 
Solche übertariflichen Zulagen gehen bei uns auch nach Nasenfaktor. Neue Stellen werden witzigerweise auch immer direkt mit ERA13 ausgeschrieben, eingestellt wir man dann aber mit ner 8 oder so.
 
Doch, 1010€ sind 10€ mehr als 1000€ und die Gehälter werden eben in Euro ausgezahlt. Zumal es ja auch nicht die eine Preissteigerung gibt, die Preise unterschiedlicher Güter und Dienstleistungen steigen ja auch unterschiedlich, die offizielle Inflationsrate ist ja nur eine Mischung aufgrund eines Warenkorbes über dessen Zusammenstellung gestritten werden kann. Aber ich werde da nicht mehr drauf eingehen, da ich das Gefühl habe getrollt zu werden.
Du hast es dann nach Stunden mal verstanden. Ich wollte nur einmal sehen, wie sehr du recht behalten möchtest. Über alle Threads hinweg geht mir das bei dir doch ziemlich auf die Nerven. Sei es im Formel 1-Thread, Geldanlage etc.
 
Die Inflation war lange unter 3% und sogar unter 2%, wer jedes Jahr eine Erhöhung von 3% bis 4% bekommen hat, der hat weit mehr als nur eine Anpassung an den Kaufkraftverlust bekommen.
Das war jetzt eher "gefühlt". Ich glaube wir müssen hier jetzt nicht die exakten Inflationsraten diskutieren ;-). Wenn die Inflation 2.5% ist und ich krieg 3% Erhöhung fühlt sich das halt trotzdem wie Inflationsausgleich an, die 0.5%merkt man doch nicht (schon gar nicht wenn man z.B. im Gehaltsmedian liegt).
 
So, aufgeräumt. Und zwar mit der Sense und nicht mit dem Skalpell. Kollateralschäden sind unvermeidlich.

Und wer jetzt noch mal Worte wie Eugenik und co. in den Mund nimmt verlässt das Offtopic für immer, ohne weitere Warnung.
 
RedShanks, wenn der Arbeitgeber die Preise für die Kunden erhöht, dann muss der Arbeitnehmer entweder schauen wie er selbst mit dem Arbeitgeber eine Erhöhung aushandelt, z.B. mit Verweis darauf das der Arbeitgeber ja durch seine Arbeit nun mehr einnimmt oder hoffen das die Gewerkschaft dies für ihn macht, sofern er tariflich beschäftigt ist. Man sollte aber die Lage des Unternehmens nicht vergessen, so dürften Brachen die unter der Pandemie und den Lockdowns besonders gelitten haben, nun zwar die Preise erhöhen, aber trotzdem dürfte es für die meisten Betriebe schwer sein die Löhne zu erhöhen, da die Kassen einfach leer sind.

Mir ging es dabei mal unabhängig von Corona. Wenn es einem Unternehmen gut geht und trotzdem kommen Preiserhöhungen im Dienstleistungsbereich, dann sollte doch im Endeffekt der MA auch mehr bekommen. Wie soll das Unternehmen denn sonst eine Preiserhöhung rechtfertigen gegenüber den Mitarbeitern und Kunden ? Entweder stellt man mehr Personal ein um Mitarbeiter zu entlasten oder zahlt ihn bei gleichbleibender MA Anzahl mehr Gehalt.
 
@Polarcat
Ich weiß nicht mal was das Wort bedeutet. Gleich mal googlen...

Heute wieder Gehalt bekommen. Waren hundert netto mehr als letzten Monat. Gab noch keine Abrechnung zum Download im System (die gibt's eigentlich immer nur dann, wenn sich was ändert, aber ist ja was anders) - mal nach meinen Urlaub gucken was das soll.
 
... oder meinst du das was GeForce mit genetischer Verbesserung durch biologische Möglichkeiten in der Zukunft erwähnt hat?
Nein, er meinte etwas anderes. Ich habe hier nichts schlimmes geschrieben und mich nur zu einem Punkt bezüglich Ungleichheit in der Gesellschaft geäußert.
 
Nichts wildes... also zurück zum Thema. Ich schreibe dir eine PN und kläre dich auf... und dann zurück zum Thema.
 
Ich weiß jetzt nicht so recht ob das noch immer in den Thread passt (bis vor der Umbenennung haben wir das hier ja auch Behandelt). Was ist eurer Meinung nach realistisch als Essens/Trinken/Drogerie Geld pro Monat pro Person? Ich möchte ein Haushaltsgeld Festlegen, weil unsere Ausgaben so dermaßen aus dem Ruder gelaufen sind...

Sind 200euro pro Person realistisch? Wären bei 2 Erw und 1 Kind dann 600euro für Essen und Trinken sowie Drogerie. Aktuell sind wir bei ÜBER 800 und das geht mal gar nicht.

Wir haben noch 1 Hund (Labrador - Staubsauger) und 2 Katzen...die würde ich mit Knapp 50euro pro Monat Festsetzen (alle Zusammen)

Edit:
In den 800euro sind noch Zigaretten mit drinnen...die würde ich da natürlich raus nehmen...grob übern Daumen würde ich da Kosten von 100euro Ansetzen, diese sollen aber nicht mehr vom Haushaltsbudget bezahlt werden.
 
Kommt ganz drauf an, was ihr esst. Es gibt Monate da komme ich mit 200 Euro hin, aber auch einige wo die bei weitem nicht reichen. Hängt ganz von den eigenen Vorlieben/Ansprüchen ab. Auch 50 Euro für 3 Tiere halte ich für sportlich. Ich komme (grob überschlagen) mit einer Katze schon so auf 20-30 Euro.
 
Ja wir essen ganz normal. Schauen nach Angeboten, kochen meist danach. Kaufen jetzt aber auch nicht das Billigste vom Billigen. Viel Obst und Gemüse, Fleisch eher aus der Frischetheke (Hab die erfahrung gemacht, da kann man Gezielter Kaufen und schmeisst hinterher nix Weg). Trinken zu 90% Wasser (Sie trinkt viel Energy), ich ab und zu mal Wasser mit Geschmack (Wenn es grad im Angebot ist). Süßkram kaufe ich meist nur im Angebot und auch nicht so die Ausmaße wie manch anderer. Ich gönn mir im Monat vielleicht mal nen Sixer Bier, oder ne Flasche Wein.
 
In Österreich wird (speziell bei Finanzierungen) ein Wert von rund 400€ für eine erwachsene Person herangezogen, je nach Kaufgewohnheit usw. kann das schon hinkommen.

Ich weiß, es gibt viele, die da weit drunter liegen, nur Angebote holen, nur das billigste vom Billigen usw.

Dennoch denke ich, dass das grundsätzlich, in AT, ein realistischer Schnitt ist, in Anbetracht der immer weiter steigenden Preise für Alles.
 
In Österreich wird (speziell bei Finanzierungen) ein Wert von rund 400€ für eine erwachsene Person herangezogen, je nach Kaufgewohnheit usw. kann das schon hinkommen.

Ich weiß, es gibt viele, die da weit drunter liegen, nur Angebote holen, nur das billigste vom Billigen usw.

Dennoch denke ich, dass das grundsätzlich, in AT, ein realistischer Schnitt ist, in Anbetracht der immer weiter steigenden Preise für Alles.
Ja gut, bringt mir halt jetzt nix, weil ich in Deutschland lebe^^ Vielleicht sind die Kosten in Ö höher.

Ich kauf definitiv NICHT das billigste vom Billigen...schon Markenprodukte, aber mit Verstand.
 
Leg doch mal ein Budget fest, und schau ob du hin kommst. Wir sind beide Vegetarier und kaufen kaum verarbeitete Produkte, unsere Ausgaben sind deutlich geringer. Aber das lässt sich ja nicht auf deinen Haushalt übertragen.
 
Haushaltsbuch führen für 2-3 Monate und dann siehst man doch genau für was die Kohle weggeht.

800€ für 3 Nasen und 3 Tiere und inkl. Kippen find ich ehrlich gesagt nicht besonders hoch.
 
Ich denke 200€ ist auf jeden Fall machbar wenn man es sich als Ziel setzt und dann wirklich beim Einkaufen die Preise vergleicht. Das muss man sich halt auch erstmal antrainieren, ich weiß aktuell häufig gar nicht was einzelne Produkte kosten 🙄 Kommt halt auch drauf an wie man das z.B. mit Fleisch macht (falls ihr überhaupt Fleisch esst). Wir essen so ca. 3x Fleisch im Monat und wenn wir dann was kaufen dann holen wir das eher im Bio Company, da zahlt man dann für 2 Stück Rinderfilet halt direkt schon ~20€. Generell finde ich aber sogar 800€ für zwei Personen + Haustiere nicht übertrieben viel (vor allem wenn da noch Zigaretten drin sind).
 
Haushaltsbuch führen für 2-3 Monate und dann siehst man doch genau für was die Kohle weggeht.

800€ für 3 Nasen und 3 Tiere und inkl. Kippen find ich ehrlich gesagt nicht besonders hoch.
ich kanns ja zurück Datieren...Mai-Juni-Juli, dann sehe ich, ob die 800euro Konstant sind.

Also meinst du, dass da eher kein EInsparpotential vorhanden ist?

@Tundor

Bio eher weniger, aber auch nicht die schlechteste FLeischqualität. Dass wir zu viel Fleisch essen, ist mir Bewusst...nahezu Täglich. Aber Gemüse ist ja jetzt auch nicht wirklich viel Günstiger
 
Ich denke 800€ als Ausgaben für alle zusammen ist jetzt nicht so viel tatsächlich. Darunter liegen kann man wirklich nur, wenn man alle Angebote wälzt, einkauft nach Angeboten (und Coupons nutzen für Drogerie z. B.) und dann auf Vorrat kauft.
Mal als Beispiel: für unseren Hund gehen ca. 150€ im Monat an Nahrung weg, da er spezielles Futter benötigt. Auch bei Tieren sollte man nicht unbedingt den Sack Futter für 3€ aus dem Supermarkt nehmen, da das Allergien und Unverträglichkeiten fördern kann.
 
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