[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Gütern nochmal mit der personalerem gesprochen. Bisher hatte ich 4000 brutto im Monat und unregelmäßig boni. Sie hatten mir jetzt 3850€ + jahresendbonus geboten (damit hab ich dann mehr als jetzt). Hab jetzt gesagt, ich will mich nicht verschlechtern und zumindest weiterhin meine 4.000 fix haben. Sie meinte, sie schaut was sie machen kann, spätestens nach der Probezeit, sollte das klappen.

Das macht monatlich nicht viel viel netto aus, aber wie es leider ist, je niedriger ich hier jetzt einsteige, desto schwieriger werden spätere Gehaltserhöhungen....
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
die einen fahren gerne weiter in die arbeit die anderen nicht. vorallem für die ersten jobs nimmt man manches in kauf, damit man überhaupt geld verdient. ich will heutzutage definitv nicht mehr weit fahren, 7min passt mir.

es kommt auf das gesamtpaket an: geld + arbeitskollegen + chef + aufgaben, auslastung usw.

Ich würde auch gerne 7 Minuten fahren, aber da gibt's halt in der Richtung überhaupt nix an Stellen oder Firmen bei uns. Handwerk wäre kein Thema oder noch n paar Büro Jobs, aber nichts in der Branche. Mal davon abgesehen das durch Kundentermine eh alles drin ist, von 10 Minuten 2 Orte weiter bis zu 3h nach Frankfurt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir gab's diesen Monat ein Gehaltsplus von 150€ Brutto (Tarifanpassung} auf den Grundlohn. Inkl. Nebengelder und Überstunden Auszahlung und Überstunden Entschädigung vom Dezember waren es diesen Monat knappe 2800€ netto (bei StKl.1), nicht schlecht wenn man bedenkt, daß ich im Dezember 2 Wochen Urlaub hatte.
umso unverständlicher, dass wesselski sicher schon wieder den nächsten Ausstand für mehr Geld plant.
 
?
inkl. Überstunden und keine geregelte arbeitszeit (im sinne von 8-16 uhr oder so) + nicht jeden abend mit dem arsch daheim auf dem sofa sitzen.
ohne anreiz würde das doch keine sau machen wollen...
 
Die Konditionen haben andere sicher für weniger netto..
Davor steht natürlich immernoch die freie Berufswahl. Muss keiner werden..
 
umso unverständlicher, dass wesselski sicher schon wieder den nächsten Ausstand für mehr Geld plant.
Nur das die Gdl die AFAIK nächsten zwei Jahre bei der DB zu keinem Streik aufrufen darf. Von Friedenspflicht hast du anscheinend noch nichts gehört. By the way, jucken mich persönlich die Streiks bei der DB auch nicht, da ich dort nicht beschäftigt bin und mein AG die Tarifverträge mit der Gdl separat aushandelt. Übrigens die letzten Warnstreiks hat nicht der Wesselski zu verantworten, das war die EVG.
 
?
inkl. Überstunden und keine geregelte arbeitszeit (im sinne von 8-16 uhr oder so) + nicht jeden abend mit dem arsch daheim auf dem sofa sitzen.
ohne anreiz würde das doch keine sau machen wollen...
Lass ihn, er basht halt gerne die Bahn und ich drücke in seinen Augen ja nur ein paar Knöpfe. Aber im Personennahverkehr bin ich jeden Tag nach der Arbeit zu Hause, nur manchmal ist das erst morgens. Habe aber auch noch nie so entspannt Geld verdient, vorher musste ich immer hart dafür arbeiten, was mein Körper mir immer wieder in die Erinnerung bringt (das Kreuz halt).
Die Überstunden sind teilweise schon heftig, bei einer 38 Stunden Woche, komme ich schnell an die 50 Stunden und mehr, da schlicht das Personal fehlt. Aktuell bin ich ja von meinen AG an die DB ausgeliehen, bin mal gespannt wie es wird, wenn ich Ende des Jahres zurück gehe, wenn mein AG Teile der S Bahn Netzes hier oben übernimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Endet hoffentlich nicht so wie die Aktion die Abellio gerade in Magdeburg und Sachsen-Anhalt bringt. Erst das halbe Regionetz übernehmen und dann sind plötzlich doch 50 Lokführer zu wenig da, verrückt.

Die Sache mit den Privatbahnen hat das ganze System Eisenbahn nur noch komplexer und unübersichtlicher gemacht, war meiner Meinung nach absolut ein Schritt in die falsche Richtung.
 
Naja *hüstel* ich bin bei Abellio. Abellio Sachsen Anhalt, hat sich da klar verkalkuliert, den Fehler muss man denen ankreiden. Den selben Fehler hat die Nordwest Bahn hier bei uns auch gemacht und der VRR erwägt inzwischen den Vertrag zu kündigen. Ein Kollege aus meinem Kurs ist jetzt auf dem Weg nach Sachsen Anhalt, wir haben ein Angebot bekommen für 1000€ brutto mehr plus 25€ Spesen und Entschädigungen bis Juli hin zu gehen. Hätte ich die Betreuung meiner Mutter nicht, wäre ich auch hin gegangen. Hier bei uns in Essen, sieht es für Ende des Jahres ganz gut aus, von 75 Stellen für Lokführer, sind 70 bereits belegt (viele wechseln von der DB, da die sonst in zu weit entfernte Dienststellen versetzt werden).
 
Zuletzt bearbeitet:
das problem liegt doch erstmal an dem idioten der die idee hatte die deutsche bahn unbedingt an die börse bringen zu müssen...
das sind jetzt halt alles die nachwehen von dieser aktion.
 
Richtig und die DB ist dabei den kompletten regional Verkehr ab zu stoßen, was ein riesen Fehler ist. Damit verdient sie am meisten Geld (auch wenn die DB da die Preise nicht macht). Irgendwann wird das böse erwachen kommen und schrittweise zurück gegangen werden.
 
... Also wenn ich lese, dass du bei 38h 2800 netto (was um die 4700 brutto sind) und für "Hilfsdienst in Sachsen-Anhalt" nochmal 1000 mehr bekommst, muss ich HWK mal recht geben. Da fehlt mir schon das Verständnis der Beschäftigten nach dem Motto "wir bekommen ja so wenig"....
 
Erstens, die 38 Stunden exestieren nur auf dem Papier (50h und mehr sind keine Seltenheit, diese Woche komme ich auf 55 Stunden). Zweitens, kommt die Summe durch Schichtzuschläge und Überstunden zustande. Brutto habe ich 2955€, alles andere sind die Zulagen. Da ich nur spät und nacht Dienste mache, fallen die entsprechend hoch aus. Das Abellio uns die 1000€ brutto mehr angeboten hat, ist auch logisch. Irgendwie muss man die Leute ja locken, damit sie in Sachsen Anhalt einspringen. Die extra Zahlung wäre auch wieder weg, wenn die Zeit da abgelaufen ist und die Kollegen zurück kommen.
 
<--- 3090 brutto bei 40 std
und ich bin jeden tag nachmittags um 3 mit dem arsch wieder daheim.
auch wenn die zulagen "nett" sind würde ich es bei den überstunden und schichtzeiten etc nicht machen wollen (freiwillig).
geld ist halt nicht mehr alles.
 
Das habe ich schon gelesen, da ist dein Berufszweig aber bei weitem nicht der Einzige... ;)
Und die träumen von solchen Summen


@seelen, sehe ich auch so. Ich lobe mir meine Gleitzeit. Und vor allem gehe ich nach meiner Zeit und gut. Das ist mir mehr wert als durch Schichtdienst oder dergleichen mehr zu verdienen :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe vorher deutlich weniger verdient und war jeden Nachmittag total ko zu Hause. Da hatte ich zwar einen Firmenwagen, den ich auch privat nutzen durfte aber halt nur 2200€ Brutto. Ich hab die Quereinsteiger Ausbildung nur gemacht, um der Arbeitslosigkeit zu entgehen, weil die alte Firma pleite gegangen ist. Bereuen kann ich an der Entscheidung nichts, man arbeitet zwar sehr viel und auch sher lange (bis 12 Stunden sind zulässig) aber das Arbeitsklima ist soweit sehr gut, mit den Kollegen (egal welches Unternehmen) kommt man gut aus, nur die vom Verkehrsverbund festgelegten Fahrpläne sind teilweise pervers, wenn man wie heute den ganzen Tag nur 5 Minuten wenden hat und dadurch eigentlich nichtmals die Zeit hat, pinkeln zu gehen.
 
Von ausnutzen redest auch nur du. Wer sich für den Job entscheidet, sollte vorher schon wissen, was ihn erwartet und finanziell lohnt es sich, ebenso von den zusätzlichen Urlaubs Tagen durch die Nachtstunden. Das ich im Monat nur ein Planwochenende und sonst nur zwischendurch Ruhetage habe, wusste ich durch einen Freund, der den Job bereits 20 Jahre macht vorher. Wie erwähnt, ich habe noch nie Geld verdient, das liegt aber auch an meiner Art, die Ruhe zu bewahren wenn es Stress gibt. Gibt genug Kollegen, die immer gestresst sind, weil die sich jeden scheiss zu Herzen nehmen (Verspätungen durch Baustellen oder meckerbde Fahrgäste). Für mich ist es einfach nur wichtig, daß ich nicht mehr körperlich arbeite, da der es durch meine Erkrankung nicht bis 64 mitmachen würde.
 
Ich verstehe nicht, was du dagegen hast, wenn Leute für mehr gehalt die Arbeit nieder legen. Das ist ein legitimer Weg, seiner Forderung nachdruck zu verleihen. Ohne Gewerkschaften würden die Löhne in noch mehr Bereichen nicht ausreichen, damit die Leute über die Runden kommen. Dazu haben die Gewerkschaften für deutlich bessere Arbeitsbedingungen gesorgt. Btw. wegen meiner Überstunden, ohne gewisse Aussagen und Personaleinsparungen, die unter einem gewissen Vorstandsvorsitzenden getroffen wurden/gefallen sind, wurde es heute bei der Bahn nicht so einen Personalmangel geben und weniger Überstunden anfallen.
 
Bin nicht mal in der Gewerkschaft, weil ich von Streik nix halte. Man kann sich am Tisch einigen.

Guck doch mal wo das hin führt. Die könnten sich im Vorfeld einigen, ohne zu streiken. Am Ende kommt man doch zum Kompromiss mit Zahlen, die man vorher auch schon auf dem Tisch hatte.. Nur, dass bis dahin beide ein bisschen mit den Muskeln gespielt haben.

Unabhängig davon finde ich die Konsequenzen der Streiks zu unverhältnismäßig. Wenn Lokführer streiken sind Millionen unbeteiligte betroffen. Selbst wenn ich streiken würde, dann würde die Überwachung von Industrieanlagen nicht durchgeführt (wo die Industrie eh jammert, dass die Überwachung zu streng sei... :fresse:)
 
ohne streiks würde sich hier doch nichts bewegen.
dabei sind wir deutschen noch human im vergleich zu anderen ländern.
es gab vor ein paar wochen eine meldung (die in unseren medien aber nicht aufgetaucht ist, man denke sich warum) das in Indien mal eben über 100 millionen (!) arbeiter das land für 2 tage stillgelegt haben.
aber generalstreik ist ja bei uns verboten genauso wie das betreten des rasens in einer revolution.
 
Anders als mit Streiks kann man Konzerne nicht erreichen. Vor Streiks wird ja verhandelt, wenn die Konzerne sich wegen 2% mehr Lohn(Beispiel) quer stellen, muss man den Laden mal lahm legen. Und nichts tut einem Unternehmen mehr weh, als wenn nichts mehr läuft und die Kunden darunter leiden. Klar ist das für die Kunden mies aber nur so, begreifen die schlauen Köpfe der Unternehmen, das es die Mitarbeiter ernst meinen. Ist genauso wie bei uns mit den Sozialraümen, ohne Gewerkschaften würde es die nicht geben, die Arbeitszeiten wären noch mieser und das Gehalt deutlich geringer. Zusätzlich bietet die Gdl (wo ich Mitglied bin) z.B. bei der Mitgliedschaft, privaten und beruflichen Rechtsschutz (und noch diverse andere Vorteile) und dafür zahle ich mickrig 21€ Monatsbeitrag
 
lasst euch doch nicht auf so eine dumme diskussion mit Hardwarekäufer ein
 
Noch blöder, das er im öd tariflich bezahlt wird und da nichts mit individuellen Lohnverhandlungen ist. Dafür profitiert er von seinen Kollegen, die in der Verdi organisiert sind.
 
Die Politiker wollen doch zb Rundfunk an Inflation koppeln. einfach alle Löhne an die Inflation hängen und ab dafür.

Inflationszahlen sind doch eh von vorne bis hinten frisiert. Genauso wie Arbeitslosenzahlen. 80% der Bevölkerung lebt ohnehin in Unkenntnis bzw. Ignoranz der Inflation. Das können diejenigen auch gerne weiter so machen --> ich schaue auf mich, und das mein eigenes Gehalt steigt, dafür werde ich schon sorgen:coffee:
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh