[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Naja, ich gehe bei Ing. Gehältern von 40h/Woche aus, das ist dann deutlich häufiger.

Mein Kumpel, der im IT Bereich in der Planung ist, hat noch mal deutlich mehr als ich, und hat nur 35/Woche, wenn ich das hoch rechnen würde, käme ich auf über 70k.
Aber das kommt davon, wenn man beim Hauptarbeitgeber in der Region Wob arbeitet :)
 
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Ich hatte damals ein Einstiegsgehalt von mageren 24k€ + Urlaub- und Weihnachtsgeld in Nürnberg angefangen, ist allerdings auch schon 14-15 Jahre her und damals hat der Arbeitsmarkt noch etwas anders ausgesehen als momentan...
 
Bei mir ist das auch 13 Jahre her.
 
Bin gelernter FIAE, hatte ich vergessen dazu zu schreiben.
 
also ich finde 40k als ING auch mehr als Mager, eine Bekannte hat vor gut 12 Monaten das Arbeiten angefangen und bekommt knapp 48k. Ich bin kein ING und bekomme zur Zeit 39k und gehe ab Jan. 2019 um ca. 3000euro Jahresbrutto auf 42k hoch. Zusätzlich werden meine Wochenstunden von 42 1/2 auf 40 Std runter Geschraubt bei vollem Lohnausgleich.
 
Wollte ich eigentlich nie machen, habe aber keine Ausbildung zum FISI bekommen :fresse2:

Habe auch nie als AE gearbeitet, hatte damals als Admin angefangen und bin mittlerweile seit einigen Jahren Teamleiter Infrastruktur und Administration.
 
Ich wollte eigentlich damals auch FISI machen, aber das bessere Angebot bekam ich von der Firma, die nur FIAE suchte :d
Tja und seit dem bin ich Entwickler und ich bin froh, nicht FISI geworden zu sein.
Könnte ich mich heute nicht mehr mit anfreunden.
 
Man muss halt schauen dass man den Absprung aus dem klassischen First Level Admin-Job rechtzeitig hin bekommt. Der Job erfüllt nicht jeden auf Dauer ;)
 
FiSi, 1 1/2 Jahre Berufserfahrung derzeit Brutto 42.000€ zzgl. 5000€ Bonus und der AG zahlt noch was zur BAV dazu.
Rhein-Main Gebiet, nähe Frankfurt. Kann mich absolut nicht beklagen :)
 
Zuletzt bearbeitet:
kann es sein, dass Maschinenbau/Entwicklung Automotive nicht mehr so die TOP Bezahlten Branchen sind, sondern Heutzutage eher Online Marketing/SEO/Administration eher das Geld verdient wird?

Meine Cousine ist mit einem 19 Jährigen Bubi zusammen der hat eine Online Marketing Firma und fährt BMW M4 ....mit 19 Jahren...
 
Heißt doch gar nichts, wenn jemand einen M4 fährt? :lol:
Vielleicht wohnt er Zuhause und gibt all sein Geld für den geleasten M4 aus? :hmm:
 
Naja man kann selbstständigkeit jetzt eher nicht so mit angestellten Ingenieuren vergleichen... Als Angestellter ist Automotive nach wie vor super. Mit dem ganzen Marketingkram kann man aber natürlich mit eigener Firma (kurzzeitig) deutlich mehr verdienen.
 
also ich finde 40k als ING auch mehr als Mager, eine Bekannte hat vor gut 12 Monaten das Arbeiten angefangen und bekommt knapp 48k. Ich bin kein ING und bekomme zur Zeit 39k und gehe ab Jan. 2019 um ca. 3000euro Jahresbrutto auf 42k hoch. Zusätzlich werden meine Wochenstunden von 42 1/2 auf 40 Std runter Geschraubt bei vollem Lohnausgleich.

Kann ich bestätigen, bin BauIng Bachelor.
habe im Dez 17 angefangen zu arbeiten, bin mit 42k angefangen und habe aktuell 49,8xx also gute 50k.
Und der BauIng ist der schlecht bezahlteste Ing in D. ;)
 
Nicht als Angestellter.
Marketing/SEO ist in den "unteren Levels" ganz simpel Ausbeutung.
Seh es bei vielen bekannten Damen, die in dem Bereich "was machen wollen", in München: um die 30-40k bei deutlich über 40h.
Da kann ich nur den Kopf schütteln in jeglicher Hinsicht.
 
Also im Schnitt liegen Architekten sicher weiter unten. Wieviele von denen arbeiten nur als bauzeichner und Co? Typische Tätigkeit ist auch Bauamt.
Es gibt imho wenige Architekten die wirklich mit ihrer Kreativität viel Kohle machen..
 
Also als schlechtbezahltesten Ing. werfe ich noch den Verm. Ing. in den Ring. Speziell in der Landes- bzw. Katastervermessung :d
 
Also im Schnitt liegen Architekten sicher weiter unten. Wieviele von denen arbeiten nur als bauzeichner und Co? Typische Tätigkeit ist auch Bauamt.
Es gibt imho wenige Architekten die wirklich mit ihrer Kreativität viel Kohle machen..

das problem ist einfach die struktur die dahinter liegt.
die absolute mehrzahl arbeitet in architekturbüros und die sind in der regel recht klein.
da werden keine riesen umsätze gefahren, die hohe gehälter hergeben...
 
vll liegt es aber auch daran, dass der Beruf häufig aus ideellen Gründen gewählt wird.
Es gibt ja genug Leute, die Architekten nicht im Bereich der Ingenieure sehen, sondern eher im kreativen Bereich.
 
So,

Hatte letzten Freitag ein Vorstellungsgespräch das mir richtig gut getaugt hat. Kleine Firma (14 MA), bissel aus der Stadt raus, sehr familiär und vom Eindruck her super Atmosphäre, toller Arbeitsplatz etc.

Gleiches Gehalt wie bisher (als Einstieg aber Option für Steigerung natürlich). 1 Tag Urlaub weniger als bisher (27 Tage).

Freitag bekomme ich Antwort und rechne mit einer Zusage.

Jetzt hat mich eben Lidl als Reaktion auf meine Bewerbung angerufen (Stelle im Immo Bereich). Mehr Verantwortung, Dienstwagen auch für privat, sicher ne ganze Ecke mehr Gehalt und viele Entwicklungsmöglichkeiten etc...

Aber: lustigerweise hatte ich 2013 zum Berufseinstieg genau die gleiche Situation und hab Lidl nach dem 1. Gespräch abgesagt und einer anderen Stelle zugesagt, weil ich dort eben bereits die Zusage hatte. Auch im Nachhinein halte ich das für die richtige Entscheidung.

Jetzt stehe ich wieder vor der Wahl zu pokern. Das Problem ist, dass mind. 2 Vorstellungsgespräche stattfinden und sich das einfach ewig zieht...

Beide Stellen liegen ähnlich weit von mir entfernt, beide sind etwas anders als bisher und müsste in beide stellen erst gut eingearbeitet werden. Was ich lieber machen würde von den Inhalten her weiß ich ehrlich gesagt nicht.

An Lidl reizt mich klar die Entwicklungsperspektiven die so ein großer Betrieb bietet. Andererseits spricht mich auch ein kleiner aber feiner Betrieb an wo es läuft. Bin niemand der ständig wechselt.

Schwierig

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Naja das ist eine sehr eingeschränkte Sicht auf die Welt. Wer sich durch ein anspruchsvolles Studium gekämpft hat, wird mit den Anfanghürden des Berufslebens meistens auch recht gut fertig werde. Du hast nicht studiert nehme ich an, oder?
Natürlich ist es eine eingeschränkte Sicht da ich nur von meinem Betrieb spreche. Und ich gehe davon aus, dass ein Konzern der wenn er kann 5 Euro an der Putzfrau spart nicht umsonst 3 Jahre Einarbeitungszeit für einen neuen Ing. einfach mal "aus dem Fenster wirft".

Der Unterschied zur trockenen Theorie im Studium ist halt dass Maschinen und Anlagen in gewisser Weise immer ein "Eigenleben" führen, da braucht es manchmal auch Tricks und Kniffe die in keinem Buch stehen. Deswegen sag ich ja Aller Anfang ist schwer, kein Grund angebissen zu sein. :wink:

An Lidl reizt mich klar die Entwicklungsperspektiven die so ein großer Betrieb bietet. Andererseits spricht mich auch ein kleiner aber feiner Betrieb an wo es läuft. Bin niemand der ständig wechselt.
Hat alles seine Vor und Nachteile, mir persönlich ist die Lust an kleinen Betrieben vergangen da es dort meistens schon zu familiär ablief und sehr viel Vetternwirtschaft betrieben wurde. In deinem Lebenslauf würde sich ein großer Konzern natürlich bei einer erneuten Stellensuche besser auswirken.

Finanziell ist so ein Konzern auch eine andere Nummer, gerade bei euch Deutschen ohne geregeltes Urlaubs/Weihnachtsgeld und vielen Zulagen auf freiwilliger Basis würde ich mich da nur an große Konzerne halten.
 
Ein Kollege, interessant. Für welchen Haufen und wo arbeitest du? Bin über ein Ing.-Büro für die GTÜ in Sachsen-Anhalt unterwegs. Prüf-Ing. ist halt so ein Job, der in der Regel für einen Ing. nicht wirklich toll bezahlt ist. Über die Umsatzbeteiligung kann man einiges rausholen, aber dafür braucht man heutzutage einfach Glück mit den Werkstätten.

Ich bin bei den blauen. Ich kann mich aber eigentlich über mein Gehalt nicht beklagen. Teilweise bin ich um 12-13 Uhr schon zu Hause wenn nicht viel los ist, aber du kennst das ja sicher;). Ab nächstes Jahr gibt es Umsatzbeteiligung + Zulagen falls ich Samstags arbeiten möchte.
 
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