[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Mal eine andere Frage, redet ihr mit euren Arbeitskollegen offen über das Gehalt?

Nein. Ich halte davon auch nichts, zumindest wenn man als Vorgesetzter flexibel sein kann.

Jemand kommt zu uns in die Firma. Er stammt aus einem Kaff bei Sachsen und verdient nun 60k (fiktiv). Damit ist er überglücklich. Ein anderer Kollege kommt aus München, hat vorher 20 Jahre bei BMW gearbeitet. Er bekommt 100k und findet das angemessen und ist zufrieden. Beide leisten gleich. Weil ich mir als Vorgesetzter der Tatsache des Lohnunterschieds bewusst bin, bekommt der Kollege aus Sachsen für seine tolle Arbeit einen nicht vereinbarten Sonderbonus von 5k. Er ist absolut happy, topp motiviert. Beide arbeiten gern für mich. Nun lass sie mal miteinander reden. Der Sachse fällt aus allen Wolken und verlangt plötzlich horrende Summen und ist sauer. Der Bayer ist ebenfalls sauer, weil er den Bonus nicht bekommen hat, obwohl er mehr verdient hat.
 
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Und genau diese Denkweise von Vorgesetzten ist der Grund weshalb man offen darüber reden sollte...
Warum genau ist dir die Arbeit der einen Person 40%(um das Beispiel aufzugreifen) weniger wert? An deiner herangehendsweise ist nichts aber auch gar nichts fair, da beide am gleichen Ort arbeiten, das gleiche leisten und trotzdem massive Gehaltsunterschiede haben.
 
Und genau diese Denkweise von Vorgesetzten ist der Grund weshalb man offen darüber reden sollte...
Warum genau ist dir die Arbeit der einen Person 40%(um das Beispiel aufzugreifen) weniger wert? An deiner herangehendsweise ist nichts aber auch gar nichts fair, da beide am gleichen Ort arbeiten, das gleiche leisten und trotzdem massive Gehaltsunterschiede haben.

Weil der eine einen geringen DB erwirtschaftet, der andere einen hohen. Womit ich der Assistenz, der Sekretärin, der Buchhaltung und allen anderen gute Gehälter zahlen kann. Zahle ich jedem 100k, dann muss ich den Support Funktionen 20k zahlen. Da finde ich es besser jemanden 60k zu zahlen, der damit glücklich ist, und jemand anderen 40k, der damit auch glücklich ist, anstatt einem 100k, die er nicht braucht, und der anderen Person 20k, die damit aufstocken muss.

Menschen haben Bedürfnisse. Diese kann man befriedigen. "Überbefriedigen" hilft niemanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kennst eben auch die andere Seite, dass tun viele Angestellte eben nicht

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Dann leisten sie aber auch nicht dasselbe und das rechtfertigt dann den Unterschied. Nicht wie in deinem Beispiel oben die Herkunft und das Gehalt vorher. Somit bist du auch nicht in erklärungsnot sollten die beiden mit einander reden.
 
Dann leisten sie aber auch nicht dasselbe und das rechtfertigt dann den Unterschied. Nicht wie in deinem Beispiel oben die Herkunft und das Gehalt vorher. Somit bist du auch nicht in erklärungsnot sollten die beiden mit einander reden.

Doch, beide leisten aktuell 1:1 dasselbe. Einer kommt aus Sachsen, einer aus Bayern, beide sind beim selben Kunden in Frankfurt. Jeweils 2,5 Tage pro Woche. Einer verdient 60k und ist glücklich, einer 100k.

Nochmals: Das ist kein reales Beispiel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe deinen Ansatz, aber hierbei ist dann entweder der mit 100k überbezahlt oder der mit 60k unterbezahlt. Aber nun gut wenn man in einem IG-Metall Unternehmen ist verschieben sich evtl. auch die Maßstäbe.
Der Tag wo der "Geringer-Verdiener" den Unterschied erfährt, bin ich mir zu 100% sicher, dass die Kündigung nicht mehr weit entfernt wäre.
 
Ich verstehe deinen Ansatz, aber hierbei ist dann entweder der mit 100k überbezahlt oder der mit 60k unterbezahlt. Aber nun gut wenn man in einem IG-Metall Unternehmen ist verschieben sich evtl. auch die Maßstäbe.

Die Person mit 100k ist fast überbezahlt, aber gerade noch selbst rentabel. Wenn der Kunde fünf Personen verlangt, muss man fünf liefern. Ansonsten verlieren auch die anderen vier ihren Job. Also müsste ich alle anderen vier auf 100k ziehen und die Vertriebsassistenz, die vielleicht ähnlich viel leistet, deren Marktwert aber geringer ist, rausschmeißen und durch eine preiswertere Kraft ersetzen.

Der Tag wo der "Geringer-Verdiener" den Unterschied erfährt, bin ich mir zu 100% sicher, dass die Kündigung nicht mehr weit entfernt wäre.

Exakt, ich stimme dir zu. Das heißt eine Person, die eigentlich glücklich war, kündigt. Wem soll damit geholfen sein? Der Person? Der Firma? Wäre es daher nicht besser, das Gehalt einfach nur persönlich zu beurteilen und nicht sich ständig zu vergleichen?

Der Vergleich von Gehältern raubt mir die Flexibilität. Ich kann mich nur am höchsten Gehalt orientieren.
 
Einfache Lösung: Tarifverträge.

Speziell IG-Metall ist hier mMn. absolut konkurrenzlos. Bei uns im Team verdienen im Endeffekt alle das Gleiche und niemand ist unzufrieden. Klar, dass hierbei natürlich der Gewinn am Ende schrumpft, aber dies ist einer der wenigen Möglichkeiten, dass Arbeitnehmer länger bei einer Firma bleiben. (wenn das Gehalt nicht allgemein sehr überdurchschnittlich ist)
 
Natürlich nicht auf den Euro genau, aber Beschäftigungsgruppe und Lohnstufe geben da schon einen ziemlich genauen Betrag her.
Sicher nicht, weil jeder eine unterschiedliche Überzahlung ggü dem KV hat aufgrund von Erfahrung usw
Gleiches Gehalt für gleiche Leistung gibt es nur bei staatsnahen Betrieben oder beim Staat selbst.

Tarifverträge sind gut als Mindestbeträge für eine entsprechende Einstufung, mehr nicht.
Sonst sind sie nur dazu da Gehälter möglichst niedrig zu halten, in Ö verdient keiner mit etwas Erfahrung nach KV
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde ich persönlich auch nicht gut.
Ich will mich doch hervorheben und dadurch die Möglichkeit haben, mehr Geld zu verdienen?
Es performt nun mal nicht jeder gleich stark, das sollte auch belohnt werden (können).

Edit: bezieht sich auf den vorletzten Beitrag
 
naja meiner Erfahrung nach bekommen in IG-Metall Konzernen die meisten Leute deutlich mehr Gehalt als Leistungsträger in "kleineren" Firmen ohne Tarifvertrag.
Ich verstehe den Gedanken aber ich nehme lieber ein höheres Gehalt für alle ohne "Extrawurst" für mich als ein nur im Unternehmen überdurchschnittliches Gehalt...
 
Einfache Lösung: Tarifverträge.

Tarifverträge können eine Lösung sein. Ich halte davon absolut nichts, da man alle über einen Kamm schert. High-Performer werden nicht belohnt, Low-Performer nicht bestraft.

Mitarbeiter bleiben bei einer Firma, wenn sie sich wohl fühlen und ihre Bedürfnisse befriedigt werden. Oder sie es sich dort gemütlich gemacht haben. Da muss das Gehalt nicht überdurchschnittlich sein. Das Gehalt ist nur ein winziger Bestandteil am Ganzen.
 
Tarifvertrag heißt nicht, dass du nicht mehr zahlen darfst.
High-Performer kannste immer noch AT bezahlen, über Tarif.

Gutes Beispiel, danke.

Zugespitzt gesagt: Wer gut ist, braucht keine Tarifverträge. Und er profitiert auch nicht davon. Sie helfen dem Mittelmaß und unterdurchschnittlichen Arbeitnehmern.

Ich möchte mich nur auf die IT beziehen. In anderen Branchen sieht es ganz anders aus.
 
Tarifverträge können eine Lösung sein. Ich halte davon absolut nichts, da man alle über einen Kamm schert. High-Performer werden nicht belohnt, Low-Performer nicht bestraft.

Mitarbeiter bleiben bei einer Firma, wenn sie sich wohl fühlen und ihre Bedürfnisse befriedigt werden. Oder sie es sich dort gemütlich gemacht haben. Da muss das Gehalt nicht überdurchschnittlich sein. Das Gehalt ist nur ein winziger Bestandteil am Ganzen.
Du Verdienst den Mindestlohn? So eine Behauptung kommt nämlich nicht von diesen Gehaltsklassen. Im Gegenteil, Die sind schnell weg.
 
Frage:
Ich kriege von der Rentenversicherung Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.
Bekomme auch Fahrtkosten.
Ich denke mit pkw hab ich hier vorteile oder?
Spielt es eine Rolle was für ein Auto?
Benziner Diesel? Hubraum?
Oder ises belanglos?

Soll ja was übrig bleiben! ;-)
Danke.

Werd eh mit öffentlichen oder Roller fahren.

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Ob Diesel oder Benziner ist vollkommen gleich, du bekommst eine Kilometerpauschale. Musste den Antrag voriges jahr auch ausfüllen, konnte aber die Spalte der Fahrtkosten auslassen, da ich vom Schulungsträger (DBAG) eine BahnCard bekommen habe.
 
Gutes Beispiel, danke.

Zugespitzt gesagt: Wer gut ist, braucht keine Tarifverträge. Und er profitiert auch nicht davon. Sie helfen dem Mittelmaß und unterdurchschnittlichen Arbeitnehmern.

Ich möchte mich nur auf die IT beziehen. In anderen Branchen sieht es ganz anders aus.

Dies stellt wohl nur den Idealfall dar. Gibt genügend AG, die ihre AN ausbeuten, verheizen oder Jahrelang keine Gehaltserhöhung zahlen obwohl der AN überdurchschnittlich gut ist.
 
Gutes Beispiel, danke.

Zugespitzt gesagt: Wer gut ist, braucht keine Tarifverträge. Und er profitiert auch nicht davon. Sie helfen dem Mittelmaß und unterdurchschnittlichen Arbeitnehmern.

Ich möchte mich nur auf die IT beziehen. In anderen Branchen sieht es ganz anders aus.

Die Aussage halte ich ehrlich gesagt für nicht tragbar.

Egal wie gut du bist, die jährlich prozentuale Anpassung der Gehälter lässt jeden profitieren. Bei uns im Unternehmen zb bekommen die auch die AT´ler und das ist, soweit ich weis, sogar üblich wenn das Unternehmen einen Tarifvertrag hat.
Außerdem regelt ja ein Tarifvertrag nicht nur das Gehalt.

Ich glaube richtig wird Deine Aussage so: Er hilft den Highperformern weniger als dem Mittelmaß und den Pfeifen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob Diesel oder Benziner ist vollkommen gleich, du bekommst eine Kilometerpauschale. Musste den Antrag voriges jahr auch ausfüllen, konnte aber die Spalte der Fahrtkosten auslassen, da ich vom Schulungsträger (DBAG) eine BahnCard bekommen habe.
O.k. danke.
Hubraum ist auch egal?

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O.k. danke.
Hubraum ist auch egal?

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Kilometerpauschale......daher egal ob Diesel Benziner / sportwagen cabrio oder sonstiges / 60 Ps oder 600 Ps.



Mal eine Frage an euch / habe vor ca. 3 Wochen meine Einkommenssteuererklärung versendet.
Wie lange dauert das bei euch in der Regel, bis was vom Finanzamt kommt?
Habe es in weiser Voraussicht per Einschreiben versendet / wurde direkt am Folgetag angenommen.

mache das immer so da mal eine Erklärung seltsamerweise beim Finanzamt Dieburg "nicht mehr zu finden war", "ist bestimmt bei der Post untergegangen" wurde mir mitgeteilt.

Aktuelles Finanzamt ist jetzt Stormarn Nähe Hamburg.
 
Kilometerpauschale......daher egal ob Diesel Benziner / sportwagen cabrio oder sonstiges / 60 Ps oder 600 Ps.



Mal eine Frage an euch / habe vor ca. 3 Wochen meine Einkommenssteuererklärung versendet.
Wie lange dauert das bei euch in der Regel, bis was vom Finanzamt kommt?
Habe es in weiser Voraussicht per Einschreiben versendet / wurde direkt am Folgetag angenommen.

mache das immer so da mal eine Erklärung seltsamerweise beim Finanzamt Dieburg "nicht mehr zu finden war", "ist bestimmt bei der Post untergegangen" wurde mir mitgeteilt.

Aktuelles Finanzamt ist jetzt Stormarn Nähe Hamburg.

Per Post? Entspannte 2 Monate musst du dem Amtsschimmel schon geben.
 
Kilometerpauschale......daher egal ob Diesel Benziner / sportwagen cabrio oder sonstiges / 60 Ps oder 600 Ps.



Mal eine Frage an euch / habe vor ca. 3 Wochen meine Einkommenssteuererklärung versendet.
Wie lange dauert das bei euch in der Regel, bis was vom Finanzamt kommt?
Habe es in weiser Voraussicht per Einschreiben versendet / wurde direkt am Folgetag angenommen.

mache das immer so da mal eine Erklärung seltsamerweise beim Finanzamt Dieburg "nicht mehr zu finden war", "ist bestimmt bei der Post untergegangen" wurde mir mitgeteilt.

Aktuelles Finanzamt ist jetzt Stormarn Nähe Hamburg.

Denke vor 6-8 Wochen brauchst gar nicht nachzufragen.
 
ich hatte von 1-5 Monate schon alles dabei. Gut Ding will Weile haben ;)
 
Direkt zu Beginn des Jahres geht es imho etwas schneller.
Im Mai geben viele ab.. Daher wird das wohl länger dauern.

Ich hab rund acht Wochen gewartet von Februar bis April. Freundin von Mitte März bis Ende Mai.
 
Vll auch abhängig davon wer das macht.
Als mein Steuerberater das gemacht hat, war die Entscheidung wesentlich schneller da. Da kam nach drei Wochen der Bescheid für drei Jahre, inkl Vorsteuerabzug und seitenlangen Nachweisen..
Soweit mir das gesagt wurde, gucken die da teilweise nicht mehr durch sondern machen einfach einen Haken dran.
 
Wir warten bereits seit mehr als 4 Monaten.

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