[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Wenn ich in die verlinkte Tabelle gucke, dann bekommst du 200k bei 60%-Finanzierung und 5 Jahren für 1,2%
Für 100% Finanzierung und 15 Jahre zahlste schon 2,8%, also deutlich mehr als das doppelte.
Geworben wird dann wohl mit "ab 1,2%".
Ich weiß natürlich nicht wie du "gering" definierst.

Ja, nur spiegelt diese Tabelle nicht die Realität wieder.
Keiner schließt einen Kredit ab, der so im Internet steht, außerdem ist das ja nur ein Auszug eines einzigen Anbieters.
Man bekommt deutlich bessere Konditionen, wenn man vergleicht und sich jeweils persönliche Angebote geben lässt.
 
Nicht wirklich, bei den großen Banken liegste mit der Diba fast immer am besten.
Da mögen mal 0,1% oder 0,2% nach unten drin sein (wenn irgendeine schwedische Mini-Bank mal schnell ein paar Euro unters Volk bringen muss), aber die Größenordnung ist im Grunde überall gleich und bei den lokalen Banken (Volksbanken, Sparkassen, Postbank) ist natürlich immer sehr viel Platz nach oben (aber nicht nach unten).
Was sich aber am Ende nicht ändert ist die Relation, die Vollfinanzierung wird immer deutlich teuer sein als die 60% Variante, und 5 Jahr Bindung werden deutlich günstiger sein als 10 oder 15 Jahre.
 
Bin gerade mitten in der Hausfinanzierung und du erzählst hier ziemlichen Käse. Ein vernünftiges monatliches Haushaltseinkommen vorausgesetzt, bekommst auch bei einer 100% Finanzierung ganz ganz andere Prozentsätze angeboten.

Gerade in den Bereichen ab 90%+x Beleihung kommt es auf die individuelle Betrachtung an.
 
Dann nenne bitte Zahlen.
Was hast du bei welchem Finanzierungssatz und welcher Kreditsumme angeboten bekommen und vor allem wann (3 Monate früher oder später sind da schon nicht unerheblich)?
Was ist für Dich "ganz ganz anders"?
Bekommst du 1,2% bei ner Vollfinanzierung mit 15 Jahren Bindung?
Das ist nämlich der "den bekommt jeder bei 60% und 5 Jahren" Satz, der dann in der Werbung aufpoppt.

Was ist für Dich ein "vernünftiges monatliches Haushaltseinkommen"?
Hier war von 650 Euro pro Monat für ne 200k Wohnung die Rede.

Ich habe nämlich genau die beschriebene Erfahung gemacht, lokale Banken abgeklappert, so nen Finanzierungsheini dazugeholt und am Ende hätte ich mir das alles sparen können weil ich genau auf den Kurs gekommen bin, den ich da seinerzeit in der Tabelle gefunden habe.
War allerdings nur ne knapp 50% Finanzierung.

Ich will aber nicht ausschließen, dass der 2-Beamte-im-Gehobenen-Dienst-ohne-Kinder Haushalt evtl. etwas bessere Konditionen bekommt wenn die ne Vollfinanzierung machen, da in dem Fall das Ausfallrisiko geringer eingeschätzt werden dürfte.
 
Ich beziehe mich auf deine Aussage 100%, 15 Jahre und 2,8%.

Angebote von 1,8% bis 2,15% bei 15 Jahren. Haushaltseinkommen aktuell bei ~6500€, Frau ist noch in Elternzeit beim zweiten Kind.

Wenn mich mein Gefühl nicht täuscht geht da schon noch was.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schließe mich Meister an. Wir haben da Ende 2016 ganz andere Erfahrungen gemacht, als wir unsere Finanzierung abgeschlossen haben. Alle Angebote die man so online findet, sind in der Regel schlecht und ordentliches Einkommen vorausgesetzt, kriegt man auch bei 100% richtig gute Konditionen. Aber eigentlich gehört das Thema in den Immobilien Thread, da könnte sich Schlumpf auch über die Realität informieren.
 
Dann ziehe ich den Anspruch auf Allgemeingültigkeit meiner Aussage zurück, sofern das bei euch wirklich 100% und nicht "nur" 89,9% (macht 2,24% Zinsen laut Tabelle) sind.

Die Frage wäre dann nun obs wirklich an der Höhe des Einkommens liegt, deine Frau das als Beamtin rausreißt oder das nur einem von 2 Verträgen ist (z.B. ein kleiner Verbraucherkredit um die eigentlich Immobilienfinanzierung nicht mit 100% laufen zu lassen).
 
Liegt mit Sicherheit am Einkommen und am Beamtenstatus. Meine Frau ist auch Lehrerin :D
 
Nicht unbedingt, das heißt nur, dass man keinerlei Geld für das bezahlen des Hauses nimmt :D

Geld hatten wir, haben es aber nicht dafür verwendet :fresse:
 
Wir habe auch ein paar Euro, wir bringen aber auch nichts ein weil es zu wenig ist um wirklich was zu verbessern.

Nehmen das Geld für neue Möbel, Lampen, Küche, BNK und Puffer
 
Wir hatten auch null Euro Eigenkapital. Wir haben anfang des Jahres die Banken abgeklappert für ein Bauvorhaben welches am ende des Jahres Starten sollte. Realistisch gesehen konnten wir damals 10.000€ pro Jahr ansparen. Also haben wir das als Eigenkapital angegeben. Dann ist unser Versicherungs-/Kreditvermittler/Sonstwas-Typ auf uns zugekommen und hat gefragt ob wir nicht noch 6.000€ Eigenkapital zusammenkratzen können. Das hätte uns noch 0,5% (3,0 -> 2,5%) gebracht. Ich war erstaunt habe es aber abgelehnt weil ich a) weder das Geld hatte noch b) jemanden (Freunde/Familie) anpumpen wollte. Das ärgerliche war, um mal ein wenig auszuschweifen, dass wir vertraglich unser Eigenkapital als erstes aufbrauchen sollten. Die erste Position war natürlich der Grundstückskauf, welcher das Eigenkapital um ein mehrfaches überstiegen hat. Auf Nachfrage bei der Bank, ob wir das jetzt selber runter rechnen sollen und einfach die Zahlungsanweisung minus Eigenkapital angeben sollen, hieß es wir sollen doch einfach alles vom Kredit aufbrauchen und dann zusehen was wir mit dem Eigenkapital noch so machen. Wir hätten also weit mehr angeben können und weit bessere Konditionen genießen können. hätte, hätte.... ;(

tl;dr Selbst ein paar Kröten EK haben den Zinssatz ordentlich nach unten getrieben.
 
Dann scheint es wirklich sehr sehr unterschiedlich zuzugehen bei den Banken. Bei uns war das komplett egal :D
 
Bei uns war es die ING Diba. Ich habe damals mit ca. 2200€ Netto einen 100% Kredit über 250.000€ bekommen :eek: Fand ich schon grob fahrlässig von den Banken aber mir kam es natürlich zu gute :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Payne, wie viel habt ihr denn aufgenommen zu 3%?
 
Puh, das ist schon ordentlich bei den damaligen Gehalt.
 
Finde ich auch grob fahrlässig, aber ich war ja auch verwundert, wie einfach das alles ging, bei uns.
 
Ich hatte das hier ja schon mal erwähnt aber ich wusste dass es kurz nach Baubeginn gehaltlich aufwärts geht und somit bin ich das Risiko für mich eingegangen. Mittlerweile, um auch mal wieder ontopic zu kommen, bin ich bei rund 3400€ Netto.
 
Ich habe mal eine Frage zu Erstwohnsitz, Zweitwohnsitz und Pendlerpauschale. Denke hier passt es am besten.

Situation ist wie folgt:
Lebensmittelpunkt in A, Arbeit in B (ca. 200 km weg von A). Wohnung ist in Lebensmittelpunkt A nur ein Zimmer bei meinen Eltern für das ich aber 300€/Monat zahle. Nun habe ich noch eine Zweitwohnung für die Arbeit in C (ca. 90km in die Arbeit B und 120km zu Lebensmittelpunkt A). Wohnung ist in C, da ich hoffe in 2-3 Jahren dort eine Arbeit zu finden. Ich fahre jedes Wochenende nach Hause (dort habe ich meine ganzen Freunde und Familie, sowie Fussballverein). Was kann ich nun bei der Steuer als Werbungskosten absetzen? Die Wohnung in C, da ja nur Zweitwohnung für Arbeit? Das Pendeln von Zweitwohnung C nach Arbeit B? Und einmal die Wochenendheimfahrt von Zweitwohnung C nach Lebensmittelpunkt A?

Wer sich in diesem Thema gut auskennt, kann sich auch gerne per PM melden. Vielen Dank schonmal und einen schönen Abend.
 
hast du bei deinen eltern ein eigenes bad, küche usw? ist es auch abgetrennt? wenn ja könntest du doppelte haushaltsführung machen.

wenn nicht, dann kannst du zumindest die heimfahrten geltend machen. dann fährst du z.b. freitag 200 km heim

Nein, aber hab folgendes gelesen:

Zimmer bei Eltern genügt nicht
Wenn Sie unentgeltlich ein Zimmer in der elterlichen Wohnung nutzen, gilt das nicht als eigener Hausstand. Sie müssen belegen können, dass Sie sich an den laufenden Kosten mit mindestens 10 Prozent beteiligen. Auch wer sich in einem Wohnmobil aufhält, unterhält keinen eigenen Haushalt. Dagegen kann ein eigener Hausstand vorliegen, wenn Sie im Haus Ihrer Eltern eine abgeschlossene Wohnung allein nutzen und hierfür zahlen.

(ist aus Doppelte Haushaltsführung - Aufwendungen als Werbungskosten von der Steuer absetzen - Familienheimfahrt - Finanztip)

Demnach dürfte es bei mir doch passen, da ich ja 300€ monatlich Miete an meine Eltern zahle. Oder verstehe ich da was falsch?
 
@lolmann

Du hast es selbst schon geschrieben:
Zimmer reicht nicht.

Du musst eine eigene Wohnung nachweisen können. Sonst könnte jeder Student doppelte Haushaltsführung absetzen.

Bei uns waren damals extra Kontrolleure und haben geprüft, ob Küche und Bad funktionieren und kein Fake sind.
Hatten am Haus zwei separate Wohnungen, die waren dafür ausreichend.

Steuerlich absetzen könntest du in dem Fall einen Umzug näher an die Arbeit. Imho muss man mindestens 2*30min pro Tag Fahrzeit einsparen, dann gilt das als beruflich bedingter Umzug.
 
Ok, schade, dass es nicht geht.

Aber die Pendlerpauschale kann ich schon ansetzen? Also in dem Fall von der Zweitwohnung zur Arbeit? 230 Tage * 90km * 0,3€/km sind ca. 6200€. Das geht aber oder?
 
Heimfahrten zum Lebensmittelpunkt kannst du auch ansetzen. Nur die Fahrten. Ich hab damals ne Tabelle von Heimfahren mit Datum auf gestellt. Meine Steuertante meinte, es ist nicht schlecht noch nen Dreizeiler zu schreiben, warum der Lebensmittelpunkt in 'A' ist.
 
Ist eigentlich die ganze Warmmiete absetzbar und wäre es eine Bahncard 100 dann auch für die Heimfahrten?
Und geht das auch bei ner WG, wenn man mit im Hauotmietvertrag steht?
 
Es geht immer darum wo der Lebensmittelpunkt ist.
Ist der in der Heimatstadt, und hat man da für sich selbst einen Haushalt (was halt mehr ist als ein Kinderzimmer, man muss schon selbstständig darin wohnen können), ist egal ob man am zweiten Wohnsitz Hauptmieter ist oder nur in einer wg zur Untermiete wohnt.
Du kannst dann die Miete am Zweitwohnsitz geltend machen und die Heimfahrten.

Wobei ich anmerken muss, dass die Finanzämter hier in den letzten Jahren deutlich strenger geworden sind.

Meine Konstellation wurde zb die letzten Jahre immer geprüft und akzeptiert, diesmal wurde sie ohne weitere Prüfung abgelehnt. Das Verfahren läuft noch, da kein endgültiger Bescheid erfolgt ist. Geht um eine vierstellige Summe.
 
Lebensmittelpunkt sollte unschwer zu beweisen sein wegen Vereinen etc gegenüber einem wechselnden Hauptwohnsitz in einer Stube.
Das klingt eigentlich relativ interessant, ich meine wenn ich das ganze von der Steuer absetzen kann dürfte ich erstmal gar keine Lohnsteuer mehr zahlen müssen und dazu gibt es ja noch Trennungsgeld.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh