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[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Das sind die Fristen wenn von Arbeitgeberseite gekündigt wird. Der Arbeitnehmer hat nach Gesetz, außerhalb der Probezeit, 4 Wochen Kündigungsfrist. Außer es wurde vertraglich eine andere Regelung festgelegt.

so siehts aus. damit der arbeitnehmer eine längere kündigungsfrist hat als im gesetz steht, muss das explizit im vertrag stehen. über den gesetz steht ansonsten ein ggf. vorhandener tarifvertrag.
 
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so siehts aus. damit der arbeitnehmer eine längere kündigungsfrist hat als im gesetz steht, muss das explizit im vertrag stehen. über den gesetz steht ansonsten ein ggf. vorhandener tarifvertrag.

Bis dato stand in jedem meiner Arbeitsverträge etwas im Sinne von die Kündigungsfrist beträgt x Monate. Mal aus Neugier: Hat denn jemand hier einen Arbeitsvertrag, der für den Fall der Beendigung des Arbeitsverhältnisses explizit nur die Arbeitnehmerseite betrachtet?
 
Dauer des Arbeitsverhältnisses Kündigungsfrist
0 bis 6 Monate (Probezeit) 2 Wochen zu jedem beliebigen Tag
7 Monate bis 2 Jahre 4 Wochen zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats
2 Jahre 1 Monat zum Ende des Kalendermonats
5 Jahre 2 Monate zum Ende des Kalendermonats
8 Jahre 3 Monate zum Ende des Kalendermonats
10 Jahre 4 Monate zum Ende des Kalendermonats
12 Jahre 5 Monate zum Ende des Kalendermonats
15 Jahre 6 Monate zum Ende des Kalendermonats
20 Jahre 7 Monate zum Ende des Kalendermonats

Tarifverträge ausgenommen.

Das gilt meines Wissens nach aber nur für den Arbeitgeber. Es sei denn, im Arbeitsvertrag ist eine Gleichstellungsklausel enthalten, dann gilt das ganze auch für den Arbeitnehmer. Hab' das Thema gerade letzten Monat (vor meiner Kündigung) durch und mich dies bzgl. von einem Anwalt beraten lassen.
 
War mal bei einem TVöD angelehnten Vertrag drin da ging es übel ab. 3monate zum Ende des nächsten Quartals (o.ä. kann mich nicht entsinnen) das war übel
 
Tarif heißt ja eh, es kann sich ändern.
Mein Arbeitsvertrag ist ein DIN A4 Blatt. Auf der Rückseite sogar nur zur Hälfte gefüllt.
Alles relevante steht im Tarifvertrag und kann von der Gewerkschaft ja jederzeit anders verhandelt werden.
 
Jährlich? Der Tarifvertrag muss doch von der Gewerkschaft jedesmal gekündigt werden wenn ein neuer Tarif ansteht. Letztes Jahr gab es eine Erhöhung, diese soll es wieder eine geben (und Nahverkehrsticket). Da kannste dann auch andere Änderungen verhandeln.
 
Es gibt mehrere Tarifverträge, die unterschiedliche Teile regeln. Lohntarifverträge haben vergleichsweise kürzere Laufzeiten.
 
Um mal die Filterblase etwas einzudellen. Es werden wohl so um die 1100 netto werden. Zuschläge für Wochenendarbeit gibt es nicht. Auch kein Weihnachtsgeld oder 13. Gehalt.
Autsch, das tut weh.
Hattest du nicht noch andere Gespräche?
Da lohnt sich Hartz4 + Schwarzarbeit mehr.. X.x
 
1-4% Provision vom Jahresgehalt wurde mir gesagt. Deshalb schauen die ja auch das es nach oben geht^^
Eher 1 - 4 Monatsgehälter bei normalen Stellen.
1% von z.B. 60k wären 600 Euro, dafür kann dir niemand (seriös) nen Arbeitnehmer suchen (Job mit dem AG besprechen, Leute raussuchen, anschreiben, mit den halbwegs interessierten telefonieren, mit den wirklich interessierten persönliche Interviews führen), dafür bekommste höchstens nen Bulgaren vom Bauarbeiter-Strich "vermittelt". ;)
 
Autsch, das tut weh.
Hattest du nicht noch andere Gespräche?
Da lohnt sich Hartz4 + Schwarzarbeit mehr.. X.x

Ja hatte ich, das Eine war zu weit und die Anderen wollten mich leider nicht.
 
Ende Januar erstes VG bei der „alten Liebe“ in der Heimat, zu welcher ich frühstens in 2-5 Jahren wieder wechseln wollte. Gewisse Umstände (aktuelle Jobsituation nervenraubend und ausgeschriebene Stelle sehr vielversprechend) haben mich zur Bewerbung bewegt.

Kündigungsfrist aktuell 1 Monat (zum 15. oder 31.) da ich bis zum 28.02. noch in der Probezeit bin. Wechsel denkbar zum 01.04., allerdings sehr stressig durch Umzug und davor noch zwei Wochen Thailand (durch die dreistelligen Überstunden aber realisierbar).

Würde meinen aktuellen Kollegen zwar das Genick brechen aber darauf kann ich keine Rücksicht nehmen. Im Gegenteil, vielleicht würden die Herren ganz oben dann mal wach werden.

Schauen wir mal.

Warst du nicht bei P... C..? :hmm:
 
Habe ich gemacht. Ich finde, dass das die einzigen praxisbezogenen Bewertungen sind.


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Warst du nicht bei P... C..? :hmm:

Korrekt, die meine ich aber nicht :-) ist aber auch ein Kandidat für später. Wobei da die Fahrt aus Bielefeld etwas nervig wird.

Spreche von meinem Ausbildungsbetrieb, ist aber nicht weniger bekannt, eher mehr da u.a. Konsumgüterhersteller. Sollte das Gespräch einen positiven Verlauf haben, versuche ich den möglichen Eintritt auf den 01.05. zu schieben (also 1 1/2 Monate nach hinten). Eher wird es mir einfach zu stressig mit Umzug, etc..

Aber abwarten. Stelle ist ab sofort ausgeschrieben. Das muss aber nichts heißen (da es auch mehr um strategische statt operative Tätigkeiten geht).
 
Habe ich gemacht. Ich finde, dass das die einzigen praxisbezogenen Bewertungen sind.


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Ein Arbeitszeugnis? Ich habe meins selbst geschrieben und das ist 1 zu 1 so durchgegangen. Ich bezweifel, dass das in allen Absätzen wirklich tatsachenbezogene pratische Bewertungen sind :d
 
Jetzt dreht die IgMetall wohl komplett durch 28h Woche und dann noch eine extra Zahlung.

Klar wenn weniger Aufträge da sind hilft es aber was machen die mit 40h Woche.

"Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten."
 
28h Woche auf 2 Jahre begrenzt, danach Recht auf Rückkehr in Vollzeit, Zuzahlung nur für MA die wegen Kinder oder pflegebedürftiger Angehöriger in Teilzeit gehen wollen und eben für Schichtarbeiter.

Das ganze wird in seiner finalen Fassung auch gewiss nicht so aussehen, dass dann plötzlich die komplette Schichtmannschaft sagen kann: "Chef, wir machen jetzt 2 Jahre Teilzeit, sieh zu wie du klar kommst!". Das lässt sich vertraglich ähnlich eingrenzen wie das Thema Altersteilzeit, wo ja auch immer nur eine bestimmte Personenzahl pro Jahr Anspruch bekommt. Damals nach der "Operation Übernahme" gab es ja zur unbefristeten Übernahme der Azubis auch mehr als genug Schlupflöcher für die Arbeitgeber.

Überall schreiben sie immer wie familienunfreundlich die heutige Welt ist und es sich keiner mehr erlauben kann Kinder in die Welt zu setzen. Jetzt stellt sich mal eine Gewerkschaft hin und will eine Regelung schaffen die unter anderem das erleichtern soll und dann heißt es das wäre ja alles völlig utopisch.
 
Jetzt dreht die IgMetall wohl komplett durch 28h Woche und dann noch eine extra Zahlung.

Klar wenn weniger Aufträge da sind hilft es aber was machen die mit 40h Woche.

"Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten."
Wenn du einen IG Metall Arbeitsvertrag mit 40h bist selber schuld :fresse:
 
das hört sich ja erstmal super an und so.
aber wer kann da schonmal einfach so auf die kohle verzichten?
über eine woche im monat (von den stunden) weniger arbeiten ist auch ~25% weniger kohle.
und auch die IG Metall ist hoffentlich nicht so blöd zu denken das dann halt mehr leute eingestellt werden um die arbeit zu erledigen...
 
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