[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Nein, ich zahle Geld ein und bekomme Rentenpunkte. Wenn genug da ist, bekomme ich später eine Rente. Wenn nicht, dann nicht. Selbst wenn ich eine Rente bekomme, so ist so gering, dass es nicht reicht. Ich vermute, dass dieses System kollabiert, bevor deine Kinder Rente bekommen.
 
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Aber das was du jetzt einzahlst bekommst du in Euro nicht 1:1 raus. Deshalb ja die Punkte deren Bemessung sich ändern kann.

Dein Euro den du jetzt einzahlst geht an die, die jetzt Rente beziehen.
 
Nö, ziemlich klug sogar.
Es mag zwar cooler wirken ne eigene Wohnung zu haben, aber objektiv betrachtet ist es total unsinnig nicht bei den Eltern wohnen zu bleiben wenn die Möglichkeit besteht.
Ich habe mit 32 geheiratet und bis dahin über 150k Euro angespart (kein tolles Gehalt, aber halt fast keine Ausgaben).
Wenn man Ambitionen hat ein Haus oder ne Wohnung zu kaufen, macht sich ein prall gefülltes Konto sehr gut (auch für den Zinssatz), erfahrungsgemäß lässt es sich ohne finanzielle Sorgen auch sehr gut schlafen.
Darfst halt nur nicht den Absprung verpassen. ;)
Leute, die mit 20 ohne Not ausziehen, handeln meist einfach rational betrachtet unklug.

Sehe ich auch so. Bei mir ist es zum Beispiel so, dass meine Eltern ein Haus mit gut 250qm Wohnfläche haben.
Es gibt also eigentlich keinen Grund, warum ich jetzt schon ausziehen sollte. Jeder hat mehr als genug Platz und es hat auch jeder seinen Freiraum.
Wenn ich ausziehen würde, würde der Platz ungenutzt bleiben und das bringt keinem was.
Wenn ich eine Freundin hätte, wäre es was anderes, aber so sehe ich keinen Grund. Ich versteh mich mit meinen Eltern auch sehr gut, das ist also auch kein Problem.

Ok, ja, ich könnte mich natürlich finanziell beteiligen und monatlich ein paar Hundert Euro zahlen, aber das wollen meine Eltern nicht. So bleibt mir momentan halt ein Haufen Geld erspart.
 
Würdet ihr immer wenn ihr die Wahl hättet eine Nachtschicht machen nur um mehr Gehalt zu bekommen ? Sprich man ist nicht dazu gezwungen, sondern kann es als Gehaltsbonus betrachten ?
Kumpel hat jahrelang 3x die Woche nur Nachtschicht gemacht, sonst nix. Kam mit 1800-1900€ netto nach Hause, das hat ihm voll und ganz gereicht.

Die Kluft ist einfach zu groß. Mich würde nicht stören, wenn eine Reinigungsfachkraft so viel wie ich verdienen würde
Mich würde sowas stören. Denn ich würde fürs gleiche Geld auch lieber putzen statt meine Verantwortung und den damit verbundenen Nerv und Stress zu haben. Hier sind wir dann auch wieder bei dem Thema vom angeblichen Fachkräftemangel, der aber einfach nur miese Bezahlung ist.
Ich hab neulich mit einem unserer Dienstleister gesprochen zwecks Terminabsprache. Er meinte es wäre grade blöd weil wenig Personal weil sie niemanden finden. Ich hab ihn dann mal gefragt was sie so zahlen... kein Wunder dass sie keinen finden.
 
@P4LL3R:
Ob du jetzt sag ich mal 300 Euro dazu steuerst (für die realen Mehrkosten der Eltern z.B. durchs Futter) oder nicht ist ja auch egal, mir gings um die beachtlichen "Synergieeffekte", die weit über dem liegen was man den Eltern auf der Tasche liegt.

@plutoniumsulfat:
Es gibt Leute, die kommen wunderbar mit den Elten aus.
Aber das mag auch teilweise eine Frage des Platzes sein. Es ist sicherlich was anderes wenn du mit den Eltern auf 80m² eingepfercht bist. Bei mir wars wie bei P4LL3R, sprich massig Platz (der jetzt defacto ungenutzt ist).

@Berlinrider:
Ich habe nicht gesagt, dass ich Dich dadurch finanziere, sondern Familien mit 2 oder mehr Kindern die mit weniger Kindern.
Ich habe übrigens auch nur ein Kind, profitiere also auch davon, wenn auch deutlich weniger ausgeprägt.
Und ja, natürlich meine ich indirekt durch das staatliche Rentensystem, in das die Kinder und Enkel für uns einzahlen.
Ob das kollabieren wird oder nicht kann dir keiner sagen, das ist aber nicht der Punkt (dann haben wir eh andere Probleme, dann kollabiert vermutlich nämlich der ganze Staat).
Mal angenommen es läuft weiter, dann wirst du im Rentenalter ohne Kinder weit mehr davon profitieren als du heute mit Steuerbeiträgen irgendwelche Kitas bezuschusst.
Und selbst wenn deine Rente dann auf Sozialhilfeniveau liegt: Was meinste wer das Geld dafür dann einzahlt?

Ohne Generationenvertrag (sprich du legst dein Geld irgendwo an) würde bei 1,5 Kindern pro Frau nämlich in 20,30,40 Jahren folgendes passieren:
Arbeitskraft wird absolute Mangelware (zumindest qualifizierte, die Mülltonneenleerung kann man vermutlich auch mit Flüchtlingen ohne Schulabschluss hinbekommen), dementsprechend steigt der Wert der Arbeitskraft massiv gegenüber dem Wert des Kapitals an.
Deine angesparte Kohle wird kaum noch was wert sein, Leute mit 5 Kindern werden mit was Glück von denen durchgefüttert (also wie hier vor 150 Jahren oder in der Hälfte der Welt heute immer noch).
Ich bezweifle, dass du in einem solchen System ohne eigene Kinder wirklich profitieren würdest.
Deshalb sage ich, dass kinderlose massiv vom aktuellen System profitieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kinderlose arbeiten aber auch meistens beide Vollzeit. Ich denke die großen Familien profitieren genauso gut von den Steuereinnahmen der kinderlosen.
 
Die Logik entschließt sich mir, wenn ein kinderloses Paar Vollzeit arbeitet, bekommt es ja auch ca. doppelt so viel Rente (90 Rentenpunkte bei 2x 45 Jahren Durchschnittslohn) wie ein Paar mit Einzelverdiener und Hausmann/Hausfrau (51 Punkte bei 2 Kindern).
 
Die Logik entschließt sich mir, wenn ein kinderloses Paar Vollzeit arbeitet, bekommt es ja auch ca. doppelt so viel Rente (90 Rentenpunkte bei 2x 45 Jahren Durchschnittslohn) wie ein Paar mit Einzelverdiener und Hausmann/Hausfrau (51 Punkte bei 2 Kindern).

Und was ist mit den Paaren, die mehr verdienen? Die Rentenpunkte enden bei 70-80k pro Person.

Inhaltlich stimme ich deiner Aussage vollkommen zu. Das wird ein riesiges Problem für dieses Land. Die Jungen werden die Alten nicht finanzieren. Es geht nicht. Dieses System ist am Ende.
 
Die, die mehr als 6350 brutto im Monat verdienen, zahlen ja auch nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze Rente ein.
Ich denke auch nicht, dass das die Gruppe ist, die später mal Probleme mit der Rente bekommen wird (sofern bis dahin noch keine Anarchie ausgebrochen ist).
Ich verstehe die Frage bzw. den Zusammenhang zu Kinder/keine Kinder ehrlich gesagt jetzt aber auch nicht.

Das System ist auch nicht am Ende, es werden über kurz oder lang nur die Variablen den Gegebenheiten angepasst:
-Länger arbeiten (ich gehe nicht davon aus, dass bei 67 Schluss ist, ich bin 18 Jahre nach dem geplanten Ende der Erhöhung auf 67 dran, da kommt bestimmt noch was, traut sich nur noch kein Politiker anzusprechen)
-mehr einzahlen (19,20,21,22,...%)
-weniger rausbekommen (für 2030 werden 44,3% Rentenniveau geschätzt, also wäre es naiv mit mehr als 40% zu rechnen wenn ich 2049 geplantes Eintrittsalter habe, wobei ich ja eher auf 2052 tippe)

Man sollte sich einfach dessen bewusst sein wenn man noch halbwegs jung ist.
Da hilft es nicht jemanden zu wählen, der ne Rente mit 63 verspricht oder über Altersarmut zu jammern und zu heulen, dass die Politik das Problem nicht wegzaubert, da muss man einfach mal die Realität akzeptieren und selber handeln.
Ich packe ja auch nicht aus Spaß gut 400 Euro pro Monat (davon 220 per Entgeltumwandlung, also brutto-Equivalent ca. 300) in zusätzliche RV.

Wenn hier jemand ne 500 Euro CPU oder ne Grafikkarte noch ne Ecke drüber im Rechner stecken hat oder 5000 Euro fürs Heimkino, 2000 Euro für nen Weber-Grill oder 30/40/50k Euro für ein Auto ausgibt, ist das für alle offenbar normal, aber ne zusätzliche RV scheint als Luxus zu gelten, bei dem man als Sparpotential ansetzen würde.
Darüber mache ich mir fast schon mehr Sorgen als über die Höhe der Rente. ;)
 
Lesen. Denken. Antworten. ... Von daher verstehe ich nicht, dass ich mich beleidigen lassen muss.

Das ist ein Sachverhalt, der mit dem Alter kommt. Der deutliche Rückgang der Lesekompetenz gepaart mit dem Problem Sachverhalte nicht mehr in der Gänze aufzunehmen zu können, ist ein Umstand, der dem Alter geschuldet ist und sich zunehmend verstärkt. Ein weiteres Problem ist der Verlust auseinanderzuhalten, was Realität ist, also das, was wirklich existiert, und was der eigenen Fantasie und Vorstellungskraft entspringt.
Hinzukommt das Problem, dass man mit dem Alter zunehmend glaubt, die Weisheit zu besitzen und dies auch vehement nach außen zu kommunizieren. Aber auch die Vergesslichkeit ist nicht zu verachten. Oftmals weiß man dann, wenn man etwas sagen/schreiben will, nicht mehr, was die tatsächliche Ausgangslage war. Dann kommt der Fakt mit der Fantasie wieder ins Spiel.

Von daher darf man Nubert daraus keinen Strick drehen, sondern ihn als Teil der Gesellschaft zu verstehen, der eben eine etwas andere Weltwahrnehmung hat. Wir sollten ihn daher eher unterstützen, schließlich könnte es uns auch bald so ergehen.

Dennoch sind deine Ausführungen richtig.
Unterm Strich ist es so, dass Leute, die Geld "haben" besser dastehen würden, als Leute, die kein Geld haben. Und das auch über die Jahre gesehen. (genau deswegen hat man ja das Solidaritätsprinzip erfunden, ohne diesen Umstand bräuchte man das ja auch nicht) Wenn da das Wörtchen wenn nicht wäre.
Genau aus dem Prinzip wollen die Amis ja zu einem großen Anteil keine Solidarität oder andere einschränkende Regularien. Jeder ist seines Glückes Schmied, der amerikanische Traum. Und das geht eben nur, wenn man auch/nur sich selber schaut.
Das ist auch eine Lebenseinstellung.

Bei uns hat man eben vor 100Jahren gesagt, wir als Gesellschaft wollen was erreichen, nicht jeder für sich; jeder muss aber seinen Teil dazu beitragen. Die Starken für die Schwachen, nichts andere ist Reich finanziert arm, jung alt usw.
Was nun besser ist... Werden wir wohl in 500 Jahren sehen.

Die Diskussionen, die wir in .de haben, gibt es in USA einfach nicht. Rente ist unsicher oder nicht, Krankenkassenbeiträge hoch oder doch nicht. Riester oder doch Rürup, oder doch einfach nur das Sparkonto?

Interessiert in USA kein Schwein. Wobei man aber schon heute die ein oder andere Schieflage in den USA erkennen kann. Dafür sind aber Sachen wie das Silicon Valley nur dort so machbar. Keine Regulierung, macht doch was ihr wollt.
Das ist der beste Beweis dafür, was passiert, wenn Geld ohne Hemmnisse fließen kann. Wir wären heute als Menschheit nicht da, wenn das nicht passiert wäre. Ob das ganze Rumgeteche nun sinnvoll ist oder nicht, ist ne andere Sache. Aber heute einfach Kontakt über tausende km zu jemanden halten, sah vor 50Jahren ganz anders aus.

In Deutschland hingegen versuchen wir den Status Quo zu erhalten und in kleinen Schritten vorwärts zu gehen. Möglichst risikominimierend arbeiten ist das oberste Gebot.
Aber ohne z.B. das Eintreten für andere würden die neuen Bundesländer nicht so aussehen, wie sie es heute tun.


Ich kann Blauschlumpf aber auch nur zustimmen. Das System mit den Parametern von heute ist am Ende, bzw. wird es in Zukunft sein. Aber in der Politik ist alles machbar. Selbst innerhalb einer Wahrperiode werden Sachen vom Anfang am Ende wieder umgerissen. In 30Jahren können die also auch alles umreißen. Von daher wird dann einfach nachgeregelt. Ob das mit einer so langen Inkubationszeit dann gut funktioniert, werden wir dann sehen.
Aber heute ist schon absehbar, wohin die Parameter laufen. Die angesprochenen 40% sind in einigen Rechenbeispielen durchaus schon sichtbar.
Letztendlich ist das auch nur ein anpassen von Zahlen und Ergebnissen in einer großen Formel, mit ein wenig Glaskugel und Daumendrücken.
Viel hängt aber auch von Außenparametern hab, gerade für Deutschland. Wenn wir unsere Waren in 30Jahren noch immer zu einem guten Preis nach außen verkaufen können, geht es uns hier auch sehr gut, egal ob dann 40% Rente sind. Ob das dann die anderen Länder auch so sehen/wollen, wer weiß...

(Diese Ungewissheit gibt es in den USA dann halt einfach nicht. Du weißt, dass du dich strecken musst im Laufe deines Lebens, ansonsten sitzte auf der Straße. Eine bewusste schlechte Zeit ist manchmal besser als eine ungewisse Zeit...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die USA sind hier imho auch ein denkbar schlechtes Beispiel zum Vergleich insbesondere der Renten, ganz einfach weil die die Problematik des fehlenden Nachwuchses schlichtweg nicht haben und deren komplettes System ganz anders aufgebaut ist (wenig Zwangsabgaben, dafür fast keine staatlichen leistungen).
Und mit anders meine ich nicht unbedingt besser, ich würde nicht tauschen wollen, auch wenn ich über dem Schnitt liege.
Aber imho ist der Ausgleich reich zu alt eh etwas vollkommen anderes als der Ausgleich Kinderlos zu Kinder, auch wenn es über das gleiche Instrument geregelt wird.
Klar profitiert arm mehr vom Ausgleich als reich, das heißt aber nicht, dass "reich und kinderlos" nicht mehr profitiert als "reich mit Kindern" oder "Durchschnittslohn mit Kindern".
 
Das ist ein Sachverhalt, der mit dem Alter kommt. Der deutliche Rückgang der Lesekompetenz gepaart mit dem Problem Sachverhalte nicht mehr in der Gänze aufzunehmen zu können, ist ein Umstand, der dem Alter geschuldet ist und sich zunehmend verstärkt. Ein weiteres Problem ist der Verlust auseinanderzuhalten, was Realität ist, also das, was wirklich existiert, und was der eigenen Fantasie und Vorstellungskraft entspringt.
Hinzukommt das Problem, dass man mit dem Alter zunehmend glaubt, die Weisheit zu besitzen und dies auch vehement nach außen zu kommunizieren. Aber auch die Vergesslichkeit ist nicht zu verachten. Oftmals weiß man dann, wenn man etwas sagen/schreiben will, nicht mehr, was die tatsächliche Ausgangslage war. Dann kommt der Fakt mit der Fantasie wieder ins Spiel.

Ich weiß ja nicht was du genommen hast, aber meine Wahrnehmung ist mit meinen 34 Jahren noch voll in Takt, mir geht nur einfach auf den Zeiger, wenn einer der gerade mal 3 Jahre im Berufsleben steht sich hier aufführt als würde er seit 20 Jahren die Kassen zu Unrecht füllen, dass er letztenendes durch kostenlose Bildung Studium/Schule auch vom Gesamtsystem Deutschland profitiert hat, vergessen so junge Menschen leider allzu schnell.

Es ist auch nicht das Alter, welches ein so stark verändert, sondern meine Kinder, wenn die so einen scheiß an mich hinreden würde, wäre mir das ehrlich gesagt peinlich und ich würde mir vorwerfen, dass ich meine Kinder leider nicht auf den richtigen Weg gebracht habe.
 
Die USA wurden ja von Nubert ins Spiel gebracht.

Ich denke, dennoch, dass man es vergleichen kann (Vergleichbarkeit beruht nicht auf Gleichheit, auch etwas unterschiedliches kann man vergleichen). Die USA sind auch ein Land wie jedes andere. Und jedes Land löst das Problem für sich. Das (Renten-/Sozialsystem) korreliert natürlich auch sehr stark mit der Einstellung zum Leben, wenn man es so will.
Allerdings beeinflussen sich beide Systeme/Einstellungen gegenseitig. Sieht man ja auch in Afrika oder anderen Ländern. Wer Kinder hat, der ist im Alter gut versorgt. Genauso wie bei uns, nur jeder setzt das anders rum, die 3. Welt halt schon aus einfachsten Existenzgründen.

In den USA weiß man halt, dass es kein Netz gibt, dass einen auffängt. Also musst du selber was machen. Und das betrifft alle Bereiche, nicht nur die Rente. Es soll aber eben auch jeder die Möglichkeit haben das selbst zu entscheiden. Und da in den USA halt gilt, mach Kinder, damit du im Alter einigermaßen über die Runden kommst...
Ob das nun besser ist, mag jeder für sich entscheiden. Der, der immer arbeiten kann und auch was drauf hat, der wird/würde lieber das amerikanische System wählen. Wer lieber die Absicherung der Unwegbarkeiten haben will, der kommt eher mit unserem Prinzip zurecht.

Für mich ist arm, reich und Kinderlos, Kinder kein großer Unterschied. Kinder sind nur eine verlagerte Investition in die Zukunft. (mal rein finanziell betrachtet)
Man kann das Geld auch über 50Jahre für sich arbeiten lassen und dann davon leben. Wenn es denn noch was Wert ist. Kinder hingegen sind quasi ein wertstabile Anlage mit der fast garantierten Gewinnausschüttung.
So hat das über tausende Jahre funktioniert und tuts es ja auch noch heute.

Ich denke, dass reich und kinderlos zwangsweise weniger profitiert. Wenn man mal annimmt, bei allem geht alles glatt, dann zahlt der Reiche nur ein und bekommt "nichts" raus. Die Leute mit Kindern, bekommen wegen der Kinder was raus. Und sei es nur ein Kitaplatz oder ähnliches.
Das Solidarprinzip gibt es nur deswegen, weil Leute mit viel Geld eben was abgeben, damit Leute mit weniger Geld etwas abbekommen. Das sagt schon die Definition, es soll eine Nivellierung stattfinden, damit es allen gleich gut geht.
Das Gesamtprinzip spielt dann seine Stärke aus, wenn etwas bei jemanden schiefgeht. Das betrifft dann natürlich den 100k EUR AN genauso wie die alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern.

Nach aktuellem Gesichtspunkt von Berlinrider ist es aber so, dass er von dem System nicht profitiert. (und für Nubert nochmal: Sich bewusst zu sein, dass man vom System nicht unmittelbar profitiert, bedeutet nicht, dass man das System unnütz und schlecht findet oder man davon nicht profitieren könnte)
Das ist bei mir ähnlich, weitestgehend kerngesund, gutes Geld, sicherer Job. Ich zahle aus aktuellen Gesichtspunkten bei allen Sozialversicherungen drauf. Die fast 4k EUR Krankenversicherung bekomme ich im Jahr nicht rausgeholt. Soviele Medis kann ich garnicht futtern.
Ich bin aber dennoch dankbar, dass es System gibt. Genauso wie es sicherlich auch Berlinrider tut. Meiner Familie hat es schon was gebracht und auch mir in der Vergangenheit schon (Kindheit etc.).
(Auch für mich der persönliche Grund, warum ich das System der PKV nicht gutheißen kann. )
Ich hoffe zwar, dass ich es nicht brauchen werde, aber wenn dann, wird es sicherlich mehr sein, als ich in der Zeit hätte sparen können oder gespart hätte.

@Nubert
Du beweist leider nur, dass deine Wahrnehmung gestört ist.
1. Es ist fakt, dass er vom Solidarprinzip nicht profitiert. Nach aktuellen Gesichtspunkten. Und so geht es jedem gesunden Arbeitnehmer der einen sicheren Job hat. Das Solidarprinzip wurde nur dazu geschaffen genau die Punkte abzusichern, die die angesprochene Klientel gar nicht hat.
2. Wenn Berlinrider so weiterarbeitet mit dem oder steigendem Gehalt, und das System genauso weiterbetrieben wird, wie es heute aufgebaut ist, dann bekommt er nicht im Ansatz das raus, was er heute als forecast von der Rentenversicherung (inflationsbereinigt) bekommt. Und das auch nur, weil die nachfolgende Generation nicht mehr in der Lage ist diese Geldsumme zu erarbeiten. Wenn unsere Mütter und Väter damals das verdient hätten, was wir heute verdienen und deren Rente darauf beruht, hätten wir heute schon ein Problem. Daher kann ich Berlinriders Einschätzung nur teilen. Ich denke die Rente wird bei einem "zum Leben reicht es"-Betrag gekürzt.
Kaschiert wird das Ganze durch diesen schönen Rentenfaktor, der am Ende nur dafür sorgen wird, dass dann jeder das anteilig bekommt, was gerade im Topf ist und das wird zwangsläufig weniger sein als heute.
3. Die Annahme, dass Kinder dir nicht Rente verdienen hat nichts mit der Annahme zu tun, dass die Kinder nicht das Gesamtsystem finanzieren würden. Die Finanzierung des Gesamtsystems muss man zwingend durchführen, sonst müsste man den Staat auflösen, die Rentner muss man hingegen nur mit einer Überlebensrente absichern. Die kommen damit schon zurecht. (und das ist leider auch so, wenn man sich anschaut, wieviele sich etwas dazuverdienen (müssen))
4. Du könntest stolz auf deine Kinder sein, wenn sie solche Aussagen machen würden. Denn dann haben sie mehr verstanden von dem Gesamtproblem als du es im Moment scheinbar tust. Peinlich darf es dir dann sein, wenn die Konsequenz dieser Erkenntnis ist, dass sie da rauswollen. Das eine hat aber nichts mit dem anderen zu tun. Genauso wie es bei Berlinrider oder bei mir der Fall ist.
 
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Was laberst du da? Kinder sind doch keine Geldanlage. Ohje....

Ich muss dir leider auch eine mangelnde Lesekompetenz attestieren.

(mal rein finanziell betrachtet)

Ich klammere damit also explizit die Sachen aus, die du hier versteckt anführst. (sonst könnten wir hier wohl 10 Seiten mit guten Gründen für Kinder ausfüllen)
Dass sie am Anfang erstmal Geld kosten ist leider so, der "Geldregen" kommt am Ende. Wie bei jeder anderen Finanzanlage auch. Vorher Geld rausbekommen habe ich bisher noch nicht gesehen.
Aber evtl. kennst du bessere Anlagen.

@MagsCrabs
Den darfst du auch nur selber bezahlen, weil deine Politiker es nicht einsehen für Kinder(nicht Schulkinder) aus allgemeinen Kassen Geld in die Hand zu nehmen.
Mein eigener Kitaplatz war kostenlos und auch der meiner Mitwindelscheißer. Lag aber auch daran, dass man Kinder wollte.
Wähle die richtige Politik, dann wirst du auch nichts mehr für die Unterbringung deiner Kinder bezahlen. (ist eigentlich ganz einfach, oder zahlst du etwas, dass deine Kinder zur Schule gehen?)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du es auf volkswirtschaftlicher Ebene betrachtet schon. :fresse:
Das ganze Thema ist wahnsinnig komplex und wenn man versuchen würde, alle Aspekte in einem Post auch nur unvollständig zu erfassen sprengt das sicherlich das Zeichenlimit.

Wenn man als Referenz die USA für soziale Aspekte nimmt muss man das eher im Kontext "negatives Beispiel" sehen. Auch wenn die Löhne für Ärzte dort traumhaft sind, darf man nicht vergessen, dass es im Endeffekt die Patienten bezahlen, plus Gewinn-Aufschlag für private Konzerne. Das gleiche gilt für Pflege etc. Die USA haben das ineffizienteste Gesundheits- und Pflegesystem weltweit. Wenn man noch die Aspekte der Lebensfinanzierung (alles auf Kredit), dem Arbeitnehmerschutz (nicht vorhanden) dazu nimmt, bedeuten Krankheit und Alter in den USA sehr schnell einen sozialen Abstieg bis zum Existenzverlust, auch für die Familie welche Behandlungen aus der eigenen Tasche bezahlen muss. Ja man kann sich daran orientieren, aber ich würde das kaum als erstrebenswertes Ziel der Gesellschaft betrachten.
 
Underclocker solch eine Arroganz und das von einem Administrator hab ich auch selten erlebt, da kann ich nur hoffen, dass du kinderlos bist und es hoffentlich bleibst, wenn du mal meine Zahlen gelesen hast dann kannst du dir vorstellen, dass ich das System mit meinem Verdienst ganz sicher mehr finanziere als Berlinrider, aber es ist vergebene Mühe, weil mit jemandem zu diskutieren heißt auch andere Meinungen tolerieren zu können aber das kannst du scheinbar nicht, deshalb werde ich dazu nichts mehr schreiben. Ich hätte nur einen Tipp an dich und Berlinrider wenn euch das alles hier nicht zusagt dann wechselt doch in ein Land in dem die freie Marktwirtschaft vorherrscht dann müsst ihr das System nicht mehr finanzieren.

Gesendet von meinem XT1650 mit Tapatalk
 
Meine Eltern haben ja Geld in mich "investiert" und was bekommen diese nun zurück? Also ich übereweise meinen Eltern kein Geld und ich wohne auch nicht bei ihnen
 
Was laberst du da? Kinder sind doch keine Geldanlage. Ohje....

Das habe ich mich auch gerade gefragt.

Lol genau der Kita Platz den ich mit 400€/Monat selbst bezahlen darf.

Wir zahlen 300€ pro Kind. Ab 2018 je 50€ weniger. Ist ein Anfang.

der fehler im system ist doch der, dass die reichen über z.b. kindergeld subventioniert werden.

Bitte mal erklären.
 
Ich finde es ja immer total verschärft, wie hier argumentiert wird :D

Man muss in der Geschichte gar nicht so weit zurück blicken um so so spannende Dinge wie Enteignung, Währungsreform oder massive Geldentwertung zu finden. Und für den Fall, dass der Staat einen zwingt, Ersparnisse vorzeitig und auch zweckfremd zu verwenden muss man gar nicht in die Vergangenheit gucken. Von daher finde ich die Argumentation, dass nur Hauskauf oder massives sparen die Lösung ist, schwierig. Denn wenn das Rentensystem zusammenbricht, bricht auch die Gesellschaft zusammen. Und dann stehen die Hausbesitzer ungefähr zwei Stunden besser da, und dann geht es rund...
 
Underclocker solch eine Arroganz und das von einem Administrator hab ich auch selten erlebt, da kann ich nur hoffen, dass du kinderlos bist und es hoffentlich bleibst, wenn du mal meine Zahlen gelesen hast dann kannst du dir vorstellen, dass ich das System mit meinem Verdienst ganz sicher mehr finanziere als Berlinrider, aber es ist vergebene Mühe, weil mit jemandem zu diskutieren heißt auch andere Meinungen tolerieren zu können aber das kannst du scheinbar nicht, deshalb werde ich dazu nichts mehr schreiben. Ich hätte nur einen Tipp an dich und Berlinrider wenn euch das alles hier nicht zusagt dann wechselt doch in ein Land in dem die freie Marktwirtschaft vorherrscht dann müsst ihr das System nicht mehr finanzieren.

Ich wiederhole mich, du verstehst nichts und das hat nichts mit einer möglichen Arroganz meinerseits zu tun.

Wer sagt denn, dass wir dieses System schlechtheißen oder gerne für uns ein anderes System hätten? Ich nicht und Berlinrider auch nicht.
Nur weil wir die Fakten beim Namen nennen, sind wir also arrogant? Interessante Kombinatorik die sich da in deinem Kopf abspielt.
Du (oder auch gerne jeder andere) darfst GERNE und präzise genau die Stellen zitieren, wo ich/wir genau das wollen. Ich bin gerne bereit am konkreten Beispiel meiner Aussage dazu auch Rechenschaft abzulegen.

Mir scheint es eher so, dass du nicht akzeptieren kannst, dass jemand die harten Fakten anspricht und eben feststellt, warum es das Solidarprinzip gibt. (Solidarität ist nichts andere als das Umschichten von weniger "stark" Belasteten auf die, die viel Last haben (nicht falschherum verstehen) schon das hochtragen der Einkäufe von Nachbarin Brunhilde ist Solidarität)
Und daher ist es eben so, dass die, die viel Geld haben oder denen es grundsätzlich besser geht eben "draufzahlen". Wenn du auch so gut verdienst, dann ist das auch bei dir der Fall.
Und wie schon gesagt, das festzustellen ist erstmal nichts verwerfliches. Wenn man aber daraus feststellt, dass es besser ist, da auszutreten (also genau das, was du uns hier vorwirfst, was wir aber nicht gemeint oder gar gesagt hätten) und den für sich besseren finanziellen Weg zu suchen, dann ist das, für mich, der falsche Schluss.

Oder, damit auch du es verstehst, (und das von einem 1 Jahr älteren) ich partizipiere vollumfänglich an dem System. Ich bleibe weiterhin in der GKV obwohl ich schon längst hätte draus sein können und mir von dem Delta was hätte schönes kaufen können.
Und wenn ich ganz am Ende persönlich drauf gezahlt hätte, weil ich am Lebensende auf ein jobreiches und gesundes Leben zurückblicken kann, dann werde ich sicherlich nicht dem "verlorenen" Geld hinterherweinen. Ich weiß, dass genau dieses Geld meiner Nachbarin im Altenheimnebenzimmer evtl. ihre schwere Krankheit oder eine schwere Arbeitslosenzeit hat überstehen lassen. Hoffentlich hat es irgendwer bekommen und kein Bänker der Bürokrat vergeigt.

Auf der anderen Seite gibt es aber nen Haufen Leute, die auf genau das Prinzip scheißen und den für sich besten Vorteil suchen. In die PKV oder doch lieber in eine eigenen Krankenkasse. Oder das Geld solange hin und herschieben bis es weg ist oder in der Schweiz oder sonst wo.

Glaube mir, ich will nicht nach Amerika, also nicht Job-/Lebenstechnisch oder in anderes so geartetes Land.

PS: Man darf nicht vergessen, dass zwischen ganz links und ganz rechts auf dem Solidarprinzip manchmal nur ein Bruchteil einer Sekunde und ein dummer Zufall liegt.
Glaube mir, ich weiß mehr als gut, wo sich das Prinzip sich für mich lohnt und das ist sicherlich nicht in Florida auf den Keys.

@Slavin
Deiner Eltern werden, hoffentlich, mal Rente beziehen. Dieses Geld ist nicht das Geld, was sie einbezahlt haben, denn das ist bei deren Eltern gelandet (oder landet hoffentlich noch dort).
(das ist nämlich genau das Argument, was die ganzen Eltern vorbringen, wenn es darum geht die Wichtigkeit von Kinder in die Welt setzen und Kinderlose (zu recht) mehr investieren müssen)
Und das Geld, was sie dann bekommen, ist das Geld, was du einzahlst. Dass von deinem konkreten Betrag nur wasweißich-Buchteil ankommt, hat nichts damit zu tun, dass du nichts zahlen würdest.
Und genauso wärst du, sofern dein Arbeitsleben gut läuft auch der, der deren ggf. notwendiges Arbeitslosengeld bezahlt. (sofern sie noch arbeiten)
Auch du bezahlst deren Operation, wenn bei ihnen ggf. das Hüftgelenk ausgetauscht werden muss.
Usw. usf.
Klar ist dein Anteil nur gering (glaube aber auch aus der Threadhistorie aber dennoch beachtlich) und würde ggf. deine Lebenseinzahlleistung übertreffen, aber das ist deren Investition in dich, die sie später zurückbekommen.

Volkswirtschaftlich gesehen ist der Beitrag deiner Eltern am Gesamtwohl die Erziehung und Begleitung bis zum Job auch eine Geldanlage (sofern alles nach "Standard" abgelaufen ist), allerdings nicht unmittelbar für sie, aber eben für die Gesamtvolkswirtschaft und damit auch mittelbar für sie.

Dass es, wenn man mal ne reine Eigenrechnung für deine Eltern aufmacht, es am Ende finanziell ein Verlustgeschäft sein mag, ist leider auch so. Weiß nicht, was aktuell so nen Kind summiert kostet, aber zu meiner Zeit waren es wohl so 250k DM, heute dann wohl so 250k EUR)
Sprich deine Kosten plus deren Versicherungseinzahlung werden sie wahrscheinlich nicht rausbekommen.

Zeigen auch die Statistiken, dass Kinder ein Armutsrisiko sind. Ergo ggf. eine persönlich schlechte Geldanlage, aber eben Geldanlage und volkswirtschaftlich eben eine Gute bzw. sogar Notwendige.
Das Kinder ein Armutsrisiko sind, zeigt nur, dass die Politik kein wirkliches Interesse an einer nachhaltige und unterstützenden Kindpolitik hat.
Die hier angesprochenen 300 oder 400EUR um sein Kind hoffentlich gut betreut zu wissen kann man wohl kaum als Interesse des Staates an Kindern verstehen.
Eherr werden die, die das Geld nicht haben dazu verdonnert Kinder @home zu betreuen. Damit verzichtet die Wirtschaft/Staat auf eine ggf. gute Arbeitskraft und sorgt auch dafür, dass diese Person auch nichts vorsorgen kann. Die Kompensationszahlungen darf man wohl getrost als netten Versuch verstehen denn als wirklich Kompensation.

Eine Geldanlage muss nicht immer mit einem positiven Ergebnis abschließen. Auch das Geld unterm Kopfkissen ist eine Geldanlage...
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich sind Kinder eine Art Geldanlage Mal ganz ökonomisch betrachtet.

Du zahlst geld bis sie erwachsen sind und wenn es dir schlecht geht helfen sie dir etc..

Genauso wie eine Versicherung im Endeffekt.
 
Wenn hier jemand ne 500 Euro CPU oder ne Grafikkarte noch ne Ecke drüber im Rechner stecken hat oder 5000 Euro fürs Heimkino, 2000 Euro für nen Weber-Grill oder 30/40/50k Euro für ein Auto ausgibt, ist das für alle offenbar normal, aber ne zusätzliche RV scheint als Luxus zu gelten, bei dem man als Sparpotential ansetzen würde.
Darüber mache ich mir fast schon mehr Sorgen als über die Höhe der Rente. ;)

Auch schon den Sensenmann in Betracht gezogen? Meine Mutter ist mit 60 Jahren an Krebs gestorben. Seitdem höre ich von meinem Vater und Bruder nur "da siehste Deine Mutter konnte nichts von ihren Ersparnissen mitnehmen - also warum schaust Du so auf's Geld und sparst. Man lebt nur einmal. Genieße Dein Leben so lange Du noch die Gelegenheit dazu hast.".

Meine Meinung: als Normalverdiener macht es keinen Sinn was auf die Seite zu packen, denn das reicht sowieso nicht. Also lieber alles raushauen und später nach Renteneintritt auf's Amt gehen für die Stütze. Hast auch nur ein klein wenig auf der Seite musst Du das zuerst aufbrauchen. Also warum Heute auf irgendwas verzichten und dann im Alter nicht besser dazustehen als Jemand der Heute gelebt hat??
 
@Slavin und free
Wie gesagt, finanziell gesehen (hab ich explizit so geschrieben) ist es eine Geldanlage.
Dass es persönlich ggf. ein Verlustgeschäft ist, ist ein Übel der Kindpolitik.
Daher bin ich der Meinung, dass Kinder, eben weil sie volkswirtschaftlich eine große Rolle spielen, auch ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag sind.
Wir kommen zwar nicht alle vorbei, sammeln uns in euren Kinderzimmern und erziehen die Kinder, aber finanziell (ob direkt oder indirekt) gesehen sollte man das so sehen.
Aber daran hat der Kindergarten hier im Stadtzentrum kein wirkliches Interesse. Der Rest ist nur geheuchelt.

EDIT:
Dass man sich überhaupt über die Zahlen von free und Mags unterhalten muss, da geht bei mir das Messer in der Tasche auf.
Von irgendwelchen Klingelputzen und Anträge stellen und den Kita-Schrein @home füttern, mal ganz zu schweigen.
Anmelden, abgeben, fertig. Oder dass irgendwelche Privatpersonen dann Tagesmuttis machen (müssen) kann auch nicht im Erfinde des Erfinders sein.
(unabhängig davon, dass vielfältige Möglichkeiten gibt, wie man sein Kind erzieht, eigenen Vollbetreuung, Teilzeitkita, Vollzeit, Tagesmutti oder in der Krabbelgruppe im Wald)
Aber jemand notgedrungen in eine Ecke treiben? Yeah, reiches Deutschland!
 
Zuletzt bearbeitet:
Underclocker solch eine Arroganz und das von einem Administrator hab ich auch selten erlebt, da kann ich nur hoffen, dass du kinderlos bist und es hoffentlich bleibst, wenn du mal meine Zahlen gelesen hast dann kannst du dir vorstellen, dass ich das System mit meinem Verdienst ganz sicher mehr finanziere als Berlinrider, aber es ist vergebene Mühe, weil mit jemandem zu diskutieren heißt auch andere Meinungen tolerieren zu können aber das kannst du scheinbar nicht, deshalb werde ich dazu nichts mehr schreiben. Ich hätte nur einen Tipp an dich und Berlinrider wenn euch das alles hier nicht zusagt dann wechselt doch in ein Land in dem die freie Marktwirtschaft vorherrscht dann müsst ihr das System nicht mehr finanzieren.

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Du hast tatsächlich ein massives Problem Sachverhalte inhaltlich zu verstehen. Selbst die Erklärung von underclocker scheint zu komplex für dich zu sein. Also nochmals in ganz einfach: ICH HABE AN KEINER STELLE IN DIESEM THREAD DAS SOLIDARITÄTSPRINZIP IN FRAGE GESTELLT. War das gründlich genug? Alles was ich sagte war, dass auch ein solches System (wie jedes System) Gewinner und "Verlierer" hat und ich zu diesen "Verlierern" zähle. Dazu gibt es auch Studien des OECD. Ich hätte niemals gedacht, dass eine solche Aussage dazu führt, dass ich in die USA gehen soll. Sei doch froh, dass ich bleibe und eben in das System einzahle. Wenn jeder, der von einem System nicht profitiert, das Land verlässt, kracht das System zusammen. Aber vermutlich ist auch dieser Sachverhalt zu schwer zu verstehen.
 
Du hast tatsächlich ein massives Problem Sachverhalte inhaltlich zu verstehen. Selbst die Erklärung von underclocker scheint zu komplex für dich zu sein. Also nochmals in ganz einfach: ICH HABE AN KEINER STELLE IN DIESEM THREAD DAS SOLIDARITÄTSPRINZIP IN FRAGE GESTELLT. War das gründlich genug? Alles was ich sagte war, dass auch ein solches System (wie jedes System) Gewinner und "Verlierer" hat und ich zu diesen "Verlierern" zähle. Dazu gibt es auch Studien des OECD. Ich hätte niemals gedacht, dass eine solche Aussage dazu führt, dass ich in die USA gehen soll. Sei doch froh, dass ich bleibe und eben in das System einzahle. Wenn jeder, der von einem System nicht profitiert, das Land verlässt, kracht das System zusammen. Aber vermutlich ist auch dieser Sachverhalt zu schwer zu verstehen.

Wie bitte kannst du zu den Verlierern zählen, wenn du gerade mal 3 Jahre in die Kassen zahlst, bzw. danke Studium bestimmt auch von der STeuer einiges zurückbekommen hast, aber sei es drum erkläre mal wie du jetzt zum aktuellen Stand zu den Verlieren zählen kannst.

Rein logisch kannst du das erst am Ende deines Lebens feststellen, weil erst dann weißt du was du tatsächlich an Leistungen vom Staat bekommen hast in Form der Rente.

Seh es einfach mal ein, mit deinen lächerlichen 3 Jahren Arbeitsleben solltest du einfach mal lernen schön tief zu stappeln, auf gut deutsch gesagt, einfach "Fresse halten" anders kann ich das nicht sagen, verstehe aber auch nicht wie man sich in deiner Situation überhaupt sowas rausnehmen kann, mit 3 Jahre wo du eingezahlt, einfach nur UNGLAUBLICH beschämend, wer weiß ob du nicht morgen schon erwerbsunfähig bist (wünsche ich niemand) und dann plötzlich ja zu den Gewinnern zählst, aber nein typisch deutsch wird erstmal geschumpfen über alles, klassisch Stammtischparolen, 3 Jahre echt mit bleibt die Spucke weg, wie schnelle Leute heute schon glauben sie gehören zur elitären Oberschicht...mehr will ich dazu nicht mehr schreiben, aber die Anonymität des Internet lässt sowas leider zu. In der Realität würde dich jeder normal denkende Mensch einfach nur auslachen für soviel Dreistigkeit, dir das Recht rauszunehmen dich nach 3 Jahren Arbeitsleben als Verlierer des Systems zu sehen, nichts geleistet aber Fresse aufmachen...
 
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Du unterstellst vieles und weißt wenig. Arbeitsjahre habe ich bereits 18 hinter mir. Sozialversicherungspflichtig waren davon auch mehr als 3. Ich bin mir ziemlich sicher bereits mehr in die System eingezahlt zu haben, als du. Nur dachte ich nicht, dass man erst ab der Summe XY eine Meinung haben darf. Für mich spielt es keine Rolle ob jemand zwei Jahre arbeitet oder 20.

Seh es einfach mal ein, mit deinen lächerlichen 3 Jahren Arbeitsleben solltest du einfach mal lernen schön tief zu stappeln, auf gut deutsch gesagt, einfach "Fresse halten" anders kann ich das nicht sagen, verstehe aber auch nicht wie man sich in deiner Situation überhaupt sowas rausnehmen kann, mit 3 Jahre wo du eingezahlt, einfach nur UNGLAUBLICH!

Nennt sich Meinungsfreiheit. :) Mit "Fresse halten" ist niemanden geholfen. Weder dem Staat. Noch dem Arbeitgeber. Noch der Familie.

[...]einfach nur UNGLAUBLICH beschämend, wer weiß ob du nicht morgen schon erwerbsunfähig bist (wünsche ich niemand) und dann plötzlich ja zu den Gewinnern zählst[...]
Dazu habe ich eine BU in die ich auch bereits 14 Jahre viel einzahle.
 
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Ich kann nur sagen, das ich hoffe später eine einigermaßen gute Rente zu bekommen UND das wichtigste Gesund zu bleiben!

Hatte im September 20 Jähriges Jubiläum gehabt in der Firma. Mit 15 habe ich angefangen. Bis 67 sind es dann 52 Jahre gearbeitet. Denke das sollte reichen. Bis 70 schaffe ich es mit Sicherheit nicht. Sehe ich an meine Kollegen die älter sind. Wie kaputt die zum Feierabend sind. Schicht und dann Montage arbeiten in Heiß Bereichen und extremen Zwangslagen.

Bin noch in der glücklichen Situation das ich Betriebsrente bekomme, wurde auch abgeschafft. Dann noch ein Chemiepensionsfond von der Firma bezahlt und Privat auch noch eine Rentenversicherung. Eventuell dann noch Staatliche Rente wenn nicht aufgebraucht. Sollte reichen hoffe ich.




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