[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Gewicht musste ich angeben :D
Bin halt einfach aus Zucker so süß bin ich :fresse:
Aber gut, dann bin ich beruhigt.
Nächste Frage, die mir grade einfällt.
Werde ab Oktober studieren, das heißt ich gehe ja keinem Beruf mit Verdienst nach. Lohnt sich dann die BU für die Zeit weiterlaufen zu lassen, weil ein Neuabschluss mit 30 Jahren teurer käme? Wäre dann überhaupt was abgedeckt, wenn bspw. mich ein Auto überfährt und ich bleibende Schäden beibehalte, die es mir nicht mehr ermöglichen meinen aktuellen Beruf auszüben (den ich während der Studienzeit natürlich nicht ausübe)?
Der Versicherungsmensch meint, ich solls die 3,5Jahre weiterlaufen lassen, eben weil ein Neuvertrag mit 30 teurer käme als wenn ich jetzt einfach weiterzahle (Wenig überraschend, dass er das als Versicherungsmensch sagt :D )
#hatabsolutkeinenPlanvonsowasundvertrautvollundganzaufeuch :D
 
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Was kostet normalerweise so ne BU (bin 26, ist mit rauchen angegeben, Asthma und Übergewicht :fresse:)?
Bezahl da aktuell irgendwie 45€ im Monat (ja, es fällt mir grad erst wieder auf :D)
Kommt mir irgendwie nicht ganz wenig vor bei gradmal glaub 800-1000€ Abdeckung im Monat (Weiß grad den genauen Wert nicht)

Bezahle für eine ähnliche Absicherung derzeit ~36€. Zähle laut BMI auch als übergewichtig, rauche allerdings nicht und hab auch kein Asthma. Von daher passen die 45€ denke ich.
Wollte da allerdings auch mal ran, weil die Summe der Absicherung noch aus meiner Ausbildungszeit stammt und heute mMn etwas aufgestockt werden sollte.

Man kann doch den BU auch still legen und danach wieder aktivieren oder nicht?

Ja, habe ich während meines Studiums so gemacht.
 
Gibt es da eigentlich einen Bmi Grenzwert, ab dem es teuerer wird? Gibt es eine Möglichkeit, denen zu zeigen, dass man trotz hohem Bmi nicht dick ist?
 
Da ich den neuen Vertrag in der Tasche habe mal ein paar Daten vom anderen Ende der Welt:
Nettolohn ca. $ 6,000
- ab nächstem Jahr Haus ca. $ 2,000 incl. Property Tax
- Insurances (für meine Frau und mich) $ 800
- Nahrungsmittel + Restaurants, ca. $ 600
- Internet, TV und Telefon (deutlich teurer in den USA) $ 150
- Auto (Leasing + Gas) ca. $ 450
- Sonstiges $ 500

Bleiben etwa $ 1.500 übrig, aber die werden gerade am Anfang sicher auch schnell draufgehen. Das Leben um Los Angeles (wir sind dann ca. 1 Stunde entfernt) ist auch nicht gerade billig. Wird eine große Umstellung, gerade auch die Urlaubstage und Sick Days :)
 
Knapp über $ 100,000. Das Gehalt meiner Frau noch nicht eingerechnet, weil sie noch keinen Job hat.

Edit: IT Vertrieb mit Produkt- und Projektverantwortung. Ist eine ziemliche Steigerung zu dem, was ich in Deutschland bekomme. Man muss bei den großen Zahlen auch beachten, dass die Gegend a) teurer ist und der USD auch noch in EUR umgerechnet werden muss, um zu vergleichen. Mir fiel das am Anfang relativ schwer.

Bsp: 3 Raum Condominium (wie Wohnung) in passabler Wohngegend $ 1,800 - 2,400 monatlich. Daher werden wir gleich Richtung Haus tendieren, weil hier einfach kaum jemand mietet. Dennoch relativiert es das relativ gute Gehalt.
 
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Viel wichtiger:
Wie machst du das mit der Rentenkasse / Einzahlung?
Bezahlt deine Firma weiterhin deine deutsche Rentenkasse oder bleibst du definitiv in den USA und sorgst für dich selbst vor?
 
Das Ziel ist es erstmal dort zu bleiben, weil dort auch 80% unserer Familie leben. Deutschland wäre die Fall-Back Option, falls es mir dort auf Dauer nicht passt. Meine Frau ist Amerikanerin, weshalb es an mir hängt.

Demzufolge werde ich privat vorsorgen, mich aber nach 10 Jahren ebenso für die OAI qualifizieren. Dann läuft es im Endeffekt ähnlich wie hier (mit 67 in Rente).
 
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Wie lange muss man eigentlich in den USA im Unternehmen sein, um ähnliche Urlaubsansprüche wie in D zu haben?
 
Ähnliche Urlaubsansprüche wie hier (Ich habe z.B. momentan 32 Tage) sind dort die absolute Ausnahme. Wenn man lange dabei ist (>7 Jahre) und ein sehr gutes Standing hat, kann man vielleicht auf 20-25 Tage kommen. Realistisch gesehen sollte man sich mit 15-20 Tagen anfreunden können. Im ersten Jahr gibt es meist gar keinen Urlaub, weil das auch gesetzlich nicht verankert ist. Wenn man tatsächlich mal länger Urlaub haben will und das Unternehmen es erlaubt, kann man auch unbezahlten Urlaub nehmen.

So gesehen wäre ich auch lieber von einem deutschen Unternehmen entsendet worden, aber das war leider nicht in Sicht.

Zum Post unter mir:
Sick Days: Krankentage. Sind afaik nicht festgeschrieben, aber die Regel sind wohl 3-5 Tage, die man dennoch bezahlt wird im Jahr. Alles danach wird nicht mehr bezahlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sind in den USA nicht "non paid sick days" der Standard? Also wenn man Urlaub haben möchte, dann nur unbezahlt?
 
Afaik 5 Tage Urlaub plus Sickdays im zweiten Jahr, war mal ne Aussage von einer Dozentin die da gelebt hat, aber da das offensichtlich nicht in jeder Firma gleich ist, ...

Danke sun, für die Erklärung :)
 
@slightz
sick days aka Krankentrage haben nichts mit Urlaub zu tun.
1x biste krank
1x willste am Stand chilln

In den USA ist halt jeder seines Glückes Schmied. Solche sozialen Absicherungen werden dort drüben eher als Einschränkung des Freiheitswillens gesehen denn als gesellschaftlicher Vorteil.
Lieder nimmt man selber das Geld als dass es die Firma behält und es entsprechend kalkulieren muss.
 
Oh, ich dachte unter "sick days" wären auch Urlaubstage geführt. Wieder was gelernt, danke. :]
 
Also hören sich 6000$ Nettogehalt mehr an als es im Enddefekt sind.
Da man selber soviel Vorsorge treffen muss um nicht Pleite zu sein wenn man mal richtig Krank ist,Arbeitslos etc.
 
Da drüben weht der Wind schon anders als bei uns mit geschmeidigen 26 bis 30 urlaubstagen im Schnitt und 6 Wochen vollen Lohn im Krankheitsfall.

6000 Dollar netto klingen viel. Wenn aber schon für Versicherungen und Haus die Hälfte weg ist, dann relativiert sich das schon ganz gewaltig.

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Absolut, deswegen schrieb ich es gleich dazu. Man wird verleitet sich von der großen Zahl blenden zu lassen. Tatsächlich gilt aber für viele Auswanderer, die nicht entsandt werden, dass sie in der Anfangszeit 2-3 Niedriglohn-Jobs annehmen müssen und nicht in ihrer Branche arbeiten können. Dafür fehlt es am wichtigen Work Record und den Referenzen in den USA.

Insofern ist unser Einstieg relativ angenehm, auch weil ich direkt Urlaubstage bekomme. Die Perspektive ist auch nicht schlecht, weil das erstmal als Alleinverdiener gerechnet ist und die Steigerungsraten in den ersten 3 Jahren um die 20% liegen. Aber ungelegte Eier und so, schauen wir mal wie es kommt. Mir war es wichtig erstmal einen Fuß in die Tür zu bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da drüben weht der Wind schon anders als bei uns mit geschmeidigen 26 bis 30 urlaubstagen im Schnitt und 6 Wochen vollen Lohn im Krankheitsfall.

6000 Dollar netto klingen viel. Wenn aber schon für Versicherungen und Haus die Hälfte weg ist, dann relativiert sich das schon ganz gewaltig.

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Vergiss aber mal nicht das wir Urlaub und Krankengeld mit diversen Abgaben auf Raten einzahlen. Da kommt am Ende das selbe raus. Nur das einige halt mehr und andere weniger krank sind bzw machen.

Ist in Deutschland nur schöner verpackt.
 
Natürlich ist es nur anders verpackt, aber im Fall des Falles irgendwie angenehmer :)

Ist halt ne Mentalitätsfrage.
 
Ich hab da mal ne Frage..
Was kostet normalerweise so ne BU (bin 26, ist mit rauchen angegeben, Asthma und Übergewicht :fresse:)?
Bezahl da aktuell irgendwie 45€ im Monat (ja, es fällt mir grad erst wieder auf :D)
Kommt mir irgendwie nicht ganz wenig vor bei gradmal glaub 800-1000€ Abdeckung im Monat (Weiß grad den genauen Wert nicht)

Ich, ebenfalls 26, Abschluss der BU mit 25, zahle 83€ im Monat. Da ist aber BU aufgrund von Atemwegserkrankungen und Allergien ausgeschlossen,
da ich wegen meines Heuschnupfens saisonal bedingtes Asthma habe...kommt mir jetzt doch arg teuer vor. Kann man eine BU einfach wechseln ohne erneute
Gesundheitsprüfun? Hat da jemand Erfahrungen?
 
da ich wegen meines Heuschnupfens saisonal bedingtes Asthma habe...
Geil, das hab ich auch :fresse:
Ich glaub kaum, dass du die BU einfach so wechseln kannst ohne Prüfung. Wäre ja die Katze im Sack für die Versicherung (nur wäre eine Katze halt was tolles :D )
Hab mit meinem Versicherungsmenschen damals geredet und er meinte, dass nur Sachen zählen, die in den letzten 5 Jahren behandelt wurden. Steht auch im Fragebogen.
Glaub damit hab ich auch gut gespart bzw. anders wäre ne BU bei mir ausgeschlossen gewesen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Leiden und Probleme musst du natürlich auch der neuen Versicherung angeben.
Die Frage ist, welcher Betrag bei dir abgesichert ist, nur anhand dieser Tatsache kann man auch sagen ob es wirklich zu teuer ist.
 
War auch ein Krampf, an die BU zu kommen. Die wollen ja alles wissen und haben selbst bei meinem Arzt einen Bericht über mich angefordert :fresse:
Hoffe, dass die sich dadurch dann nicht quer stellen können, sollte es jemals zu einer BU kommen.

Deine Leiden und Probleme musst du natürlich auch der neuen Versicherung angeben.
Die Frage ist, welcher Betrag bei dir abgesichert ist, nur anhand dieser Tatsache kann man auch sagen ob es wirklich zu teuer ist.

Habe 1.500€ abgesichert inkl. Inflationsausgleich (glaube 2 oder 3% p.a. Anpassung nach oben). Ist alles bei der Generali. Wechseln will ich dann wegen 10 oder 20€ Ersparnis im Monat nicht unbedingt, wenn der ganze Quatsch wieder von vorne losgeht :fresse:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich müsste auch mal nachfragen, was mich eine BU kosten würde. Ist aber eher aussichtslos oder unbezahlbar. 70% der Arbeitszeit mit CMR-Stoffen verbringen und dann vor 3 Jahren mal ein kleiner "Urlaub" in der Klapse. ;) So macht man sich beliebt beim Versicherer. :fresse:
 
Mein Finanzberater sagte letztens. Unter 100€ im Monat würdest du keine BU mehr bekommen. Zu alt zu schwer und ein Beruf wo schnell mal was passieren kann.

Die Versicherung interessiert auch nicht wie das Gewicht zustande kommt. 1,70 und Skinny ist pauschal gesund. 1,80 und 95KG dank Sport sind Übergewichtig.
 
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