[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Sprit 100

Soviel Kilometer könnens ja nicht sein wozu nen Diesel? Das mit dem Auto wurde ja schon hier im Forum durchdiskutiert und damals wurde dir schon abgeraten oder?
 
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Ganz ehrlich, ich würde es trotzdem nicht machen. Das Risiko, dass du nur für die Immobilie lebst, wäre mir zu hoch.
Du wärst dann genau so ein Fall, der Probleme kriegt, wenn die Zinsbindung ausläuft und die Zinsen von 1,X% auf 5% (who knows) springen.
Aber im Endeffekt muss es jeder für sich selbst entscheiden.

ganz ehrlich, wer lebt nicht für seine Immobilie...die wenigsten haben soviel haushaltsnetto übrig, dass sie sagen können die Immobilie ist Nebensache
 
Such dir doch erst mal eine Mietwohnung, zwei Zimmer, so um die 600€ warm und schau wie die über die Runden kommst. Was bleibt übrig, was kannst du sparen, etc.

Du schreibst dass du jetzt drei Jahre arbeitest, noch bei deinen Eltern wohnst, hast aber trotzdem keine Kohle angespart. Wenn du dir jetzt ein dickes Darlehn an den Arsch bindest, bist du in zwei Jahren ein Fall fürn Peter. Du musst doch jetzt nicht auf biegen und brechen einen Immobile kaufen...
 
ganz ehrlich, wer lebt nicht für seine Immobilie...die wenigsten haben soviel haushaltsnetto übrig, dass sie sagen können die Immobilie ist Nebensache

Nebensache nicht, aber sie sollte nicht 50% Haushaltsnettos fressen.

@meister
+1
 
@ vorauseilender

naja in meinen augen sind 20.000km im jahr grund genug für nen diesel.

@ meister

wer sagt dass ich nix angespart habe?
 
was hast du denn angespart? und jetzt komm bitte nicht mit 3500€ aufm Tagesgeldkonto.

Als Single mit einer Autofinanzierung, noch laufendem Studienkredit und 1900€ netto wird man halt besser kein Immobilienbesitzer.
 
reicht für die ersteinrichtung
 
Die Kohle brauchst du eh, die finanziert dir keiner mit.

Du musst dich hier gar nicht rechtfertigen, ich hab dir meine Meinung gesagt und damit ist jetzt auch gut bei mir.
 
solang alles in einem netten ton bleibt, nehme ich die Kritik auch gerne an =)

bin ja selbst etwas skeptisch was das angeht...mir rät halt jeder dazu
 
Die sollen dir doch mal vorrechnen warum und wie sich das Ganze für dich darstellt/rechnet.

Finde es irgendwie schon, mal vorsichtig ausgedrückt, irgendwie grenzwertig dass dir deine Familie dazu rät.
 
Ich denk mal, das ist das typische: "Miete is ja für nix rausgeschmissen". (nicht bös gemeint)

In seiner Situation würd ich auch erstmal schauen, wie ich zurecht komme.
 
Das ist normal bei Russland deutschen. Ohne das jetzt irgendwie negativ zu machen.

Aber, wie ich sagte (und auch andere), versuche erstmal in einer eigenen Wohnung mit dem Geld klar zu kommen.
Und so als Beispiel: Ich habe netto 3800€ (+ Zuschläge und Prämie) und ich habe lange lange mit mir gekämpft, 1100€ davon für einen Hauskredit abzutragen. Und wir haben keine Kredite, 2 relativ neue Autos usw...
Denn man sollte all in nicht mehr als 30% des Haushaltsnettos für Haus ausgeben (Kredit, Versicherungen, Grundsteuer, Nebenkosten usw)
 
Zuletzt bearbeitet:
30%? Cool, ich kann mir ein Brennendes Fass unter ner Brücke leisten :fresse:

Thema Mieten: Bei uns kosten die Mieten halt leider mittlerweile 10€+(pro qm) Kalt, daher wohl die Empfehlung zum kaufen....weil es ja fast das selbe Kostet...

das Ganze Thema wäre wohl ohne Autofinanzierung oder mit 300euro mehr Netto viel einfacher
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja.Die Zahlen schwanken.
Ich hatte mal was von max. 40% vom Haushaltsnetto gelesen.

Aber das gleich ist es halt nicht. Wenn du Merkst die Bude wird zu teuer sucht man sich halt ne Günstigere kleiner Wohnung zur Miete.
Beim Kauf wird das etwas schwieriger ja sogar Unmöglich.

- - - Updated - - -

Naja.Die Zahlen schwanken.
Ich hatte mal was von max. 40% vom Haushaltsnetto gelesen.

Aber das gleich ist es halt nicht. Wenn du Merkst die Bude wird zu teuer sucht man sich halt ne Günstigere kleiner Wohnung zur Miete.
Beim Kauf wird das etwas schwieriger ja sogar Unmöglich.

- - - Updated - - -

Dann darf man auch nicht die Nebenkosten außer acht lassen.Die beim Eigentum ja höher sind als bei ner Mietswohnung.

oder Vorsorge zb. Zusatzversicherungen. Was ist wenn man länger als 6 Wochen Krank ist zb. kann man die Rate dann noch stemmen usw. usw.
 
@donchulio

Was man einbeziehen könnte wären Steigerungen beim Gehalt. Die lassen sich aber nur bei manchen Gruppen fest einplanen. Im ÖD weiß ich wann ich wieviel mindestens mehr bekomme inkl quasi Kündigungsschutz auf Lebenszeit.. In der freien Wirtschaft ist das Verhandlungssache, wieviel und ob überhaupt.

Wenn die Zinsen dann nach der Bindung steigen kann (!) ein höheres Gehalt das evemtuell kompensieren.

Wenn deine Firma dir in fünf Jahren keine Gehaltserhöhung bietet würde ich den Laden sowieso in Frage stellen..
 
Zuletzt bearbeitet:
@donchulio

Was man einbeziehen könnte wären Steigerungen beim Gehalt. Die lassen sich aber nur bei manchen Gruppen fest einplanen. Im ÖD weiß ich wann ich wieviel mindestens mehr bekomme inkl quasi Kündigungsschutz auf Lebenszeit.. In der freien Wirtschaft ist das Verhandlungssache, wieviel und ob überhaupt.

Wenn die Zinsen dann nach der Bindung steigen kann (!) ein höheres Gehalt das evemtuell kompensieren.

Wenn deine Firma dir in fünf Jahren keine Gehaltserhöhung bietet würde ich den Laden sowieso in Frage stellen..

das stimmt, in 10-15 Jahren verdiene ich ja wieder einige Euro mehr als jetzt.

Meine Erfahrung sagt mir, dass ich in 2 Jahren (also nach 5 Jahren Betriebszugehörigkeit) nie und nimmer eine Erhöhung bekomme ohne nicht selbst aktiv geworden zu sein. Ich hab hier kollegen die Arbeiten immer noch für das selbe Gehalt wie Eingestellt und haben die 5 jahre hinter sich, trauen sich aber nicht zu fragen weil der Chef nicht gerade den Ruf des Großzügigen hat.
 
Das musst du auch, denn in 10-15 Jahren ist das Geld auch weniger Wert und die Zinsen vermutlich (deutlich) höher.
 
Wer weiß, vielleicht bist du in 10 Jahren auch arbeitslos, schon mal darüber nachgedacht?
 
Vielleicht bist du dann auch gar nicht mehr da, so brauchst nicht anfangen, dann kannst es auch gleich lassen.
 
Was ich hier noch gar nicht gesehen habe in der Wohnungsdiskussion :
Ich würde mich in dem Alter nicht an einen Wohnort und eine Wohnung binden wollen.

Es geht schneller als man denkt, da hat man auf einmal ne Frau und Kinder oder zieht aufgrund eines neuen Jobs um und muss dann die Wohnung weiter abbezahlen und zusätzlich Miete.

Gesendet von meinem D5803 mit Tapatalk
 
Naja.Wer weiß was in X Jahren ist.....

Wenn man so denkt dürfte sich keine ein Haus kaufen!
Natürlich geht man immer vom besten aus. Aber der Sicherste Job kann auf einmal weg sein.
Denke danach kann man nicht gehen.
 
Frauen können heutzutage ebenso Geld verdienen. Gleichberechtigung und so.
Kind ja, das kostet Geld.

Ihm geht es da wohl auch weniger um das Geld, als an die Ortsbindung.
Als Single eine Wohnung oder Haus kaufen? Noch unberechenbarer geht es wohl kaum.

Ich werde in den nächsten 5 Jahren auch in die Situation kommen.
Haus kaufen/bauen oder nicht? Freundin wird DANN sicherlich die Frau sein :-P ... Kind evtl auch.
Und wenn ich sehe das ich aktuell ~800€ für Miete ausgebe ... dann kann ich auch 900-1000€ für Hauskredit abzahlen.
Finde es einfach nur krank was man an Miete zahlt (nicht überall...)
 
Was ich hier noch gar nicht gesehen habe in der Wohnungsdiskussion :
Ich würde mich in dem Alter nicht an einen Wohnort und eine Wohnung binden wollen.

Es geht schneller als man denkt, da hat man auf einmal ne Frau und Kinder oder zieht aufgrund eines neuen Jobs um und muss dann die Wohnung weiter abbezahlen und zusätzlich Miete.

Gesendet von meinem D5803 mit Tapatalk

Dann verkauft man das entweder oder vermietet es. Verstehe das Problem nicht. Zwingt einen doch keiner dazu, bis ans Lebensende in der gleichen Bude sitzen zu bleiben.
 
klar kann man Lohnerhöhungen mit reinrechnen, hilft ihm aber in dem Fall auch nichts weil er bis dahin einfach verhungert ist :)

nahkampfwombi, die 800€ sind dann aber deine Kaltmiete oder?
 
Edit: stimmt, passt nicht.

800 KM + 200 NK wäre solide. Dann biste bei 1000.
Aber da kommen ja neben Kredit noch Nebenkosten dazu die sicher nicht niedriger sind..
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Punkt ist dennoch, dass du aktuell zwei Darlehen hast, die du bedienen musst; Auto und Studienkredit. Bei der privaten RV ist Kapital gebunden, an das du nie so ohne Weiteres ran kommst. Unterm Strich stehst du also quasi auf "Kapital im Minus" wenn ich das jetzt richtig lesen. In der Situation ist es halt nicht sinnvoll, direkt einen größeren Kredit aufzunehmen, und das musst du für eine eigene Wohnung sowieso. Noch blöder ist es, wenn du voll finanzieren musst, und das ist dann deine Ausgangssituation. Die 1900 Netto sind ja nicht das Problem, auch wenn das 2200 wären ist das im Bezug auf die Wohnungskosten kein deutlicher Unterschied. Das besteht allein darin, dass du noch nichts in der Hinterhand hast, mit dem du eine Anzahlung tätigen könntest. Was du nicht vergessen darfst, ist dass auf dich als "Grundbesitzer" gerne mal Kosten zu kommen können, für die du nichts aktiv kannst. Also Handwerker hier, dort beschließt die Hausverwaltung was, dann saniert die Stadt die Straße und beschließt die Anwohner zu Kasse zu bitten...

Man kann sowas ja durchaus auf Kante nähen, ob man dann ruhig schlafen kann ist die andere Frage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich unterschreibe den Post von B.XP ohne Einwände.
Erstmal den Kram, den du aktuell offen hast abstottern, dann EK ansparen, dann geeigneten Notgroschen ansparen (Fuer eigene Immobilie muss das Polster groß genug sein) und dann erst ueber weitere Anschaffungen Gedanken machen :)
 
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