Da kommt ja ein wenig Licht ins Dunkle

Mal schauen aber dein Lebenslauf sieht fast aus wie meiner nur etwas Älter. Genauso duales Studium, letztes Jahr mit 21 mit 54,5k eingestiegen und das Ziel bis 30 liegt auch auf der Ebene wo du jetzt bist. Allerdings nicht als Ingieneur sondern als ITler.
Hmm, also keine Ahnung ob du nach Tarif bezahlt wirst, aber als Consultant solltest du in 9 Jahren durchaus 6-stellig sein. Vermutlich schon früher. Ich bin da noch etwas weg von, allerdings Netto mit Spesen nahe dran. Aber rechnen kann ich diese natürlich nicht immer, daher sehe ich das nur rückblickend. In der IT kann man auch gut verdienen. IT wäre meine Alternative zum Ing gewesen, aber letztlich mag ich es doch mehr mit Technik zu arbeiten, denn mit IT Zeugs mache ich privat viel

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Spesen:
Dann passt das ja wenn das durch den AG geregelt wird. Das pauschale "Steuerfrei" hat mir nur etwas Sorgen gemacht aber das ist wirklich ein guter Benefit. Auch Business Flüge sind heute aller andere als die Regel weil die Kosten doch schon enorm sind.
Bei uns ist das richtig krass geworden. Wir bauen gerade den Nordamerika Markt aus und kooperieren starkt mit der Landesgesellschaft dort. Daher fliegen insbesondere viele Führungskräfte hin- und her. Die fliegen alle nur Business und von einer Kollegin weiß ich, dass ihr Chef anno 2014 fast 30.000€ Flugkosten generiert hat

. Mit Economy wären locker nur 20-25% davon gewesen.
BU:
Man geht eben davon aus, dass man um seinen Lebensstandard halten zu können ca. 75% des Nettos versichern sollte. Je nachdem wie deine Lebensweise ist kannst du natürlich auch mit weniger zurecht kommen. Das eine BU greift musst du da gerade auch als Büromensch gar keine "schwere Behinderung" haben. Ein schwerer Bandscheibenvorfall oder eine physische Krankheit kommen da genau so zum tragen. Aber du hast recht, dass eine BU von 2.200€ durchaus ausreichend ist für einen guten Standard, zumal es mehr ist als viele die Arbeiten verdienen.
Naja solche Regeln gelten im unteren Gehaltsbereich durchaus, aber ab einer gewissen Schwelle kippt das. Was soll denn ein Geschäftsführer mit vielleicht 10.000€ Netto versichern? Eine BU mit 7500€ ist schlicht unbezahlbar und total unnötig. Das ist wie mit der Miete vom Netto oder Auto auf Jahresnetto oder so.
Klasse Jlagreen, selten einen so vernünftigen und durchdachten Post gelesen!
Das mit dem Geld muss man zwar immer relativ sehen, die Kinder zu sehr im Wohlstand zu betten ist oft gefährlich, aber ansonsten finde ich deinen Ansatz sehr löblich!
Und wenn eine Frau bisher noch nicht mit deinen Auslandsaufenthalten klar gekommen ist, dann hast du einfach noch nicht die Richtige gefunden.
Was heißt hier im Wohlstand betten? Das wird es bei mir definitiv nicht geben, verwöhnen ist nicht! Oberste Prio bei der Erziehung bzgl. Geld wird es sein, dass die Kinder frühzeitig begreifen, dass Geld nicht auf Bäumen wächst und man dafür etwas leisten muss. Von mir wird es nur den Grundbedarf geben, Spielereien wie neueste Smartphones oder Markensachen müssen vom (kleinen) Taschengeld oder Arbeitslohn selbst finanziert werden. Bei mir gab es gar kein Taschengeld, daher habe ich meine ersten, eigenen Mark mit 11 Jahren verdient und seither immer für Geld gearbeitet

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Der Wohlstand, den ich aufbaue, soll dazu dienen, dass meine Nachkommen ihre berufl. Laufbahn nicht nur aus monetären Gründen treffen müssen, sondern durchaus auch aus persönlichen Interessen. Wenn z.B. ein Kind gerne im sozialen Bereich arbeiten möchte, dann soll es das tun. Nur leider sind dort die Gehälter unterirdisch, ergo ist hier etwas Zuschuss für ein anständiges Leben angebracht und dafür soll der Wohlstand herhalten

. Z.B. würde ich 100€ vom Kindergeld in einen ETF investieren und nach 18-20 Jahren dann das Geld zur Unterstützung des Kindes nutzen (Führerschein, Anzahlung kleine ETW, Auslandssemester, etc.). Sowas ist bei mir fest eingeplant, was es bei mir aber definitiv nicht geben wird, ist von mir finanzierter Konsum.
Das mit der Richtigen hat auch zwei Seiten, so gab es auch eine, die mit den Reisen keine Probleme hatte, aber so richtig gepasst, hat es auch nicht. Vielleicht bin ich in einer Position, in der ich keine Ansprüche haben sollte, aber auch für mich gilt, lieber bin ich allein als eine Zweckgemeinschaft einzugehen. Wenn es sich nicht richtig anfühlt, dann klappt es halt nicht. Ein Bekannter war fast 10 Jahre lang unglücklich in seiner Beziehung, da er immer Angst vor dem Alleinsein hatte, sowas käme bei mir überhaupt nicht in die Tüte.